Kia e-Soul 2019 im Test: der EV-Nachfolger setzt ganz auf Strom & modernste Technik

2014 hat Kia seinen kleinen Mini, den Soul, erstmals elektrifiziert. Die Variante mit Elektromotor, der Soul EV, kam bei den Kunden an: zuletzt entschieden sich gut zwei Drittel der Käufer für ihn. In der seit April 2019 bestellbaren dritten Generation hat Kia nun allen anderen Motoren den Stecker gezogen. Als e-Soul gibt der E-Antrieb so den Alleinantreiber. Mit welchem Erfolg, ergründen wir im Test.

Inhalte des Testberichts zum Kia e-Soul:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Kias kleiner Crossover fortan mit einem E-Motor in zwei Leistungsstufen

kia-esoul-aussen-vorne-1Kantig ist der Kia Soul seit seinem Debüt 2008. Die Kanten sind längst Kult. Dem vierschrötigen Design verdankt der kleine Crossover/Minivan auch das praktische Talent, u.a. sein freigebiges Raumangebot. Der Soul-Spielart mit Elektromotor fehlte ebendieses Talent aber bis dato – dennoch war die 110 PS starke E-Maschine unter den Soul-Anhängern  beliebt wie Klimaanlagen im Hochsommer. Die brandneue dritte Generation soll diese Liebe mit frischen Eigenschaften vertiefen. Kia hat den E-Antrieb rundum verbessert. Dass Vertrauen in die eigenen Verbesserungen geht so weit, dass die Koreaner – zumindest in Europa – ganz auf den Stromer setzen. Ein neuer Name spiegelt den grundlegenden Wandel wider. Aber ist das Vertrauen in den e-Soul I bzw. Soul EV II gerechtfertigt? Wir stecken das mitgelieferte Typ-2-Kabel aus und leiten die Frage direkt an den neuen Motor weiter. Den bietet Kia in zwei Leistungsstufen an – mit einer jeweils unterschiedlich großen Batterie. In unserem Testauto surrt sanft der stärkere der beiden: der e-Soul 204 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 15,7 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).

kia-esoul-aussen-hintenVom sanften Surren soll man sich aber nicht täuschen lassen. Die 204 PS und 395 Nm starke E-Maschine drückt uns beim 0-100-Antritt kräftig in die Sitze, vor allem während der ersten Sekunden kommt Sportwagen-Feeling auf. Wie von Elektromotoren gewohnt, dreht das volle Drehmoment sofort an den Vorderrädern. Trotz des stattlichen Gewichts von fast 1,8 Tonnen dauert unser Sprintversuch so keine acht Sekunden. In der Spitze schaffen wir mit dem e-Soul 204 fast 170 km/h. Die schwächere Ausbaustufe, der e-Soul 136, ist mit 136 PS und  395 Nm schwächer motorisiert (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 15,6 Liter auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Im Vergleich mit mit dem Vorgänger EV  hat der Motor aber fast 30 PS und über 100 Nm mehr in den Kupferwicklungen. Deshalb ist der e-Soul selbst mit dem schwächeren Antrieb im Standardsprint gut zwei Sekunden schneller (~10 Sekunden). Und wo liegt der Vorteil des e-Soul 136 gegenüber dem e-Soul 204? Im Preis: Er ist fast 4.000 Euro günstiger.

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Der e-Soul 204 fährt zwischen 300 und 600 Kilometer weit

kia-esoul-aussenTrotzdem rechnet Kia, dass die meisten Kunden mit dem neuen e-Soul 2014 emissionsfrei durch die Lande gondeln wollen. Weshalb? Weil er seine Besitzer nicht nur mit sportlichen Fahreigenschaften verwöhnt – sondern auch mit einer erfreulich großen Reichweite von rund 400 Kilometern. Zu verdanken ist sie der 64 kWh großen, rund 460 Kilo schweren Lithium-Ionen-Batterie. Die Kapazität haben die Koreaner in Generation drei mehr als verdoppelt; selbst der Akku des kleineren E-Motors kann mit rund 40 kWh um 30% mehr Strom speichern. Möglich wird dieser Kapazitätssprung durch eine höhere Zahl von Modulen; und  eine um ein Fünftel gesteigerte Energiedichte. Notwendig war er, um die Reichweite und mit ihr die Praxistauglichkeit des e-Soul zu verbessern. Aber ist das Vorhaben gelungen? Wir antworten mit einem klaren Ja – auch wenn die Reichweite je nach Einsatzgebiet und Umständen beträchtlich schwankt. Wenn wir Kias E-Mini-Crossover auf der Autobahn bei kühlen Temperaturen richtig ausquetschen, reicht eine Stromfüllung kaum 300 Kilometer. Stromern wir mit dem Stromer indessen locker lässig durch den Stadtverkehr, schafft der e-Soul auch 600 Kilometer “unplugged”.

