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Opel Astra Sports Tourer (Test 2022): Schlägt der neue Kompakt-Kombi mit dem Blitz richtig ein?

Bei den Kleinwagen haben die SUVs die Kombis verdrängt. In der Kompaktklasse stemmt sich die praktisch-pragmatische Karosserieform erfolgreich gegen das Aus; fast scheint es, als würden die Kompakt-Kombis durch die Konkurrenz der Kompakt-SUVs aufblühen. Jüngstes Beispiel: der Opel Astra L. Der Astra Sports Tourer sieht für uns noch stimmiger aus als die Limousine. Was er wirklich kann, liest Du in unserem Testbericht.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

© Opel

Der Opel Astra Sports Tourer im Schnellcheck


Stärken

  1. Gelungenes Design
  2. Kürzer, aber mehr Platz und Stauraum
  3. Umfangreiche Grundausstattung
  4. Hochwertige Assistenzsysteme
  5. Durchdacht digitalisiert
  6. Vielseitiges Motorensortiment

Schwächen

  1. Um einiges teurer als der Vorgänger

© Opel

Kürzer und deutlich teurer

1.100 Euro ist der Opel Astra Sports Tourer teurer als die fünftürige Limousine; das sind 100 Euro mehr als etwa noch 2019. Der aktuelle Preisunterschied gilt seit 2020. Relativ betrachtet ist der Preisaufschlag für den Kombi mit der jüngsten, der 10. Astra-Generation, aber geschrumpft. Das liegt an den empfindlich gestiegenen Preisen – auch der kompakte Opel ist hier keine Ausnahme. Der Astra Sports Tourer K wurde bis Anfang 2021 ab 21.340 Euro angeboten; der neue Astra Sports Tourer L kostet mindestens 27.750 Euro.

Ein Preissprung von ca. 6.500 Euro kommt praktisch dem Aufpreis gleich, der üblicherweise für ein Modell der nächsthöheren Klasse fällig wird. Ist der neuen Opel Astra Sports Tourer tatsächlich eine Klasse besser als der alte? Wir werden sehen. Sicher ist, der neue ist mit einer Länge von 4,64 Meter rund sechs Zentimeter kürzer als der Vorgänger. Ein Rückschritt? Wir meinen, nein. Mit über 4,70 Metern gehörte der alte Astra-Kombi zu den größten Modellen seiner Zunft; der Golf Variant misst bspw. keine 4,60 Meter.

© Opel

Neuer Astra-Kombi: wendiger und geräumiger

Mit seiner Länge und seinem großen Wendekreis – fast 11,1 Meter – war der alte Astra Sports Tourer in der Stadt oft recht unhandlich. Der neue ist nicht nur sechs Zentimeter kürzer, er hat mit 10,7 Metern auch einen spürbar engeren Wendekreis. Kurzum: Er ist handlicher. Einzig in schmalen Passagen ist der neue dem alten unterlegen; weil er mit einer Breite von 2,06 Metern samt Spiegeln zwei Zentimeter breiter baut. Die Handlichkeit aber ist das eine, das Platzangebot das andere – und die Vorzeichen sind nicht die besten.

Der neue Astra Sports Tourer baut nicht nur sechs Zentimeter und – ohne Rückspiegel – einen Zentimeter schmaler; mit einer Höhe von 1,48 ist er auch drei Zentimeter niedriger. Der Radstand wächst jedoch von 2,66 auf 2,73 Meter. Das lässt vermuten, dass das neue Modell den Platz effizienter nutzt – und so ist es auch. Vorne haben wir mindestens so viel Bewegungsspielraum wie bisher; im Fond können sich vor allem die Knie und Beine freier bewegen.

© Opel

Größeres Volumen, niedrigere Ladekante, schlaue Details

Größer geworden ist beim Opel Astra Sports Tourer L auch der Kofferraum. Bisher konnte er 540 bis 1.630 Liter verstauen, jetzt sind es 597 bis 1.634. Das Stauraumvolumen liegt damit auf dem Niveau der Klassenbesten, z.B. dem Golf Variant oder dem Hyundai i30 Kombi (605 bis 1.620 bzw. 602 bis 1.650 Liter); lediglich der Skoda Octavia Combi bleibt mit 640 bis 1.700 Litern unantastbar. Noch eindrücklicher als der Volumenzuwachs überzeugen uns aber die praktischen Zugewinne. Ein Beispiel: die Ladekante. Sie liegt mit 60 Zentimeter zwei Zentimeter tiefer als bisher.

Ein zweites Beispiel: das wohldurchdachte Ladesystem ″Intelli-Space″. Es besteht aus einem verstellbaren Ladeboden, der den Laderaum um bis zu 40 Liter erweitert. Der Boden lässt sich optional auch im 45°-Winkel arretieren; damit entsteht ein Gepäckraum mit zwei Abteilen. Außerdem bietet das Fach unter dem Ladeboden eine saubere Verstaumöglichkeit fürs Kofferraumrollo. Schlau gelöst hat Opel zumal den Zugang zum Verbands-Kasten sowie Reifenreperatur-Set; er gelingt aus dem Fond wie aus dem Kofferraum.

