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Honda Prelude im Test

Wie viel Potential hat ein Sport-Coupe mit Vorderrad-Vollhybridantrieb?

Die erste Hochzeit des Honda Prelude war mehr als ein Vorspiel. Zwischen 1978 und 2000 gefiel sich das Sportcoupe in multiplen Rollen. Die aktuelle Neuauflage stellt Honda ebenso vielseitig auf: als rund 4,5 Meter langes Mittelklasse-Sportcoupe mit Vorderrad-Vollhybridantrieb. Doch hat diese ungewöhnliche Kombination Zukunft? Wir geben dem Honda Prelude im Test die Chance, sein Potential aus- und vorzuführen.

Honda Prelude Frontansicht
© Honda
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CarCoach-Schnellcheck

Honda Prelude

Stärken:

  • klassisches Sport-Coupe-Design
  • Antritt & Verbrauch Vollhybrid
  • vorzügliche Einrichtung
  • trotz Vorderradantrieb dynamisch
  • Platzangebot & Sitzkomfort vorne

Schwächen:

  • Platzangebot im Fond
  • Power-Preis-Verhältnis
"Der Honda Prelude hat mich überrascht: Sein Hybridantrieb überzeugt mit kräftigem Antritt, das sportliche Design und die hervorragend gestalteten Sportsitze sorgen für echtes Fahrgefühl."

zum CarCoach-Fazit

Honda Prelude Front
© Honda
▶ Karosserie & Design

Das elegante Sportcoupe als luftig-leichter Tiefflieger

Die Exemplare aus der ersten Serie des Honda Prelude – sprich der Generation eins bis fünf: sie wirken, mit unseren heutigen Augen betrachtet, aus der Zeit gefallen. Außerdem stehen Sport-Coupes gegenwärtig auf der roten Liste der bedrohten Arten. Anders gesagt. Honda geht mit der Wiedereinführung des Prelude ein Risiko ein. Gleichzeitig ist die Renaissance aber auch eine Chance. Die Zahl der Mitbewerber ist klein, sehr klein.

Im Grunde muss der Honda Prelude der sechsten Generation keinen direkten Konkurrenten fürchten. Kein anderer Hersteller hat ein rund 4,5 Meter langes Sport-Coupe mit Vollhybridantrieb im Sortiment. Um einen ähnlichen Kundenpool buhlen aber: der Mazda MX-5 RF, das BMW 2er Coupe, der Mazda6e, der Subaru Impreza – und der Honda Civic. Vom ihm übernimmt der Prelude den Antriebsstrang. Die Form und das Design sind hingegen eigenständig.

Honda ließ sich beim Design des Prelude, von der ʺEleganz und Leichtigkeit" der Segelflugzeuge inspirieren. Deshalb hat man die Designphilosophie auch ʺUnlimited Glide" getauft. Wir meinen auf den ersten Blick auch eine Ähnlichkeit mit dem Porsche 911er zu erkennen. Das mag den Maßen geschuldet sein. Der Honda Prelude ist mit 4,52 Metern ähnlich lang wie der 992; die Breite von 1,88 und die Höhe von 1,35 Metern gleichen sich ebenso.

Der Vergleich mit einem Segelflieger hat ebenfalls etwas für sich. Der Prelude wirkt luftig leicht und schlank. Vorne taucht die Motorhaube tief ab: die Folge ist ein schmaler Kühlergrill. Seine schwarze Farbe verschlankt in Kombination mit dem dunklen Stoßfänger die Frontpartie zusätzlich. Die vorne dezent ausgestellten Radhäuser verleihen dem Prelude sportliche Breite. Hinten erzeugen die breiten Hüften, der wuchtige Diffusor und das, über die gesamte Breite ausgedehnte Rückleuchten-Band, denselben Effekt.

▶ Innenraum & Ausstattung

Im Fond reicht der Platz nur für Halbwüchsige – vorne für gut 1,90 Meter Körpergröße

Das Design des Honda Prelude geht uns unter die Haut. Die Seitenspiegel gehen ihrerseits unter die Gürtellinie der Vordertüren. In diesem Fall handelt es sich um keinen unerlaubten Untergriff. Der Design-Dreh verkleinert die toten Winkel. Außerdem, sagt Honda, wirke der Innenraum dadurch geräumiger. Ist dem so? Vorne können wir das bestätigen. Im Fond ist es gefühlt wie real eng – so eng, dass auf der Rückbank nur Halbwüchsige vernünftig sitzen können.

