Audi Allradantrieb Neuwagen
Die Marke Audi wurde über Jahrzehnte vom Quattro-Antrieb begleitet. In den letzten 30 Jahren wurde an diesem Antriebssystem für den Audi Quattro festgehalten. Die Technologie wurde selbstredend immer weiter entwickelt und revolutionierte die heute überall als "Allradantrieb" bekannte Antriebsform. Der Name Quattro ist aber nicht nur ein Begriff für die entsprechende Technologie, er steht vielmehr für die Symbolik der Marke Audi Quattro.
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Im Automobilbau gehört der Allradantrieb heute zu einer der gängigsten Antriebslösungen und ist nicht mehr nur auf eine Marke beschränkt. Als auf dem Genfer Automobilsalon vor gut 33 Jahren Audi seinen "Allradantrieb" Quattro der Öffentlichkeit vorstellte, war dieser eine Revolution auf dem Automarkt. 1977 überzeugte die Entwicklungsabteilung von Audi den Vorstand davon einen Audi 80 mit dem Antriebsstrang eines VW Iltis, einer spiegelverkehrt montierten McPherson-Vorderachse und einer starren Verbindung des Getriebes mit Vorder- und Hinterachse auszustatten. Der Winter 1978 barg die Feuerprobe für den Allradantrieb-Prototyp, der einen verschneiten Probehang in Sommerreifen und ohne Schneeketten hinauffahren sollte. Dieser Test brachte den Durchbruch.
Audi Allrad - technische Extravaganz
Für famose Traktion sorgte die starre Verbindung von Hinterachse und Vorderachse. Dies brachte aber auch einige Probleme im Fahrverhalten auf trockenen Straßen mit sich. Es mussten noch etliche Anpassungen erfolgen, bevor Audi sein Ziel eines permanenten Allradantriebes im Fahrzeug nutzen konnte. Ziel war eine ohne Zutun des Fahrers arbeitendes System und nicht ein "zuschaltbares" wie bei vielen Geländewagen. Zu diesem Zweck wurde eine hohl gebohrte Welle im Getriebe eingesetzt, über die die Kraft in zwei Richtungen geleitet werden konnte: zum vorderen Differential und zu einem mittleren Differential. Dies glich die Drehzahlunterschiede zwischen Vorder- und Hinterachse aus. Der Quattro-Antrieb war aus der Wiege gehoben.
Die vier Systeme des modernen Quattro-Antriebes
Für Fahrzeuge mit quer eingebauten Motoren wie dem A3 und dem TT setzt Audi beim Quattro-Antrieb auf Haldex. Für die quer eingebauten Aggregate der Kompaktmodelle wird eine elektronisch gesteuerte, hydraulisch betätigte Lamellenkupplung verwandt, welche am Ende der Kardanwelle sitzt. Für Fahrzeuge mit Längsmotor wie dem RS4 und dem A4 wird ein selbst sperrendes Mittendifferential, welches als Planetengetriebe aufgebaut ist, eingesetzt. In Sportmodellen wie dem RS5, A7 Sportback und dem neuen A6 mit längs eingebauten Frontmotoren sorgt ein Kronenrad Differential für optimale Kraftverteilung. Zusätzlich wird eine radelektive Momentsteuerung genutzt. Im Hochleistungssportwagen Audi R8 mit Mittelmotor wird eine Visco-Kupplung eingesetzt.
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Grundsätzlich können Kunden die Audi Modelle A1, A3, A4 und A6 mit dem Quattro-Antrieb ausgestattet erhalten. Der Antrieb ist meist allerdings nicht serienmäßig, sondern sorgt für einen satten Aufpreis. Wer allerdings auf einen außergewöhnlichen Allrad Effekt setzt, der nimmt die Sonderausstattung sicher gerne in Kauf. Schließlich sorgt der Quattro-Antrieb für extrem gute Fahreigenschaften auch bei schlechtesten Wetterverhältnissen. So muss nicht unbedingt eine spezielle Winterbereifung her, wenn das Wetter plötzlich umschlägt.
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