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VW Caddy Alternativen im Test: Wie schlagen sich Ford Tourneo Connect, Peugeot Rifter, Opel Combo Life und Citroen Berlingo im Vergleich?

Geräumig, günstig, grundsolide – so kennen wir den Familienvan VW Caddy seit rund zwanzig Jahren. Seit 2020 präsentiert er sich nagelneu: noch vielseitiger, deutlich moderner und komfortabler. Ist der Caddy damit der Konkurrenz endgültig enteilt – oder können der Ford Tourneo und das PSA-Trio – bestehend aus Opel Combo Life, Citroen Berlingo und Peugeot Rifter – das Rad halten?

Caddy Alternativen: Alles eine Frage des Platzes und Raumes?

Der Caddy V, sagt Volkswagen, sei “bereit für alles, was kommt.” Diese Bereitschaft manifestiert sich in zig Varianten und Versionen: vom Kastenwagen bis zum Camper. Wir fassen heute den klassischen Hochdachkombi, den Kompaktvan für die Familie, ins Auge. Als solcher präsentiert sich der Caddy in zwei Fahrzeuglängen, mit 4,5 oder – als Caddy Maxi – mit 4,85 Metern Länge. Bei der ersten Variante misst der Radstand 2,76, bei der zweite 2,97 Meter; die Breite und die Höhe bleiben mit 1,86 bzw. 1,80 Metern unverändert – Platz sollte also reichlich vorhanden sein. Dem ist auch so. Im Caddy finden bis zu sieben Personen Platz in rauen Mengen. Garniert wird der Freiraum mit einem feinen Sitzkomfort – und vielen Variationsmöglichkeiten. An Stauraum fehlt es ebenso wenig. Der Caddy verstaut als 5-Sitzer in Normallänge zwischen 1.213 und 2.556 Liter im Laderaum; als 7-Sitzer 191 bis 2.556. Die Langversion Caddy Maxi packt gar 446 bzw. 1.720 bis 3.105 Liter ein. Die Ladekante liegt 56 Zentimeter tief, der Laderaum selbst ist am Boden bis zu 2,27 Meter lang.

Der Ford Tourneo Connect will als erster beweisen, dass auch er bereit ist. Ford’s Familienvan ist mit 4,43 Metern ein weniger kürzer als der Caddy, zumal etwas schmaler und mit einem kürzeren Radstand von 2,66 Metern ausgestattet. In dieser Form bringt der Tourneo bis zu fünf Personen dennoch großzügig unter; und packt 1.029 bis 2.410 Liter Gepäck ein. Wer bis zu sieben Sitzplätze benötigt, muss bei Ford zur 4,83-Meter-Langversion Grand Tourneo greifen. Er verstaut als 7-Sitzer 322 bis 2.761 Liter und als 5-Sitzer 1.529 bis 2.680 Liter. Die zwei Zusatzsitze verschwinden im Ford bequem im Ladeboden; im Caddy müssen wir sie dafür ausbauen. Und das PSA-Trio? Das technisch baugleiche Dreigespann tritt ebenfalls in jeweils zwei Längen an, konkret mit 4,40 oder 4,75 Meter; sie stehen sowohl als 5- wie als 7-Sitzer zur Wahl. Das Platzangebot fällt ähnlich großzügig aus wie im Ford und Caddy,- das Stauraumangebot hingegen weniger üppig – und überraschenderweise uneinheitlich. Der Peugeot Rifter transportiert bspw. 571 bis 2.126 bzw. 806 bis 2.693 Liter in der Langversion; der Opel Combo Life 597 bis 2.126 Liter bzw. 850 bis 2.693 Liter als XL.

Ford mit Diesel-, PSA-Trio bald auch mit E-Motoren

Bevor wir uns dem Vergleich der Antriebsstränge zuwenden, noch ein Nachsatz zu den praktischen Qualitäten. Die Herausforderer siedeln die Kofferraum-Ladekanten ähnlich niederschwellig an wie der Caddy; und auch bei der schieren Laderaumlänge am Boden kommt man nicht zu kurz: beim Ford mit 2,18 und bei den drei PSA-Modellen mit 2,23 Metern. Sperrige Güter transportieren, das können also alle vier. Die Familie ohne große Hürden selbst in engen Parklücken einsteigen lassen ebenso. Alle fünf bieten eine – und optional auch eine zweite – seitliche Schiebetür. Beim Caddy sind sie mit 70 bzw. 84 Zentimeter beim Maxi einen Hauch breiter als beim Tourneo Connect mit 61 und 84 Zentimeter. Rifter, Combo und Berlingo offerieren 74 Zentimeter breite Schiebetüren. Kurzum: Bisher hat sich der Caddy einen kleinen Vorsprung erarbeitet – aber nicht mehr. Ändert sich das bei den Antrieben? Ja, aber nicht zwangsläufig zugunsten des VW. Der neuen Caddy bietet auf der Golf-8-Plattform das bekannte VW-Motoren-Sortiment: einen 114 PS starken Vierzylinder-Turbobenziner und einen Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit 75 bis 122 PS; ein 130 PS starker Erdgasmotor wird in Kürze nachgereicht. Mit dem schwächsten Diesel fährt der Caddy am günstigsten, um rund 50 Cent pro Kilometer.

