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VW Arteon R im Test: Der Edel-Passat mit richtig viel Biss

So erfolgreich VW mit seinen Volumenmodellen ist: im gehobenen Preissegment tun sich die Wolfsburger schwer, vor allem bei den klassischen Karosserievarianten. Der 2017 lancierte Arteon scheint diese Durststrecke zu beenden. 2020 erhielt die Limousine das erste Facelift; zudem wurden die Kombi-Variante Arteon Shooting Brake und ein Modell des Haustuners “R GmbH” vorgestellt. Mit dem Arteon R sind wir heute im Test unterwegs.

Inhalte des Testberichts zum VW Arteon R:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Arteon R: ein Vierzylinder rumort mit 320 PS & 420 Nm

Mit dem Arteon – dem Kunstvollen, wenn man so will, denn der Name leitet sich vom engl. Wort für Kunst, “art”, ab – dürfte VW das Kunststück gelungen sein, in der gehobenen Mittelklasse Fuß zu fassen. Dass das kein Leichtes ist, zeigt der Blick auf die Konkurrenz:  den 4er bzw. 5er BMW, den Audi A5, die Mercedes E-Klasse oder den Volvo S60 bzw. V60. Um sich auf Dauer in diesem Segment etablieren zu können, braucht es jedoch mehr: nicht zuletzt einen Kombi und ein prestigeträchtiges Spitzenmodell. Der Kombi debütierte Anfang 2020 als Arteon Shooting Brake; ihn durften wir bereits testen. Für das neue, Ende 2020 vorgestellte Topmodell Arteon R steht eine Testfahrt noch aus: Sie holen wir heute nach. Wenn bei VW “R” draufsteht, heißt das seit 2003: die Volkswagen R GmbH hat Hand angelegt. Das Tochterunternehmen produziert mit mittlerweile rund 350 Mitarbeitern die Performance-Modelle der Mutter. Begonnen hat alles mit dem Golf R32, heute drehen fünf VW-R-Modelle auf: neben dem Golf R auch der T-Roc R, der Tiguan R, der Touareg R – und nun der Arteon R.

Gemäß der Rangordnung hätten wir gehofft, dass sich der Edel-Passat Arteon R den Motor aus dem “Touareg R”-Regal schnappt. Das Oberklasse-SUV klotzt mit 462 PS und 700 Nm, die ein herrlich tönender Dreiliter-V6 mit E-Motorunterstützung bereitstellt. Diese Hoffnung konnte sich allerdings nie erfüllen. Denn während der Touareg VWs Längsbaukasten nutzt, baut der Arteon auf dem Querbaukasten auf. Der längs eingebaute V6 hätte im Arteon also keinen Platz. Der Arteon R holt sich seinen Motor deshalb aus dem Golf R, was Puristen stören mag. Ein Kompaktklasse-Motor im E-Segment? Warum eigentlich nicht, letztlich zählt hier wie dort die Leistung und von der hat der 2.0 TSI reichlich (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ: 7,7-7,9 Liter auf 100 km, 176-181 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C-D). Der Vierzylinder-Turbobenziner entstammt der jüngsten VW-Ottomotoren-Evolutionsstufe, intern EA888 evo4 genannt. Aus 1.984 cm³ Hubraum schöpft er eine maximale Leistung von 320 PS – und zwischen 2.100 und 5.350 Touren ein maximales Drehmoment von 420 Nm.

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“R”-Modell als sportliche Reiselimousine bzw. Langstrecken-Kombi

Übersetzt wird diese Kraft von einer Automatik, einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe; auf die Straße gebracht von einem speziellen4Motion“-Allradantrieb. Die Fahrleistungen des Arteon R lesen sich beeindruckend – und sie fühlen sich auch so an. Den 0-100-Sprint erledigt der Arteon R in weniger als fünf Sekunden (4,9 s). Seine höchste Geschwindigkeit erreicht er regulär bei 250 km/h; mit dem “185-Paket gibt VW sogar 270 km/h frei. Was will man mehr? Im Grunde nichts, doch wie der Mensch ebenso ist, schielt er gerne zum Nachbarn: um zu sehen, was der so hat. Was sehen wir da? Bei einem Kompaktsportler wie dem Golf R ragen diese genannten Fahrleistungen im Vergleich mit den Mitbewerbern heraus. Beim Arteon R erscheinen sie jedoch in einem anderen Licht, weil er an anderen Richtwerten gemessen wird: an denen eines Audi S6, eines BMW 5er M-Performance oder eines E-Klasse AMG. Sie drehen mit mehr als 400 PS an der Kurbel: da verlieren die Fahrleistungen des Arteon R schnell an Strahlkraft – vom Vergleich mit einem RS6, einem M5 oder AMG E63 ganz zu schweigen. Bei ihnen sind jeweils mehr als 600 Pferdestärken am Werk.

