Motoren noch auf Nachhaltigkeits-Stufe eins
Wer auf fortschrittliche Assistenzsysteme steht, wird beim neuen Taigo gleichfalls bestens bedient: bis hinauf ins Level 2 des teilautonomen Fahrens, bspw. mit dem “Travel Assist”. So weit, so fortschrittlich. Bei den Motoren, so scheint es, hat VW plötzlich der Mut verlassen. Es fehlen alternative Antriebe. Produktionskosten hin, Anschaffungskosten her: Man hätte den Kunden die Wahl lassen können – so wie Hyundai beim Kona oder Renault beim Captur. Doch vielleicht kommt das noch. Vorerst brummen unter der Haube nur Benziner: zur Kür treten zwei Ottomotoren in drei Antriebsvarianten an.
Der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 TSI leistet 95 oder 110 PS und 175 oder 200 Nm; der Vierzylinder-Turbobenziner 1.5 TSI mit 150 PS und 250 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ: 4,7-5,1 Liter auf 100 km, 108-117 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Der Basismotor arbeitet mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe zusammen, die 110- und 150-PS-Maschine mit dem 7-Gang-DSG. Die Top-Combo beschleunigt den Taigo in 8,3 Sekunden von 0 auf 100 und maximal auf 212 km/h. Mit der optionalen Anhängerkupplung zieht der Antrieb bis zu 1.200 Kilo. Der Taigo sieht also nicht nur kräftig aus.