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Mercedes EQA 2021 im Test: Wie gut ist das A-Klasse-SUV als Stromer?

EQC, EQV und jetzt der EQA – die Stuttgarter E-Auto-Offensive nimmt Schwung auf, nachdem sie lange festgesteckt war. Mittlerweile aber ist der Premium-Hersteller eine treibende Kraft im Segment der Elektroautos. Mit dem 4,46 Meter langen EQA mischen die Stuttgarter nun den Markt der elektrischen Kompakt-SUV auf; gemeinsam bspw. mit dem VW ID.4. Wie gut der Mercedes EQA stromert, lesen Sie in unserem Test.

Inhalte des Testberichts zum Mercedes EQA:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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EQA: sportlicher Saubermann aus der Region – auf Basis des GLA

Mercedes steigt aufs Gas- besser gesagt aufs E-Pedal. Nach dem elektrischen GLC, dem EQC, und der elektrischen V-Klasse, dem EQV, feierte jüngst der dritte Stuttgarter Elektro-Spross EQA Premiere. Alle drei fahren unter dem Banner der Submarke “EQ“, bei welcher Mercedes-Benz seine E-Autos versammelt. Mit dem Debüt des elektrischen Kompakt-SUV EQA enteilt Mercedes der deutschen Premium-Konkurrenz vorerst. Der kompakte Q4 e-tron von Audi ist erst für den Herbst angekündigt; BMW wird Ende 2021 mit dem iX in den Markt der SUV-Stromer einsteigen – einem Herausforderer für den EQC. Trotzdem, der EQA setzt sich keineswegs in ein gemachtes Nest. Mittlerweile surren zahlreiche kompakte E-SUV durch Stadt und Land. Aus der Edelmodell-Fraktion stammen etwa der Volvo XC40 Elektro und der Lexus UX300e; dazu kommen u.a. der Kia e-Niro, der Skoda Enyaq iV, der Mazda MX30 und der bereits erwähnte ID.4 von VW. Der EQA selbst stammt vom neuen Mercedes GLA ab; von ihm übernimmt er die Karosserie.

Zusammengeschraubt wird der EQA im badischen Rastatt, entwickelt im württembergischen Sindelfingen – die Batterie kommt aus dem sächsischen Kamen. Anders gesagt: der EQA ist durch und durch ein heimisches Produkt. Außerdem soll er ein GLA mit einem besonders sauberen Antrieb sein. Kern dieses Antriebs ist zu Beginn ein Elektromotor an der Vorderachse, konkret eine Asynchronmaschine: der EQA 250 mit 140 kW bzw. 190 PS und einem maximalen Systemdrehmoment von 375 Nm (Kraftstoffverbrauch: 15,7 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Uns interessiert zunächst, wo sich der EQA mit dieser Leistung einordnet? Vor dem Mazda MX-30 mit rund 140 PS und knapp 270 Nm und im Bereich des ID.4, der in der Topversion 204 PS und 310 Nm leistet. Beim EQA folgt die Topversion erst: als elektrisches Allrad-E-SUV mit zwei Asynchronmotoren an jeder Achse – und über 270 PS. Ob er die Leistung des Volvo XC40 Recharge P8 erreichen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin schiebt der mit 408 PS und 660 Nm an.

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Kompaktes Mercedes-E-SUV: sparsam, sportlich & komfortabel

Vom Marktüberblick zurück in den Testwagen, zurück in den EQA 250. Der zweite zentrale Bestandteil des eATS, des elektrischen Antriebsstrangs, ist der Akku. Er wird von der eigenen Tochter Accumotive zugeliefert und im Unterboden verbaut. Seine nutzbare Kapazität gibt Mercedes mit 66,5 kWh an; die damit eine Reichweite von 486 Kilometern nach NEFZ erreicht – 426 Kilometer nach dem neuen, realitätsnäheren Normstandard WLTP. Im Test versiegt das Energiereservoir des vollgeladenen Akkus nach rund 350 bis 400 Kilometern – abhängig von den klimatischen Bedingungen und den genutzten Fahreinstellungen. Deren offeriert der EQA drei, über das ab Werk installierte Fahrprogramm-SystemDynamic Select“. Im “Sport-Modus stellt das E-SUV Fahrwerk, Lenkung und Antrieb auf scharf; entsprechend zackig geht es voran: in 8,9 Sekunden von 0 auf 100 bzw. maximal auf 160 km/h. Entsprechend hoch ist aber auch der Stromverbrauch. Im “Eco-Modus sinkt der Verbrauch maßgeblich – der Fahrspaß jedoch leider auch. Wer diesen voll auskosten will, kann sich für knapp 1.200 Euro die Verstelldämpfer installieren lassen. Mit ihnen kann das serienmäßige Komfortfahrwerk wahlweise auf sportlich straff umgestellt werden – ohne die Komfortoption aufgeben zu müssen.

