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Audi A3 Sportback 40 e-tron im Test (2020): Rentable Rückkehr als Euro-6d-Plug-in-Hybrid?

Bereits seit 2014 dreht der A3 Sportback – die fünftürige Kombilimousine – auf Wunsch mit einem Elektro-/Ottomotor-Gespann auf. Damals waren Autos mit Plug-in-Hybridantrieben Exoten; heute sind sie im Kommen. Audi holt den A3 Sportback e-tron deshalb aus der Frühpension zurück: Als ersten A3 mit einem Motor, der die Abgasnorm Euro-6d erfüllt. Was der Rückkehrer noch zu bieten hat, erzählt unser Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Audi A3 Sportback e-tron:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

A3-Plug-in-Hybrid 40 e-tron: höhere Kaufprämie – unveränderte Leistung

audi-a3-sportback-e-tron-2020-aussen-front2018 warf die Umstellung auf ein neues Abgasnorm-Messverfahren – von NEFZ auf WLTP – den A3 Sportback e-tron aus der Bahn – und aus dem A3-Programm. Seit Oktober 2019 ist er als A3 Sportback 40 e-tron wieder zurück (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,0 Liter/12,7 kWh auf 100 km, 46 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Die tiefgreifendste und weitreichendste Änderung aber betrifft nicht das 2020er-Modell selbst, sondern sein Umfeld – sie ist nicht technischer, sondern finanzieller Natur. Mitte November hat die Bundesregierung erste Details zur überarbeiteten Kaufprämie für Elektroautos, den sogenannten Umweltbonus, veröffentlicht. Die Quintessenz: Die Förderung steigt und wird bis 2025 verlängert. Offen ist bis dato, ab wann die höhere Prämie ausgezahlt wird – das Jahr 2020 ist aber gesetzt. Die Auswirkungen auf den Audi A3 Sportback 40 e-tron stehen ebenfalls fest. Die Kaufprämie – zur Hälfte vom Hersteller und Staat finanziert – steigt von 3.000 auf 4.500 Euro. Sicher ist zumal, dass alle Modellvarianten in den Genuss der maximalen Förderprämie kommen – denn alle bleiben beim Listenpreis unter 40.000 Euro und beim CO2-Ausstoß unter 51g/km. Wird der Plug-in-Hybrid als Firmenauto genutzt, kommen seit 2019 noch einige hundert Euro Förderung hinzu: durch die Vergünstigung beim geldwerten Vorteil.

audi-a3-sportback-e-tron-2020-aussen-front-seitlichMit diesen attraktiveren Förderungen steht der A3 Sportback 40 e-tron anno 2020 gänzlich anders da – mit einem Schlag ist er finanziell konkurrenzfähig. Der Listenpreis von 35.900 Euro sinkt durch die Umweltprämie auf ca. 31.500 Euro. Damit schrumpft der Mehrpreis für den Plug-in-Hybrid gegenüber dem gerade verbesserten Erdgasmodell, dem A3 Sportback 30 g-tron, auf rund 1.000 Euro. Selbst die konventionellen Antriebe können sich nicht mehr signifikant günstigeren Preisen brüsten. Mit dem Zweiliterdiesel 35 TDI kostet der A3 Sportback ca. 33.000 Euro, mit dem Vierzylinderbenziner 35 TFSI knapp 30.000. Gemeinsam ist den drei internen Konkurrenten: Sie haben spürbar weniger Druck auf dem Pedal. Die herkömmlichen Verbrenner treten mit 150 PS an, der g-tron gibt mit 131 PS Gas. Der 40 e-tron dreht hingegen mit 204 PS und 350 Nm am Rad, konkret an den zwei Fronträdern. Den 0-100-Sprint erledigt er in rund siebeneinhalb Sekunden – eine bzw. eineinhalb Sekunden schneller als das besagte Trio. In der Spitze schafft der Plug-in-Hybrid gut 220 km/h – in Etwa so viel wie die Verbrenner und rund zehn Stundenkilometer mehr als der g-tron.

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40 e-tron: identische Komponenten, bessere Abgasnormeinstufung

audi-a3-sportback-e-tron-2020-aussen-seiteBesonders auffällig ist das Leistungsplus im Stadtverkehr, beim Anfahren. Der A3 Sportback 40 e-tron spurtet rein elektrisch in 4,6 Sekunden von 0 auf 60 km/h; maximal erreicht er 130. Der E-Motor steckt, wie bisher, im automatisierten “6-Gang S tronic“-Doppelkupplungsgetriebe und leistet 75 kW und 330 Nm. Die Wahl des elektrischen und der hybridischen Fahrmodi erfolgt über die “EV-Taste“; in den Hybrid-Modi schaltet sich der Benzinmotor zu. Wie das Getriebe kehrt auch er in praktisch unveränderter Form wieder, als Vierzylinder-Ottomotor 1.4 TFSI: mit Zylinderabschaltung, 150 PS und 250 Nm Spitzendrehmoment. Trotz der identischen Bestandteile hat der 40 e-tron in puncto Abgasnorm-Einstufung einen entscheidenden Schritt gemacht. Während der Vorgänger der Euro-6b-Norm genügte, erfüllt der Nachfolger als bis dato einziger A3-Antrieb die Euro 6d; sie wird ab 2021 schlagend. Dieser Normsprung schlägt sich jedoch in einer unerwarteten Weise in den Verbrauchswerten nieder. Sie steigen, anstatt zu sinken. Woran liegt das?

