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Mercedes EQV im Test: Wie gut ist die V-Klasse als E-Großraumlimousine?

Die zweite Generation der V-Klasse hat Mercedes 2015 eingeführt und 2019 modellgepflegt. 2019 war die Nutzfahrzeug-Variante, der Vito, bereits als Stromer unterwegs; zudem kamen die ersten Infos zur E-Variante der V-Klasse, dem EQV, zum Vorschein. Bis zur endgültigen Vorstellung verging ein weiteres Jahr. Jetzt ist der EQV bereit. Was er kann, lesen Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Mercedes EQV:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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EQV mit 204 PS und rund 400 Kilometern Reichweite

Wer seinen VW Bus, den VW Multivan, vollelektrisch – also praktisch geräuschlos und lokal emissionsfrei – haben will, der muss derzeit noch zu einem Umrüster gehen. Käufer der Mercedes V-Klasse können sich diesen Umweg sparen; als EQV fährt sie ab sofort batterieelektrisch. In ihrem Segment aber ist die Stuttgarter Großraumlimousine kein Unikum. Der PSA-Konzern bietet mit dem Peugeot e-Traveller und dem Citroen e-Spacetourer ebenfalls vollelektrische Busse für Familien und Business-Kunden an. Zur Premium-Klasse gehören die zwei jedoch nicht. Die elektrische V-Klasse indessen, sie erhebt diesen Anspruch sehr wohl. Aber wird sie ihm auch gerecht? Als erster muss uns der elektrische Antriebsstrang Rede und Antwort stehen. Mercedes platziert den eATS an der Vorderachse, der Motor selbst hört auf die Bezeichnung EQV 300 und produziert 150 kW Spitzen- bzw. 70 kW Dauerleistung (204 bzw. 95 PS) sowie ein Spitzendrehmoment von 362 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 26,4 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).

Mit dieser Leistung liegt der E-Motor des EQV zwischen den zwei stärksten Motoren der herkömmlichen V-Klasse: den Vierzylinder-Turbodieselmotoren V 250 d und V 300 d mit 190 beziehungsweise 239 PS. Nominell treten die zwei Selbstzünder kräftiger an als der EQV 300, von 0 auf 100 km/h bspw. in knapp über und unter 9 Sekunden; die elektrische V-Klasse benötigt dafür ca. 10 Sekunden. Auf den ersten Metern haben die Dieselmaschinen jedoch keine Chance. Bis ca. 70, 80 km/h fühlt sich der EQV mit seiner direkten Getriebeübersetzung ungleich lebendiger an: sein Drehmoment packt insbesondere im “S-Fahrprogramm ohne Zögern zu. Über 100 Stundenkilometer zieht die klassische V-Klasse dann sukzessive davon. Die elektrische Variante muss regulär bei 140 km/h die Segel streichen; optional fährt sie bis zu 160 km/h schnell, während die V-Klasse-Diesel in der Spitze 200 km/h und mehr schaffen. Der elektrische Antriebsstrang hätte dieses Tempo gleichfalls drauf, aber: Jenseits der 130 km/h vermittelt die Batteriestands-Anzeige das Gefühl, der Akku hätte ein Leck.

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Stromern, Navigieren und Laden: dank schlauer Elektronik ein Kinderspiel

Der Eindruck der leckenden Batterie täuscht natürlich. Er ist lediglich ein Indiz dafür, dass der Mercedes EQV bei hohem Tempo deutlich mehr Energie verbraucht als die 26 kWh, welche die Norm verspricht. Aber: Akute Reichweitenprobleme plagen die elektrische Großraumlimousine aus Stuttgart nicht. Mercedes verbaut im Unterboden einen enormen Lithium-Ionen-Akku, der brutto 100 kWh Energie fasst – von denen können real 90 kWh genutzt werden. Der Normprüfstand ermittelt daraus eine maximale Reichweite von knapp 420 Kilometern; realistisch sind eher um die 350. Wie lange die Energie im Akku tatsächlich vorhält, hängt allerdings sehr stark davon ab, wie der EQV gefahren wird. Die schlau programmierte Leistungselektronik lässt dem Fahrer die freie Wahl zwischen manuellen und automatischen Fahrprogrammen. Die vier Programme geben unterschiedlich viel Antriebs- und Heiz- bzw. Klimatisierungsleistung frei. Im bereits erwähnten “S”-Programm stehen alle Systeme auf vollem Schub. Der Gegenpol ist das “E+-Programm: Es drosselt die Motorleistung auf 80 kW bzw. 293 Nm und die Heiz- bzw. Klimaleistung auf ein Minimum.

