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© BYD


























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Dieser Testbericht wurde von MeinAuto.de erstellt, der digitalen Plattform für Leasing, Finanzierung und den Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen. Angebote zahlreicher Marken können hier transparent verglichen werden. Alle Empfehlungen erfolgen unabhängig von einzelnen Herstellern.
Getestet am 26.08.2026
Stärken:
✅ Leistung und Batterie des Elektroantriebs überzeugen im Segment
✅ Schnelles Laden mit bis zu 155 kW Gleichstrom
✅ Vollausstattung ab Werk, inklusive Panorama-Schiebedach
✅ Hohe Material- und Verarbeitungsqualität im Innenraum
✅ Überraschend großes Platz- und Stauraumangebot
Schwächen:
❌ Mäßige Effizienz mit gut 20 kWh/100 km Verbrauch im Test
❌ Umständliche, rein auf den Touchscreen fokussierte Bedienung
❌ Bescheidene Fahrstabilität durch zu weiche Abstimmung
Der Name des BYD Atto 2 trifft den Kern des Modells. In der Physik steht der Vorsatz „Atto" für kleine, winzige Einheiten. So winzig ist das kompakte SUV von BYD natürlich nicht – aber es ist das kleinste SUV-Modell der Palette.
Designdetails des BYD Atto 2:
Merkmal | Wert |
|---|---|
Länge | 4,31 m |
Breite | 1,83 m |
Höhe | 1,68 m |
Das technische Fundament des Atto 2 bildet die „e-Platform 3.0" des Herstellers, auf der auch der Atto 3 aufbaut. Der Radstand des Atto 2 beträgt 2,62 Meter und fällt damit eher kurz aus.
Radstand im Vergleich:
Trotz kurzem Radstand holt BYD überraschend viel Spielraum heraus – insbesondere hinten. Das Platzangebot auf der Rückbank ist großzügig: Zu zweit sitzen selbst Personen mit knapp 1,90 Metern bequem. Für drei Erwachsene wird es seitlich recht eng, was im Segment aber die Regel ist.
Das Platzangebot im Fond und Kofferraum überzeugt, die Flexibilität bleibt hingegen die Schwachstelle. Mit dem variablen Ladeboden in der obersten Position fasst der Kofferraum 400 Liter. Bei komplett umgeklappter, zweiteiliger Lehne werden 1.340 Liter daraus.
Modell | Kofferraumvolumen |
|---|---|
BYD Atto 2 | 400 bis 1.340 Liter |
Toyota Urban Cruiser | 310 Liter |
Kia EV3 | 460 bis 1.251 Liter |
Citroen e-C3 Aircross | 460 bis 1.600 Liter |
Opel Frontera Electric | 460 bis 1.600 Liter |
BYD liefert den Atto 2 mittlerweile nur noch in einer Ausstattung aus. Die „Comfort"-Linie ist damit zugleich Basis- wie Topausstattung. Ein Panorama-Schiebedach mit elektrisch verstellbarem Sonnenschutz gehört serienmäßig dazu – im Mini- und Kompaktsegment dafür normalerweise extra zu bezahlen.
Ausstattungshighlights:
Der 12,8-Zoll-Touchscreen ist die uneingeschränkte Kommandozentrale der Bedienung. Das Cockpit wirkt angenehm aufgeräumt und wohltuend strukturiert. Der Verzicht auf echte Tasten erweist sich im Alltag jedoch nur bedingt als Wohltat. Wer zur Einstellung der Wunschtemperatur durch Menüs wischen muss, wird abgelenkt.
Die Innenarchitektur vermittelt den Eindruck, als seien die BYD-Designer bei Tesla in die Schule gegangen. Mit der Verarbeitungs- und Materialqualität muss sich der Atto 2 keinesfalls verstecken. Das Platzangebot vorne fällt großzügig und generös aus, die Höhe der Sitzflächen wirkt angenehm in Bezug auf Übersichtlichkeit und Einsteigen.
Der BYD Atto 2 beschleunigt in 7,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100; maximal lässt BYD 160 km/h zu. Damit gehört der Atto 2 zu den stärkeren Vertretern seiner Gattung. Der Citroen e-C3 Aircross und der Opel Frontera Electric begnügen sich mit 113 PS, der Kia EV3 ist ebenfalls mit 204 PS unterwegs.
Fahrleistungen im Überblick:
Das Fahrverhalten zählt jedoch nicht zu den Stärken des BYD. Der Atto 2 ist äußerst weich abgestimmt, was die Fahrstabilität schwächt. Am ADAC-Ausweichtest scheitert der Kompakte deshalb. Die sanfte Abstimmung resultiert leider nicht in einem wohligen Federungskomfort – gerade auf Stadtstraßen federt das SUV teils recht ruppig. Der Trost: BYD spendiert dem Atto 2 gute Bremsen und eine umfangreiche aktive Sicherheitsausstattung, beide ab Werk.
Der BYD Atto 2 wird von einer 204 PS und 310 Nm starken Permanentmagnet-Synchronmaschine an der Vorderachse angetrieben. Der Akku fasst 61,8 kWh – etwas mehr als beim Kia EV3 mit 58,3 kWh. Beim Kia gibt es zusätzlich die Option auf einen 81,4 kWh großen Akku. BYD ist der führende Hersteller von Lithium-Eisenphosphat-Akkus. Die Blade-Batterie mit prismatischen Zellen ist robuster und langlebiger als der NMC-Akku im Kia.