Apropos Komfort: Den bietet der EQA in Hülle und Fülle, etwa auch beim Sitzen – mit den vierfach verstellbaren Komfortsitzen der Serienausstattung und beim Laden. Bei letzterem ist für den Komfort insbesondere das “MBUX-Infotainmentsystem mit seiner “Electric Intelligence-Navigation verantwortlich. Sie berechnet die Route unter Einbeziehung der Verkehrssituation, des eigenen Fahrstils und der Ladezeiten. Das Auffinden einer freien Ladestation ist dank des intelligenten Navis ein Leichtes; ebenso wie das Abrechnen und Bezahlen dank “Mercedes Me Charge“. Eine besonders interessante, neue Funktion ist dessen “Green Charging-Option. Mit ihr können wir den EQA an rund 175.000 öffentlichen Ladestationen in Europa mit Garantie “grün” laden: denn Mercedes sorgt dafür, dass Grünstrom in der von uns geladenen Menge wieder ins Stromnetz eingespeist wird. Das Laden selbst geht auch recht schnell. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose dauert es zwar ewig, konkret rund 30 Stunden. Mit einer geförderten AC-Wallbox lädt der Akku ab Werk indes in weniger als 6 Stunden (11 kW); an einer DC-Schnellladesäule dauert es gar nur 30 Minuten (100 kW).

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Mercedes EQA: reizvoll ausgestattet und ökonomisch

Bisher haben wir im Test gelernt: Der Mercedes EQA bietet mit seinen Fahr- und Ladeleistungen ebenso wenig Grund zu klagen wie mit seiner Reichweite und dem gebotenen Fahrspaß. Doch was kostet der EQA und was bekommt man für das Geld darüber hinaus geboten? Starten wir mit dem Preis, der brutto bei rund 47.000 und netto bei ca. 38.000 Euro liegt. Letzteres ist entscheidend, weil der Kunde so die volle Kaufprämie für Elektroautos einstreichen darf: immerhin 9.000 Euro, bei der Barzahlung wie beim Leasing. Es locken indes noch andere Förder-Bonbons, zum Beispiel für Firmenwagenfahrer; sie müssen lediglich ein Viertel der üblichen Besteuerung abführen. Alles Fördergeld der Welt hülfe jedoch wenig, besäße der EQA sonst keine Reize. Doch an denen mangelt es dem Stuttgarter nicht. Reizvoll ist das Elektro-SUV bspw. aus ökologischer wie ökonomischer Sicht. Dank der Förderung hängt er den herkömmlich motorisierten GLA bei den Autokosten locker ab: etwa den GLA 250e mit 218 PS oder den GLA 220d mit 190 PS. Bei jenen liegen die monatlichen Kosten laut ADAC klar jenseits der 60 Euro; beim EQA 250 diesseits.

Den Kostenvorteil muss sich der EQA-Kunde nicht mit einer kargen Serienausstattung erkaufen: im Gegenteil! Mercedes bestückt sein batterieelektrisches Einsteiger-SUV großzügig. Ab Werk verbaut man die “High-Performance-Voll-LED-Scheinwerfer samt adaptivem Fernlicht, innen eine 64 farbige Ambiente-Beleuchtung – und eine Wärmepumpe als Energiequelle für die Heizung. Serienmäßig an Bord sind zudem der “EcoAssist“, der sich eigenständig um die passende Rekuperation kümmert, und eine Rückfahrkamera, die das Einparken erleichtert. Noch reicher ausgestattet präsentiert sich das limitierte Marktstart-SondermodellEdition 1” oder der EQA mit den diversen Sonderpaketen. Als direkter GLA-Abkömmling ist der 4,46 Meter lange, 1,83 Meter breite und 1,62 Meter hohe EQA auch reich mit Platz im Innenraum gesegnet. Nur beim Stauraum büßt er gegenüber dem GLA ein (340 bis 1.320 statt435 bis 1.420). Außerdem ist er mit 2.040 Kilo um einiges, konkret mindestens 250 Kilo schwerer und weniger gut im Ziehen von Zuglasten (maximal 750 Kilo). Gut so, denn sonst würden Mercedes ja die Kaufargumente für den GLA fehlen.

Technische Daten des Mercedes EQA

PS-Anzahl: min. 190 PS max. 292 PS
kW-Anzahl: min. 140 kW max. 215 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 15,7 kWh/100km max. 15,8 kWh/100km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 47.540 Euro
Stand der Daten: 07.06.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Mercedes EQA Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mercedes positioniert den EQA als GLA mit Öko-Antrieb – und präsentiert ein Kompakt-SUV, das seinem konventionell angetriebenen Schwestermodellen vielfach überlegen ist. Der EQA fährt spritziger, sauberer, leiser und auch günstiger. An Extras lässt er es ebenso wenig mangeln; nur beim Stauraum und der Zugleistung ist der GLA besser. Bei MeinAuto.de ermöglicht der EQA den Einstieg in die Welt der Premium-E-SUVs bspw. geleast schon ab knapp 530€ im Monat.

5 von 5 Punkten

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