BMW 3er Limousine im Test (2019): wie hoch legt BMW die Mittelklasse-Messlatte?

Wenn es in der Mittelklasse um Fahrfreude, Eleganz und Sportlichkeit geht, kommt seit vier Jahrzehnten keiner am 3er von BMW vorbei. Er ist die Messlatte, die Stimmgabel und der Taktgeber. Diese Position aber ist kein Erbrecht – sie will in jeder Generation aufs Neue verdient werden. 2019 ist die Reihe am siebten Sprössling, der ab März kommenden Jahres ausgeliefert wird. Was er kann, führt uns die neue Limousine im Test vor.

Inhalte des Testberichts zum BMW 3er Limousine:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Generation 7: Mut zur optischen Erneuerung

bmw-3er-aussen-vorneWenn das meistverkaufte BMW-Modell die Baureihe wechselt, gibt es in der Regel wenig zu sehen. Die großen Verwerfungen geschehen unter der Fassade – die treue Kundschaft soll nicht verprellt werden. Die siebte 3er-Limousine aber weicht von diesem Schema ab – zumindest ein paar Reifenbreiten. Besonders auffällig: Die jüngste Baureihe gibt sich auf den ersten Blick als solche zu erkennen. Den liebgewonnenen Dreier-Look verwirft sie dafür nicht – das gesamte Blechkleid hat jedoch an Kontur gewonnen. Die Münchner sprechen von präzisen Linien und modellierten Flächen. Diese Grundausrichtung wird von mehreren Neuinterpretationen klassischer BMW-Designelemente flankiert: etwa jener der Doppelniere und des Hofmeisterknicks. Hofmeisterknick? Das ist eine optische Eigenheit vieler BMW-Modelle im Bereich der C-Säulen – konkret der Gegenschwung in der Fenstergrafik; am Säulenfuß, wo sich die Dachsäule mit dem restlichen Karosserie-Korpus wiedervereint. Seine statische Funktion hat der Knick längst verloren, er dient rein der Optik. Mit optischen Details warten auch die frisch gezeichneten Doppel-LED-Scheinwerfer auf; und die Nebelscheinwerfer, die in die T-förmigen Lufteinlässe an den Flanken der Stoßfänger integriert sind.

bmw-3er-aussen-hintenSowohl die LED-Leuchten wie die Lufteinlässe sind aber mehr als bloße Verzierungen: sie steigern auch die Funktionalität. Die Serien-Voll-LED-Hauptstrahler leuchten uns ebenso hell wie präzise den Weg. Wie hell und präzise moderne LEDs wirklich leuchten können, zeigen uns aber erst die optionalen Adaptiv-LEDs mit ihrem Laserlicht. Das einzige passende Attribut, das uns zu ihnen einfällt ist: brillant. Und die Lufteinlässe? Sie sind vielleicht nicht brillant, aber höchst effektiv. Mit ihren aktiven Klappen verbessern sie die Aerodynamik; signifikant wie der ausgezeichnete cw-Wert von 0,23 zeigt. Neues gibt es außerdem von den Ausmaßen zu berichten. Die Limousine baut zwei Zentimeter breiter, einen höher – und gute acht Zentimeter länger. Der Zuwachs kommt den Insassen zu Gute, die sich auf allen Sitzplätzen über ein luxuriöses Platzangebot freuen dürfen. Der Kofferraum scheint mit seinem unveränderten Volumen eher für Spartaner ausgelegt zu sein. Wer sich nicht zu diesen zählt, wählt wie der Großteil der Kunden den 3er Touring; der lässt jedoch noch einige Monate auf sich warten.

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Drei Benziner, drei Diesel & eine Plug-in-Hybrid ab Mitte 2019

bmw-3er-innen-vorneDer Rahmen wäre damit abgesteckt, nun muss er mit Leben gefüllt werden – bei BMW das Stichwort für den Auftritt der Motoren. Bereits der 320i haucht der Limousine jugendliche Lebenslust ein (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,0 Liter auf 100 km, 137 g/km CO2 und Effizienzklasse B). Der Zweiliter-Vierzylinder ist mit einer Direkteinspritzung und einem reaktionsfreudigen Twinscroll-Turbo ausgestattet – entsprechend knackig fühlen sich die 184 PS und 300 Nm Spitzendrehmoment an. Die Stoppuhr bestätigt den Eindruck. 7,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, das ist flott: vor allem für einen Einsteiger. Bei einer sportlichen Limousine wie dem 3er ist das allerdings nicht mehr als der erste Aufgalopp. Der 330i entlockt denselben motorischen Basisdaten – vier Zylinder, zwei Liter Hubraum – 252 PS und 400 Nm: 6 PS und 50 Nm mehr als bisher (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,1 Liter auf 100 km, 139 g/km CO2 und Effizienzklasse B). Die Steigerung geht auf das Konto der verringerten inneren Reibung; und des um 150 bar gesteigerten Einspritzdrucks. Der 0-100-Sprint ist nach weniger als sechs Sekunden erledigt; die Höchstgeschwindigkeit muss bei 250 km/h elektronisch abgeregelt werden.

