Multivan T7: größer oder kleiner – aber in jedem Fall windschlüpfriger
Niedrigerer Schwerpunkt, flachere Stirn, stromlinienförmige Karosserie: VW hat beim T7 kaum eine Ecke ausgelassen. Mit diesen Änderungen kratzen wir allerdings erst an der Oberfläche. VW stellt den Multivan in der jüngsten Generation erstmals auf eine Pkw-Plattform, den Modularen Querbaukasten: ihn nutzt z.B. auch der aktuelle Golf. Für den Kleinbus öffnet das bis dato ungeahnte technische Möglichkeiten: unter der Motorhaube, im Cockpit und bei den Systemen, die das Umfeld des Bulli überwachen.
Aber bleibt der Multivan damit auch das Multitalent, das er bisher war? Der Multivan T6.1 wurde zuletzt in zwei Längen, mit 4,9 und 5,3 Metern, und zwei Radständen – 3,0 und 3,4 Meter – angeboten. Der T7 bringt von Haus aus einen längeren Radstand mit: zwischen den Achsen lässt er 312 Zentimeter Platz. Zwei Längen stehen dennoch zur Auswahl: Die Variante mit kurzem Überhang ist 4,97 Meter lang, das sind sieben Zentimeter mehr als bisher. Die Ausbaustufe mit langem Überhang am Heck misst längst 5,17 Meter; sie ist also etwas kürzer als die bisherige Langversion. Wie sich das auf die Platzverhältnisse im Innen- und im Stauraum auswirkt, dazu gleich mehr.