Die genannten Modelle spielen jedoch preislich in einer anderen Liga. Außerdem sieht VW den Arteon R eher als Gran Turismo denn als Spitzensportler im Nadelstreif. Der nobelste Volkswagen soll viel Dynamik, aber auch einen ausgezeichneten Langstrecken-Komfort bieten. Kurzum: Die direkten Konkurrenten sind eher ein Volvo S60 oder V60 bzw. ein Peugeot 508 – und mit den Spitzenmodellen dieser Reihen kann der Arteon R durchaus mithalten. Mehr noch: Er bereitet beim Fahren, für sich allein genommen, viel Freude, insbesondere mit seiner vielseitigen Fahrdynamik. Die verdankt der Arteon R weniger der schieren Motorleistung, sondern vielmehr seinem Fahrwerk und seinem “4Motion”-Allrad-Antrieb. Letzteren verfeinert die VW R GmbH mit dem “R-Performance Torque Vectoring“: d.h. mit einer radselektiven Momentsteuerung. Anders gesagt: Das System verteilt das Moment des Zweiliter-Aggregats gezielt zwischen beiden Achsen – und darüber hinaus auch zwischen den Hinterrädern. So liegt der Arteon R viel stabiler und zugleich agiler in der Kurve.

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Arteon R mit reichlich Extras für In- und Exterieur

Wem die automatische Momentverteilung, das “Torque Vectoring”, nicht schmeckt, der kann sie über die Fahrprofilauswahl beeinflussen – wahlweise auch über einen stufenlos einstellbaren Slider. Selbiges gilt auch für die Einstellung des elektronisch geregelten Adaptiv-Fahrwerks (DCC). Wollen wir alle Antriebs- und Fahrwerkskomponenten auf die sportlichste Art und Weise nutzen, genügt indes ein einziger kurzer Druck: auf die blau eingefärbte “R-Taste am Lenkrad. Sie verwandelt den komfortablen Flaneur in einen strammen Sportwagen. Gegängelt werden beide über ein und dasselbe Volant, dem mit Schaltwippen, einer Touchbedienung und einer Heizung ausgestatteten Sport-Lederlenkrad. Das edle Steuerrad ist jedoch nur ein Extra des umfangreichen “R”-Interieurs, andere sind: die “Black Carbon-Dekoreinlagen in der Türverkleidung und der Instrumententafel, das digitale Kombi-Instrument “Digital Cockpit Pro” (mit eigenem “R”-Layout) sowie die äußerst komfortablen Mikrovlies-Sitzmittelbahnen mit blauen Ziernähten (für die Vorder- und äußeren Rücksitze).

Die Unterhaltung und Konnektivität legt VW im Arteon R in die kundigen Hände des NavigationssystemsDiscover Media“; es wird mit den “Streaming & Internet-Diensten, acht Lautsprechern und einer kabellosen Smartphone-Integration ausgeliefert. Die kabellose Ladebox kostet hingegen, bei dem Preis etwas erstaunlicherweise, extra. Das “R Styling” fürs Exterieur liefert VW wieder serienmäßig aus: konkret die 18-Zoll-LeichtmetallräderSebring” und die 18 Zoll großeR-Performance-Bremsanlage, die Stoßfänger im “R”-Design mit großen Lufteinlässen und Diffusor sowie die Spiegelkappen in mattiertem Chrom. Die Serien-Assistenzausstattung besteht aus der FernlichtregulierungLight Assist“, dem NotbremssystemFront Assist“, dem SpurhalteassistentenLane Assist” und der automatischen Distanzregelung mit teilautonomerstop & go-Funktion. In puncto Platz- und Stauraumangebot treten der Arteon R und der Arteon R Shooting Brake mit den gleichen Qualitäten an wie die regulären Modelle: mit einer hervorragenden Bein- sowie einer guten Kopffreiheit – und einem 563 bis 1.557 bzw. 565 bis 1.632 Liter großen Kofferraum.

Technische Daten des VW Arteon R

PS-Anzahl: min. 320 PS max. 320 PS
kW-Anzahl: min. 235 kW max. 235 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 7,7 l/100km max. 7,7 l/100km
CO2-Emission: min. 176 g/km max. 176 g/km
Effizienzklasse: min. C max. C
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 60.095 Euro
Stand der Daten: 10.06.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum VW Arteon R Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Als VW Arteon R legt VWs-Topmodell einen kräftigen Zacken zu: sowohl was die Leistung wie die Fahrdynamik und den Langstreckenkomfort anbelangt. Auch bei der Gestaltung des Ex- und Interieurs offeriert die von der R GmbH gestaltet Version zahlreiche edle und komfortable Extras. Bei MeinAuto.de startet der Arteon R ab 54.236 Euro durch, 15 % bzw. fast 9.500 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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