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Mercedes C-Klasse T-Modell (2021) im Test: Wieder der Kombi schlechthin?

Was der Golf für VW ist, ist die C-Klasse für Mercedes – nur eben eine Klasse höher. Der kompakte Wolfsburger und das Mittelkasse-Modell aus Stuttgart sind die Absatzkaiser der Hersteller im jeweiligen Sortiment. Im C-Klasse-Portfolio selbst wiederum spielt das T-Modell, der Kombi, die erste Geige. Wie gut aber ist das taufrische C-Klasse T-Modell S206? Wir haben die fünfte Generation zum Test gebeten.

Inhalte des Testberichts zum Mercedes C-Klasse T-Modell:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung
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Bildquelle: Daimler AG Presse

Neues C-Klasse T-Modell: größer, geräumiger, sportlicher

Die fünfte Generation der Mercedes C-Klasse wird am Ende erneut in vier Gestalten die Blicke auf sich ziehen. Das sportliche Coupé und das lässige Cabriolet sollen 2022 debütieren. Die Limousine (W206) und der Kombi (S206) haben ihren ersten Auftritt bereits erfolgreich absolviert. Bisher ließ das T-Modell stets der Limousine den Vortritt; dieses Mal sind die zwei gemeinsam in den neuen Lebensabschnitt gestartet. Der Grund ist einfach: Das C-Klasse T-Modell ist noch gefragter als die Limousine – und die Konkurrenz schläft nicht. Gerade der Ende 2019 neu erschienene BMW 3er Touring VII hatte zuletzt stark aufgeholt; der Audi A4 Avant und der Volvo V60 erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit.

Was kann die neue C-Klasse dem entgegensetzen? Mercedes verspricht u.a.: ein lebendigeres, sportlicheres Design, mehr Komfort und mehr Platz, Neuerungen im Bereich der Digitalisierung und Elektrifizierung – und mehr Sicherheit und Agilität. Bei der Beurteilung des Designs wollen wir uns nicht lange aufhalten. Nur so viel: Langweiliger sieht das neue C-Klasse T-Modell für uns in der neuen Generation nicht aus – aber das mögen andere anders sehen.

Mercedes C-Klasse: Limousine und Kombi

Die Abmessungen der neuen Reihe lassen hingegen keinen Raum für verschiedene Sichtweisen – dafür umso mehr für die Passagiere. Mit einer Länge von 4,75 und einer Breite von 1,82 Metern ist das T-Modell auf den Millimeter gleichlang und breit wie die neue Limousine. Beim Vorgänger war der Kombi größer. Im Umkehrschluss bedeutet das: Das T-Modell ist beim Modellwechsel weniger kräftig gewachsen als die Limousine, insbesondere in der Länge. Hier beträgt der Zuwachs bspw. 49 statt 65 Millimeter.

In der Höhe baut der Kombi mit 1,45 Metern knapp zwei Zentimeter höher als die Limousine; aber fast einen Zentimeter niedriger als das alte T-Modell. In einem sind sich Limousine und T-Modell des Jahrgangs 2021 einig: Sie bieten ihren Fahrgästen spürbar mehr Freiräume. Vorne gönnt das neue C-Klasse T-Modell unseren Schultern und Ellbogen bspw. über zwei Zentimeter mehr Spielraum. Ähnlich groß ist der Zuwachs des Beinraums auf der Rückbank; den verdankt der Kombi seinem auf 2,87 Meter verlängerten Radstand – ein Plus von 2,5 Zentimeter.

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Bildquelle: Daimler AG Presse

Innenraum bietet noch mehr Qualität

Gewachsen ist im neuen C-Klasse T-Modell auch die Kopffreiheit: für Fahrer und Beifahrer um einen, für die Gäste im Fond um einen halben Zentimeter. Kurz gesagt: Beim Platzangebot gab es im Mittelklasse-Kombi von Mercedes noch nie einen Mangel; mittlerweile aber herrscht hier luxuriöser Überfluss. Beim Stauraumvolumen kann von diesem nicht die Rede sein. Der Kofferraum verstaut mit 490 (665 dachhoch) bis 1.510 Litern 30 Liter mehr als bisher – und praktisch gleich viel wie die Kombis von BMW und Audi (500 bis 1.510 bzw. 495 bis 1.495 Liter). Die zwei deutschen Premium-Konkurrenten liefern naturgemäß die wichtigsten Referenzwerte.

Andere aber zeigen, was noch möglich ist: Zum Beispiel so mancher Kompaktklasse-Kombi aus dem Hause VW – sei es ein Golf Variant, ein Leon ST oder ein Octavia Combi. Der Kofferraum des neuen T-Modells besticht indes mit anderen Qualitäten, nicht zuletzt mit einer vielfältigen, einfachen und praktischen Nutzbarkeit. Ab Werk lassen sich die Rücksitzlehnen – mit Hilfe zweier Tast-Schalter – mühelos im Verhältnis 2:1:2 umklappen. Optional gelingt das auch elektrisch unterstützt vom Kofferraum aus. Eine elektrische Unterstützung ist auch bei der “Easy-Pack”-Heckklappe im Spiel; sie lässt sich u.a. über einen Schalter in der Tür des Fahrers oder den Zündschlüssel öffnen und schließen.

