▶ Innenraum & Ausstattung
Vom ID.7 übernimmt der T-Roc II ferner die schwarzen Außenspiegel; der schwarzen Dachreling gibt VW beim Kompakt-SUV eine eigene Form. Die besagten Außenspiegel lassen sich ab Werk, d.h. in der ʺTrend"-Ausstattung, elektrisch einstellen und beheizen. Ab dem nächsthöheren Niveau ʺLife" klappen sie automatisch an; der Spiegel auf der Beifahrerseite senkt sich zudem automatisch ab.
An den Bezeichnungen der Ausstattung zeigt sich: der neue T-Roc setzt auch auf Tradition. Zugleich versucht er neue Trends zu setzen. Beim T-Roc II hat VW die vier Ausstattungslinien ʺTrend", ʺLife", ʺStyle" und ʺR-Line" stärker differenziert als gewohnt. Außerdem sind die erhältlichen Extras und Extra-Pakete speziell auf die einzelnen Linien abgestimmt. Das Ziel ist es, die Konfiguration zu erleichtern.
Vorzügliche “ergoActive”-Sitze erstmals als Option – ausgebautes Platzangebot als Serien-Feature
Das Erleichtern des Alltags ist ein generelles Leitmotiv des T-Roc II. Beim ʺTrend"-Modell steht das Budget und die Funktionalität im Mittelpunkt; im T-Roc Life rückt zusätzlich der Komfort in den Fokus. Die so genannten Komfortsitze sind vorne in beiden Ausstattungen Serie. Sie bieten einen guten, jedoch keinen außergewöhnlichen Sitzkomfort. Er ist im T-Roc in der zweiten Generation dennoch Premierengast: in Gestalt der ʺergoActive"-Vordersitze.
Sie haben 14 verschiedene elektrische Einstellmöglichkeiten und eine Massagefunktion. Ein Fixbestandteilt sind die speziellen Vordersitze in der, auf Design und Technologie spezialisierten, Top-Ausstattung ʺStyle". Das zweite Topmodell, der T-Roc R-Line, ist indes betont sportlich getrimmt. Vom konkreten Trimm unberührt bleibt wie zu erwarten das Platzangebot. Es fällt im neuen T-Roc spürbar großzügiger als beim Vorgänger.
Mehr Stauraum, besser und schlüssiger digitalisiert, hochwertigere Materialien – und ein Navi, das sich in die Topausstattungen zurückzieht
Das Plus in der Länge, und der um 3 Zentimeter weitere Radstand, schaffen vor allem im Fond des T-Roc II mehr Freiheiten. Auf der Rückbank sitzen wir selbst mit einer Größe von 1,85 Metern bequem – beim T-Roc I wurde es schon mit 1,80 Metern eng. Vom Rest des Größenzuwachs profitiert das Kofferraumvolumen. Es wächst von 445 auf 475 Liter.
Klappen wir die zwei Teile der Rücksitzlehne um, wächst der Stauraum auf 1.350 Liter. Damit hat der kompakte VW ebenso viel Stauraum zu bieten wir der Hyundai Kona mit 466 bis 1.300 Litern. Der Konzernbruder von Skoda, der Karoq, bleibt mit 521 bis 1.630 Litern der unangefochtene Kofferraum-Kaiser. Der Kofferraum des VW ist aber mindestens ebenso praktisch gestaltet wie der des Skoda.
Ab der ʺLife"-Linie sind der variable Gepäckraumboden und damit eine ebene Ladefläche Serie. Die Ladekante liegt nicht allzu hoch; und die Lehne des Beifahrersitzes ist ab dem Basismodell umklappbar: sodass auch sperrige Gegenstände transportiert werden können. Zur Grundausstattung des T-Roc gehören ferner die wichtigsten Komfort- und Digital-Extras: konkret eine 2-Zonen-Klimaautomatik mit Aktiv-Kombifilter; und ein 10,3-Zoll-Infotainment mit kabelloser Smartphone-Integration.
Dass das Online-Navigationssystem extra zu bezahlen ist, ist eine kleine Schwäche: umso mehr, da das auch für das hochwertigere Infotainmentsystem mit dem 12,9 Zoll Touchscreen in der ʺLife"-Ausstattung gilt. Das lässt sich aber zumindest nachträglich zum Navi erweitern. Das induktive Laden ist ab dem ʺLife"-Niveau Serie, die Bedienung bei allen Infotainment- und Navi-Varianten deutlich flüssiger und einfacher als im T-Roc I. Besser, konkret sicht- und fühlbar hochwertiger, ist im T-Roc II außerdem die Qualität des Interieurs.