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Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid im Test (2020): Ist das SUV-Coupé auch als PHEV stil- und trittsicher?

Eine hohe Gürtellinie und eine Dachlinie, die sich nach hinten verjüngt: das sind die Markenzeichen des Kompakt-SUV Evoque. Die elegante, coupéhafte Karosserie hat viele Nachahmer gefunden – etwa den Audi Q3 Sportback oder den BMX X2. Die 2. Evoque-Generation tritt der starken Konkurrenz seit 2019 entgegen; seit diesem Jahr auch mit einem Plug-in-Hybrid. Was er kann, zeigt er im Test.

Inhalte des Testberichts zum Land Rover Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Evoque Plug-in-Hybrid: kraftvoller und dynamischer als alle Verbrenner

Urbane Eleganz, ländliche Lässigkeit und rustikale Widerstandskraft: selten finden diese Eigenschaften unter ein und derselben SUV-Karosserie Platz. Der Range Rover Evoque vollbringt dieses Kunststück mittlerweile seit 2011, seit zwei Generationen – und ist damit zur Stilikone vieler Crossover aus dem C-Segment geworden. Damit die Nachahmer das Original nicht bald ausstechen, hat Range Rover den Tugendkatalog in der zweiten Baureihe ergänzt: um einen geräumigeren, eleganteren, übersichtlicheren und nützlicheren Innenraum und seit diesem Frühjahr auch um einen vollwertigen alternativen Antrieb. Den verbesserten Innenraum durften wir bei unserem ersten Test in vollen Zügen genießen. Heute soll er den Rahmen für einen noch vorzüglicheren Genuss bilden. Gemeint ist der Fahrgenuss, den die Daten und Werte des neuen Plug-in-Hybridantriebs P300e AWD versprechen (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,99 Liter/15,9 kWh auf 100 km, 43 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Range Rover beziffert die Systemleistung mit 309 PS und 540 Nm – Zahlen, die eher zu einem Sportwagen als zu einem Kompakt-SUV passen. Zieht man zudem in Betracht, dass ein knapp 110 PS starker Elektromotor an der Hinterachse sofort andrückt, scheint unsere Vorfreude keineswegs unbegründet. Oder doch?

Nein, auch wenn die Zeiten aus dem null-hundert-Beschleunigungsvergleich zunächst anderes vermuten lassen. Zum Vergleich tritt der stärkste konventionelle Motor, der Turbobenziner P300 AWD mit 300 PS an. Was sagt die Stoppuhr? Das Evoque-PHEV mit dem P300e ist mit offiziellen 6,4 und handgestoppten 6,3 Sekunden einige Zehntelsekunden schneller als der Evoque mit dem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner. Aber einerseits fallen die 200 Kilo Mehrgewicht bei diesem Vergleich schwer ins Gewicht und andererseits vermittelt unser Gefühl einen ganz anderen Eindruck. Gefühlt kommt der Plug-in-Hybrid ungleich spritziger, dynamischer aus dem Stand und aus dem städtischen oder ländlichen Bummeltempo. Insbesondere die Zwischensprints – sei es zwischen zwei Serpentinen oder beim Überholen – sind mit dem neuen P300e ein elektrisierendes Vergnügen: sofern das Evoque-PHEV im “Hybrid-Modus läuft, in dem die volle Leistung der beiden Antriebe abgerufen werden kann.

P300e AWD: dank fast 70 Kilometer E-Reichweite auch günstiger & sauberer

Der zweite Antrieb neben dem Elektromotor ist der nagelneue, 1,5 Liter große Dreizylinder-Benziner aus Rovers aktueller MotorenserieIngenium“. Das Voll-Alu-Triebwerk fällt nicht nur besonders leicht aus (gut 30 Kilo leichter als der Vierzylinder) – er läuft auch besonders reibungsarm und reagiert ungemein direkt: letztes unter anderem durch Abgaskrümmer, die direkt in die Zylinderköpfe integriert sind. Ein technisches Meisterwerk ist auch die zweite Antriebskomponente: der elektrische Hinterachsantrieb (ERAD). Der eingangs erwähnte E-Motor – eine Permanentmagnet-Synchronmaschine mit konzentrischen Antriebswellen – fungiert als ihr kompaktes und leichtes Herzstück. Übersetzt wird die Leistung der beiden Maschinen von einer Achtgangautomatik, deren letzter Gang bei 213 km/h ausdreht. Damit fehlen dem Evoque-Plug-in-Hybrid in der Spitze knapp 30 km/h auf den Evoque mit dem Topbenziner. Dieser kleine Prestigeerfolg auf einem Nebenschauplatz ändert wenig am Gesamteindruck. Die Gelegenheiten, bei denen man dieses Tempo wirklich fahren kann, lassen sich an einer Hand abzählen. In allen alltäglichen Fahrsituationen sticht der P300e den P300 – und alle anderen Verbrennungsmotoren im Evoque-Regal – jedoch klar aus.