Innenraum: Ergonomisch, komfortabel, digital

Im neu gestalteten Innenraum des Astra Sports Tourer setzt sich die Reihe der praktischen Details nahtlos fort. Unter dem zentralen Touchscreen und dem auf wenige wesentliche Tasten reduzierten Bedienfeld versteckt sich ein Brillenfach; darunter liegt optional ein weiteres Fach zum Laden und verstauen zweier Smartphones. Neben dem Wahlhebel schließt sich ein großer, verschließbarer Getränkehalter an; dahinter ein tiefes Staufach, das sich unter der bequemen Mittelarmlehne verbirgt. All das lässt sich von den ab Werk verbauten ergonomischen Aktiv-Sitzen komfortabel nutzen. So muss das laufen.

Bei den serienmäßigen Aktiv-Sitzen kann der Fahrersitz zehnfach, der Beifahrersitz sechsfach verstellt werden. Die beheiz- und belüftbaren Varianten kosten wie die noch enger geschnittenen Sportsitze extra. Wiederum zur Serienausstattung gehört hingegen das digitale Ensemble vor uns: bestehend aus dem zehn Zoll großen Kombiinstrument – und dem ebenso großen Touchscreen des Multimedia- bzw. Infotainmentsystems. Es bindet ab Werk, sprich in der ″Elegance″-Ausstattung, Smartphones kabellos ein, ist mit den ″Opel Connect″-Services ausgestattet – und erfreulich intuitiv zu bedienen. Das empfehlenswerte Navigationssystem kostete 800 Euro extra.

Zum Marktstart als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid

Anders als etwa VW beim Golf hat Opel sein System nicht ″überdigitalisiert″. Die Menüstrukturen sind flach, die Informationen gut erkennbar aufbereitet – haptische Tasten ergänzen die digitale Bedienung, wo es sinnvoll ist: etwa bei der Regelung der serienmäßigen 2-Zonen-Klimaautomatik. Geschickt beschickt hat Opel unserer Meinung nach auch das Motorensortiment des neuen kompakten Kombis. Zum Markstart liefern die Rüsselsheimer neben zwei klassischen Verbrennungsmotoren auf Wunsch einen Plug-in-Hybridantrieb aus. Für 2022 ist noch eine stärkere Variante des PHEVs geplant, 2023 wird ein vollelektrischer Antrieb folgen.

Die Verbrennungsmotoren kennen wir bereits vom Vorgänger. Als Benziner rackert ein 1,2 Liter großer Dreizylinder-Turbobenziner unter der Haube: der 1.2 Turbo leistet entweder 110 und 205 Nm oder 130 PS und 230 Nm; der stärkere überträgt die Kraft alternativ zum manuellen 6-Gang- auch über ein 8-Stufen-Automatikgetriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 5,7-6,1 Liter auf 100 km, 127-131 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Wer viel auf der Langstrecke unterwegs ist, hat mit dem Vierzylinder-Selbstzünder 1.5 Diesel eine 130 PS und 300 Nm starke Alternative (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 4,3-4,6 Liter auf 100 km, 113-122 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.).

© Opel

Pixel-Licht aus dem Opel Insignia

Eine zweite Alternative wäre der Plug-in-Hybrid 1.6 Turbo, der zum Start mit einer Systemleistung von 180 PS angeboten wird (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 1,1 Liter bzw. 15,3 kWh auf 100 km, 24-27 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Mit seiner Batteriekapazität von 12,4 kWh und einer Reichweite laut WLTP von 60 Kilometern eignet sich das PHEV aber vor allem zum Pendeln. Der 135-PS-Elektromotor kann den Kombi so meist solo antreiben, ohne lokale Emissionen – und zwischendurch mit bis zu 22 kW wieder aufgeladen werden (dreiphasige Wallbox oder öffentliche Ladesäule).

Beim Ziehen eines Anhängers ist der Plug-in-Hybrid so leistungsfähig wie die Verbrenner. Er nimmt wie der Benziner maximal 1,4 Tonnen an den Haken, der Diesel bestenfalls 1,5. Nur beim Stauraum muss man geringe Einbußen hinnehmen (516 bis 1.553 statt 597 bis 1.634 Liter). Bei den Assistenzsystemen und der Sicherheit kann der Kunde beim neuen Astra Sports Tourer aus dem Vollen schöpfen. Aus dem Topmodell Insignia holt Opel das adaptive ″Intelli-Lux LED Pixel Licht″ und das schlaue Head-up-Display in die Kompaktklasse. Serie sind sie allerdings erst im ″Ultimate″-Topmodell.

Technische Daten des Opel Astra Sports Tourer


PS-Anzahl: min. 110 PS max. 130 PS
kW-Anzahl: min. 81 kW max. 96 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin, Diesel
Verbrauch Benzin/Diesel: 5,7l km- 5,9l/100 km 4,6l-4,7l/ 100km
CO₂-Emission 120-133 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 27.750 Euro
Stand der Daten: 29.04.2022

Konkurrenzmodelle


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MeinAuto.de Redakteur: Norbert Auer |
Mit dem neue Astra Sports Tourer krönt Opel den Start des neuen Astra. Der kompakte Kombi wirkt optisch noch stimmiger als die Limousine. Er ist kürzer und wendiger als der Vorgänger – aber dennoch geräumiger und praktischer. Den Innenraum digitalisiert Opel benutzerfreundlich und werte ihn mit schlauen Detaillösungen auf. Das Antriebssortiment bietet Benziner, Diesel und einen Plug-in-Hybrid; ein zweites PHEV und ein E-Modell folgen bis 2023. Insgesamt ist der neue eine Klasse besser als der alte, das erklärt auch den kräftigen Preisanstieg. Bei MeinAuto.de startet Opels neuer Kompakt-Kombi mit 22.688 Euro – 20 % respektive über 5.600 Euro günstiger als gelistet.

     
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