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Mercedes e-Sprinter im Test: Ist der Sprinter auch als E-Transporter ein treuer Bote?

Der Name Sprinter deutet auf ein kräftiges, aber wenig ausdauerndes LCV hin. Der Mercedes Sprinter aber hat sich längst einen Namen gemacht als ebenso ausdauernder wie zuverlässiger Transporter. Seit 2018 stellt der Stuttgarter diese Qualitäten in der 3. Generation unter Beweis; seit 2019 stellt erstmals eine reine E-Variante die Pakete zu. Ob auch sie sich einen Namen machen wird? Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Mercedes eSprinter:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Der eSprinter: 116 PS, weniger Abgase – aber auch weniger Ausdauer

Der aktuelle eSprinter ist kaum ein Jahr auf dem Markt, da hat Mercedes bereits den Nachfolger in Arbeit. Er wird auf der “Electric Versatility Platform” der Marke aufbauen, das heißt: Er wird durch und durch ein E-Transporter und um einiges vielseitiger sein als der E-Erstling. Mercedes verspricht ein Modell mit zwei Radständen, einer höheren Nutzlast, drei Batterie-Kapazitäten – und einem Heckantrieb. Kurzum: Mercedes-Benz geht bei der Elektromobilität zunehmend aufs Ganze, bei den Pkw wie den Nutzfahrzeugen. Bei Letzteren ist das ebenso ein Muss, denn auch die Konkurrenz steht vermehrt unter Strom. Die großen Transporter von VW, Opel, Ford, Renault und Peugeot werden alle bald elektrisch fahren – oder tun es bereits, wie der VW e-Crafter und der Renault Master Z.E.. Mit den beiden Herausforderern sind wir zurück in der Gegenwart, beim aktuellen eSprinter. Was kann er und wo hat er noch Verbesserungspotential? Zunächst kann er – logischerweise – rein elektrisch fahren. Diese Eigenschaft verdankt er unter anderem seinem Motor, der elektrischen Asynchronmaschine an der Vorderachse.

Der drehfreudige Asynchron-Motor entlockt seinen Spulen eine Spitzenleistung von 85 kW bzw. 116 PS und ein Spitzendrehmoment von 295 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 37,1/32,4 kWh auf 100 km, 0g/km CO2); als Dauerleistung legt er 70 kW und 203 Nm an. Mit diesen Leistungswerten bewegt sich der batterieelektrische Antrieb nominell auf dem Niveau des schwächsten Vierzylinder-Turbodiesels. Im Test fühlt sich der E-Motor aber spritziger an als der Diesel, vor allem im Stop-&-go des Stadtverkehrs. Für eben den ist der Motor des eSprinter auch konzipiert. Das lässt sich bspw. an der Höchstgeschwindigkeit ablesen, die im Standardmodus auf 80 km/h limitiert ist; optional schafft der elektrische Sprinter 100 oder 120 km/h in der Spitze. Ein weiteres gelingt der Asynchronmaschine: eine ungewohnt geruhsame Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Abgesehen von einem leisen Surren ist der E-Motor kaum zu vernehmen: weder im Innenraum noch außen. Wer direkt in den klassischen Sprinter wechselt, nimmt das typische Dieselnageln anfänglich als besonders störend war.

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Zwei Batteriegrößen für eine maximale Reichweite ca. 170 km

Leistungsmäßig ist der eSprinter für sein bevorzugtes Biotop, die Stadt und die letzte Meile, also gut gerüstet. Die gelungene, harmonische Integration des elektrischen Antriebsstrangs zeigt sich überdies bei der zweiten Hauptkomponente: dem Energiespeicher. Mit der Lithium-Ionen-Batterie kommen wir somit zum anderen. Der Energiespeicher- und -lieferant wird von Mercedes in zwei verschiedenen Kapazitäten angeboten; verbaut wird er in jedem Fall im Fahrzeugunterboden – mithin also dort, wo er keinen Stauraum wegnimmt. Die sicher verpackten Akkus speichern 41 bzw. 55 kWh an Energie, von der 35 bzw. 47 kWh genutzt werden können. Klarerweise führen die unterschiedlichen Kapazitäten zu unterschiedlichen Reichweiten. Mit der 41-kWh-Batterie reicht die Energie laut Norm für 120 Kilometer; mit der 55-kWh-Variante für 168 km – im Alltagseinsatz sollte man 20 bis 40 Kilometer weniger einplanen, je nach Witterungsbedingungen und Fahrprofil. Einen großen Einfluss auf die Reichweite haben zumal der Fahrstil, das gewählte Fahrprogramm – und die genutzte Rekuperations-Stufe.

