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Volvo XC90 Plug-in-Hybrid 2020 im Test: SUV-Koloss strebt nach Umweltverträglichkeit

Der Volvo XC90 hat – wie Artgenossen à la Audi Q7 – den Querschnitt eines Schranks und das Gewicht eines kleinen Lieferwagens. Mit diesen Eigenschaften ist er prädestiniert für den Einsatz spritsparender und umweltschonender Technologien wie dem Plug-in-Hybrid-Antrieb. Wie gut und sparsam der Steckdosen-Hybrid im XC90 Recharge arbeitet? Unser Testbericht kennt die Antworten!

Inhalte des Testberichts zum Volvo XC90 Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

XC90 Recharge: kräftiger Steckdosen-Vollhybrid mit Fahrspaßgarantie

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nachdem wir zuletzt einige SUV-Riesen getestet haben, empfinden wir die Ausmaße des XC90 bereits als alltäglich. Doch ein Auto mit einer Länge von 4,95, einer Breite von 2,00 und einer Höhe von 1,78 Metern ist alles andere: es ist riesig. Mit 2,36 Tonnen geht der XC90 Recharge überdies nicht als Fliegengewicht durch. Angesichts der schieren Größe verwundert es nicht, dass die Mildhybridisierung in diesem Segment allgegenwärtig ist – seit letztem Jahr auch im Volvo. Der kleine E-Motor und die kleine Batterie helfen Kraftstoff zu sparen und die Flottenemissionen in Zaum zu halten. Mittlerweile gehen die meisten Hersteller indes noch einen Schritt weiter. Sie statten ihre Großkaliber mit der Fähigkeit aus, Teilstrecken batterieelektrisch abzuspulen. Das Mittel der Wahl ist der Plug-in-Hybrid-Antrieb. Er führt einen konventionellen Verbrenner mit einem E-Motor und einer mittelgroßen Batterie zusammen; diese kann über die Steckdose aufgeladen werden. So gut wie alle Volvo-Hauptkonkurrenten – vom BMW X5 bis zum Mercedes GLE – haben einen solchen Antrieb im Programm; nur im VW Touareg lässt diese Art der Hybridisierung auf sich warten.

Und im Volvo XC90? Im großen SUV der Schweden ist der Doppelmotor mit aufladbarer Batterie auf Wunsch seit 2015, seit dem Start der 2. Generation, an der Arbeit. Die T8 Twin Engine schiebt auch im Modelljahr 2021 noch kräftig an: allerdings hat sich im Detail über die Jahre einiges verändert. Die zentralen Bauteile indes sind gleich geblieben. Die T8 Twin Engine besteht aus einem zwei Liter großen Vierzylinder-Ottomotor, der dank Kompressor und Turbolader 303 PS und 400 Nm auf die Welle bringt und aus einem E-Motor, der mit zusätzlichen 87 PS und 240 Nm am Vortrieb arbeitet (Kraftstoffverbrauch kombiniert [WLTP]: 2,3 [3,4] Liter / 16,3 [16,9] kWh auf 100 km, 47-52 [57-76] g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). In der “Polestare Performance-Variante entlocken Volvos Haustuner dem Ottomotor weitere 15 PS und 30 Nm mehr – auf die Fahrleistungen hat das 100-Euro-Tuning aber keinen nennenswerten Einfluss. Die sind so oder so höchst beeindruckend und erfreulich. Die Zeit für den 0-100-Aufgalopp entspricht mit 5,8 Sekunden eher der eines Sportwagens und weniger der eines Lkw. Auch die Zwischensprints und die Beschleunigung aus den Kurven sind ein Genuss.

Plug-in-Hybrid: relativ geringe Reichweite und hoher Benzinverbrauch

Die Spitzengeschwindigkeit des XC90 Recharge hingegen ist seit diesem Jahre eher mit der eines Kleinwagens zu vergleichen. Statt 230 km/h fährt der Plug-in-Hybrid nun nur noch höchstens 180 km/h. Volvo hat beschlossen, ab sofort alle Modelle bei diesem Tempo abzuregeln: um Entwicklungskosten zu sparen und mit den Effizienzzielen des Unternehmens ernst zu machen. Die Reaktionen darauf sind ambivalent, zumindest bei uns. In den meisten anderen Ländern ist offiziell ohnehin bei Tempo 130 Schluss. Diese Geschwindigkeit erreicht das XC90-PHEV locker, selbst im rein elektrischenPure-Modus kommt er ihr nahe. In ihm schieben die Schweden bei 125 km/h den elektronischen Riegel vor: Es heißt Energie sparen, um den Aktionsradius auszudehnen. Der im großen Volvo-SUV verbaute Akku ist mit einer Kapazität von 11,6 kWh recht klein. Zum Vergleich: Beim GLE von Mercedes fasst die Batterie beinahe die dreifache Energiemenge. So kommt es, wie es kommen muss. Obwohl der Schwede mit dem Strom nominell sparsamer umgeht, reicht die Energie im Akku bestenfalls für 40 Kilometer; meist sind es knapp über 30. Der GLE stromert mit seinen gut 32 kWh rund 80 bis 90 Kilometer.

