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Alfa Romeo Stelvio 2020 im Test: Bringen die Turiner ihren SUV-Erstling in Schuss?

Alfa Romeo wollte mit dem Stelvio hoch hinaus: sein Name – Stelvio, italienisch fürs Stilfser Joch – lässt daran keinen Zweifel. Bisher bliebt der Absatz aber hinter den Erwartungen: der Stelvio sozusagen im Tal stecken. Die Baustellen sind indes bekannt, sie liegen im Bereich der Elektronik: Bei der 2020er Modellpflege hat Alfa in diesem Ressort nachgebessert. Ob mit Erfolg, untersuchen wir im Test.

Inhalte des Testberichts zum Alfa Romeo:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Stelvio MY20: Wer hoch hinaus will, muss tief in sich gehen

Alfa Romeo Stelvio MY2020_außen_bewegung

Die automobilen Grundtugenden des Alfa Romeo Stelvio standen und stehen außer Zweifel:  das dynamische Fahrwerk, das reizvolle italienische Design wie die souveränen Antriebe. Doch mit diesen Eigenschaften gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr – erst recht nicht bei den edlen Mittelklasse-SUV, im Kreis des BMW X3, Audi Q5 und Mercedes GLC. Diese brillieren auch mit ihrer Unterhaltungs- und Assistenzelektronik: wer da nicht mithält, hat kaum eine Chance. Das musste der Stelvio leidvoll erfahren. Kaum 6.000 Stück wurden bei uns in drei Jahren verkauft – ein Volvo XC60 rollt in einem Jahr mehr als doppelt so oft über eines Händlers Schwelle. Es musste sich also etwas Grundsätzliches ändern, ohne dass sich die Grundtugenden des Stelvio verändern. Eben das hat Alfa Romeo versucht. Die Turiner Fiat-Tochter beschreibt die Renovierung mit den Worten: “Aus Fahrdynamik wird [ein] Fahrerlebnis.” Damit wissen wir, wo die Testreise hingeht. Unser erster längerer Aufenthalt spielt sich dennoch im neuen Stelvio und in Stillstand ab. Das gibt uns die nötige Muse, um das überarbeitete Infotainment und dessen Bedienung ausführlich abzuklopfen und abzuwischen.

Alfa Romeo Stelvio MY2020_außen_hintenDie erste Neuerung, die uns beim Platznehmen im Stelvio 2020 auffällt: Der Komfortsitz lässt sich ab Werk feiner, in sechs Stufen einstellen. Ab der “Business”-Ausstattung funktioniert das Einstellen elektrisch, die Sitze sind beheizt; außerdem können ab dieser Linie Ledersitze mit allen möglichen Komfortfunktionen geordert werden. Die Möglichkeiten dazu haben sich erweitert: statt drei gibt es ab sofort sechs Ausstattungen. Doch genug davon, wir haben uns eingerichtet – wir können loslegen. Überarbeitet wurde neben der Hardware des Infotainments auch dessen Software und HDM, die Schnittstelle Mensch-Maschine. Bisher verbaute Alfa im Stelvio serienmäßig das Alfa connect 6,5″ Radio mit einem 6,5 Zoll Bildschirm. Bei ihm galt: Eine brauchbare Touchbedienung, eine Gestensteuerung oder eine vollwertige Smartphone-Integration – Fehlanzeige. Im neuen Modell installieren die Turiner das Alfa Connect 8,8″ Radio: mit einem vollwertigen Touch-Bildschirm, den “Alfa ConnectedServices”; und einem 7″ TFT Farbbildschirm zwischen den Kombiinstrumenten.Alfa Romeo Stelvio Neuwagen über MeinAuto.de kaufen

Infotainment & Navi: Bedienung einfacher, Leistung um Klassen besser

Alfa Romeo Stelvio MY2020_Cockpit

Bevor wir zu den Online-Services und zum TFT-Screen des neuen Alfa Romeo Stelvio kommen, wollen wir die Änderungen beim Infotainment ausloten. Die Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto gehört ab dem Stelvio Business zur Werksausstattung; ab dem “Lusso Ti”-Modell ist das 8,8″-Radio als Navi ausgeführt – und zwar als eines, dass auf die altbackene Kartendarstellung aufgegeben hat. Die Karten sind schärfer, größer und detailreicher – die Navigationsfunktion selbst um Klassen zuverlässiger. Die bisherige, starre Bedienführung wurde zugunsten individualisierbarer, gut fassbarer Symbole aufgegeben: kein Vergleich zum alten Bediensystem. Für Mehrwert sorgen überdies die neuen Online-Services. Einige wie die “My Assistant”-Warnmeldungen bei einem Unfall oder die “My Remote Control” sind in allen Systemen frei gegeben; andere kosten extra. Zu diesen gehören u.a. die “My Navigation”-Echtzeitinfos zum Verkehr, Wetter, Geschwindigkeitsmessungen und Parkplätzen; sie werden jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte starten. “My Wi-Fi” gibt es ab sofort, dieses Service baut einen Netzknoten für bis zu acht mobile Geräte.