audi-a3-sportback-e-tron-2020-aussen-hintenAn der bereits erwähnten Umstellung der Normverbrauchsermittlung. Der NEFZ-Verbrauch wird mittlerweile vom WLTP-Verbrauch abgeleitet. Er beträgt deshalb statt 1,6 bis 1,8 ab sofort 1,9 bis 2,0 Liter. Der echte WLTP-Verbrauch liegt – je nach Bereifung – bei 1,8 bis 2,2 Litern; im Testmittel kommen wir auf einen Verbrauch von 2,5 bis 3,0. Unbeirrt von diesen Normverbrauchsverwirrspielen bleibt die Tatsache: Der A3 Sportback 40 e-tron sticht die internen Herausforderer aus. Die erwähnten Diesel- und Benzinmotoren gönnen sich an der Norm-Zapfsäule 4,6 bzw. 6,6 Liter – nur der Erdgasmotor ist im Unterhalt ähnlich günstig wie der e-tron. Die beiden konventionellen Verbrennungsmotoren arbeiten aber mit einem feinsinnigeren Getriebe zusammen (7-Gang S tronic) und sie verlangen keine Zugeständnisse beim ohnehin knapp bemessenen Stauraumvolumen. Beim g- wie beim e-tron sinkt es von 380 bis 1.220 auf 280 bis 1.120 Liter.

Mittelmäßige Reichweite, kleiner Kofferraum – üppige Ausstattung

audi-a3-sportback-e-tron-2020-innen-armaturenbrettDie Ursache für den Stauraumschwund ist beim 30 g- und beim 40 e-tron indes nicht dieselbe: Beim Erdgasmodell nehmen die Erdgastanks mehr Platz ein, beim Plug-in-Hybrid ist es die 8,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie. Den Akku übernehmen die Ingolstädter auch vom Vorgängermodell – für uns ein kleiner Makel. Bei der elektrischen Reichweite lässt der A3 Sportback 40 e-tron viel Potential ungenutzt liegen. Laut WLTP-Norm kommt er 35 bis 40 Kilometer weit, innerorts sogar 44 bis 50. Im realen Betrieb sind es aber meist nicht mehr als 30 Kilometer. Dass die kompakte Plug-in-Hybrid-Limousine damit selbst an der Haushaltssteckdose in weniger als vier Stunden geladen ist, ist uns ein schwacher Trost. Gleiches gilt für die Tatsache, dass Audi ab Werk ein Mode-3-Ladekabel für öffentliches Schnelladen mitliefert. Die mögliche Wechselstrom-Ladeleistung ist mit maximal 3,7 kW nicht berauschend. Mit einer zeitgemäßen Leistung von 7,2 kW ließe sich ein größerer Akku schneller laden.

audi-a3-sportback-e-tron-2020-innen-armaturenbrettBei den im A3 Sportback 40 g-tron serienmäßig verbauten Extras trägt Audi indessen wieder die Spendierhosen – insbesondere wenn wir die Serienausstattung mit jener der konventionell betriebenen Limousinen vergleichen. Das fünftürige PHEV tritt ab Werk mit LED-Scheinwerfern und einem dynamischem Blinklicht am Heck an. Bei den herkömmlichen Modellen schlagen diese mit 980 Euro zu Buche. Ebenfalls fix installiert wird die Komfortklimaautomatik, die mit 490 Euro in der Preisliste steht. Die Extras lassen die Preiswaage weiter zugunsten des 40 e-tron ausschlagen. Angesichts dieser Vorteile fällt es kaum ins Gewicht, dass man im Plug-in-Hybrid auf einen zweistufigen Ladeboden und ein Sportfahrwerk verzichten muss. Der Kofferraum ist ohnehin zu klein für Unordnung – und der A3 Sportback schon ab Werk eine erfrischend agile Kompaktlimousine.

Technische Daten des Audi A3 Sportback e-tron

PS-Anzahl: min. 204 PS max. 204 PS
kW-Anzahl: min. 150 kW max. 150 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 12,2 kWh/100km max. 12,4 kWh/100km
CO2-Emission: min. 43 g/km max. 45 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D
Listenpreis: ab 35.900,00 Euro
Stand der Daten: 10.01.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Audi A3 Sportback e-tron Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der neue A3 Sportpack 40 e-tron ist Audis erstes Kompaktmodell mit einem Euro 6d-Motor. Technisch ist der Plug-in-Hybridantrieb eine unveränderte Neuauflage des Vorgängers. Für den großen Aufschwung sorgt eine externe Macht – namentlich die höheren Förderungen für Plug-in-Hybridautos. Bei MeinAuto.de legt der A3-Plug-in-Hybrid ab 27.654 Euro los – 24,9% oder umgerechnet gut 8.900 Euro günstiger als gelistet (1.500 Euro-Bundesanteil am Umweltbonus noch nicht eingerechnet).

 

5 von 5 Punkten

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