Der – technisch bedingte – geringe elektrische Fahranteil des XC90 Plug-in-Hybrid wirkt sich naturgemäß negativ auf den Benzinverbrauch aus. Der neue Prüfzyklus (WLTC) des neuen Normprüfverfahrens WLTP spiegelt diese Tatsache jedoch nur bedingt wider: weil er den elektrisch gefahrenen Anteil überbewertet. Anders gesagt: Selbst der WLTP-Normverbrauch von 3,5 Litern ist illusorisch. Wir brauchen im Test im Schnitt zwischen fünf und sechs Liter. Diese gravierende Differenz im Verbrauch bedeutet zumal, dass es mit dem geringen CO2-Ausstoß nicht allzu weit her ist. Im ADAC-Ökotest kommt die T8 Twin Engine auf einen Kohlendioxid-Ausstoß von mehr als 200 g/km. Die Konkurrenten von BMW und Audi schneiden in dieser Hinsicht etwas, der Mercedes um einiges besser ab. Die gute Nachricht: Der Plug-in-Hybrid-Antrieb des 2021er-Modells erfüllt die Vorgaben der kommenden Abgasnorm Euro 6d. Trotzdem ist er – insbesondere mit seiner relativ kleinen Batterie – anno 2020 nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit und Konkurrenz.

XC90 PHEV: Innovationsprämie und E-Kennzeichen nicht für alle Varianten

Aber, stellt sich uns die Frage: Erfüllt der XC90 Recharge mit seinem Plug-in-Hybrid-Motor die Kriterien für die Elektromobilitäts-Förderung und das E-Kennzeichen? Es kommt darauf an, lautet die Antwort. Vom Umweltbonus, der seit Juli 2020 durch die Innovationsprämie aufgestockt wird, profitieren PHEV, wenn sie: weniger als 65.000 Euro netto kosten und auf der Liste förderfähiger Fahrzeuge des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stehen (BAFA). Der XC90 Plug-in-Hybrid nimmt diese Hürde aktuell in den BasisausstattungenRecharge R-Design Expression” und “Recharge Inscription Expression“: knapp aber doch, um rund 40 Euro. Damit winkt beim Kauf eine Prämie von 5.625 Euro – und die Befreiung von der Kfz-Steuer; für die steuerliche Vergünstigung für Dienstwagenfahrer ist der Volvo aber zu teuer. Und wie stehen die Chancen auf ein E-Kennzeichen, mit dem man in der Stadt die Busspur und öffentliche Ladestationen benutzen darf? Schlecht.

Hier holt den XC90 Recharge sein mäßiger CO2-Ausstoß ein. Nach dem maßgeblichen WLTP-Verfahren liegt der nämlich zwischen 57 und 76 g/km – und damit über dem vorgeschriebenen Grenzwert von 50 g/km. Da es mit der Umsetzung der E-Kennzeichen-Vorteil in den Städten aber Probleme gibt, dürfte dieses Manko zu verschmerzen sein. Andere kleine Mängel hat Volvo mit dem jüngsten Mini-Facelift fürs MY2021 ausgebügelt. So ist Volvos Aushängeschild nun dazu in der Lage, auch Smartphones mit Android-Betriebssystemen vollwertig zu integrieren. Darüber hinaus hat Volvo auch an den Stärken gefeilt, namentlich an der Qualität der Assistenzsysteme. Der Notbrems- und der Toter-Winkel-Assistent greifen ab sofort aktiv in die Lenkung ein, wenn sie eine Gefahr wittern. Damit sind die bis zu sieben Insassen noch besser geschützt, die im Plug-in-Hybrid dank der serienmäßigen 7 Sitze Platz finden.

Technische Daten des Volvo XC90 Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 390 PS max. 390 PS
kW-Anzahl: min. 288 kW max. 288 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 16,3 kWh/100km max. 16,3 kWh/100km
CO2-Emission: min. 47 g/km max. 47 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 77.300 Euro
Stand der Daten: 22.09.2020

Konkurrenzmodelle

Wer ein luxuriöses SUV mit effizientem Antrieb und günstigem Preis sucht, wird unter den Neuwagen in unserem Autohaus online auf jeden Fall fündig. Drei Beispiele:  der Audi Q7 e-tron quattro ab 61.765 Euro und 20% bzw. ab 674 Euro Monatsraten, der BMW X5 Plug-in-Hybrid ab 66.329 Euro und 15% bzw. ab monatlich 763 Euro und der Mercedes GLE Plug-in-Hybrid ab 69.974 Euro und 8% Neuwagen Rabatt bzw. ab 632 Euro im Monat. Eine Finanzierung lohnt sich bei den Oberklasse-SUV besonders, insbesondere eine wie unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,9% effektiver Verzinsung und ab 0€ Anzahlung.

Fazit zum Volvo XC90 Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Volvo XC90 Recharge geht im Modelljahr 2021 teils ungewöhnliche Wege, um noch effizienter und umweltverträglicher zu werden. Ein Beispiel: die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 180 km/h. Durchschlagend ist der Erfolg nicht, weil der Akku anno 2020 zu klein geworden ist. Das treibt auch den Verbrauch und den CO2-Ausstoß nach oben. Bei MeinAuto.de gibt es das aufgefrischte Luxus-SUV ab 59.262 Euro – 24,3% bzw. über 18.800 Euro günstiger als gelistet.

4 von 5 Punkten

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