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Mazda MX-30 oder Hyundai Kona Elektro: Welches Kompakt-SUV stromert besser?

Der Hyundai Kona war eines der ersten kompakten SUVs, das rein elektrisch fuhr. Der batterieelektrische Antrieb ist beim Kona seit 2018 eine Option. 2020 gab’s fürs SUV und den E-Antrieb eine erste Modellpflege – im selben Jahr, in dem Mazda sein erstes BEV vorgestellt hat. Der Mazda MX-30 ist mit 4,40 Metern 20 Zentimeter länger als der Kona. Wie er sich mit seinem E-Antrieb gegen den Hyundai schlägt, liest Du in unserem Test.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

2022_mazda_mx-30_

© Mazda

Der Mazda MX-30 und Hyundai Kona Elektro im Schnellcheck


Mazda MX-30

Stärken:

  1. Attraktives Design
  2. Gute Fahrleistungen
  3. Top-Serienausstattung
  4. Einfache Bedienung
  5. Hochwertige Infotainment- und Assistenzausstattung

Schwächen:

  1. Sehr geringe Reichweite
  2. Kaum Platz im Fond
  3. Keine Anhängelast
  4. Schwache Ladeleistung

Hyundai Kona

Stärken:

  1. Exzellente Effizienz
  2. Gute, wahlweise sehr gute Reichweite
  3. Starker oder kräftiger E-Motor
  4. Verbessertes Ladesystem
  5. Große Auswahl bei der Ausstattung

Schwächen:

  1. Teurer in der Anschaffung
  2. Geringe Anhängelast
  3. Mittelmäßige Bremsleistung

Hyundai Kona-E

© Hyundai

Hyundai Kona Elektro: zwei E-Motoren und Akkus stehen zur Wahl

Im Test tauchen wir heute gleich direkt ins Zentrum des Geschehens ein: die jeweiligen batterieelektrischen Antriebsstränge. Sie definieren die beiden BEVs, sie zeichnen sie aus. Der Hülle und der restlichen Fülle der kompakten SUVs widmen wir uns im Nachgang. Starten wollen wir im älteren Elektro-SUV, dem Hyundai Kona Elektro. Dank des schlauen Serien-Schlüssels “Smart Key” starten wir den Elektromotor per Knopfdruck. Welchen E-Motor wir damit zum Leben erwecken, hängt auch vom gewählten Modell ab.

In der Basisversion verbaut Hyundai ausschließlich den Motor mit 136 PS und 395 Nm; sowie die ca. 39 kWh große Batterie; ab der zweiten Ausstattung “Selection” weckt unser Knopfdruck optional auch den stärkeren E-Motor auf – mit 204 PS sowie einem 64-kWh-Akku als Partner (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 14,3/14,7 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+++). Die Reaktionen nach dem Druck aufs Pedal sind der Leistung entsprechend unterschiedlich. Das Basismodell gönnt sich 10 Sekunden, bis es auf 100 km/h beschleunigt hat; bei 155 Stundenkilometer steht der digitale Tacho an.

Mazda MX-30: Antrieb und Akku üben sich bewusst in Zurückhaltung

Mit dem 204 PS starken Synchronmotor und dem größeren Lithium-Ionen-Akku entwickelt der Kona Elektro unbestritten mehr Temperament. Aus dem Stand beschleunigt das 4,21 Meter große Kompakt-SUV mit ihm in 8 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit schreibt er knapp 170 km/h an. Der Unterschied in den Fahrleistungen ist für uns größer als erwartet; etwa auch beim Überholen. Wir hätten damit gerechnet, dass die 150-Extrakilo den stärkeren Kona stärker zurückhalten. Ob das dem MX-30 von Mazda eine Chance gibt, vorbeizuziehen?

Die Antwort steht schon nach wenigen Metern fest: nein, der stärkere Kona Elektro hängt den MX-30 locker ab. Der 145 PS und 271 Nm starke “e-Skyactiv”-Elektromotor des Mazda tut sich sogar schwer, den schwächeren Kona Elektro stehen zu lassen. Beim Sprint von 0 auf 100 gelingt ihm das am Ende um einige Zehntelsekunden. Den Topspeed begrenzt Mazda jedoch auf 140 km/h – das dürfte für so manchen bereits ein K.-o.-Kriterium sein. Warum sich die Japaner für diese recht drastischen Einschränkung entscheiden, wird beim Blick auf die Batteriekapazität klar.