Der erste Stich gelingt ihm beim Verbrauch – und folglich bei den Betriebskosten. Der Normverbrauch von 3,99 Litern ist für uns im Test zwar außer Reichweitemit dreieinhalb Litern kann man aber auskommen. Steuerliche Vergünstigen wie die Befreiung von der Kfz-Steuer für zehn Jahre lassen den Unterhaltskostenvorteil weiter anwachsen; Firmenwagenfahrer profitieren darüber hinaus von einer halbierten Bemessungsgrundlage bei der Berechnung des geldwerten Vorteils. Auch das kann eine fünfstellige Einsparung bringen. Die Sparsamkeit des P300e erweist sich dabei als Trumpf, der sticht und sticht. Dank des geringeren Verbrauchs ist das Evoque-PHEV umweltschonender als die konventionell angetriebenen Modelle. Ein Beispiel: Mit seinem – zugegebenermaßen unrealistischen – Norm-CO2-Ausstoß von 43 Gramm pro Kilometer streift der kompakte Range Rover den Umweltbonus samt Innovationsprämie ein: allerdings die abgespeckte Variante für Autos mit Netto-Listenpreisen jenseits der 40.000 Euro. Weil der plug-in-hybride Evoque netto mindestens um die 42.700 Euro kostet, gibt es statt 6.750 nur 5.625 Euro.

Range Rover Evoque: kein Praktiker – aber ein geländetauglicher Schnelllader

Die Elektromobilitäts-Förderung erhält der Evoque Plug-in-Hybrid natürlich nur, weil er eine nicht unbedeutende Strecke stromern, d.h. lokal emissionsfrei fahren kann: mit einer Höchstgeschwindigkeit von immerhin 135 km/h. Und wie weit kommt er im “EV“-, im “Electric Vehicle-Modus? Die Antwort der alten und neuen, der NEFZ- und WLTP-Norm-Messung:  68 bzw. 66 Kilometer. Realistisch sind diese Werte wie gewohnt nicht, aber 50 Kilometer kommen wir mit einer vollgeladenen Batterie fast immer. Mit dem “Save-Modus können wir uns einen Teil der Energie für später aufsparen und vorrangig den Verbrennungsmotor und seine 57-Liter-Benzinreserve nutzen. Wirtschaftlicher und ökologischer aber ist es, den 15 Kilowattstunden großen Akku zwischendurch wieder aufzuladen. Der Evoque Plug-in-Hybrid ist eines der wenigen PHEV auf dem Markt, das dieses Verhalten fördert: mit seinem hochwertigen Bordlader. Dank einer Gleichstrom-Schnellladeleistung von 32 kWh können wir die Batterie während einer ausgedehnten Kaffee-Pause wieder zu 80% auffüllen; in etwa 30 Minuten.

An Wechselstrom-Ladeeinrichtungen wie einer Wallbox im Eigenheim lädt das SUV-Coupé mit 7 kW in rund eineinhalb Stunden. Eine weitere Qualität, die sich unter SUV-Coupés selten findet: Der Evoque sieht nicht nur geländetauglich aus, er ist es mit seinem elektrischen Allradantrieb, seinen Geländeassistenzsystemen und seiner Karosserie auch. Eine Besonderheit ist der P300e indes auch in den eigenen Reihen: Zum Zeitpunkt des Tests war er der einzige, der bereits die kommende Abgasnorm Euro 6d erfüllt hat. Und wie sieht es mit Schwächen aus? Die sind rar – aber vorhanden. Kurz gesagt: Der Evoque ist – ob als PHEV oder als klassischer Verbrenner – kein Praktiker vor dem Herrn. Die Übersichtlichkeit, nicht zuletzt nach hinten, ist bescheiden, der Stauraum mit normgerecht gemessenen 451 bis 1.156 Litern ebenso. Die maximale Anhängelast fällt mit 1.600 Kilo passabel aus – aber geringer als bei den konventionell betriebenen Modellen (2.000 bis 1.800 Kilo). Beim in Generation zwei deutlich verbesserten Platzangebot ändert der Plug-in-Hybrid nichts: die gesamte Hardware passt unter den Kabinenboden.

Technische Daten des Land Rover Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 160 PS max. 309 PS
kW-Anzahl: min. 118 kW max. 227 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro, Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 5,0 l/100km max. 5,0 l/100km
CO2-Emission: min. 43 g/km max. 175 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 38.874 Euro
Stand der Daten: 16.09.2020

Konkurrenzmodelle

Ein SUV mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb ist längst keine Seltenheit mehr – erst recht nicht unter den rund 400 günstigen Neuwagen Modellen in unserem Autohaus online. Drei Beispiele: der Mercedes GLA Plug-in-Hybrid ab 40.274 Euro und 13% bzw. monatlichen Raten ab 372 Euro, der Opel Grandland-X Plug-in-Hybrid ab 35.971 Euro und 19% bzw. ab Monatsraten von 392 Euro oder Volvo XC40 Plug-in-Hybrid ab 36.566 Euro und 26% Neuwagen Rabatt bzw. ab 399 Euro monatlich. Auch bei der Finanzierung erwarten Sie attraktive Angebote: etwa unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 4,99% effektiver Verzinsung und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Land Rover Range Rover Evoque Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Als Evoque PHEV hat Range Rovers kompaktes SUV-Coupé noch mehr Stärken vorzuweisen. Zur eleganten Karosserie, zum geräumigeren Innenraum und zu den stabilen Gelände- wie verbesserten Straßen-Eigenschaften kommt eine gesteigerte Dynamik, Effizienz und Vielseitigkeit hinzu. Die Betriebskosten sinken ebenso. Der Anschaffungspreis bleibt hoch, auch wenn er dank hoher Förderungen unter den vergleichbar starken Verbrenner-Modellen liegt. Bei MeinAuto.de legt der Evoque Plug-in-Hybrid schon ab 42.620 Euro los – 17,9% bzw. fast 9.100 Euro günstiger als gelistet (staatlicher Anteil des Umweltbonus nicht eingerechnet).

4 von 5 Punkten

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