Das hoch-elegante, nach hinten stark abfallende Doppelkuppeldach schränkt die Kopffreiheit wie zu erwarten stark ein. Vom 2,6 Meter langen Radstand haben die Füße und Beine hinten ebenfalls kaum etwas. Diese Art der Platzverteilung ist in einem Sport-Coupe aber gewollt: ein Sportwagen ist kein Familienauto. Das zeigt sich auch unter der Heckklappe. Der Kofferraum ist ein 264 Liter tiefes Loch.

Ist dank 264 Litern Stauraum nicht ohne praktische Talente

Klappen wir die zweiteilige Lehne der Rückbank um, werden daraus 663 respektive 760 Liter – je nachdem, ob wir den Kofferraum bis zum Dach oder nur bis zur Fensterunterkante vollpacken. Im Honda Prelude finden wir somit genug Stauraum für einen Wochenendausflug; und den ein oder anderen Wochenendeinkauf. Der zweisitzige MX-5 RF ist mit letzterem maßlos überfordert; sein Kofferraum fasst nur 127 Litern.

Sportliche Limousinen wie der Mazda6e oder der Subaru Impreza bieten etwas mehr Stauraum – ihnen fehlt aber die sportliche Eleganz des Honda. Im Prelude lässt sie sich auch im Cockpit blicken. Dort finden wir zudem, was im Fond gefehlt hat: namentlich großzügige Bewegungsspielräume. In dieser Hinsicht können wir das Prelude-Motto ″Man-Maximum Machine-Minimum″ also wörtlich nehmen. Gilt das auch für die Ausstattung, Einrichtung, Bedienung und Bestuhlung?

Erstklassige Sitze, eine klassische, übersichtlich Cockpit-Architektur & eine Vollausstattung ab Werk

Für den Prelude rückt Honda laut eigenen Angaben die besten Sitze heraus, die je aus dem eigenen Hause gekommen sind. Nach einer ausführlichen Sitzung können wir das unterschreiben. Beim Fahrer packen die Wangen des Sportledersitzes besonders fest zu; die Seitenpolster hat Honda hier strukturell verstärkt. Beim Beifahrer-Ledersitz liegt der Fokus auf einer komfortablen seitlichen Abstützung. Die Lenden und der restliche Unterkörper werden in beiden Vordersitzen von einer Matten-Struktur stabilisiert.

Vollendet wird der exzellente Sitzkomfort durch fein strukturierte Lehnen und eine Sitzheizung. Genießen können wir diesen Komfort nahezu ohne Störungen: weil Honda ein sauber geordnetes und fein möbliertes Ambiente schafft. Das niedrige Armaturenbrett spannt sich zwischen zwei schlanken A-Säulen wie die Flügel eines Segelfliegers auf. Die ranke Form verschafft uns einen freien Blick – schon in der Basisausstattung ″Advance″, die zugleich die Topausstattung ist.

Die eher klassische als hypermoderne Architektur des zweifarbigen Cockpits hat ihrerseits den Vorteil, die Übersichtlichkeit zu fördern. Honda verbaut ein 10,2-Zoll-Digitalinstrument und einen 9 Zoll großen, freistehenden Touchscreen. Er ist ans ″Honda Connect″-Navi geknüpft. Der 2-Zonen-Klimaautomatik spendiert man eigene Drehregler; darunter platziert Honda eine induktive Ladestation. Dahinter folgt eine praktische und bequeme Mittelkonsole. Auf ihr sind der Fahrmodus-Schalter und die Gangwahltaste leicht zu erreichen.

Honda Prelude Seitenansicht
© Honda
▶ Motor & Antrieb

Vollhybrid verursacht kein Herzklopfen, hat aber mehr Pep als auf dem Papier

Das Lederlenkrad des Prelude flacht Honda unten sportlich ab; und verfeinert es mit einer eingenähten 12-Uhr-Markierung. Die Tasten in den Speichen dienen der ablenkungsfreien Bedienung des Navis und der Fahrassistenten – die Schaltwippen dazu, mit Hilfe des ″Honda S+ Shift″-Systems Gangwechsel zu simulieren. Das ist für einen hybriden Honda ein Novum. Das CVT-Getriebe wird damit zu einem virtuellen 8-Ganggetriebe. Der Antrieb, der 2.0 i-MMD Hybrid, ist mit 184 PS und 315 Nm keineswegs virtuell, sondern vollhybridisiert (Energieverbrauch (kombiniert) 5,2 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 117 g/km, CO2-Klasse D).

