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Skoda Octavia Combi (2021) im Test: besser und geräumiger geht (n)immer?

Als wir im April 2020 die vierte Octavia Limousine testen durften, war sie taufrisch. Die Grundtugenden der jüngsten Generation konnten wir dennoch zu Tage fördern. So manche Qualität existierte damals aber erst auf dem Papier: u.a. die Hybridmotoren und der Octavia Combi. Mittlerweile sind beide bereit für ihren Einsatz. Wie gut sich der Combi macht, erfahren Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Skoda Octavia Combi:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Octavia Combi: kaum größer und dennoch spürbar mehr Platz & Raum

Der Skoda Octavia ist in mehrerlei Hinsicht ein Sonderfall. Das beginnt damit, dass er sich kaum in eine der herkömmlichen Klassen einordnen lässt. Den Maßen nach gehört er in der vierten Baureihe weiter eher in die Kompaktklasse – zumindest als Kombi, den zwei Drittel der Octavia-Käufer bevorzugen. Der Octavia Combi Nr. 4 misst längs 22 Millimeter mehr als der Octavia Combi der dritten Generation: mit 4,69 Metern ist er aber nur fünf Zentimeter länger als der VW VIII Variant und einen Zentimeter kürzer als der Astra Sports Tourer. Auch preislich siedelt sich der jüngste Spross in der Nachbarschaft des Ford Focus Turnier und Seat Leon ST an. Ziehen wir das dem Fahrer und den Passagieren dargebotene Platz- und Stauraumangebot als Maßstab heran, gehört der Octavia indes eindeutig ins D-Segment: eindeutiger als je zuvor. Denn der Freiraum, den der Skoda Insassen und Gepäckstücken gönnt, ist noch größer geworden. Die Außenabmessungen sind dafür kaum verantwortlich. Dass der Kombi länger und gut einen Zentimeter breiter geworden ist, hilft: aber es kann den – um fünf Millimeter – gewachsenen Knieraum nicht erklären.

Wie erklärt er sich dann – mit einem Plus beim Radstand? Nein, der ist mit 2,69 Metern so groß wie der des Vorgängers. Bei genauerem Hinsehen wird schnell klar: Skoda hat das gesamte Interieur auf Diät gesetzt. Das Armaturenbrett, die Mittelkonsole, die Verkleidungen der Türen – überall hat Skoda ein wenig mehr Spielraum herausgekitzelt. Die Material- bzw. Verarbeitungsqualität hat darunter ebenso wenig gelitten wie die Geräuschdämmung. Wo wir auch hinsehen, der Innenraum wirkt und fühlt sich hochwertiger an. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die neue, durchdachte Struktur des Cockpits. Die Instrumententafel ist übersichtlich in drei Ebenen geteilt. Im oberen Teil liegen die Kombi-Instrumente, die in unserem Octavia Combi Style von einem gut zehn Zoll weiten virtuellen Cockpit mit digitaler Anzeige ersetzt werden. Den Blick auf sie erleichtert das modifizierte Lenkrad: mit zwei Speichen und 14 praktischen Bedienfunktionen. Eine weitere, aber optionale Neuerung: ein Head-up-Display, das erstmals die wichtigsten Fahrzeug- und Navi-Informationen auf der Windschutzscheibe abbildet.

Innenraum: übersichtlicher, edler & technisch versierter

Gekrönt wird die oberste Ebene des neuen Armaturenbretts vom Touchscreen des Infotainments. Auch bei ihm haben die Tschechen technisch nachgebessert. In der “Style“-Ausstattung verbaut Skoda das Musiksystem “Bolero“: dessen zentraler Bild- und Bedienschirm misst 10 Zoll, das Navi kann nachträglich frei geschaltet werden. Das Smartphone integriert sich via Smartlink per Kabel oder neu auch kabellos ins System. Eine kabellose Ladebox in der Mittelkonsole gehört ebenso zur Ausstattung wie das gesamte Paket der erweiterten Skoda-Onlinedienste (WLAN über fix installierte eSIM). Apropos erweitert. Der erneute Zugewinn beim Platzangebot geht nicht auf Kosten des Stauraums. Der wächst beim vierten Octavia Combi von 610 auf 640 Liter – auf 1.700 (bisher 1.740), wenn wir die Rücksitzlehnen per Kofferraumfernentriegelung umlegen (Serie im “Style”-Modell). Ein kleiner Makel. Die Rückbank lässt sich nach wie vor nicht in Längsrichtung verschieben, was die Flexibilität des Kofferraums mindert. Doch wer so groß ist, darf etwas unflexibel sein. Zumal fordert die kaum 62 Zentimeter hohe Ladekante von uns beim Einräumen wenig Flexibilität: da können wir ruhig etwas großzügiger sein.

