Renault Twingo 2019 im Test: der kleine Stadtflitzer ganz groß

Rund vier Jahre ist es her, dass Renault die dritte Reihe seines Mini– und Fiat-500-Rivalen Twingo auf den Markt gebracht hat. Gemessen am üblichen Erneuerungs-Staccato im Segment der schicken Stadtflitzer ist es höchste Zeit für ein Facelift. Das haben die Franzosen Anfang des Jahres vorgestellt – jetzt rollt der neue Twingo vom Band. Bei uns ist er heute zu einem Test zu Gast. Bonne route.

Inhalte des Testberichts zum Renault Twingo:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Twingo-Facelift: Design wird erwachsener, aber nicht langweiliger

renault-twingo-neu-aussen-vorneAlles neu macht der Mai, heißt es. Ganz so weit geht die Modellpflege des kleinsten und niedlichsten Renault-Modells nicht. Aber der Twingo kurvt punzmunter wie ein Katzenjunges unserem Firmenparkplatz herum. Aufgefrischt haben die Ingenieure die Oberfläche, den Innenraum und die Motoren. Doch der Reihe nach. Wer in der Stadt unterwegs ist, der putzt sich gern fein heraus – und der Twingo ist eine Blume, die in der City am besten gedeiht. Daran hat sich in den letzten 25 Jahren wenig geändert: am Aussehen hingegen so gut wie alles. Selbst die Veränderungen durch das aktuelle Lifting sind ungewöhnlich umfangreich ausgefallen. Renaults Stadtfloh zeigt eine runderneuerte Front. Sie hat die rundlichen Babybacken ab- und an Profil zugelegt. Renault selbst sagt, die Optik sei erwachsen geworden: ein Urteil, das wir unterschreiben können. Aber hat er so auch seinen kindlich-süßen Charme verloren? Wir finden nicht. Der Lufteinlass im Stoßfänger ist schmaler und breiter geworden; außerdem beherbergt er nun die Nebelleuchten. Außen wird er von zwei Kühlschlitzen flankiert. Sie verleihen dem Kleinen mehr Gewicht – der Twingo steht sicherer, sattelfester im Leben.

renault-twingo-neu-aussen-hintenDass die zwei zusätzlichen Lufteinlässe die Aerodynamik und damit die Effizienz des Fahrzeugs verbessern, ist ein erfreulicher Nebeneffekt. Begleitet wird die breite Schürze von einer ebenso breit wirkenden Kühlergrillpartie. Der Grill selbst glänzt mit mehr Profil und neu gezeichneten Chromeinlagen. An den Flanken schließen direkt die geänderten Scheinwerfer an: die LED-Tagfahrlichter zeichnen ein gefälliges C in den Tag. Am Heck haben die Franzosen ihrem Mini frische Dekorleisten spendiert. Wichtiger für den Alltag erscheint uns die Überarbeitung des Heckklappen-Griffs. Er liegt höher und vereinfacht das Schließen des Deckels: das ist jetzt in einem Zug möglich. An der Tatsache, dass hinten auch der Motor zu finden ist, hat sich nichts geändert. Den Zugang hat Renault aber gleichfalls vereinfacht. Unverändert geblieben ist die Größe des Stauraums. 219 bis 980 Liter packt der Twingo weg – ähnlich viel wie der VW up und der Seat Mii mit rund 250 bis 950 Litern; aber deutlich mehr als der Fiat 500 mit 165 bis 530 Litern. Und wer bei Gelegenheit mehr Gepäck zu transportieren hat, kann 60 Kilo aufs Dach oder 350 Kilo in einen Anhänger packen.

Renault erweitert die Individualisierung & wertet das Infotainment auf

renault-twingo-neu-aussenDass sich beim Stauraumangebot nichts geändert hat, ist typisch für eine Modellpflege. An den Abmessungen wird in aller Regel nicht gerüttelt – so auch beim Renault Twingo. Der große Umsturz ist bei ihm bereits mit dem Wechsel zur dritten Generation 2014 geschehen. Damals ist der A-Segment-Flitzer um zehn Zentimeter geschrumpft: auf eine höchst handliche Länge von 3,62 Metern. Der Radstand wuchs im Gegenzug um über zehn Zentimeter – auf 2,49 Meter. Er sorgt anno 2019 weiter dafür, dass selbst lange Modelbeine unbeschadet im Twingo verschwinden. Wer kürzere Beine hat, genießt den großen Beinraum im Cockpit und im Fond. Bevor wir uns ganz auf die Neuerungen im Innenraum einlassen, noch ein letztes Wort zum Exterieur. Mit dem Facelift hat sich das Sortiment der Felgen – bis hinauf zu hochhackigen 16-Zöllern – sowie die Auswahl der Farben und Individualisierungsmöglichkeiten gewandelt. Wer will, kann seinen Twingo ab sofort in “Mango-Gelb” oder “Quarz-Weiß” lackieren lassen. Die Topausstattung “Intens” offeriert zudem zusätzliche Personalisierungs-Optionen. Neben diversen Zierblenden, Kontrastlackierungen und Seitenstreifen für die Außenoptik betreffen diese auch das Interieur.

