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Opel Astra Plug-in-Hybrid (2022) im Test: Brilliert Opel’s neuer Kompakter auch als PHEV?

Der neue Astra ist bereit: Produktion und Bestellung sind angelaufen – die ersten Kunden dürfen ihren Astra L kurz nach dem Jahreswechsel in Empfang nehmen. Bewegt wird der kompakte Neuwagen von Benzinern, Selbstzündern – und erstmals auch von Plug-in-Hybrid-Antrieben. Zum Start rollt Opel den Astra Hybrid mit 180 PS aus. Wie sich das PHEV fährt und gegen die anderen Motoren schlägt? Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Opel Astra Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

© Opel

Plug-in-Hybrid-Antrieb: zum Start mit 180 – später auch mit 225 PS

Mit der zehnten Neuauflage des Astra dürfte Opel ein großer Wurf gelungen sein. Das legt jedenfalls unser erster ausführlicher Test mit dem Golf-Dauerrivalen nahe. Opel scheint sich dessen auch bewusst zu sein. Die Vorstellung des neuen Kompaktwagens klingt richtig selbstbewusst. Den Plug-in-Hybrid-Antrieb bezeichnen die Rüsselsheimer gar als Top-of-the-Line Plug-in-Hybrid. Heißt: Er soll zum besten gehören, das derzeit in dieser Antriebssparte angeboten wird. Das ist doch einmal eine konkrete Ansage, die in einem Test trefflich be- oder widerlegbar ist. Eines ist bereits nach dem Überfliegen der technischen Daten klar. Gemessen an der reinen Antriebspower sind die beiden Plug-in-Hybrid-Varianten das Maß aller Astra-Antriebs-Dinge. Die Dreizylinder-Turbobenziner und Vierzylinder-Turbodiesel leisten 110 bzw. 130 PS – die PHEVs 180 bzw. 225 PS. Doch der Reihe nach. Zum Marktstart lässt Opel die schwächere Variante von der Leine: den Astra 1.6 Hybrid mit 180 PS und 360 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 1,1 Liter bzw. 15,1 kWh auf 100 km, 26 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A). Opel hat bei der Präsentation aber bereits angekündigt, dass der Plug-in-Hybrid in Kürze in einer leistungsstärkeren Variante mit 225 PS verfügbar sein wird.

Kräftige E-Motoren

Hauptverantwortlich für den Leistungsunterschied ist der Hauptmotor: ein 1,6 Liter großer Vierzylinder-Turbobenziner mit 150 PS und 250 Nm – oder beim Hybrid 225 mit 180 PS. Die zweite Maschine im Hybrid-Verbund ist ein 110 PS und 320 Nm starker Elektromotor; die zwei weiteren Schlüsselbestandteile sind die neu entwickelt 8-Stufen-Automatik und der Akku mit 12,4 kWh. Kennern dürften diese Elemente bekannt vorkommen. Sie werden vom Stellantis-Konzern auch in anderen Modellen genutzt, zum Beispiel im Peugeot Schwestermodell, dem ebenfalls taufrischen 308 PHEV. Zurück zu den Opel Astra Plug-in-Hybrid-Varianten. Wie sieht es mit den Fahrleistungen aus: Gehören sie zum besten, was das C-Segment zu bieten hat? Wir geben dem 1.6 Hybrid 180 die Sporen. Unser erster Eindruck: Da ist Dampf dahinter, sei es im Hybrid-Modus mit voller Leistung oder im Elektromodus. In beiden Einstellungen ist es nicht zuletzt der kräftige E-Motor, der für das Aha-Erlebnis sorgt.

© Opel

Neuer Plug-in-Hybrid: kraftvoll, ausdauernd und erfreulich leise

Die nackten Zahlen können dieses Gefühl – wie so oft bei Elektro-Antrieben – nur teilweise einfangen. Laut Datenblatt und laut eigene Stoppuhr spurtet der Opel Astra 1.6 Hybrid 180 in 7,6 bzw. siebeneinhalb Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100; in der Spitze soll er 225 km/h schaffen – wir haben es nicht ausprobiert und es bei rund 180 km/h sein lassen. Im E-Modus schränkt Opel selbst den Vortrieb bei 135 km/h ein. Das 225-PS-PHEV soll aber ein paar Zehntelsekunden schneller antreten und in der Spitze zehn Stundenkilometer flotter sein. So weit, so überzeugende. Um herauszufinden, ob man der beste ist, braucht es jedoch den Vergleich. Für den ziehen wir die Konkurrenz aus dem Hause VW heran: konkret die Plug-in-Hybrid-Modell des Golf und Seat Leon. Auf dem Papier treten die zwei druckvoller an. Der schwächere PHEV leistet bei beiden 204 PS und schafft den 0-100-Antritt in 7,4 Sekunden. Der Golf GTE und derCupra 1.4 e-Hybrid drücken die Sprintzeit mit ihren 245 PS auf 6,7 Sekunden. Vom Gefühl her würden wir sagen, der Astra liegt gleichauf – auch weil der 1,6-Liter-Benziner hat etwas mehr Fleisch auf den Rippen als der 1.4 TSI des VW-Konzerns. Die reinen Fahrleistungen sind bei einem PHEV aber nur ein Teil der Geschichte. Sie sollen auch möglichst leise, ausdauernd und effizient Stromern.