Beeinflussen können wir die Reichweite außerdem über die Schaltwippen am Lenkrad. Sie justieren die Stärke, mit welcher der elektrische Antriebsstrang Energie zurückgewinnt. Für den manuellen Betrieb stehen die vier StufenD+“, “D“, “D-” und “D- –” zur Wahl. Bei ersterer verzichtet die elektrische V-Klasse aufs Rekuperieren – und segelt genüsslich dahin; bei letzterer nutzt das System sein maximales Rekuperationsmoment von -2m/s². Praktisch bedeutet das: Der EQV lässt sich in diesem Modus fast ausschließlich mit dem Gaspedal fahren – so stark ist die Verzögerung der Energierückgewinnung. Wen derlei Details kalt lassen, vertraut in der “D Auto-Einstellung der Elektronik die Entscheidung an. Sie nutzt Daten aus den Kameras und den Assistenz- wie Navigationssystemen, um die beste Intensität zu finden. Und weil wir gerade beim Finden sind: Der EQV ist nicht nur exzellent elektrisch angetrieben, sondern auch exzellent elektrisch und elektronisch gesteuert. Über das MBUX Bedien- und Infotainment-Ökosystem erhält der große E-Van Zugang zur weiten Welt der Cloud-basierten Dienste und der “electric intelligence” der Stuttgarter.

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EQV: Schnelllader ohne Einbußen bei der gewohnten Alltagstauglichkeit

Diese elektrische Intelligenz wird insbesondere vom Navi genutzt, um für das eingegebene Ziel die optimale Route mit möglichst wenigen Ladestopps und kurzen Ladezeiten zu finden. Das schnelle Laden steckt dem Mercedes EQV dabei in den kupfernen Adern. Beim Wechselstromladen treibt er die Elektronen mit bis zu 11 kW durchs Kabel; einmal Vollladen dauert weniger als 10 Stunden. An einer Gleichstrom-Schnellladestation kann mit bis zu 110 kW geladen werden; das füllt den E-Tank in einer Dreiviertelstunde von 10 auf 80%. Der Fahrer und das intelligente Navi können sich beim Planen der Ladestopps und beim Laden diverser Apps und Dienste bedienen: die “Mercedes me Charge-App und die “Range on Map-Anzeige erweisen sich als kundige Helfer – einerlei, ob der EQV privat oder gewerblich genutzt wird. Anders gesagt: Die elektrischen und elektronischen Komponenten des Antriebs erfüllen zweifelsohne den Premium-Anspruch: so ist Stromern ein Genuss. Doch geht der Genuss auf Kosten des Nutzwerts?

Um es vorweg zu nehmen: nicht im Geringsten. Der EQV spielt sowohl privat, im Kreis der Familie, als auch gewerblich als Bus für Taxi-Unternehmen oder Shuttle-Services die bekannten V-Klasse-Qualitäten aus. In den Variantenlang” und “extralang” bietet er für bis zu acht Passagiere Platz in Hülle und Fülle und Stauraum in rauen Mengenkonkret 1.030 bis 4.630 und 1.410 bis 5.010 Liter. Der Reisekomfort ist ebenso typisch V-Klasse, sprich Business-Klasse – mit der optionalen Luftfederung fahren wir gar wie auf Wolke sieben. Ein Trumpf indes ist allein dem EQV vorbehalten. Während die Motorengeräusche der Diesel mitunter recht störend werden können, bleibt der E-Motor selbst unter Volllast flüsterleise. Diese Vorzüge müssen beim Kauf bzw. im Unterhalt auch nicht teuer bezahlt werden. Der EQV 300 kostet laut ADAC pro Kilometer rund 92 Cent und damit praktisch gleich viel wie die V-Klasse V 300d. Der V 250 ist zwar zehn Cent günstiger, kommt an den EQV letztlich aber nicht heran.

Technische Daten des Mercedes EQV

PS-Anzahl: min. 204 PS max. 204 PS
kW-Anzahl: min. 150 kW max. 150 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 26,3 kWh/100km max. 26,4 kWh/100km
CO2-Emission: min. 0 g/km max. 0 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 71.388 Euro
Stand der Daten: 05.03.2021

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online finden Sie unter den preiswerten Neuwagen auch noch einige Alternativen zur V-Klasse. Zum Beispiel den Citroen e-Spacetourer ab 29.490 Euro und 33 % bzw. ab Monatsraten von 587 Euro, den Ford Tourneo Custom ab 29.539 Euro und 35 % bzw. ab 233 Euro im Monat oder den VW Mutlivan ab 36.760 Euro und 17 % Neuwagen Rabatt bzw. monatlich ab 383 Euro. Die Finanzierung lohnt sich bei uns ebenfalls, zum Beispiel mit unserem Auto Leasing oder unserer Vario-Finanzierung mit einer effektiven Verzinsung ab 0,49 % und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Mercedes EQV Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem EQV zeigt Mercedes, dass sich selbst die V-Klasse noch verbessern lässt. Der elektrische Antriebsstrang ist im Premium-Segment ein Alleinstellungsmerkmal – mit herausragenden Qualitäten. Der 204 PS starke E-Motor tritt kraftvoll an und bleibt stets angenehm leise. Die Reichweite ist mit 420 Kilometer alltagstauglich, die maximale Ladegeschwindigkeit mit einer Dreiviertelstunde vorzüglich. Im Kostenvergleich lässt sich der EQV von den Diesel-Varianten ebenfalls nicht abhängen. Bei MeinAuto.de startet die elektrische V-Klasse bald mit kräftigen Rabatten auf den Listenpreis von 71.388 Euro.

     
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