bmw-3er-aussen-frontalNoch lebhafter wird der 3er mit dem M340i. Der Reichensechszylinder brennt – dank 374 PS und 500 Nm – den Standard-Beschleunigungstest in weniger als viereinhalb Sekunden in den Asphalt. Es soll jedoch auch 3er-Fahrer geben, die diese Kraftmeierei kalt lässt – und die stattdessen Souplesse und Effizienz bevorzugen. In diesem Fall gibt es zwei Optionen. Die erst lautet warten, auf den 330e Plug-in-Hybrid. Er wird in der Limousine ab kommendem Sommer den Strom aus der Steckdose in Bewegungsenergie umwandeln. Dem Zweiliter-Benziner greifen ein Elektromotor mit 68 PS und eine Batterie mit Saft für 60 Kilometer unter die Räder. Die zweite Option sind die drei Diesel-Aggregate, die bis dahin und darüber hinaus die Effizienzansprüche von Viel- und Dienstwagenfahrern erfüllen. Am günstigsten bewältigt der 318d Vierzylinder mit 150 PS und zwei Litern Hubraum diese Aufgabe (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,5 Liter auf 100 km, 120 g/km CO2 und Effizienzklasse A). Aber auch seine Fahrleistungen können sich sehen lassen: mit gut 220 km/h in der Spitze und unter 9 Sekunden von 0 auf 100.

3er bleibt eine Bank in puncto Dynamik & Assistenztechnik

bmw-3er-aussen-hinten2Aber erst die zwei stärkeren Diesel verbinden die Effizienz mit einer dem 3er wirklich gebührenden Fahrfreude. Der Zweiliter-Vierzylinder 320d arbeitet als einziger auf Wunsch mit dem xDrive-Allradantrieb zusammen (Kraftstoffverbrauch 2WD/xDrive: 4,7/4,8 Liter auf 100 km, 122/125 g/km CO2 und Effizienzklasse A). Der Dreiliter-Sechszylinder 330d hingegen übergibt seine 265 PS und 580 Nm im vollem Umfang der Hinterachse (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,2 Liter auf 100 km, 136 g/km CO2 und Effizienzklasse B). Für uns ist er aktuell der überzeugendste Antrieb im Sortiment: souverän, kraftvoll und dennoch zurückhaltend. Interessanterweise ist mit diesen Eigenschaften auch das Fahrverhalten der Limousine trefflich beschrieben. BMW hat den Radstand um gut vier Zentimeter verlängert, was dem 3er zu einem souveränen Geradeauslauf verhilft. Die vorne wie hinten erweiterte Spur lässt ihn ihrerseits wie ein Brett auf der Straße liegen.

Dass sich die Limousine dennoch agil wie eine Wildkatze und sanft wie ein Stubentiger fährt, ist einer Trias zu verdanken: Der 50:50 Gewichtsverteilung zwischen den Achsen, der um 50% torsionssteiferen Karosserie; und den überarbeiteten Dämpfern. Beim Einparken erweist sich der 3er aufgrund des Wendekreises von 11,4 Metern so ungelenk wie ein Nashorn. Dem freilich fehlt ein Parkassistent. Im BMW übernimmt er das Einparken und ergänzt das Angebot um eine Rückfahrkamera, einen Rückfahrassistenten und 360-Gard-Kameras. Das ist nur ein Beispiel für das BMW-Assistenzangebot, das sich die Selbstbezeichnung „Premium“ redlich verdient. Selbiges gilt für die Gestaltung und Ausstattung des Interieurs. Ein Highlight von vielen: Das „BMW Operating System 7.0“ mit dem schlauen persönlichen Assistenten. Es lässt uns in puncto Bedienung die Wahl zwischen Gesten- oder Sprachsteuerung, Touch-Bedienung und „iDrive Controller“. Wir konnten uns nicht entscheiden, was allein daran lag, dass wir nicht und nicht die Finger davon lassen konnten.

Technische Daten des BMW 3er Limousine

PS-Anzahl: min. 116 PS max. 326 PS
kW-Anzahl: min. 85 kW max. 240 kW
Antriebsart: Heckantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,2 l/100km max 7,7 l/100km
CO2-Emission: min. 112 g/km max. 174 g/km
Effizienzklasse: min. A max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 40.450 Euro
Stand der Daten: 10.12.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum BMW 3er Limousine Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Die 3er Limousine soll laut BMW die ultimative Sportlimousine sein. Nach dem Test ist klar: weit entfernt vom Äußersten, was derzeit machbar ist, ist das Mittelklassemodell nicht. Die größte Überraschung ist das stark veränderte, deutlich wagemutigere Design. Dass BMW exzellente Motoren baut, war vorher bekannt; dass sie ihre Autos mit feinster Technik und Qualität ausstatten, ebenso. Bei MeinAuto.de fegt die neue 3er Limousine ab 26.614 Euro auf und davon: 35,6% oder umgerechnet fast 14.400 Euro unter dem Listenpreis.

     
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