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Hyundai Kona Elektro (Test 2022): E-Mini-SUV-Vorreiter legt kräftig zu und vor

Der Hyundai Kona sieht flott aus, ist zuverlässig und voll gepackt mit Extras. Kein Wunder, dass das Mini-SUV ein Renner ist. Zu seiner Beliebtheit trägt auch das hochwertige und vielseitige Antriebssortiment bei: es bietet Benziner, Diesel, Hybrid- und seit 2018 auch einen E-Motor. Ende 2020 spendierte Hyundai dem Kona ein Facelift. Der Diesel ist Geschichte –  der Kona Elektro ausdauernder denn je. Die Details liest Du im Testbericht.

Inhalt

    1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
    2. Technische Daten
    3. Konkurrenzmodelle
    4. Fazit

Hyundai Kona Electric

© Hyundai

Der Hyundai Kona Elektro im Schnellcheck

Stärken

Schwächen

+ Exzellente Effizienz, niedriger Verbrauch, geringe Ladeverluste – Mittelmäßige Bremsleistung
+ Überdurchschnittliche Reichweite – Serienausstattung mit Halogenscheinwerfern
+ Erfrischende Fahrleistungen – Geringe Anhängelast (300 Kilo für die 150-kW-Version)
+ Verbessertes Ladesystem
+ Qualitativ und technisch aufgewerteter  Innenraum

Hyundai Kona

Gestärkt für ein immer herausfordernderes Umfeld

Bei einem Crossover ist die richtige Mischung der Schlüssel des Erfolges: beim Design, bei der Ausstattung, bei den Antrieben. Die richtige Mischung zu finden ist aber keine kleine Kunst. Je kleiner das Modell, umso größer die Herausforderung. Bei einem Mini-SUV wie dem Hyundai Kona ist der Platz knapp und der Preisdruck enorm – das wirkt sich auch auf das Antriebssortiment aus. Manche Hersteller bleiben bewusst bei konventionellen Benzinern wie VW beim T-Cross. Andere vertrauen auf eine Melange aus Verbrennern und Hybridmotoren: etwa Ford mit dem Puma, Renault mit dem Captur und Audi mit dem Q2.

Wieder andere Marken, darunter Hyundai, gehen gleich in die Vollen – und bieten für ihre Kleinwagen-Crossover die gesamte Palette moderner Antriebe. Bis zum Facelift lief der Kona mit Benzin, Diesel und teilweise bzw. zur Gänze mit Strom. Mittlerweile tankt das City-SUV Diesel nur noch als Gebrauchter – in den neuen, frisch gelifteten Kona-Modellen sind die Selbstzünder Tabu. Stromern lautet das Leitmotiv der Zeit: ein Motiv, das Hyundai als erster Hersteller erkannt hat. Der Kona Elektro war 2018 das erste voll batterieelektrisch angetriebene SUV des B-Segments.

Hyundai Kona Elektric

© Hyundai

Schlankere Figur dank vier Zentimeter längerem Blechkleid

Mittlerweile hat der Kona Elektro Gesellschaft bekommen. Der Stellantis- respektive PSA-Konzern ist im Segment aktuell mit drei Stromern vertreten: dem Peugeot e-2008, dem Opel Mokka-e und dem DS 3 Crossback E-Tense. Renault beschickt die Klasse über seine Tochter Dacia, mit dem Dacia Spring. Das rege Interesse der Hersteller hat seinen guten Grund: das rege Interesse der Kunden. Mini-SUVs sind stylish, agil und übersichtlich –  zugleich robuster, standfester und sicherer als herkömmliche Kleinwagen. Der Kona war erneut einer der ersten, der mit diesen Qualitäten zu punkten wusste. Doch auch in dieser Beziehung haben die Konkurrenten aufgeholt.

