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Opel Insignia Sports Tourer 2020 im Test: Rüsselsheimer frischt seinen Top-Kombi auf

Vectra-Erbe, Aushängeschild, Flaggschiff. Wie immer er auch genannt wird: der Insignia ist Opels Prestige-Modell. Mit ihm zeigt die nunmehrige PSA-Tochter, was sie kann – so wie der einstige Erzkonkurrent VW mit dem Passat, mit dem sich der Opel die Klasse teilt. Seit wenigen Wochen steckt der 2017 lancierte Insignia B in neuem Gewand. Wir inspizieren die Modellpflege mit dem Kombi, dem Insignia Sports Tourer.

Inhalte des Testberichts zum Opel Insignia Sports Tourer:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Insignia-Facelift konserviert den großzügigen Passagier- und Kofferraum

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Gegen den VW Passat Variant, den BMW 3er Touring und das Mercedes C-Klasse T-Modell hat der Opel Insignia Sports Tourer klar das Nachsehen: zumindest was die heimischen Verkaufszahlen betrifft. Dahinter aber liefert er sich mit dem Audi A4 Avant ein enges Duell – noch vor dem Skoda Superb Combi, dem Mondeo Turnier und dem Mazda6 Kombi. Die zweite Generation startete 2017 – ein Neustart, der den Mittelklasse-Kombi wieder nach vorne katapultierte. Zuletzt ließ der Vorwärtsdrang aber nach. Zeit, den ursprünglichen Elan zurückzubringen. Das Mittel der Wahl ist hierfür heute eine Modellpflege, die dem Insignia Sports Tourer u.a. eine komplett überarbeitete Motorengeneration beschert; zumal eine besser bestückte Ausstattung und neue Assistenzsysteme. Im Umkehrschluss bedeutet das: am Platzangebot und den Transport-Tugenden ändert sich nichts. Das verheißt nur Gutes. Im fast fünf Meter langen Opel-Topkombi finden auch baumlange Passagiere mit einer Körpergröße von zwei Metern genügend Platz – sowohl hinter dem Lenkrad wie auf den hinteren Sitzplätzen; sowohl für Beine, Köpfe und Ellbogen. In dieser Hinsicht schlägt er sogar Premium-Modelle wie den 3er-Kombi von BMW.

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Bei der Variabilität des Innenraums fällt der Insignia Sports Tourer ein paar Plätze zurück. Zwar klappen die Lehnen der Fondbank gegen Aufpreis mit der “FlexFold-Funktion bequem im Verhältnis 40:20:40 um, aber: weder lassen sich die Lehnen der Rücksitze verstellen noch die gesamte Bank längs verschieben. Der Sitzkomfort ist hinten gut, vorne mit den optionalen ergonomischen Aktiv-Sitzen – Serie ab der “GS Line” – ausgezeichnet; das sogar buchstäblich von der Aktion Gesunder Rücken. Eine Auszeichnung verdient sich auch der Kofferraum: 560 bis 1.655 Liter nimmt er an Gepäck auf. Das ist mehr als der Vorgänger (540 bis 1.530 Liter) und mehr als der Mondeo Turnier (535 bis 1.630) – aber weniger als die beiden VW-Vertreter. Der VW Passat Variant verstaut im Heck 650 bis 1.780, der Skoda Superb Combi 660 bis 1.950 Liter. Weitere Transport-Pluspunkte sammelt der Rüsselsheimer Kombi mit seiner niedrigen, innen sogar planen Ladekante und der zumindest optional elektrischen bzw. sensorgesteuerten Heckklappe. Dass sie nur 185 Zentimeter hoch öffnet, ist ein kleiner Makel; ebenso wie die umständliche Handhabung der Kofferraumabdeckung.

Motorengeneration 2020: mit neuen Dreizylindern & Zylinderabschaltung

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Mit dieser geräumigen und praktischen Basis lässt sich sehr gut arbeiten. Kein Wunder, dass Opel den Insignia Sports Tourer in diesem Bereich eine Überarbeitung verwehrt hat. Effizienz ist dieser Tage Trumpf. Bei den Motorenbauern gilt diese Devise seit Jahren als Leitspruch. Die Rüsselsheimer Ingenieure bilden keine Ausnahme: Effizienzsteigerung lautete das oberste Gebot der Überarbeitung des Antriebssortiment – bis zu 18% weniger Sprit sollen die frischen Antriebe verbrauchen. Speerspitze dieser Effizienzoffensive sind die neuen Basismotoren für die Grund- und die “Edition-Ausstattung: konkret der Dreizylinderbenziner 1.4 Turbo mit 145 PS (noch keine Verbrauchsangaben) und der ebenfalls neue Dreizylinder-Diesel 1.5 D mit 122 PS und 300 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,2 Liter auf 100 km, 104 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Beide sind rund ein Zentner leichter als die Vorgänger-Vierzylinder und haben bereits im Astra K ihr Können unter Beweis gestellt – vor allem in puncto Effizienz. In Bezug auf die Leistungsfähigkeit siedeln sich die zwei am unteren Ende dessen an, was wir von einem Mittelklasse-Kombi erwarten.