Ford verzichtet seit Ende 2019 auf ein vielfältiges Antriebs-Angebot: die Kölner vertrauen ganz ihrem 100 bzw. 120 PS starken 1.5 “EcoBlue”-Diesel. Trotz deutlich mehr Dampf im Kessel, schneidet der 100-PS-Selbstzünder bei den Autokosten laut ADAC kaum schlechter ab (53 Cent/km). Der Caddy kann mit 1,5 Tonnen aber etwas mehr Last ziehen als der Ford mit 1,2 Tonnen. Und die PSA-Truppe? Der Rifter, der Berlingo und der Combo Life ziehen maximal 1.150 Kilo – wahlweise mit Dreizylinder-Otto- oder Vierzylinder-Dieselmotoren. Deren Leistung reicht von 76 bis 130 PS – mit Autokosten von unter 50 Cent pro Kilometer sind sie aber günstiger unterwegs als der VW und der Ford. Damit aber werden sich die drei bald nicht mehr zufrieden geben. Ab Herbst 2021 fahren die drei auf Wunsch vollelektrisch: als e-Rifter, e-Berlingo und Combo-e. Der elektrische Antrieb gefällt derzeit in den verschiedensten Modellen des Konzerns. Er tritt mit 136 PS und 260 Nm an, schafft maximal 130 km/h – und laut NEFZ-Norm eine Reichweite von 280 Kilometern mit einer Akkufüllung. VW plant in Bälde einen Konter, der wird als Plug-in-Hybridantrieb mit einer E-Reichweite von rund 50 Kilometern aber eher halbherzig ausfallen.

Ford Tourneo mit besseren Bremsen, PSA-Modelle mit mehr Komfort

Kurz zusammengefasst. Der jüngste Familienvan im Test, der Caddy, ist bei den Motoren keineswegs der fortschrittlichste. Kann er diesem Anspruch in den Bereichen Digitalisierung und Fahrerassistenz gerecht werden? Eines ist sicher. Weder bei den Assistenz- noch bei den Infotainment-Systemen lässt es VW an etwas mangeln. Im Angebot sind zwei digitale Cockpits, diverse Infotainment- und Navigations-Systeme mit einem bis zu 10 Zoll großen Touchscreen sowie einer kabellosen Smartphone-Integration und -Ladefunktion. Auf Wunsch fährt sich der Caddy auch teilautonom, etwa mit den Travel-, Auspark- und Trailer-Assistenten. Aber: Der Ford Tourneo Connect erweist sich kommunikations- und sicherheitstechnisch als nahezu ebenbürtig – obwohl er im Kern Jahrgang 2013 ist und zuletzt 2018 in größerem Umfang modernisiert wurde. Mit der Breite des teilautonomen Helfern des Caddy kann er jedoch nicht aufwarten – außerdem mangelt es dem Ford ein wenig an Fahrkomfort. Er kann schon einmal ins Stuckern geraten und federt hin und wieder recht unwillig.

Das Fahrwerk des VW Caddy ist seit dem Generationswechsel wie ausgewechselt: Kein Wunder, wurden die Blattfedern an der Hinterachse doch durch eine feinfühligere Schraubfeder-Konstruktion ersetzt. An Komfort mangelt es auch den drei Hochdachkombis aus dem Peugeot-Citroen-Konzern nicht. Der Rifter, der Berlingo und der Combo sind außerdem die wendigsten Modelle im Test; wenn es um schnelle Ausweichen geht, reagieren sie aber teils recht träge. Außerdem bremsen sie weniger gut als der Ford Tourneo und der VW Caddy: aus 100 km/h stehen die drei erst nach rund 41 Meter, der Ford als bester schon nach 37 Metern. Was die Infotainment- und Assistenzausstattung, betrifft, stehen die Modelle von Peugeot, Citroen und Opel etwas besser da als der Ford; und dem VW kaum nach. Es werden zum Beispiel 19 Assistenzsysteme angeboten, wobei sich die drei PSA-Modell in Ausstattungsdetails unterscheiden. Bei der Sicherheit punkten sie mit jeweils 4 von 5 Sternen Euro-NACP-Crashtest. Der Tourneo erhielt 5 von 5 Sternen, das allerdings bereits 2013. Den Caddy haben die NACP-Tester bis dato noch nicht gecrasht. Es steht aber zu erwarten, dass er am besten abschneiden wird.

Und was kosten die Vans? In unserem Autohaus online wie gewohnt deutlich weniger als anderswo. Den Peugeot Rifter gibt es bei uns geleast ab 180 Euro und bar ab 17.154 Euro bzw. 29%, den Opel Combo Life ab 136 Euro und ab 17.437 Euro bzw. 35%; den Citroen Berlingo ab 161 Euro und 15.791 Euro bzw. 30%; und den Ford Tourneo Connect ab 206 Euro geleast und ab 19.278 Euro bzw. 31% Neuwagen Rabatt. Bei einer Finanzierung wie unserem Autoleasing profitieren Sie zumal von einem niedrigen Zinssatz ab 0,49% – auch beim VW Caddy, der bei uns ab 23.211 Euro, 14% oder 235 Euro monatlich zu haben.

Fazit zum VW Caddy Alternativen Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Kampf um den besten Platz im Windschatten des neuen VW Caddy ist hart. Für uns haben die drei technisch nahezu identischen Vans aus dem Hause PSA aber knapp die Nase vorne. Sie sind so wandlungsfähig und geräumig wie der Ford Tourneo. Im Kofferraum bieten sie zwar etwas weniger Stauraum, dafür im Innenraum mehr und besser durchdachte Ablagemöglichkeiten. Auch bei der Infotainment- und Assistenzausstattung zeigt sich, dass der Ford ein paar Jahre älter ist; daran, besser zu bremsen, hindert ihn das Alter aber nicht. Den Ausschlag zugunsten des PSA-Trios geben am Ende das vielseitigere und modernere Antriebssortiment, das bald einen E-Motor umfassen wird; und die niedrigeren Autokosten. In diesen beiden Disziplinen stechen der Rifter, der Berlingo und der Combo sogar den Caddy aus.

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