Konnektivität & Digitalisierung

Platz bietet das neue T-Modell also mehr als genug – praktisch ist es auch: für eine C-Klasse ist das dennoch zu wenig. Von ihr erwartet der Kunde auch Stil und Komfort der Sonderklasse. Wohl dem, der im eigenen Sortiment eine S-Klasse hat, in der Stil und Komfort seit jeher in höchstem Maße gepflegt werden. Auf diese Weise kann das gesamte Inventar und das ganze Bedienkonzept einfach übernommen – und mit kleinen Adaptionen an die Erfordernisse der C-Klasse – angepasst werden.

Eine Änderung kommt vor allem dem Fahrer zugute. Im neuen Mercedes-Mittelklassekombi ist das gesamte Cockpit mit seinen zwei Displays stärker auf den Piloten ausgerichtet. Das soll den Innenraum sportlicher wirken lassen, im Stile eines BMW 3er etwas – ein Vorhaben, das durchaus gelungen ist. Der verstärkten Digitalisierung wollen wir das nur mit Einschränkung attestieren. Bei der Bedienung schießt Mercedes damit teils übers Ziel, die Handhabung zu vereinfachen, hinaus: etwa bei den Touch-Bedienflächen am Lenkrad oder der Mittelkonsole. Aber es dauert eben, bis für eine neue Technologie die besten Einsatzgebiete gefunden sind.

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Bildquelle: Daimler AG Presse

C-Klasse T-Modell: Verbrenner mit Mild-Hybrid-System, PHEVs mit 100 km Reichweite

Ein Bereich, in dem sich die Digitalisierung – zumindest für uns – als Fortschritt abzeichnet, ist die Navigation. Das optionale Navi mit “Augmented Reality”-Einblendungen erleichtert es, den richtigen Weg zu finden – ohne die vielen zusätzlichen Geschehnisse rund ums Auto aus dem Blick zu verlieren. Auch bei der Elektrifizierung zeigt das neue C-Klasse T-Modell: neue Technologien können echten Mehrwert generieren, etwa am Beispiel der Plug-in-Hybridantriebe. Die Kombination eines Verbrennungs- und Elektromotors war als Brückentechnologie zum reinen Stromer geplant.

Da diese jetzt schneller einsatzbereit sind als gedacht, wirken viele PHEVs mittlerweile etwas aus der Zeit. Nicht so der 300e und 300 de (Kraftstoffverbrauch: noch keine Angaben). Mit ihrer 25 kWh großen Batterie und ihrer WLTP-Reichweite von 100 Kilometern sind sie bereits mehr Elektroauto als PHEV; auch dank einer schnellen Gleichstrom-Ladeoption (maximal 55 kW). Gleichzeitig behalten sie sich aber den entscheidenden Vorteil der Verbrennungsmotoren: die deutlich größere Reichweite.

Dank Hinterachslenkung leichtes Rangieren und kleiner Wendekreis

Die zwei Plug-in-Hybridantriebe will Mercedes bald nachreichen. Bereits ausgeliefert werden die Modelle mit den Benzinern und Selbstzündern. Unter ihnen finden sich zwar keine Sechszylinder mehr, dafür sind alle an das neue “9G Tronic”-Automatikgetriebe gekoppelt. In ihm steckt der integrierte Starter-Generator und die gesamte Leistungselektronik, die aus allen Verbrennern sparsamere Mild-Hybrid-Antriebe machen soll. Weltbewegend sind die Effizienzgewinne aber nicht. Aus der Vielzahl an erwähnenswerten Neuerungen, die im C-Klasse T-Modell Nummer fünf stecken, sei am Ende noch eine Technologie erwähnt.

Sie wirkt sich gerade beim Kombi höchst positiv aus, die optional angebotene Hinterachslenkung. Trotz des ellenlangen Radstandes verringert sie den Wendekreis auf unter elf Meter: d.h. um mehr als 40 Zentimeter. Das klingt nach wenig, wie der maximale Einschlag der Hinterräder um 2,5 Grad. Die Auswirkungen aber sind erstaunlich: sowohl beim Rangieren auf dem Parkplatz oder in engen Gassen, als auch auf der breiten Landstraße. Würde der Innenraum nicht aus der S-Klasse stammen, man hätte das Gefühl, in einem Kompaktmodell zu sitzen.

Technische Daten des Mercedes C-Klasse T-Modell

PS-Anzahl: min. 163 PS max. 265 PS
kW-Anzahl: min. 120 kW max. 195 kW
Antriebsart: Heckantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert) Benzin: min. 6,3 l/100km max. 6,3 l/100km
Verbrauch (kombiniert) Diesel: min. 4,4 l/100km max. 5,1 l/100km
CO2-Emission: min. 116 g/km max. 143 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. B
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 43.316 Euro
Stand der Daten: 03.09.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Mercedes C-Klasse T-Modell Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Eine gelungene neue C-Klasse Limousine ist das eine; ein gelungenes C-Klasse T-Modell das andere – und wichtigere. Das T-Modell der C-Klasse gilt vielen als der Kombi schlechthin: eine Einschätzung, die sich mit der neuen Generation verfestigen dürfte. Sie ist geräumiger, eleganter, sportlicher, hochwertiger, digitaler und elektrischer. Günstiger ist sie leider nicht geworden. Bei MeinAuto.de startet der Mercedes-Mittelklassekombi aber schon ab 38.336 Euro – 13 % bzw. nahezu 5.600 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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