renault-twingo-neu-innen-vorneFür den Innenraum stehen mehrere Farb- und Sitzbezug-Kombinationen zur Wahl. Sie verändert das Aussehen der Lüftungsdüsen, der Armatureneinfassung, des Lenkrads etc. Ab der mittleren “Limited”-Ausstattung fix installiert ist die überarbeitete Mittelkonsole mit einer neuen, praktischen Ablage (für Getränke oder das Smartphone bspw.). Die Bedienung hat Renault insgesamt übersichtlicher gestaltet – die Materialverarbeitung könnte nach wie vor mehr Feinschliff vertragen. Das galt auch fürs Infotainment-System “R-Link” des alten Twingo. Galt wohlgemerkt, denn mit der Modellpflege zieht das neue “Easy Link”-System ein: wenn auch erst gegen Aufpreis bzw. ab der “Intens”-Ausstattung. Für Fans der gepflegten Konnektivität ist das moderne Infotainment ein echter Gewinn. Es musiziert in feinen Tönen und lässt sich über den rund 18 Zentimeter großen Touchscreen oder über Sprachbefehle einfach bedienen – deutlich einfacher als sein Vorgänger. Auch das Koppeln des Smartphones klappt endlich reibungslos; das Navigieren wird das System erst in einigen Monaten beherrschen.

Twingo 2019: leisere Motoren mit mehr Biss

renault-twingo-neu-aussen-hinten-2Die automobile Fortbewegung beherrscht der 2019er-Twingo naturgemäß schon zum Marktstart. Angetrieben wird der Kleinstwagen von drei neuen Otto-Triebwerken, die in vier Antriebsvarianten antreten. Die beiden Versionen des neu entwickelten Dreizylinder-Saugmotors gehen diese Aufgabe mit weniger Gewicht, weniger Lärm und mehr Spontanität an. Sowohl der 1.0 SCe 65 mit 65 und der 1.0 SCe 75 mit 75 PS nutzen ein manuelles Fünfgang-Getriebe, um die Kraft auf die Hinterachse zu verteilen (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,4 Liter auf 100 km, 100 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Im Gegensatz zum Vorgänger, dem 1.0 SCe 70, erfüllen beide die kommende Abgasnorm Euro 6d-temp. Der Verbrauch liegt in der Stadt bei rund fünfeinhalb Litern, die Fahrleistungen gehen in Ordnung.

Wer mit seinem Twingo gelegentlich aus der Stadt hinaus will, der wird mit dem neuen Dreizylinder-Turbobenziner 0.9 TCe 95 allerdings besser bedient sein (Kraftstoffverbrauch 5-Gang-Schalt- und 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe: 4,7/5,1 Liter auf 100 km, 108/116 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Er schafft in der Spitze gut 160 km/h und beschleunigt kräftiger: in der Stadt braucht er aber rund einen halben Liter mehr. Ein weiterer halber Liter kommt mit der komfortablen EDC-Automatik hinzu. Angesichts dieser Zahlen dürften sich viele nach einem sauberen und sparsamen E-Antrieb á la Smart EQ Forfour oder Kia e-Soul sehnen. Natürlich hat Renault für sie den ZOE im Angebot: der ist aber gut 40 Zentimeter länger. An einer der Kardinaltugenden des Twingo – der Wendigkeit – ändert der fehlende E-Motor freilich nichts. Dank des Heckmotorkonzepts beträgt der Wendekreis nur 8,6 Meter – ein Genuss beim Einparken. Da fällt es kaum auf, dass dem Twingo aktive Assistenten weitgehend fehlen.

Technische Daten des Renault Twingo

PS-Anzahl: min. 65 PS max. 90 PS
kW-Anzahl: min. 48 kW max. 66 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart:
Verbrauch (kombiniert): min. 4,4 l/100km max 5,1 l/100km
CO2-Emission: min. 100 g/km max. 116 g/km
Effizienzklasse: min. B max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 10.290 Euro
Stand der Daten: 08.07.2019

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Renault Twingo Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Die Modellpflege hat den Renault Twingo erfrischend aufgefrischt. Besonders gut zu sehen ist das an der Nase. Aber auch der Innenraum präsentiert sich funktionaler und moderner; nicht zuletzt dank des neuen Infotainments. Die Motoren hat Renault ebenfalls überarbeitet – nur ein E-Antrieb fehlt in der Palette. Bei MeinAuto.de gibt es den gelifteten Renault-Mini zu einer Rate ab 69 Euro bzw. ab 7.864,73 Euro: 29,30% bzw. umgerechnet etwas mehr als 3.000 Euro unter der UVP.

 

4 von 5 Punkten

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