Kona Electric

© Hyundai

Mazda mit bescheidener, Hyundai mit exzellenter Reichweite und Effizienz

Mazda stellt dem e-Skyactiv eine Lithium-Ionen-Batterie zur Seite, die nur 35,5 kWh Energie speichert. Dafür haben sich die Autobauer aus Hiroshima bewusst entschieden. Die Kapazität entscheidet, wie schwer, wie teuer und wie ressourcenintensiv der Energiespeicher ist. Mazda will nicht nur den CO2-, sondern auch den gesamten ökologischen Fußabdruck des MX-30 möglichst klein halten. Eine kleine Batterie ist dazu der beste, aktuell der einzige Weg. Im Umkehrschluss folgt daraus. Wer ein E-SUV mit viel Reichweite will, ist beim MX-30 falsch – und beim Hyundai Kona mit dem größeren Akkus richtig.

Interessanterweise gelingt es Hyundai aber, selbst aus dem kleinen Akku mehr als 300 Kilometer Reichweite herauszuquetschen: laut WLTP-Normtest sind es exakt 305 Kilometer. Der Batterie des Mazda MX-30 geht im gleichen Test bereits nach 237 Kilometern die Energie aus. Verantwortlich dafür ist jedoch nicht nur die geringere Kapazität, sondern auch die schlechtere Effizienz. Schlecht ist die Energieausbeute des Mazda mit einem Normverbrauch von 17,3 kWh nicht. Im Test messen wir einen durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 22 kWh; hier sind die Ladeverluste eingerechnet.

Hyundai Kona

© Hyundai

Hyundai Kona Elektro auch mit stärkerer Ladeleistung und flacherer Ladekurve

Der Hyundai Kona ist in puncto Effizienz derzeit das Maß der Dinge. Der Normverbrauch liegt bei 14,3, beim stärken Antrieb bei 14,7 kWh. Der Realverbrauch mit Ladeverlusten pendelt sich im Test um die 17 kWh ein – beeindruckend. Beim stärkeren Kona Elektro mit der größeren Batterie reicht die Energie laut Norm für 484 Kilometer: also mehr als doppelt so weit als im MX-30. Real ist der Abstand sogar noch größer: mit 180 bis 200 Kilometern beim Mazda und 420 bis 440 Kilometern beim Hyundai. Gewichtsunterschiede können die Effizienz-Differenzen kaum erklären. Der MX-30 wiegt wie der stärkere Kona Elektro rund 1.750 Kilo.

Zum Abschluss des Vergleichs der elektrischen Antriebsstränge noch ein Wort zur Ladeleistung bzw. Ladegeschwindigkeit. Wechselstrom laden die beiden maximal mit 11 kW. Beim Kona dauert das Vollladen 3,5 bzw. 5,5 Stunden, beim MX-30 im Idealfall nur 2. Beim Gleichstrom-Schnellladen legt Mazda maximal 50, Hyundai 100 kW an. Theoretisch ist der Akku des MX-30 in 26 Minuten zu 80 % geladen. Da die Ladekurve beim Mazda aber stark abfällt, dauert es im Test im Schnitt knapp 40 Minuten. Beim Hyundai ist die Kurve flacher, die offizielle Ladezeit von 47 Minuten verlängert sich im Test deshalb nur um 15 Minuten.

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© Mazda

MX-30 feiner verarbeitet – aber mit wenig Platz im Fond

Die Antriebsstränge hätten wir damit in der gebührenden Ausführlichkeit abgehandelt. Der eindeutige Sieger des Vergleichs: der Hyundai Kona Elektro. Kommt der Mazda MX-30 bei den klassischen Qualitäten zurück? Er lässt jedenfalls nichts unversucht. Verarbeitet ist das SUV zum Beispiel insgesamt feiner, sorgfältiger. Beim Vergleich der verfügbaren Freiräume erhalten wir ein zweigeteiltes Bild. Vorne haben wir sowohl im Kona wie im MX-30 reichlich Platz zur Entfaltung: bis zu einer Größe von gut 1,90 Metern. Im Fond ist das Platzangebot des Hyundai passabel, das des Mazda hingegen enttäuschend.

