âś Innenraum & Ausstattung
Die MaĂe bleiben kompakt â das Platzangebot ist unverändert groĂzĂźgig
Die formidablen Scheinwerfer verbaut Opel im âłgemopftenâł Astra in der Topausstattung âłUltimateâł ohne Aufpreis. In der mittleren Linie âłGSâł kĂśnnen sie Ăźber das âłTechâł-Paket zugebucht werden. Der Astra selbst hat bei der Modellpflege nicht zugelegt; zumindest nicht, was seine MaĂe betrifft. Er ist nach wie vor 4,37 Meter lang, ohne Spiegel 1,86 Meter breit; und 1,46 Meter hoch. Die Achsen bleiben weiterhin 268 Zentimeter auf Abstand.
Folgt daraus, dass auch das Platzangebot konstant geblieben ist? Ja. Die sportlich flache Bauweise â der VW Golf bspw. baut 3 Zentimeter hĂśher â wirkt sich nicht negativ auf die Freiheit der KĂśpfe aus. Vorne kommen sie mit dem Dachhimmel erst in Kontakt, wenn man weit Ăźber 2 Meter groĂ ist. Hinten ist die Kopffreiheit knapper gestaltet; eingeschränkt ist sie ab einer GrĂśĂe von um die 1,90 Meter.
Weiterhin mit mehr Stauraum als der Golf
Da diese GrĂśĂenbeschränkung hinten auch fĂźr die Freiheit der Beine und FĂźĂe gilt, resĂźmieren wir: Der Astra L offeriert fĂźr einen Kompakten mit kompakten MaĂen groĂzĂźgige Freiräume. Das zeigt sich auch daran, dass der VW Golf in dieser Beziehung etwas weniger zu bieten hat. Ist das beim Stauraumvolumen anders? Nein. Der Astra L kann 422 bis 1.339 Liter verstauen, der VW Golf 381 bis 1.237.
Praktisch ist der Kofferraum des Opel Ăźberdies; das allerdings nicht serienmäĂig. Die 68 Zentimeter niedrige Ladekante ist klarerweise in allen Ausstattungen ein Fixpunkt. Den verstellbaren âłFlex Floorâł-Ladeboden rĂźcken die RĂźsselsheimer beim 5-TĂźrer aber erst ab der mittleren Ausstattung âłGSâł heraus; und hier muss extra bezahlt werden. Serie ist er nur im Topniveau âłUltimateâł â im Kombi gehĂśrt er zur Basisausstattung âłEleganceâł.
Der Vorteil des variablen Laderaumbodens? Er lässt innen die Ladekante verschwinden â ohne ihn bleibt eine Stufe von rund 12 Zentimetern. Eine andere kleine Stufe im Kofferraumboden lässt sich nicht verhindern. Sie entsteht, wenn wir die zweiteilige RĂźcksitzlehne umklappen.
Grafiken wurden modernisiert, die MenĂźs vereinfacht â und die Sitzergonomie hat sich ab Werk verbessert
FĂźr den Komfort kann man im gelifteten Opel Astra hingegen einiges tun: seit der Modellpflege noch mehr als vorher. Neu ist, dass Opel die ergonomisch gestalteten âłIntelliâł-Sitze bereits dem Basismodelle âłEleganceâł spendiert. Die Ergonomie, insbesondere den Langstreckenkomfort, verbessert eine Vertiefung in der Mitte der Sitzfläche. Sie entlastet vor allem das SteiĂbein. In der Basisversion kĂśnnen Fahrer und Beifahrer die Sitze 6-fach anpassen.
In den Ausstattungen âłGSâł und âłUltimateâł sind die âłIntelli-Sitzeâł noch ergonomischer und bequemer ausgefĂźhrt; in ersterer der Fahrer-, in letzterer auch der Beifahrersitz. Sowohl hier wie dort erhalten die Sitze das GĂźtesiegel der âłAktion Gesunder RĂźcken e.V.âł Im Astra Ultimate baut Opel auĂerdem eine Sitzheizung ein; ferner ein vollwertiges Online-Navigationssystem und ein Fach zum kabellosen Laden. Der 10 Zoll groĂe Touchscreen des Navis ist ebenso in allen Ausstattungen verbaut wie das 10-Zoll-Digitalinstrument. Beide bilden eine Einheit, die auf den Fahrer ausgerichtet ist.
Ab der âłGSâł-Ausstattung ist das Ensemble verglast. Die MenĂźs und Oberflächen des Touchscreens sind seit der Modellpflege Ăźbersichtlicher und klarer gestaltet. AuĂerdem ziehen Ăźberarbeitete, moderner wirkende Visualisierungen ein; und auf Wunsch gibt es vollständig vegane Stoffe. Bei der haptischen Bedienung bleibt alles beim Alten. Opel setzt zumindest teilweise auf einfache Tasten und Drehregler â der Bedienung kommt das zugute. Ein Beispiel ist die Temperaturanpassung der serienmäĂigen 1-Zonen-Klimatautomatik; die 2-Zonen-Regelung gibt es ab der âłGSâł-Linie.