Alfa Romeo Stelvio MY2020_außen_nahaufnahmeAuch der “My Theft Assistance”-Service ist schon zum Marktstart verfügbar. Es handelt sich aber nicht, wie man angesichts des Namens vermuten könnte, um eine Betriebsanleitung für den erfolgreichen Autodiebstahl – es ist ein Alarmservice, der den Besitzer im Falle eines Diebstahlversuchs benachrichtigt. Diese technischen Aufwertungen werden begleitet von einem generellen Feinschliff. Alfa hat die Mittelkonsole aufgeräumt und Platz für mehr Staufächer und die optionale kabellose Ladebox geschaffen. Die Materialien fallen hochwertiger aus, die Schalter rasten präziser ein: nicht zuletzt der Dreh-/Drücksteller, mit dem das Infotainment – zu unserem Gefallen – ebenfalls bedient werden kann. Besonders auffällig und greifbar ist die Aufwertung beim Lenkrad: ein sorgsameres Finish sorgt für eine elegantere Optik, verschiedene Lederbezüge für eine wohligere Haptik. Erweitert hat sich außerdem der Funktionsumfang des Steuerrades – das aber liegt an den mit dem Facelift eingeführten neuen Assistenten.

 

Neue Assistenten heben den Stelvio auf autonomes Level 2

Alfa Romeo Stelvio MY2020_rücklicht

Die aufgefrischte Assistenz-Armada des Stelvio 2020 gibt uns die Gelegenheit, auf die Fähigkeiten des neuen 7-Zoll-TFT-Bildschrims zwischen den klassischen Rundinstrumenten einzugehen. Auf ihm dürfen die alten und neuen Assistenten ihre wichtigsten Infos darstellen. Der Müdigkeitswarner ruft uns mit einem dampfenden Espresso-Piktogramm zur Café-Pause auf; die Verkehrszeichenerkennung macht uns auf Tempolimits aufmerksam. Gemeinsam mit dem intelligenten Geschwindigkeitsassistenten passt sie die Geschwindigkeit – auf Wunsch – auch automatisch an. Anders gesagt: Der Stelvio beherrscht 2020 erstmals autonomes Fahren des Levels 2: die Assistenten können zeitweise die Steuerung der Lenkung, des Gaspedals und der Bremse übernehmen. Die automatische Geschwindigkeitsanpassung ist Teil der “Active Cruise Control”; sie regelt auch den Abstand zum vorausfahrenden Auto automatisch – serienmäßig ab der “Business”-Edition. In Zusammenarbeit mit dem Stau- und Autobahnassistenten hat sie auch die Querlenkung im Griff. Der aktive Spurhalte- und Totwinkel-Assistent arbeiten in eine ähnlich Richtung.

Die großen Baustellen wären damit ausgebessert – der Rest sind Feinheiten wie einige neue Lacke und die bereits genannte Umstrukturierung respektive Erweiterung der Ausstattungen.  Sonst bleibt der Stelvio 2020, was er seit 2017 war: ein knapp 4,7 Meter langes SUV mit viel Platz, hoher Flexibilität und reichlich Stauraum (525 bis 1.600 Liter). Die maximale Anhängelast schwankt zwischen 1,6 Tonnen bei den Benzinern; und 2,3 Tonnen bei den Selbstzündern. Die Verbrenner haben sich beim Facelift nicht geändert: weder die zwei Vierzylinder-Turbobenziner 2.0 Turbo 16V mit 200 und 280 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,9-7,1 Liter auf 100 km, 159-161 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D); noch die beiden Vierzylinder-Diesel 2.2 Diesel 16V mit 190 und 210 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,5-5,7 Liter auf 100 km, 144-150 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Die Fahrleistungen der Antriebe sind wie die Abstimmung des Fahrwerks exzellent; die Verbräuche halten sich in Grenzen. Was fehlt, ist die Zertifizierung nach Euro 6d (gilt ab 2021); und ein zumindest teilweise elektrifizierter Antrieb. Ganz ist der Nachholbedarf also noch nicht gestillt.

Technische Daten des Alfa Romeo Stelvio

PS-Anzahl: min. 190 PS max. 200 PS
kW-Anzahl: min. 88 kW max. 133 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 5,5 l/100km max. 7,0 l/100km
CO2-Emission: min. 144 g/km max. 159 g/km
Effizienzklasse: min. B max. D
Abgasnorm: Euro 6 (C und D Temp)
Listenpreis: ab 44.000 Euro
Stand der Daten: 11.03.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Alfa Romeo Stelvio Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem aktuellen Facelift holt der Alfa Romeo Stelvio stark auf – insbesondere bei den Infotainment- und Assistenzsystemen. Sowohl bei der Konnektivität und der Digitalisierung wie beim autonomen Fahren hat das prächtige SUV die Lücke zur Konkurrenz geschlossen. Bei den Antrieben und dem Fahrverhalten war er ohnehin vorne dabei – bei ersteren heißt es allerdings aufpassen, nicht erneut den Anschluss zu verlieren; ein Plug-in-Hybrid sollte in dieser Klasse nicht fehlen. Bei MeinAuto.de startet der frische Stelvio ab 33.570 Euro – 25,5% bzw. gut 11.200 Euro günstiger als gelistet.

4 von 5 Punkten

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