Die drei Fahrprogramme des eSprinter wählen wir über den entsprechenden Taster aus. Das “C-Programm opfert einen Teil der Energie und Reichweite einem höheren Komfort, konkret einer besseren Klimatisierung. In den Programmen “E” und “E+” wird die Klimatisierung zugunsten der Reichweite entsprechend zurückgefahren. Beeinflussen können wir die Reichweite außerdem über die Paddles am Lenkrad, mit denen wir die Energierückgewinnung einstellen. In der Stufe “D++” läuft der eSprinter ungebremst weiter, wenn wir vom Gas gehen; in der Stufe “D-” hingegen bremst er so stark ab, dass wir das Bremspedal nur in Ausnahmefällen benötigen. Bei all den Stufen und Programmen, kann man schon einmal den Überblick verlieren. Ein Blick auf das Display im Kombiinstrument bringt die Orientierung zurück: hier werden die aktuellen Einstellungen übersichtlich angezeigt. Apropos Übersicht. Wir waren im Test gerade bei der Batteriegröße und ihrem Einfluss auf diverse Kenngrößen des E-Transporters. Die Batteriegröße beeinflusst auch noch andere Kennzahlen: konkret die erforderlichen Ladezeiten und die möglichen Nutzlasten.

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Mercedes eSprinter: schneller Lader & einfaches Beladen

Geladen werden kann der eSprinter – anders als seine klassischen Kollegen – auf zweifache Weise: mit Transportgut und mit Strom. Fürs Laden mit Strom stattet Mercedes den eSprinter mit dem “Combined Charging System“ (CCS) aus. Das heißt, wir sind beim Laden flexibel und können eine Wechselstrom-Schnellladestation (Wallbox) oder eine Gleichstrom-Ladesäule ansteuern. Bei ersterer lädt die Batterie mit maximal 7,4 kW – je nach Batteriekapazität dauert das Vollladen ca. 6 bzw. 8 Stunden. An einer Gleichstromladesäule kommt mehr Strom durch: ab Werk sind es 20 kW, was die Ladezeit auf ca. 90 Minuten reduziert (10-80%); optional lädt der eSprinter mit bis zu 80 kW in rund 25 Minuten. Um die schnellen Ladestationen zu finden und die Route auf die Reichweite und Lademöglichkeiten abzustimmen, helfen dem Fahrer und Flottenmanager die MercedesPro Connect-Dienste. Mit ihnen lässt sich das Lademanagement bspw. auch fernsteuern und so optimieren; außerdem eignet sie sich hervorragend, um die Effizienz des eSprinter-Einsatzes zu analysieren.

Ein wichtiger Punkt in dieser Kategorie sind natürlich die Betriebs- bzw. die Autokosten. Der ADAC schätzt die Autokosten (inklusive Steuern und Wertverlust) auf 98 beziehungsweise 106 Cent pro Kilometer – das ist doch um einiges mehr als jene der Diesel-Modelle. Unter den passenden Umständen kann sich der Einsatz des eSprinter finanziell dennoch bereits lohnen: abgesehen davon wird die emissionsfreie Warenauslieferung immer bedeutsamer und zu einem Wettbewerbsvorteil per se. Beim Warenausliefern gibt es mit der batterieelektrischen Variante keine Nachteile: sie stellt sich genauso geschickt an wie die konventionell angetriebenen Modelle. Der eSprinter ist 6,09 Meter lang, 2,69 Meter hoch und 2,18 Meter breit. Das maximale Gesamtgewicht beträgt 3,5 Tonnen; auf die Zuladung fallen davon 1.045 Kilo bzw. 890 Kilo bei der Ausbaustufe mit der großen Batterie. Das Ladevolumen gibt Mercedes mit 11 m³ an, die Höhe der Ladefläche bzw. der Ladekante mit rund 62 Zentimeter. Damit liegen beide um ca. fünf Zentimeter höher als bei einem frontbetriebenen Diesel-Sprinters – ein vernachlässigbarer Unterschied für einen sauberen Motor.

Technische Daten des Mercedes eSprinter

PS-Anzahl: min. 116 PS max. 116 PS
kW-Anzahl: min. 85 kW max. 85 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 32,5 kWh/100km max. 32,5 kWh/100km
CO2-Emission: min. 0 g/km max. 0 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 64.367 Euro
Stand der Daten: 05.03.2021

Konkurrenzmodelle

Der Mercedes Sprinter ist unter den günstigen Neuwagen in unserem Autohaus online nicht das einzige Modelle aus der Klasse der Nutzfahrzeuge. Drei andere Beispiele sind: der Ford Transit Kastenwagen ab 18.652 Euro und 40 % bzw. ab 201 Euro monatlich, der Citroen Jumper Kastenwagen ab 16.725 Euro und 43 % bzw. Monatsraten ab 229 Euro und der Peugeot Boxer ab 16.740 Euro und 43 % Neuwagen Rabatt (jeweils exklusive MwSt.) bzw. ab 209 Euro im Monat. Eine Finanzierung hilft Ihnen beim Kauf das Eigenkapital zu schonen, etwa unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,49 % effektiver Verzinsung und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Mercedes eSprinter Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Als eSprinter wird der große Kleintransporter von Mercedes seinem Namen besonders gerecht. Als Stromer ist der gut sechs Meter lange Kastenwagen ein LCV für die letzte Meile, für die Sprintdistanz: mit einem schwungvollen und emissionsfreien Antrieb sowie einer uneingeschränkten Ladekapazität. Verbesserungspotential gibt es noch bei der Reichweite, der Vielseitigkeit – und beim Kaufpreis. Bei MeinAuto.de stellt der E-Transporter aus Stuttgart ab 54.090 Euro zu (Preis exklusive MwSt.).

4 von 5 Punkten

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