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Audi A3 Sportback oder Limousine: Welcher Rücken kann eher entzücken?

Limousinen sind der Inbegriff der automobilen Eleganz. Besser sollte es aber heißen, sie waren es. Mittlerweile wurde die klassische Pkw-Form in die obersten Klassen zurückgedrängt. In der Kompaktklasse dominieren die Schräghecklimousinen – einige Hersteller wie Audi aber halten die Tradition der Limousinen hoch. Gibt uns der Vergleich zwischen der Audi A3 Limousine und dem A3 Sportback eine Antwort, weshalb?

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

© Audi

Der Audi A3 Sportback und Audi A3 Limousine im Schnellcheck


Audi A3 Sportback

Stärken:

  1. Dynamisches Design
  2. Kofferraum kleiner, aber leichter zu nutzen
  3. Mehr Kopffreiheit im Fond
  4. 800 Euro günstiger

Schwächen:

  1. Kleinerer Standard-Kofferraum
  2. Weniger exklusiv da weiterverbreitet

Audi A3 Limousine

Stärken:

  1. Besonders elegante Form
  2. Größeres Kofferraumvolumen
  3. Aerodynamischer
  4. Hinten weniger Kopffreiheit
  5. Umständlicheres Beladen

Schwächen:

  1. 800 Euro teurer
  2. Kein Plug-in-Hybrid-Antrieb
  3. Kleine Kofferraumöffnung

Sportback vs. Limousine: Dynamik gegen Eleganz

Audi hat seinen Vertreter in der Kompaktklasse im Jahr 2020 neu aufgelegt. Für die viertürige Kombi- bzw. Schräghecklimousine, den A3 Sportback, ist es bereits die vierte Auflage; für die viertürige Limousine erst die zweite. Die längere Tradition hat beim kompakten Audi also das Schrägheck; es ist die Leit-Karosserieform. Ihre herausragende Eigenschaft ist, so Audi, die Dynamik, die Sportlichkeit – die Bezeichnung Sportback kommt nicht von Ungefähr. Das Alleinstellungsmerkmal der A3 Limousine hingegen ist laut Audi die Eleganz.

Die Frage nach der grundsätzlichen Ausrichtung wäre damit geklärt. Eine zweite Frage zu den beiden Karosserien lässt uns aber nicht los. Weshalb spricht man beim Sportback von einem Fünf- und bei der Limousine von einem Viertürer. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Art des Kofferraumzugangs. Ist der Kofferraum nur über einen Deckel erreichbar, zählt er nicht als Tür – es bleibt bei den vier seitlichen Türen. Deshalb sind die meisten Limousine Viertürer. Zum Fünftürer wird ein Auto, wenn man bei geöffnetem Kofferraum direkt in den Innenraum des Wagens zugreifen kann.

Audi A3 Sedan

© Audi

Viertürige Limousine mit größerem Standard-Kofferraum

Noch wissen wir allerdings nicht, ob sich Audi an diese Definition hält. Die A3 Limousine stattet Audi jedenfalls mit einem Kofferraumdeckel aus, der unterhalb der Heckscheibe angeschlagen ist. Selbst wenn wir uns verbiegen wie ein Schlangenmensch: bei offenem Deckel bleibt uns der Zugang in den Innenraum verwehrt. Beim A3 Sportback verbaut Audi wie vorgesehen eine Heckklappe: die Heckscheibe öffnet sich mit – und der Weg in den Innenraum liegt frei.

Ein wesentlicher Unterschied der Audi A3 Limousine und des Audi A3 Sportback wäre damit geklärt. Jetzt interessiert uns, ob sich auch die Stauraum-Volumina der beiden Audi-Kompaktklassler unterscheiden. Ja, sie unterscheiden sich und das – zumindest bei aufgestellten Rückbanklehnen – nicht zu knapp. Der Kofferraum des Sportback packt 380 Liter ein, jener der Limousine 425. Eine in drei Teilen umklappbare Rücksitzlehne ist in beiden Modellen Serie – ein Kofferraumvolumen bei umgelegten Lehnen gibt der Hersteller traditionell aber nur für die Schräghecklimousine: es beträgt 1.200 Liter.

© Audi

Fünftüriges Schrägheck A3 Sportback: kürzer, aber geräumiger und praktischer

An der Tatsache, dass der Kofferraum der Audi A3 Limousine größer ist, ändert das nichts. Wie kommt das, fragen wir uns? Die Limousine ist schlicht und ergreifend größer als der Sportback, 4,50 statt 4,34 Meter namentlich vor allem länger. Verantwortlich dafür ist so gut wie ausschließlich das Heck. Der Sportback hängt hinten lediglich 80 Zentimeter über, die Limousine 95. Aufgrund dessen ist auch der Kofferraum der Limousine 95, der des Sportback nur 78 Zentimeter tief. Das bleibt natürlich auch für den Stauraum nicht ohne Folgen.

Praktischer nutzen, insbesondere einfacher Be- und Entladen lässt sich jedoch der Kofferraum der Schräghecklimousine. Die Ladekanten liegen zwar bei beiden nahezu gleich hoch: auf einer angenehmen Höhe von weniger als 70 Zentimetern. Die Kofferraumöffnung ist im A3 Sportback aber praktisch doppelt so hoch. Bei der Limousine ist das Einschlichten großer Koffer bei einer Höhe von rund 30 Zentimetern eher ein Zielschießen. Bei der Schräghecklimousine hilft zumal ein variabler Kofferraumboden beim Ausladen; er lässt die innere Ladekante auf Wunsch verschwinden.