Weniger Verbrauch als bei VW und Seat

Als Energiequelle verbaut Opel im Astra Plug-in-Hybrid eine extern aufladbare Batterie mit 12,4 kWh Kapazität. Mit dieser Energie schafft das kompakte PHEV auf dem WLTP-Prüfstand eine Strecke von 73 Kilometern; wir schaffen im Test bestenfalls 60 Kilometer. Die Plug-in-Hybride von VW haben zwar Akkus mit ein paar Wh mehr, aber auch einen leicht höheren Verbrauch. Im Endeffekt müssen sie einige Kilometer früher zurück an den Stecker: die Unterschiede sind in der Praxis aber vernachlässigbar. Beim Benzin-Verbrauch ist die Differenz etwas größer: Der Opel braucht fast einen halben Liter weniger als der VW und der Seat. Im Schnitt sind’s im Astra um die drei Liter – der 42-Liter-Benzintank reicht also für eine Weile. Aber. Benzin ist selbstredend nur die zweite Wahl, wenn es um die Energiequelle geht. Die erste ist Strom aus erneuerbaren Quellen, denn nur so können PHEVs den CO2-Ausstoß tatsächlich signifikant verringern. Mit den knapp 370 g Kohlendioxid-Emission, die der herkömmliche deutschen Strommix pro Kilowattstunde verursacht, schneiden Plug-in-Hybrid-Antriebe kaum besser ab als herkömmliche Verbrenner. Mit Strom aus der Sonnen- oder Wind-Energie fahren sie hingegen eindeutig sauberer.

© Opel

Opel Astra Plug-in-Hybrid: schnelles Laden & rascher Kostenvorteil

Die Wahl des richtigen Stromtarifs ist das eine, die Geschwindigkeit des Nachladens das andere. Sind die Opel Astra Plug-in-Hybride auch in dieser Disziplin Top-of-the-Line? Sie sind jedenfalls schneller als der Golf und der Leon Plug-in-Hybrid. Während das Duo mit maximal 3,6 kW laden kann, schafft der Opel bis zu 7,4 kW. Der stärkere Onboard-Lader kostet a) aber 500 Euro extra; und entfaltet b) seine volle Leistung nur an einer Ladesäule bzw. Wallbox mit 22 kW Leistung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Akku des Astra Hybrid in weniger als vier Stunden geladen, sonst dauert es rund sieben. Ein letzter Vergleich der Plug-in-Hybrid-Antrieb sei uns noch gestattet. Die Astra PHEVs ziehen eine Anhängelast von 1.450 Kilo; die aus dem VW-Konzern 1.500. Nach all diesen Vergleichen lässt sich sagen: Der neue Plug-in-Hybrid-Antrieb des Opel Astra gehört zu den besten seiner Klasse. Unabhängig von der Art des Antriebs aber gilt: ein Auto ist mehr als nur ein Motor. Sein Aussehen, seine Ausstattung, seine Geräumigkeit und seine Sicherheit sind mindestens ebenso wichtig. Der neue Opel Astra ist in dieser Hinsicht bestens aufgestellt – und davon profitieren auch die zwei Plug-in-Hybrid-Modelle.

Opel stockt Umweltbonus auf

Ein Beispiel, das Kofferraumvolumen. Es ist in den PHEVs mit 352 bis 1.268 Litern zwar etwas kleiner als das in den konventionell angetriebenen Varianten (422 bis 1.339 Liter). Aber immer noch um einiges größer als das des Seat Leon und des Golfs; sie verstauen im Heck 270 bis 1.191 respektive 273 bis 1.129 Liter. Ein weiterer Pluspunkt des Opels: die Ladekante liegt 60 Zentimeter tief. Besser als der Golf ist der Opel Astra L auch, was das Platzangebot für die Insassen betrifft; und die Digitalisierung. Sie hat Opel so geschickt gelöst, dass die Bedienung darunter nicht leidet. Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Der Startpreis für den Astra 1.6 Hybrid 180 beträgt 36.710 Euro – das liegt etwas über dem Leon, aber deutlich unter dem Golf (35.850 bzw. 39.985 Euro). Außerdem stockt Opel den Umweltbonus um eine paar hundert Euro auf – auf insgesamt 7.178 statt 6.750 Euro. Das kommt ihm auch im internen Duell mit den Benziner- und Diesel-Modellen zugute. In der “Elegance”-Ausstattung startet das PHEV bei 39.100 Euro; der 1.2 Turbo mit 130 PS und Automatik bei 30.350 – und der 1.2 Diesel bei 33.450 Euro. Ziehen wir den Umweltbonus ab, ist der Astra Plug-in-Hybrid bereits in der Anschaffung konkurrenzfähig; im Unterhalt zieht er den Verbrenner im Kostenvergleich nach wenigen Monaten auf und davon.

Technische Daten des Opel Astra Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 181 PS max. 181 PS
kW-Anzahl: min. 133 kW max. 133 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik oder Manuell
Kraftstoffart: Hybrid
Verbrauch (kombiniert): min. 15,1 kWh/100km max. 15,1 kWh/100km
CO2-Emission: min. 26 g/km max. 26 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A+
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 35.800 Euro
Stand der Daten: 05.01.2022

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Opel Astra Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der neue Astra Plug-in-Hybrid bestätigt unseren ersten Testeindruck. Opel ist ein erstklassiger Kompaktwagen gelungen. Mit den Plug-in-Hybrid-Antrieben fährt sich der Astra noch lebendiger – und sparsamer bzw. sauberer. Praktische Einschränkungen gibt es kaum – selbst bei den Kosten ziehen die PHEVs nach wenigen Monaten unwiderstehlich davon. Bei MeinAuto.de starten der Astra Plug-in-Hybrid ab 30.992 Euro – knapp 5.400 Euro bzw. 15% unter der UVP (exklusive des Bundesanteils am Umweltbonus).

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