Ford Mondeo Turnier im Test (2018): Schritt für Schritt verbessert

Vor drei Jahren haben wir den – damals nagelneuen – Ford Mondeo Turnier zu einer ausführlichen Testfahrt ausgeführt. Seither hat sich viel getan: sowohl beim Kölner Mittelklassekombi wie bei den direkten Rivalen, etwa dem Skoda Superb Combi, dem Hyundai i40 und dem Mazda 6 Kombi. Wie gut der Mondeo Turnier Mitte 2018 – rund ein halbes Jahr vor dem ersten Facelift – dasteht, lesen Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Ford Mondeo Turnier:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Mondeo-Kombi – seit diesem Jahr mit mehr Ausstattungslinien

ford-mondeo-aussen-vorneWann das erste große Facelift dem Ford Mondeo zu Teil wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Die Version für den US-Markt, der Ford Fusion, trägt seine Modellpflege bereits stolz zur Schau. Für Europa steht die Überarbeitung fürs erste Halbjahr 2019 auf dem Plan. Aber. Die Zeit drängt nicht, denn Ford hat den Mondeo in den letzten zwei Jahren mit vielen Neuerungen bedacht. Am sinnfälligsten sind sie im Bereich der Ausstattungslinien. Die fünfte Generation des Mondeo Turnier startete 2015 mit den Ausstattungen „Trend“ und „Titanium„. Mittlerweile zählt das Sortiment fünf Linien. Zwischen die beiden genannten hat sich die „Business Edition“ gequetscht; über allen thront die reguläre Topausstattung „ST-Line“. Für jene, die sich in der Mittelklasse mit Oberklasse-Luxus verwöhnen wollen, offerieren die Kölner außerdem die Luxusedition Vignale. Regelmäßig aufgefrischt werden auch die Zutaten, aus denen die Ausstattungen bestehen – vor allem im Innenraum. Dort ist die Multimedia-Bestückung zu einem zentralen Merkmal und Gradmesser der Qualität aufgestiegen. Ford weiß das selbstredend und hat den Mondeo Turnier entsprechend auf Vordermann gebracht.

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ford-mondeo-innenIn der Basisausstattung „Trend“ glänzt das MP3-fähige Audiosystem mittlerweile mit einem knapp elf Zentimeter großen Multifunktionsdisplay. Das in dieser Ausstattung optionale Infotainmentsystem wurde von Generation zwei auf Generation drei: so wurde aus dem „Sync2“ das „Sync3“-Infotainment. Für die Insassen bringt es eine verbesserte Sprachsteuerung, eine einfacherer Smartphone-Einbindung – und in allen Belangen spürbar schnellere Reaktionszeiten. Neu ist zumal, dass das „Ford Sync 3“-Infotainment ab der „Business Edition“ serienmäßig navigiert; das Sony-Navi kostet mit seinen 9-Premium-Lautsprechern 280 Euro extra. Neben den Änderungen bleibt vieles beim Alten: zum Beispiel das ausgesprochen großzügige Platzangebot, die offene Rundumsicht; und das üppige Stauraumangebot von 525 bis 1.630 Litern. Signifikant mehr Kofferraumvolumen bieten lediglich der VW Passat Variant und der Skoda Superb Combi, letzterer bspw. mit 660 bis 1.950 Litern. Der Mondeo-Kombi sammelt Pluspunkte mit seiner 60 Zentimeter niedrigen Ladekante und seiner ungewöhnlich großzügigen Zuladung (rund 800 Kilo).

Ford-Mondeo-Motoren: Euro-6d-temp-Umstellung in vollem Gang

ford-mondeo-aussen-hintenEbenfalls viel Bewegung gibt es naturgemäß unter der Motorhaube, beim Mondeo sowohl buchstäblich wie im übertragenen Sinn. Das Benziner-Sortiment ist in den letzten Monaten und Wochen merklich ausgedünnt. Von den einst drei Ottomotoren ist aktuell noch der Ende 2017 überarbeitete 1,5 l Ecoboost am Werk. Der Vierzylinder-Turbobenziner leistet 165 PS bzw. 242 Nm und kann an ein 6-Gang-Getriebe oder eine 6-Gang-Automatik gekoppelt werden (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,4/7,5 Liter auf 100 km, 145/168 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B/D). Die Automatik überzeugt uns im Test kaum. Sie verteuert den Kombi um 2.000 Euro, verschlechtert jedoch die Dynamik wie den Verbrauch: um rund einen Liter bzw. eine Sekunden im 0-100 Sprint; der Komfortgewinn wiegt diese Mängel nicht auf. Interessant ist der Vergleich mit dem 1,5 l Ecoboost aus dem Jahre 2015. Damals leistete der Motor 5 PS weniger und war 1.000 Euro teurer – eine erfreuliche Entwicklung. Weniger erfreulich erscheinen auf den ersten Blick der höhere Norm-Verbrauch respektive der höhere Abgasausstoß. Das liegt allerdings nicht am Motor selbst, sondern an den veränderten Prüfverfahren: konkret dem Wechsel von NEF-Zyklus auf die WLT-Prozedur.