Die gegenläufigen Portaltüren sind ein netter Blickfang – das Einsteigen erleichtern sie, anders als versprochen, aber nicht. Wer es irgendwann dennoch auf die Rückbank schafft, fühlt sich dort von Beginn an eingeengt; u.a. aufgrund der winzigen Fenster. Real beschränkt vor allem der tiefe Dachhimmel die Bewegungsfreiheit: auf Insassen mit einer Größe von höchstens 1,75 Meter. Stauraum offeriert der MX-30 hingegen in ausreichendem Maß: insbesondere, wenn man ihn als zweisitzigen Zweitwagen nutzt. 336 bis 1.171 Liter sind es im Mazda, im Kona 332 bis 1.114.

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© Mazda

Mazda komfortabler und hochwertiger – Kona teurer und deutlich vielseitiger

Fallen einmal größere Warentransporte an, kann der Hyundai Kona zur Not ein Anhängerchen von 300 Kilo ziehen; der MX-30 streikt in diesem Fall. Dafür hat Mazda sein kompaktes SUV-Coupe komfortabel und zugleich durchaus dynamisch abgestimmt; die Bremsen packen ausgesprochen kräftig zu. Der Mazda steht aus Tempo 100 nach 33 Metern, 3 Meter eher als der Kona. Die Ausstattung ist im MX-30 zumal ab Werk bereits vorzüglich, im Hyundai umfangreich. Einfacher gestaltet hat Mazda auch die Bedienung; die Assistenzausstattung des MX-30 ist ebenfalls umfangreicher.

Wie schlagt sich das auf den Preis nieder? Mazda verkauft den MX-30 zurzeit ab 35.990 Euro. Die “Prime-Line”-Grundausstattung ist, abgesehen vom Sondermodell Ad’vantage, die einzige Linie: und dementsprechend eine Vollausstattung. Hyundai verlangt für das Grundmodell des Kona Elektro 36.400 Euro. Wer mehr will als den 136-PS-E-Motor und den kleinen Akku, hat dazu ab der “Select”-Linie die Möglichkeit. Wer diese Option nutzen will, muss 6.500 Euro aufzahlen. Der Aufpreis für den stärkeren Motor und den größeren Akku beträgt 5.200 Euro. Aber, sieht man sich die laufenden Kosten an, ist der Kona letztlich doch erheblich günstiger.

Technische Daten


Hyundai Kona Elektro Mazda MX-30
PS-Anzahl: 136 PS bis 204 PS 145 PS
kW-Anzahl: 100 kW bis 150 kW 107 kW
Antriebsart: Frontantrieb, 4×4-Antrieb Frontantrieb
Getriebeart: Automatik Automatik
Kraftstoffart: Elektrisch Elektro
Verbrauch Elektrisch: 14,3kWh/100km 17,3kWh/100 km
CO₂-Emission 97-147 g/km 99-150 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette) Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 35.650 Euro ab 35.990 Euro
Stand der Daten: 01.11.2022

Konkurrenzmodelle


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Unser Fazit


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 01.11.2022
Beide SUVs im Test nutzen die gleiche Antriebstechnologie und gehören der gleichen Fahrzeugklasse an. Dennoch sind die Unterschiede beträchtlich. Der Mazda MX-30 ist ein hervorragend ausgestattetes, pfiffig designtes, attraktives und hochwertig verarbeitetes SUV-Coupe – mit einigen echten Eigenheiten. Zu ihnen zählt die schwache Reichweite ebenso wie das nicht wirklich gelungene Raumkonzept; das Platzangebot im Fond ist schwach. Seine Stärken hat der Mazda als Zweitwagen.

Der um 20 Zentimeter kleinere Hyundai Kona Elektro hat letztlich mehr Platz und gleich viel Stauraum. Außerdem bietet er seinen Kunden deutlich mehr Auswahl und Flexibilität: bei den Motoren, bei der Ausstattung – und bei den Akkus bzw. der Reichweite.

Der Kona Elektro startet bei uns ab 31.882 Euro – 15 % oder gut 5.300 Euro unter dem Listenpreis; der MX-30 kostet ab 31.600 Euro – 14 % oder fast 5.200 Euro weniger als gelistet.



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