Dazu montiert Honda den 2,0¬ Liter¬ großen, 143 PS starken Atkinson-Benziner mit dem Generator auf ein und derselben Antriebsachse. Der motorbetriebene Generator ist im zentralen Fahrmodus des ″iMMD″-Hybridsystems, im Hybridmodus, am intensivsten im Antriebseinsatz. Im ″EV″-Modus treibt der Lithium-Ionen-Akku das Sportcoupe an, im Motorantriebsmodus der Verbrenner. Am Ende beschleunigt der Prelude aus dem Stand in 8,2 Sekunden auf Tempo 100; und maximal auf 188 km/h. Gänsehaut erzeugt er damit keine. Der Antritt, bei dem der Generator mit seinen 185 PS und 315 Nm das Kommando hat, fühlt sich aber viel spritziger an als auf dem Papier.

Honda Prelude Heck seitlich
© Honda
▶ Komfort & Fahrgefühl

Ein Meister beim Verbrauch und, trotzt Vorderrad-Vollhybrid, ein Fahrdynamik-Genuss

Mehr Menschen verzücken dürfte der Verbrauch des Honda Prelude: knapp 6 Liter sind für einen Sportwagen erstaunlich. Wie viele Sportcoupe-Fahrer sich davon begeistern lassen, bleibt die große Frage. Mancher mag der Meinung sein: Ein sportliches Coupe mit Vollhybrid gleicht einem FKK-Strand mit Bikini- und Badehosen-Zwang. Andere werden sich denken, da könne man gleich einen rund 10.000 Euro günstigeren Honda Civic mit dem gleichen Antrieb fahren. Ja, diese Option besteht. Aber spätestens, wenn sich die Straße das erste Mal seitlich kräftig krümmt, unterscheiden sich die zwei wie Tag und Nacht.

Honda nutzt für den Prelude die Fahrdynamik-Komponenten des Civic Type-R; den gibt es bei uns aktuell nicht zu kaufen. Den 19-Zöllern verleihen adaptive Dämpfer zivilen Anstand. Der ″Agile Handling″-Assistent und die direkte Lenkung haben die Aufgabe, dem Vorderradantrieb eine Dynamik zu verleihen, die einem Sportwagen würdig ist. Diese erfüllen sie vorzüglich. Da Honda die Dynamik künstlich mit der gebührenden Motoren-Akustik untermalt, kommt also durchaus Sportwagen-Feeling auf.

Ausufernde Assistenzsystem-Eingriffe empfinden viele Fahrer bei einem Sportwagen wie dem Prelude hingegen als störend. Honda scheint diese Einschätzung zu teilen. Jedenfalls rollt man das Sport-Coupe vor allem mit Assistenten aus der Produktionshalle, die sich um die Sicherheit und den Komfort gleichermaßen kümmern. Serie sind u.a.: eine adaptive Geschwindigkeitsregelung inklusive Stauassistent sowie ein Toter-Winkel- und aktiver Spurhalteassistent. Bei den Airbags vermissen wir einen Mitten-Airbag.

Honda Prelude Ansicht von oben
© Honda
▶ Kosten

Eine Mindestinvestition von ca. 50.000 Euro

Und wie bemisst Honda den Preis des Prelude? Nicht zu knapp würden wir sagen. Das voll-hybride Sportcoupe startet knapp unter 50.000 Euro – also mit einem ähnlichen Preis wie das BMW 2er Coupe und 2er Gran Coupe. Der Mazda MX-5 RF bietet seine sportlichen Unterhaltungskünste um mehr als 10.000 Euro günstiger an.

Honda Prelude Heckansicht
© Honda
Meine Meinung - CarCoach Philipp

Fazit

Der Honda Prelude überrascht im Test mit einem kräftigen Antritt seines 184-PS-Vollhybrids und widerlegt schnell erste Zweifel am Konzept. Dank Hondas iMMD-System sorgt vor allem der elektrische Antrieb für spürbare Dynamik, auch wenn die Beschleunigung bei höheren Geschwindigkeiten etwas nachlässt. Das klassische Coupé-Design und ein übersichtliches, hochwertig gestaltetes Cockpit mit bequemen Sportsitzen sorgen für echtes Sportwagen-Feeling. Platz gibt es vor allem vorne, während Fond und Kofferraum eher knapp ausfallen – für ein Coupé aber akzeptabel.

Geeignet ist das Auto für Fahrerinnen und Fahrer, die ein stilvolles Sport-Coupé mit Hybridantrieb und guter Alltagsdynamik suchen.

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