Kurzum. Es war Zeit für eine umfassende Überarbeitung. Hyundai hat das Facelift Ende 2020 vorgestellt. Aufgrund der Corona-Krise hat es aber gedauert, bis die ersten Modelle aus der neuen Fabrik im tschechischen Nošovice rollen durften. Dass es sich um den neuen Kona handelt, erkennt man auf den ersten Blick am Design. Besonders ungewöhnlich: der Kona wie der Kona Elektro sind um vier Zentimeter gewachsen. Hyundai hat das Blechkleid auf 4,21 Meter ausgelassen, um die Seitenansicht zu strecken und den Gesamteindruck schlanker zu gestalten.

Hyundai Kona Elektro

© Hyundai

Feinere Designdetails an Front und Heck

Die Grund-Karosserie des Kona Elektro blieb beim Facelift aber wie gewohnt unangetastet. Der Radstand beträgt weiterhin exakt 2,60 Meter, die Breite ohne Spiegel 1,80, mit 2,07 Meter – und die Höhe 1,57. Überarbeitet hat Hyundai sowohl die Front- wie die Heck-Ansicht. Vorne wie hinten werden robustere Stoßfänger verbaut; der hintere setzt sich farblich deutlich sichtbar ab. Auch die Radlaufverkleidungen bauen kräftiger, wirken jedoch weniger aufdringlich; sie sind jetzt in der Wagenfarbe lackiert. Diese markigen Details werden geschickt mit raffinierten Stilelementen kombiniert. Das Hyundai-Logo wandert vom Stirnblech auf die Motorhaube; die vertikalen seitlichen Lufteinlässe sind schmaler geworden.

Filigraner gestaltet hat Hyundai überdies die Scheinwerfer und Leuchten. Die Hauptscheinwerfer laufen spitzer zu, die Tagfahrlichter sind schmaler und die Lichtgrafiken rundum feingliedriger. Bei den Hauptscheinwerfern ist für den veränderten Look eine neue Technologie namens MFR verantwortlich. MFR steht für ″multifaceted reflector″ und bietet eine bessere Ausleuchtung sowie Leuchtkraft. Weitere technologische Neuerungen gibt es unter der überarbeiteten Oberfläche zu entdecken: zum Beispiel bei der Ladevorrichtung, die sich wieder – leicht nach rechts versetzt – unter dem geschlossenen Kühlergrill befindet.

 

Hyundai Kona

© Hyundai

Stärkerer Charger und höhere Effizienz

Den On-Board-Charger des Kona Elektro hat Hyundai mit der Überarbeitung von ein- auf dreiphasig umgestellt. Das beschleunigt das Laden zu Hause mit Wechselstrom. Statt 4,6 liegen jetzt mindestens 7,2 kW an. Beim stärkeren “Elektro” mit der großen Batterie sind es serienmäßig sogar 11 kW; beim schwächeren Antrieb kostet der 11-kW-On-Board-Charger 500 Euro extra. Die Ladezeit verkürzt der neue Lader auf 3,5 bzw. 5,5 Stunden – das dafür erforderliche Typ-2-Kabel legt Hyundai ab der ″Trend″-Ausstattung bei. Beim öffentlichen Gleichstromladen über den CCS-Stecker bleibt es bei den maximal 100 kW: einmal Vollladen dauert keine 50 Minuten.

Das Ladetempo konnte der Kona Elektro halten – den Ladekomfort hat Hyundai verbessert. Ab sofort stellt sich der Kona eigenständig auf jeden beliebigen Energielieferanten ein. Einstecken, Kaffee oder Tee trinken – und weiter fahren: das ist die ganze Hexerei. Die allgemeinen Angaben zum Verbrauch und zur Reichweite bleiben hingegen undurchsichtig wie ein Hexenwerk: der Anschein und die Realität passen nicht recht zusammen. Eines aber zieht sich durch die verschiedenen Normen und Messmethoden: Der Hyundai Kona Elektro ist einer der sparsamsten und effizientesten Stromer auf dem Markt.