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Der 1.5 D beschleunigt den Kombi in Zusammenarbeit mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe bspw. in gut 11 Sekunden von 0 auf 100 km/h – na ja. Wirklich Gefallen finden wir am Einstiegsdiesel beim Blick auf die Verbrauchsanzeige und die Preisliste. Unser Testmittel liegt bei knapp fünf Litern – der Listenpreis gut 3.500 Euro unter dem des nächsten Dieselmotors. Der gehört der neuen Vierzylinder-Fraktion an, mit der bei Opel die Zylinderabschaltung debütiert. Die variable Nockenwellen-Steuerung stellt zwei der vier Zylinder vorübergehend kalt, falls die Maschine gerade unterfordert ist. Der 2.0 Diesel stellt sich der Herausforderung mit 174 PS und 380 Nm Spitzendrehmoment: wahlweise mit manuellem 6-Gang- oder automatisiertem 8-Stufen-Getriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,1 Liter auf 100 km, 114 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Und wie meistert er sie? In allen Lebenslagen souveräner und spritziger als sein junger Dreizylinder-Kompagnon. Der 0-100-Sprint gelingt ihm bspw. in rund 9 Sekunden, in der Spitze packt er mit 225 gute 20 km/h drauf – und das ohne nennenswerten Mehrverbrauch.

Insignia Sports Tourer: heller, sicherer & üppiger ausgestattet

Apropos Zusatzverbrauch: Die Benziner des aufgefrischten Insignia Sports Tourer verzeichnen einen sicht- und in der Geldbörse spürbaren Zusatzverbrauch. Im Vergleich mit den Vorgänger-Ottomotoren ist es zwar rund ein halber Liter weniger – verglichen mit den neuen Selbstzündern muss man indes mit einem Plus von zweieinhalb bis drei Litern rechnen. Dafür drückt der Vierzylinder-Turbobenziner 2.0 Turbo mit 200 PS und 350 Nm an; diese Leistung übergibt er an die neue, hocheffiziente 9-Stufen-Automatik (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,5 Liter auf 100 km, 146 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Dem Diesel knöpft er beim Antritt aus dem Stand auf Tempo 100 gut eine Sekunde ab. Rund 1,5 Sekunden sind es mit dem 2.0 Turbo 4×4 der sportlichen GSi-Variante; in dieser Fassung reicht der Ottomotor 230 PS an die Kurbel und einen Allradantrieb weiter (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,0 Liter auf 100 km, 163 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Neben den Neuzugängen gibt auch von zwei Abwesende zu berichten – zumindest vorerst noch. Die bis dato nur angekündigte stufenlose Automatik hätte uns brennend interessiert – leider war sie zum Testtermin noch nicht greifbar.

Ab wann für den gepflegten Insignia Sports Tourer alternative Antriebe verfügbar sein werden, hat Opel bisher noch nicht verraten. Dass es welche geben wird, scheint mit der neuen Tochter sicher – und angesichts der Mild- und Plug-in-Hybridantriebe in den Konkurrenzmodellen auch geboten. Die aktuellen Motoren haben den meisten Kontrahenten aber eines voraus: Sie sind bereits auf die kommende Abgasnorm Euro 6d geeicht. Getrimmt und verfeinert haben die Rüsselsheimer die Ausstattung des eigenen Flaggschiffkombis. Voll-LED-Scheinwerfer gehören ab sofort ebenfalls zur Serienausstattung wie eine vollwertige Smartphone-Integration, ein Spurhalteassistent und ein fußgängererkennender Frontkollisionswarner. Ab der “Elegance-Ausstattung sorgen die neuen “Intellilux LED-Scheinwerfer für noch mehr Sicht; selbiges gelingt der verbesserten digitalen Rückfahrkamera. Der mit der Kamera kooperierende Rückfahrassistent erhöht die Sicherheit beim Ausparken. Kurzum: der neue Insignia setzt Zeichen; ob sie angenommen werden, zeigt die Zukunft.

Technische Daten des Opel Insignia Sports Tourer

PS-Anzahl: min. 122 PS max. 200 PS
kW-Anzahl: min. 90 kW max. 147 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,2 l/100km max. 6,3 l/100km
CO2-Emission: min. 104 g/km max. 146 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 31.740,00 Euro
Stand der Daten: 19.05.2020

Konkurrenzmodelle

Edle Mittelklasse-Kombis wie der Insignia sind in unserem Autohaus online keine Seltenheit. Unter unseren Neuwagen zu Spitzenrabatten tummeln sich u.a. auch: der VW Passat Variant ab 24.4987 Euro und 26,4% bzw. ab monatlichen Raten von 286 Euro, der Ford Mondeo Turnier ab 24.003 Euro und 29,0% bzw. monatlich ab 307 Euro oder der Peugeot 508 SW ab 29.804 Euro und 21,0% Neuwagen Rabatt bzw. ab monatlich 311 Euro. Wer für diese Modelle eine Finanzierung sucht, ist bei uns ebenfalls richtig. Das zeigen bspw. unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,9% Effektivzins und 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Opel Insignia Sports Tourer Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Opel Insignia Sports Tourer wirkt nach dem Facelift wie ausgewechselt – zumindest in voller Fahrt. Die neue Antriebsgeneration reduziert den Verbrauch signifikant und macht den Mittelklassekombi fit für die kommende Abgasnorm Euro 6d. Details wie die serienmäßigen Voll-LED- oder die neuen optionalen Intellilux-LED-Scheinwerfer setzen weitere Glanzlichter. Das Platzangebot bleibt erstklassig, bei den Antrieben fehlen derzeit aber die Alternativen. Auf MeinAuto.de kostet der frische Insignia Sports Tourer ab 24.985 Euro – ca. 7.300 Euro bzw. 23% weniger als laut Preisliste.

4 von 5 Punkten

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