Vom Kofferraum aber wieder zurück in die neuen feine Stube, ins Cockpit des Octavia Combi Jahrgang 2021. Die oberste Ebene des umstrukturierten Armaturenbretts haben wir inspiziert – fehlen noch die beiden anderen. Die mittlere präsentiert sich als baulich und farblich abgehobener Querbalken, der zentrale Elemente wie die mittleren Lüftungsdüsen und die wichtigsten Bedienelemente enthält. Unter dem Touchscreen hat Skoda nun praktischerweise die meistgenutzten Direktwahltasten angesiedelt: den Schalter für die Fahrprofilauswahl bspw., den für den Parkassistenten, die für die Klima- und Warnblinkanlage. Für uns die bessere Lösung als jene der Mutter VW, die im Golf VIII auf eine voll digitalisierte Bedienung setzt. Beim Octavia müssen wir nicht unsere gesamte Aufmerksamkeit auf die Bedienung richten: wir können stattdessen den Komfort der Ergo-Leder-Komfortsitze mit Sitzheizung und -belüftung sowie Massagefunktion genießen. Gleichfalls ein Genuss ist die dritte und letzte Ebene der Instrumententafel: die aufgeräumte Mittelkonsole.

Mild- und Plug-in-Hybrid-Motoren ab sofort im Spar- & Antriebseinsatz

Die Mittelkonsole beherbergt neben der induktivenPhonebox” – falls vorhanden – auch den umgestalteten Automatik-Hebel. Der einstige Wahlhebel ist einer kompakten Wahlwippe gewichen, die mit dem nunmehr elektronisch arbeitenden 6- oder 7-Gang DSG kommuniziert. Welches dieser Doppelkupplungsgetriebe antwortet, hängt vom gewählten Motor ab. Das 7-Gang-DSG etwa wird zusammen mit dem 150 PS starken – und dank doppelter Stickstoff-Reinigung besonders sauberen – Zweiliterdiesel und mit einem der neuen Alternativ-Antriebe verbaut: dem Dreizylinder-Turbobenziner 1,0l TSI e-Tec mit 110 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 4,3/5,4 Liter auf 100 km, 98/118 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Er ist einer der beiden Benziner, die vom neuen Mild-Hybrid-System unterstützt werden. Ein Riemen-Startergenerator mit 48 Volt ist über ein 48-Volt-System mit einer 48-Volt-Batterie zusammengeschlossen. Die rekuperierte und im Akku gespeicherte Energie wird zur Unterstützung des Verbrennungsmotors eingesetzt – und dazu, denselben bei Unterforderung abzudrehen. Beides spart im Idealfall fast einen halben Liter Benzin; außerdem arbeitet das Start-Stopp-System spürbar geschmeidiger.

Der mild-hybride Dreizylinder indes ist mit dem fast 1,6 Tonnen schweren Octavia Combi doch etwas überfordert. Der mild-hybride Vierzylinder-Turbobenziner 1,5 l TSI e-tec und seine 150 PS dürften besser zum Kombi passen; noch ist er allerdings nicht lieferbar. Der neue Plug-in-Hybridantrieb steht hingegen bereit: im konventionellen Combi als 1,4 TSI IV mit 204 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 1,5/1,2 Liter bzw. 11,4/14,8 kWh auf 100 km, 31/27 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Ein 150 PS starker Vierzylinder-Benziner arbeitet mit einem 114 PS E-Motor und einer 13,0 kWh großen Batterie zusammen. Diese kann extern geladen werden: das aber leider nur mit 3,6 kW in rund 3 Stunden. Die Geduld wird jedoch belohnt. Mit vollgeladenem Akku stromert das Octavia Combi PHEV fast 70 Kilometer: mit immerhin bis zu 140 km/h. Die Reichweite des Gesamtsystems liegt weit jenseits der 1.000 Kilometer; ähnlich beeindruckend sind die Fahrleistungen (225 km/h Spitze, 7,3 Sekunden 0-1000 km/h). Einziger Makel: Das Stauraumvolumen sinkt auf 490 auf 1.555 Liter – dafür winkt eine kräftige Kaufprämie von 6.750 Euro. Mit dem gesparten Geld lässt sich großzügig in ausgesuchten Assistenz-Angebot des Octavia shoppen: an Stauraum für die Einkäufe mangelt es bekanntlich nicht.

Technische Daten des Skoda Octavia Combi

PS-Anzahl: min. 110 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 81 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin, Diesel, Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 3,5 l/100km max. 4,8 l/100km
CO2-Emission: min. 92 g/km max. 110 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 22.289 Euro
Stand der Daten: 02.11.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Skoda Octavia Combi Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Nach der Limousine zeigt der Octavia Combi: bei Skoda geht scheinbar immer mehr. Bei praktisch unveränderten Abmessungen haben die Tschechen erneut mehr Platz- und Stauraum gefunden: auch dank großer technischer Umbauarbeiten. Das Armaturenbrett ist kompakter, aber übersichtlicher und glänzt mit viel, aber nicht zu viel Digitalisierung. Viel Sinn fürs Praktische zeichnet auch das Assistenz- und Antriebs-Sortiment aus: an Alternativen mangelt es nicht. Bei MeinAuto.de startet der vierte Octavia-Kombi ab 18.873 Euro – 18,9% oder umgerechnet fast 4.200 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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