Kona Electric

© Hyundai

Effizienz und Reichweite gesteigert – Ladeverluste verringert

Hyundai ist es bei der Überarbeitung gelungen, die Effizienz des Kona Elektro weiter zu verbessern: die des Modells mit 100 kW bzw. 136 PS wie die des SUVs mit 150 kW bzw. 204 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 14,3/14,7 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+++). Auf dem Prüfstand führen die bessere Aerodynamik und der geringere Rollwiderstand zu einer Verbrauchsreduktion von gut fünf Prozent. Die Energie in der großen Batterie reicht im Normfall für maximal 484 Kilometer im Mittel; und für 660 Kilometer im theoretischen Stadtverkehr.

So weit die Theorie. Der Kona Elektro gehört aber auch in der Praxis zu den ausdauerndsten Elektroautos. Mit dem 64-kWh-Akku schaffen wir im Schnitt rund 430 bis 440 Kilometer; in der City teils über 500 – der reale Verbrauch liegt bei rund 17 kWh. In einem Reichweiten-Test auf dem Lausitzring stromerte der Hyundai mit einer Akku-Füllung sogar mehr als 1.000 Kilometer. Außerdem zählt der Kona Elektro zu den E-Autos mit den geringsten Ladeverlusten. Wer die große Batterie mit 64 kWh Energie betanken will, muss dafür knapp 73 kWh Strom aus dem Netz ziehen.

Innenraum, Ausstattung und Sicherheit aufgewertet

Die Batterie kann seit dem Facelift mit einer weiteren Besonderheit aufwarten. Hyundai hat die Garantiezeit für den Akku des Kona von fünf auf acht Jahre verlängert – ohne jegliche Kilometerbegrenzung. Zwei weitere Begrenzungen wurde mit der Überarbeitungen zumindest ausgedehnt. Die Anhängervorrichtung ist beim stärkeren Kona Elektro auf eine Last von 100 Kilo ausgelegt; das erleichtert den Transport von schweren E-Bikes. Darüber hinaus darf das Modell mit dem größeren Akku erstmals eine Anhängelast ziehen; allerdings nur 300 Kilo. Bei der Innen-, Konnektivitäts- und Sicherheitsausstattung übernimmt der Kona Elektro dann die allgemeinen Facelift-Verbesserungen.

Das Cockpit ist übersichtlicher geworden und hochwertiger eingerichtet; ein gut zehn Zoll großes digitales Kombiinstrument ist beim Stromer Serie; ebenso wie die elektrische Parkbremse, der 8-Zoll-Touchscreen, ein Spurhalte- sowie Aufmerksamkeitsassistent, etc. Was der Werksausstattung fehlt, sind LED-Scheinwerfer; in den Hauptscheinwerfern leichten serienmäßig nur Halogen-Lampen. Die mittelprächtigen Bremsen – Bremsweg aus Tempo 100 gut 36 Meter – gehören ebenfalls zur Serienausstattung; leider können sie auch gegen Aufpreis nicht verbessert werden: ein der wenigen Kona-Schwächen.

Technische Daten des Hyundai Kona Elektro

PS-Anzahl: min. 136 PS max. 204 PS
kW-Anzahl: min. 100 kW max. 150 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch Elektro: 14,3-14,7 kWh/100 km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 35.650 Euro
Stand der Daten: 12.04.2022

Konkurrenzmodelle

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Unser Fazit zum Hyundai Kona Elektro

MeinAuto.de-Redaktion |

Hyundai hat mit dem Kona Elektro 2018 als erster Hersteller gezeigt: auch im Mini-SUV-Segment kann der E-Antrieb attraktiv sein. Mit dem Facelift beweist man jetzt, das noch viel Potential im 4,20 Meter großen Crossover steckt. Der aufgefrischte Kona Elektro ist stylisher, effizienter, ausdauernder und technisch in allen Belangen leistungsfähiger. Jetzt ist wieder die Konkurrenz am Zug. Bei MeinAuto.de steckt Hyundais elektrisches Mini-SUV in Kürze wieder ein – wie gewohnt mit Top-Rabatten und zum Bestpreis.

5 von 5 Punkte

 

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