Audi A3 Sedan

© Audi

Platzangebot: Büßt die Limousine für ihre elegante Coupeform?

Wir wechseln vom Koffer- in den Innenraum und wollen wissen, ob der Audi A3 Sportback seine praktischen Vorteile verteidigen kann. Vorne gelingt ihm das. Da er bis zur B-Säule mit der Limousine praktisch identisch ist, ist auch das Platzangebot für den Fahrer und Beifahrer identisch. Das gibt der Limousine kein Spielraum, aufzuholen. Betrachten wir die Form des Dachs und des Hecks, dürften die Chancen, aufzuholen, auf den Rücksitzen kaum besser stehen. Dass der Sportback mit 1,45 Metern zwei Zentimeter höher baut, kommt erschwerend hinzu. Zurück aber zur Form des Daches.

Bei der A3 Limousine fällt die Dachlinie hinter der B-Säule alsbald ab: zunächst dezent, dann immer stärker – ehe sie in einem schrägen Heck mit einer kleinen, eleganten Stufe mündet. Audi spricht von einem coupeartigen Dach bzw. Heck. Beim Sportback fällt das Dach bis weit hinter die breitere C-Säule kaum ab; danach geht es abrupt: die Eigenart eines Steilhecks. Wie wirkt sich das auf das Platzangebot aus? Schultern, Beine und Ellbogen haben in der Limousine und im Sportback gleich viel Spielraum; die Köpfe in der Limousine allerdings zwei Zentimeter weniger.

© Audi

Motoren: Nur der Audi A3 Sportback hat Erdgas- und Plug-in-Hybrid-Motoren

In feudalem Maße großzügig ist das Platzangebot letztlich aber in beiden Audi-Kompaktmodellen – so gehört sich das für einen Premium-Hersteller auch. Ein voll- und heterogen besetztes Motoren- und ein hochwertig bestücktes Ausstattungs-Sortiment sind für einen Audi ebenso obligatorisch. Bei den Motoren setzten die Ingolstädter bei beiden A3-Varianten auf ein buntes Portfolio verschiedener Motoren: Benziner, Diesel und auch alternative Antriebe. Bei den Alternativen ist der Sportback besser aufgestellt.

Der 131 PS starke Erdgasmotor g-tron und die beiden Plug-in-Hybrid-Antriebe 40 bzw. 45 TFSI e finden sich nur im Sortiment des A3 Sportback. Bei den Plug-in-Hybriden muss es zurzeit indes fanden heißen. Sie sind seit Juli 2022, vermeintlich vorübergehend, aus dem Sortiment verschwunden. Die alternativen Antriebe, die sich die Limousine und der Sportback teilen, gibt es hingegen weiterhin: Es sind das die 48-Volt-Mildhybride: der 110 PS starke 30 TFSI und der 150 PS starke 35 TFSI – ein Dreizylinder- und ein Vierzylinder-Turbobenziner.

Audi A3 Sedan

© Audi

Audi A3 Limousine kostet 800 Euro mehr

Der Topmotor des herkömmlichen Benziner-Angebots ist der 190 PS starke 40 TFSI; er setzt ab Werk auf die “S tronic”-7-Gang-Automatik und den “quattro”-Allradantrieb. Gleich tut es ihm der stärkste Diesel, der 200 PS starke 40 TDI. Zwei weitere Diesel mit 116 und 150 PS komplettieren die jeweiligen Sortimente. Ebenfalls für beide Karosserieformen angeboten werden die berühmt-berüchtigten Audi-Eskalations-Stufen; die S- und RS-Modelle. Sie leisten jeweils 310 bzw. 400 PS.

Bei der Verarbeitung, der Ausstattung, der Abstimmung und der Fahrdynamik unterscheiden sich der A3 Sportback und die A3 Limousine naturgemäß nicht; bzw. nur in homöopathischen Dosen. Besonders überzeugen uns hier wie dort die Bremsen und die Infotainment- sowie Assistenzsysteme. Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Billig ist weder der A3 Sportback noch die A3 Limousine. Los geht es ab knapp 29.000 Euro mit dem Sportback; die Limousine ist um 800 Euro teurer.

Technische Daten


Audi A3 Limousine Audi A3 Sportback
PS-Anzahl: 110-200 PS 110-200 PS
kW-Anzahl: 81-147 kW 81-147 kW
Antriebsart: Frontantrieb, 4×4-Antrieb Frontantrieb, 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik Manuell, Automatik
Kraftstoffart: Benzin, Diesel Benzin, Diesel
Verbrauch Benzin: 4,2-6,4 l/100 km 4,3-6,6 l/100 km
Verbrauch Diesel: 3,8-4,7 l/100km 3,9-4,8 l/100km
CO₂-Emission 97-147 g/km 99-150 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette) Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 29.600 Euro ab 28.800 Euro
Stand der Daten: 28.09.2022

Konkurrenzmodelle


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Unser Fazit


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 28.09.2022
Der A3 Sportpack hat bei Audi die längere Tradition. Der Test zeigt, warum. Die Schräghecklimousine ist in der Summe ihrer Eigenschaften kompletter. Sie ist trotz des kleinen Kofferraums praktischer, offeriert etwas mehr Platz und mehr Auswahl bei den Motoren. Günstiger ist der A3 Sportback überdies.

Die A3 Limousine kostet allerdings nur 800 Euro mehr. Dafür offeriert sie den größeren Kofferraum und sorgt bei den Betrachtern für mehr Aufmerksamkeit – allein schon deshalb, weil sie viel seltener ist als der A3 Sportback.



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