âś Innenraum & Ausstattung
Opel beleuchtet beim gelifteten Opel Astra Sports Tourer auĂerdem die schmalen Lufteinlass-Blenden im StoĂfänger. Bei den Frontscheinwerfer â der zweiten groĂe Exterieur-ModellpflegemaĂnahme â ist das Licht mehr als Zierde. Von den 50.000 Lichtpixel des adaptive âłIntelli-Lux HD Lichtsâł haben allerdings nicht nur die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer etwas. Auch die Insassen des Astra-Kombis, vor allem der Fahrer, profitieren. Wie es sich gehĂśrt, steht hier vor dem Profit die Investition.
Fix verbaut sind die Matrix-Scheinwerfer in der Topausstattung âłUltimateâł. In der mittleren Ausstattung âłGSâł kĂśnnen sie Ăźber das âłTechâł-Paket installiert werden. Das âłIntelliâł taucht im gelifteten Astra Sports Tourer noch an anderen Stellen und selbst in der Basisausstattung âłEleganceâł auf. Seit der Modellpflege sind vorne die âłIntelliâł-Sitze Serie. Sie haben in der Sitzfläche eine Vertiefung, die das SteiĂbein entlastet.
Die ergonomischen Sitze sind jetzt Serie â das groĂzĂźgige Platzangebot bleibt es
Wer regelmäĂig längere Strecken absolviert, wird die ergonomische Aufwertung der Seriensitze begrĂźĂen. Allerdings sollte man in dem Fall gleich zu den noch komfortableren âłIntelliâł-Sitzen mit dem AGR-GĂźtesiegel (Aktion Gesunder RĂźcken e.V) greifen. Soll der Komfortgewinn nur dem Fahrer zukommen, genĂźgt dafĂźr die âłGSâł-Ausstattung. Soll auch der Sozius damit veredelt werden, ist serienmäĂig nur die âłUltimateâł-Linie gut genug.
Hier sind die Vordersitze zudem beheizt. Das Platzangebot ist in allen drei Ausstattungen dasselbe: namentlich ist es gleich exzellent. In Zahlen ausgedrĂźckt heiĂt das: Auch mit Ăźber 2 Metern hat man vorne genug Platz. Hinten wird es ab einer GrĂśĂe von rund 1,90 Metern eng: konkret fĂźr die Beine. Damit ist der Astra Sports Tourer hinten einen Hauch enger als der 5-TĂźrer. Beim Stauraumvolumen wendet er das Blatt.
Als Kombi packt der Astra 597 bis 1.634 Liter ein; die Schräghecklimousine schafft 422 bis 1.339. Was kann die Konkurrenz wegstecken? Der Skoda Octavia Combi verstaut im Kofferraum 640 bis 1.700, der VW Golf Variant 611 bis 1.642 Liter. Anders gesagt. Der Kofferraum des Astra Sports Tourer, er fasst so viel wie der des Golf-Kombis. Praktisch ist der Opel ebenso. Die Ladekante liegt nur 61 Zentimeter hoch â 8 tiefer als beim 5-TĂźrer.
Die 1-Zonen-Klimaautomatik ist uns ab Werk weiter zu wenig â die Bedienung und Grafiken haben beim Facelift gewonnen
AuĂerdem stattet Opel den Astra Sports Tourer serienmäĂig mit einer dreiteiligen RĂźckbank-Lehne aus; und einem variablen Kofferraumboden. Dass hier nach der Ăberarbeitung nach wie vor nur eine 1-Zonen-Klimaautomatik eingesetzt wird: das stĂśrt uns im Kombi mit seinem grĂśĂeren Innenraum noch mehr als im Schrägheck. Selbst die optionale 2-Zonen-wäre besser eine 3-Zonen-Variante. DarĂźber hinaus war Opel beim Facelift innen aber keineswegs untätig.
Um das Interieur zu verfeinern, gibt es neue, vollkommen vegane Stoffe und Velour-Leder. Die graphischen Darstellungen wurden entstaubt und wirken moderner. Noch wichtiger war unserer Meinung nach die Ăberarbeitung der MenĂźs und Oberflächen auf dem Touchscreen. Denn sie erleichtern das Bedienen. Die Anzeigen und ihr Aufbau bleiben unverändert. Ab Werk verbaut Opel zwei direkt aneinander anschlieĂende 10-Zoll-Anzeigen: links das Fahrerinfo-Display, rechts den Touchscreen.
Navigieren kann der Astra Sports Tourer serienmäĂig weiterhin nur im Topmodell; gleiches gilt fĂźrs kabellose Smartphoneladen. Die Schnellwahl-Tastenleiste und der Lautstärke-Drehregler unter dem Touchscreen behalten ihre VorzĂźge in puncto Bedien-Ăkonomie bei.