Kennwert | BYD Atto 2 |
|---|---|
Leistung | 204 PS |
Drehmoment | 310 Nm |
Akku | 61,8 kWh LFP Blade-Batterie |
Energieverbrauch kombiniert | 17,4 kWh/100 km |
Norm-Reichweite | 430 Kilometer |
Realverbrauch im Test | rund 20 kWh/100 km |
DC-Ladeleistung | 155 kW |
AC-Ladeleistung | 11 kW |
Trotz der technologischen Vorzüge arbeitet der E-Antrieb des BYD nicht effizienter. Mit Ladeverlusten liegt der Durchschnittsverbrauch im Test bei gut 20 kWh. Der Kia EV3 verbraucht 2 bis 3 kWh weniger und kommt trotz kleinerer Batterie einige Kilometer weiter. Die Norm-Reichweite von 430 Kilometern genügt für das vorgesehene Fahrprofil.
Beim Stromladen zeigt der BYD besonders viel Engagement. Der Atto 2 lädt an Wechselstrom mit 11 kW (AC) und an Schnell-Ladestationen mit maximal 155 kW (DC). Nach einer halben Stunde ist der Schnellladevorgang erledigt.
Laden im Vergleich:
Die Ladeleistung des Atto 2 gehört zu den Stärken des Modells. Der Kia EV3 braucht mit seinen 100 kW einige Minuten länger. Die LFP-Akkus der Konkurrenten aus dem Opel Frontera Electric und Citroen e-C3 Aircross laden um einiges langsamer.
Bei der Sicherheit lässt sich der BYD nichts zu Schulden kommen. Der Atto 2 wird ab Werk mit einer umfangreichen aktiven Sicherheitsausstattung und guten Bremsen ausgeliefert. Die passive Sicherheit fällt passabel aus.
Sicherheitsmerkmale:
Ein Manko gibt es jedoch: Auf dem Beifahrersitz darf kein Kindersitz montiert werden. Familien mit Kleinkindern sollten diese Einschränkung bei der Sitzplatzwahl beachten. Insgesamt erreicht der Atto 2 damit ein gutes Sicherheitsniveau im Kompaktsegment.
Der Listenpreis von etwas mehr als 40.000 Euro mag auf den ersten Blick hoch erscheinen. Allerdings ist der Atto 2 für diesen Preis vollausgestattet. Die „Comfort"-Linie macht teure Extras überflüssig.
Preisvergleich im Segment:
Der Toyota Urban Cruiser kann bei einem ähnlichen Startpreis keine Vollausstattung vorweisen. Der Kia EV3 bewegt sich preislich auf dem Niveau des BYD. Der Opel Frontera Electric und der Citroen e-C3 Aircross sind mit Basispreisen von deutlich unter 30.000 Euro real um einiges günstiger – auch vollausgestattet.
Der BYD Atto 2 räumt Zweifel, es möge ihm an Format fehlen, restlos aus. Das 4,3 Meter lange Kompakt-SUV hält das Tempo der etablierten Konkurrenz problemlos. In mancher Hinsicht führt der Atto 2 das Feld sogar an – kein anderes SUV im Übergang zwischen Mini- und Kompaktklasse ist ab Werk so umfangreich ausgestattet.
Pendler
Preisbewusste Käufer
Stadtfahrer
Preisbewusste Elektroauto-Käufer
Der BYD Atto 2 bietet ein Kofferraumvolumen von 400 Litern. Bei komplett umgeklappter, zweiteiliger Rückbanklehne erweitert sich der Stauraum auf 1.340 Liter. Damit liegt der Atto 2 im Kompaktsegment im Mittelfeld.
Der Toyota Urban Cruiser hat mit 310 Litern deutlich das Nachsehen. Der Kia EV3 bietet 460 bis 1.251 Liter, Citroen e-C3 Aircross und Opel Frontera Electric 460 bis 1.600 Liter. Ein Frunk fehlt dem Atto 2, dafür gibt es einen variablen Ladeboden.
Das Platzangebot auf der Rückbank des BYD Atto 2 fällt großzügig aus. Zu zweit sitzen selbst Personen mit knapp 1,90 Metern bequem. Füßen und Beinen bleibt ausreichend Bewegungsspielraum.
Die Norm-Reichweite des BYD Atto 2 liegt bei 430 Kilometern. Das genügt für das vorgesehene, vor allem urbane Fahrprofil. Im Test liegt der Realverbrauch bei gut 20 kWh pro 100 Kilometer.
Der BYD Atto 2 lädt an Wechselstrom mit 11 kW (AC) und an Schnell-Ladestationen mit maximal 155 kW (DC). Nach einer halben Stunde ist der Schnellladevorgang erledigt. Damit gehört der Atto 2 zu den schnell ladenden Modellen im Segment.
Der BYD Atto 2 leistet 204 PS und bietet 310 Nm Drehmoment. Angetrieben wird er von einer Permanentmagnet-Synchronmaschine an der Vorderachse. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 7,9 Sekunden.
Der BYD Atto 2 nutzt eine 61,8 kWh große LFP-Blade-Batterie. BYD ist der führende Hersteller von Lithium-Eisenphosphat-Akkus. Die Blade-Batterie mit prismatischen Zellen gilt als robuster und langlebiger als ein NMC-Akku.

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