ford-mondeo-innen-lenkungUnd unversehens stecken mitten in einem Thema, das derzeit jeden Autokäufer beschäftigt: die Frage nach der Abgasnorm. Oberstes Objekt der Begierde sind zurzeit die Euro-6d-temp-Motoren; sie versprechen unter dem Blickpunkt möglicher Fahrverbote die größte Sicherheit für die kommenden Jahre. Ford hat die Umstellung früh in Angriff genommen – beim Mondeo wollte man allerdings das Facelift abwarten. Da sich das verzögert, ziehen die Kölner die Auslieferung der frisch zertifizierten Antriebe auf diesen Herbst vor. Der Benziner im Testauto durchlief den Euro-6d-temp-Prüfstand erfolgreich und verlässt dieser Tage die Produktionsbänder; die anderen Ottomotoren sind noch nicht so weit. Die zwei Varianten des Vierzylinderdiesels ihrerseits werden gerade umgestellt. Das gilt für den 2.0 l TDC mit 150 PS (Kraftstoffverbrauch 6-Gang-Getriebe/Automatik: 4,8/5,0 Liter auf 100 km, 125/131g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A); sowie den Zweiliterdiesel mit 180 PS (Kraftstoffverbrauch 6-Gang-Getriebe/Automatik: 4,8/5,3 Liter auf 100 km, 126/138g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A).

Facelift 2019 bringt neue Assistenzsysteme & einen Plug-in-Hybrid

ford-mondeo-aussenDiese Selbstzünder liefert Ford überdies mit Allradantrieb aus (Kraftstoffverbrauch kombiniert 150/180 PS: 6,0/5,6 Liter auf 100 km, 156/148 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Als Besonderheit treten die Common-Rail-Diesel auch als Econetic-Varianten an. Sie arbeiten mit einem effizienteren Kühlsystem sowie einem verbesserten Motorenmanagement, um Sprit zu sparen – die Vorteile gegenüber den herkömmlichen Dieselmodellen halten sich jedoch in Grenzen. Der Plug-in-Hybrid, der im Mondeo Kombi mit der Modellpflege einziehen soll, dürfte in dieser Hinsicht  mehr Vorteile bringen. Apropos mehr: Nach immer mehr und neuen Systemen verlangt der Markt bei den Assistenzsystemen – gerade bei einem Mittelklassemodell.

In dieser Sparte hat Ford seit der Markteinführung der fünften Generation keine großen Neuerungen vorgenommen; sie sind erst für das kommende Facelift angekündigt. Das aktuelle Sortiment bedarf aber kaum der Auffrischung. Wie alle Ford-Modelle präsentiert sich der Mondeo Turnier gut sortiert: von der Verkehrsschilderkennung über den Parkassistenten bis zum Notbremssystem erstreckt sich die Palette. Auch beim Fahrwerk zieht der Mondeo alle Register, indem er hohen Komfort mit einer präzisen Lenkung und einem agilen Einlenkverhalten paart; in der Stadt fährt er sich aufgrund des großen Wendekreises aber unhandlich. Die Bremsen sind hingegen erste Güte, die Fahrstabilität neigt im extremen Grenzbereich zum Übersteuern. Aber diese Grenzen sollte man im öffentlichen Verkehr ohnehin tunlichst meiden.

Technische Daten des Ford Mondeo Turnier

PS-Anzahl: min. 150 PS max. 180 PS
kW-Anzahl: min. 110 kW max. 132 kW
Antriebsart: Frontantrieb und 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell und Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,8 l/100km max 7,5 l/100km
CO2-Emission: min. 125 max. 168
Effizienzklasse: min. A max. D
Abgasnorm: Euro 6 (Grüne Umweltplakette
Listenpreis: ab 27.275,00 Euro
Stand der Daten: 14.09.2018

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus finden Sie neben dem Mondeo viele andere Neuwagen aus der Mittelklasse. Drei Modelle bekannter Hersteller: Der Mazda 6 Kombi ab 20.695 Euro und 27,0%, der Opel Insignia Sports Tourer ab 22.362 Euro und 19,9%; oder der VW Passat Variant ab 22.802 Euro und 31,9% Neuwagen Rabatt. Auch bei der Finanzierung haben Sie eine große und attraktive Auswahl, eine viel genutzt Option ist etwa unser beliebtes Autoleasing.

Fazit zum Ford Mondeo Turnier Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Ford hat die fünfte Generation des Mondeo Turnier über die letzten drei Jahre kontinuierlich verbessert. Das großzügige Platzangebot und die übersichtliche Einrichtung wurden um mehrere Ausstattungslinien und um feines Zubehör ergänzt; andere Extras wie die Infotainment-Systeme haben eine umfassende Aktualisierung genossen. Eine solche wird derzeit auch den Motoren zu Teil – durch die Umstellung auf die Abgasnorm Euro 6d-temp. Bei MeinAuto.de startet der Mittelklassekombi mit einem Preis von 18.847 Euro, rund 9.100 Euro bzw. 33,5% unter dem Listenpreis.

     
4 von 5 Punkten

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