Meine Meinung zu diesem Modell:
Der Name des Skoda Kamiq suggeriert: das familienfreundliche City-SUV sitzt wie eine zweite Haut, sprich er passt perfekt zum geplanten Nutzungsszenario. Das Sondermodell Kamiq Drive beweist für mich, dass das keine leeren Versprechungen sind.
Als “Drive”-Sondermodell zeigt der wendige Crossover besonders viel Stilgefühl: mit den 17-Zoll-Alufelgen und erst recht mit den Matrix-LED-Frontscheinwerfern. Sie gleichen mit ihrer Kristalloptik Edelsteinen – mich überzeugt im Test aber vor allem ihre adaptive Ausleuchtung.
Überzeugt hat mich auch der Innenraum des Kamiq Drive. Das famose Platzangebot ist keine Überraschung; ebenso wenig wie die intuitive Bedienung. Die feine Einrichtung und die kabellose Konnektivität kann für den Preis jedoch nur das Sondermodell bieten Bei der aktiven Assistenzausstattung hätte Skoda aber ruhig etwas spendabler sein dürfen. Bei den Antrieben ist mit der stärkere Dreizylinder-Turbobenziner sportlich genug; aber auch etwas zu durstig.
Gibt es dennoch jemanden, der mit dem Kamiq Drive nicht glücklich wird? Ja, jene, die auf alternative Antriebe und auf eine makellose Bremsleistung aus sind. Letztere ist für mich die einzige Enttäuschung, das aber keine kleine.