Eine Ursache für die großen Reichweitenunterschiede ist die Häufigkeit und Intensität der Energierückgewinnung, der Rekuperation. Beim e-Soul des Jahrgangs 2019 hat Kia ein weiterentwickeltes regeneratives Bremssystem verbaut. Über Lenkradwippen können wir die Rückgewinnung ganz abschalten oder in der Stärke regulieren. Die maximale Rekuperation  bringt der neue “One Pedal”-Modus – bei ihm setzt die Bremswirkung und Rückgewinnung ein, sobald wir den Fuß vom Pedal nehmen. Wem das Wippen zu bunt wird, der wählt die schlaue “Smart Regeneration”-Funktion. In ihr entscheidet der Bordcomputer anhand der Verkehrssituation und der Topographie selbst, wie die Bewegungsenergie am besten in elektrische Energie umgewandelt wird. Über die “Smart Eco Pedal Guide”-Anzeige unterrichtet uns der kleine Stromer laufend über die aktuelle Rekuperationsleistung – eine Anzeige mit Suchtpotential. Die Rekuperationstechnologie ist freilich längst ein alter Hut. Der e-Soul kann aber auch mit einer Rarität aufwarten : einer Wärmepumpe.

 Kia werten den e-Soul mit neuen Sicherheits- & Multimedia-Extras auf

kia-esoul-aussen-frontDie Wärmepumpe verbaut Kia werksseitig ab der mittleren Ausstattung “Vision”. Sie nutzt das Kühlwasser der E-Maschine, um mit der gewonnenen Wärme den Innenraum zu klimatisieren – eine Aufgabe, die sonst viel Strom aus der Batterie zieht. Ebenfalls als Energiesauger gefürchtet sind kalte Temperaturen. Ein Batterie-Vorheizsystem wirkt diesem Reichweitenfeind im e-Soul entgegen. Trotz all der Maßnahmen bleibt die Tatsache: eine große Reichweite muss mit einer großen Batteriekapazität erkauft werden – und die hat üblicherweise lange Ladezeiten zur Folge. Kann der e-Soul diesen Teufelskreis durchbrechen? Es kommt darauf an. Wer die Batterie mit dem eingangs erwähnten Typ2-Kabel und dem Typ-2-Stecker über die gewöhnliche Haushaltsstromsteckdose lädt, sollte Zeit mitbringen: viel Zeit. Das volle Aufladen dauert 19 bzw. 31 Stunden. Unvergleichlich flotter geht es – mit einem entsprechenden Kabel – über den fix installierten CCS-Schnellladeanschluss und eine Schnellladestation. An einer 50-kW-Gleichstrom-Station ist der große Akku in 75 Minuten zur 80% geladen; an einer 100-kW-Säule geht es in unter einer Stunde.

So viel zu den reinen E-Eigenschaften des e-Soul. Der Minivan offeriert in der dritten Generation aber auch viele A-Qualitäten. Kia konnte die Laderaumkapazität weiter steigern: um rund 30 auf 315 bis 1.339 Liter. Der gut einen halben Meter kürzere Smart EQ Forfour hat bei solchen Werte schwer zu schlucken (185 bis 975 Liter); und selbst der 4,09 Meter lange Renault ZOE kann mit seinen 338 bis 1.225 Litern nicht mithalten. Zu punkten versteht der Kia e-Soul überdies mit viel Platz im variabel und übersichtlich eingerichteten Innenraum. Außerdem ist er reichlich mit modernen Extras bestückt. Ab Werk bedienen wir den Kleinen über ein 7-Zoll-Touch-Radio mit Smartphonekoppelung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Zur Serienausstattung gehören außerdem eine Klimaautomatik, ein Smartkey-System, LED-Scheinwerfer – sowie zahlreiche Assistenten: vom Stauassistenten über den Front-Kollisionswarner bis zur Geschwindigkeitsregelanlage mit “Stop & Go”-Funktion. Kein Wunder, dass die Nachfrage  nach dem E-Crossover hoch ist – so hoch, dass Kia mit dem Liefern kaum nachkommt.

Technische Daten des Kia e-Soul

PS-Anzahl: min. 136 PS max. 204 PS
kW-Anzahl: min. 100 kW max. 150 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 15,6 kWh/100km max 15,7 kWh/100km
CO2-Emission:
Effizienzklasse: min. A+ max. A+
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 33.990 Euro
Stand der Daten: 24.06.2019

Konkurrenzmodelle

Die Liste der E-Autos ist noch kurz – die wenigen Modelle sind mittlerweile aber heißbegehrt. In unserem Autohaus finden Sie alle angesagten Stromer: z.B. den Renault ZOE ab 17.125 Euro und 24,5%, den Kia e-Niro ab 31.003 Euro und 14,3%; und den BMW i3 ab 31.840 Euro und 17,8%. Ihren Neuwagen kaufen Sie bei uns nicht nur zu Toprabatten, sondern auf Wunsch auch mit einer günstigen Finanzierung wie unserem attraktiven Autoleasing ab 0,9%.

Fazit zum Kia e-Soul Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der neue Kia e-Soul erweist sich im Test als E-Auto nach Maß. Der kleine Crossover ist geräumig, vielseitig und topmodern eingerichtet: in puncto Konnektivität ebenso wie in Bezug auf die Assistenzsysteme. Die beiden E-Motoren überzeugen mit ihrer Leistung – der stärkere durch die fast doppelt so große Batterie auch mit seiner Reichweite. Bei MeinAuto.de stromert der Kia ab 29.801 Euro drauflos – 14,5% bzw. fast 5.000 Euro unter der UVP.

 

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