Ford Kuga III im Test (2020): Wie gut wird der neue Tiguan-Gegner?

2008 feierte der Kuga, Fords Kompakt-SUV, sein Debüt. Innerhalb eines Jahrzehnts hat er sich zu ungeahnten Höhen aufgeschwungen: nicht zuletzt bei uns. Das aber ist Vergangenheit – was bringt die Zukunft? Im Frühjahr 2020 eine nagelneue Generation. An Bord sind zeitgemäße Antriebstechnologien und moderne Multimedia- sowie Assistenzsysteme. Wir durften bereits einen ersten Blick auf den neuen VW-Gegner werfen.

Inhalte des Testberichts zum Ford Kuga III:

  1. Zum Testbericht
  2. Konkurrenzmodelle
  3. Unser Fazit mit Sternebewertung

Der kompakte Kuga wird größer, leichter und variabler

ford-kuga-aussen-vorneDie Frage danach, was der neue Ford Kuga bieten wird, lässt sich mit einem Wort beantworten: mehr. Natürlich wollen wir noch mehr wissen. Zunächst heißt mehr schlicht mehr Auto. Das kompakte SUV baut in der dritten Generation fast neun Zentimeter länger, rund vier breiter – und zwei flacher. Der Radstand wächst ebenfalls, konkret um zwanzig Millimeter. Die Folgen sind innen wie außen spür- sowie sichtbar. Zum einen wandeln sich die Proportionen des Kuga – sie sind, zumindest für unser Auge, stimmiger. Auch das Design wirkt in seiner Gesamtheit erwachsener, gelassen, runder. Die Windschutzscheibe steht flacher, die Dachlinie liegt tiefer; die Integration der Radhäuser gelingt harmonischer. Die Gestaltung zahlreicher weiterer Details wird in der Zukunft von der Ausstattungslinie abhängen. Als Kuga Titanium markiert das Crossover den schicken Dandy: mit einem speziell geformten Diffusor und Unterbodenschutz, diversen Chrom-Zierleisten und eleganten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Das Kuga-ST-Line-Modell ist der athletische Typ: mit seinem Sportlenkrad, seiner Sport-Auspuffanlage und seinen in Wagenfarbe gehaltenen Schwellern. Der Kühlergrill, der Diffusor und die Dachreling heben sich in Schwarz ab. Die beliebte Luxusausführung “Vignale” wird dem neuen Kuga schließlich das besondere Etwas verleihen.

ford-kuga-aussen-hintenSo viel zur einen Konsequenz des Größenzuwachses. Zum anderen wird das kompakte Ford-SUV seinen Fahrgästen mehr Bewegungsfreiheit offerieren. Hüften, Beine, Knie und Schultern können sich freier bewegen; das gilt – aufgrund der geringeren Bauhöhe überraschend – auch für die Köpfe. Der Zugewinn der Freiheit bemisst sich in der Regel eher in Zentimetern als in Millimetern: er ist mehr als bloße Kosmetik. Mehr anzubieten hat der Kuga III auch in den Disziplinen Variabilität und Komfort. Die Fondbank ist längs verschiebbar und verwöhnt den Nachwuchs optional mit beheizbaren Außensitzen. Dass die Kuga-Gäste auch mit mehr Stauraum rechnen dürfen, lässt sich nach dem Test ebenfalls voraussagen. Wie viel mehr, verrät Ford noch nicht. Im Vorderfeld der kompakten SUVs wird sich das Kofferraumvolumen halten. Ob er den Tiguan mit seinen 615 bis 1.655 Litern beim Standardstauraum erreicht, bleibt spannend. Den Kodiaq von Skoda mit 650 bis 2.065 Litern wird er nicht einholen.

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Kuga-Antriebe –  ein Familienfoto mit Seltenheitswert

ford-kuga-innen-vorneAlt aussehen lassen wird der neue Kuga die letztgenannten Gegner aber mit seinem breiten und vielschichtigen Motorenangebot. Benziner, Diesel und alle drei Hybrid-Bauarten hat Ford versammelt – ein selten komplettes Familienfoto, dem zur Vollendung nur ein reiner E-Antrieb fehlt (vorläufiges Kraftstoffverbrauchs-Spektrum aller Motoren: 1,2-5,7 Liter auf 100 km, 29-150 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+ – C). Die Spezies der Steckdosenstromer ist durch den Plug-in-Hybrid-Motor würdig vertreten. Dessen Vierzylinder arbeitet im sparsamen Atkinson-Zyklus. Unterstützt wird er von einer E-Maschine, die ihre Energie aus einem knapp 15 kWh großen Lithium-Ionen-Akku abzapft. Die Systemleistung gibt Ford mit 225 PS an, die rein elektrische Reichweite mit 50 Kilometern – und den Durchschnittsverbrauch mit 1,2 Litern. Erfahrungsgemäß werden diese Angaben im Alltag kaum erreicht werden; aber das muss ein ausführlicher Test weisen. Der gleiche Vierzylinder-Benziner darf im Kuga auch als Voll-Hybrid-Motor an den Start gehen: mit Front- und mit Allradantrieb. Der Unterschied zum Plug-in-Hybrid ist vornehmlich die Batterie: Sie ist kleiner und kann außerdem nur intern, indessen nicht extern über eine Steckdose geladen werden.

ford-kuga-aussenDer Mildhybrid Antrieb wird seinerseits mit dem neuen Zweiliter-Turbodiesel zusammenarbeiten. Ein Riemen-Starter-Generator ersetzt die konventionelle Lichtmaschine und hilft dem Selbstzünder mit der rekuperierten Energie beim Antreiben und beim Kraftstoffsparen. Bei den herkömmlichen Antrieben stellt Ford ein vollkommen überarbeitetes Exemplar des 1,5l Dreizylinder-Turbobenziner aus der Ecoboost-Reihe in Aussicht: wahlweise mit 120 oder 150 PS. Das Voll-Alu-Triebwerk operiert mit einer Zylinderabschaltung, die den dritten Zylinder zwanzig Mal so schnell zu- bzw. abschaltet als der Fahrer blinzeln kann. Außerdem kombiniert er Direkt- und Saugrohreinspritzung, um bei Teillast effizienter und im Drehzahl-Tiefparterre agiler arbeiten zu können. Über den erwarteten Kraftstoffverbrauch schweigen sich die Kölner noch aus; sicher scheint, dass der Dreizylinder nur eine Verbindung mit einem manuellen Getriebe eingeht. Denn an die neue Achtgang-Wandlerautomatik lässt Ford lediglich die beiden Ecoblue-Diesel: den mit 1,5 Liter und 120 PS und den mit 2,0 Litern und 190 PS.

Neue Plattform bringt weniger Gewicht, mehr Agilität & neue Assistenten

ford-kuga-aussen-vorne-ladenDer kleine Diesel soll sich laut Norm mit 4,8 Litern begnügen. Der 2,0-Selbstzünder versucht mit präziseren Stahlkolben, einer verringerten inneren Reibung und einer effizienteren Einspritzung Kraftstoff zu sparen. Geht es nach den ersten provisorischen Normverbrauchsangaben, wird ihm das mit 5,7 Litern und 150g Gramm CO2/km nur bedingt gelingen. Dem neuen Wandlerautomat hingegen gelingt ein Meisterstück der Anpassungsfähigkeit. Er passt sich dem Fahrstil und der aktuellen Fahrumgebung an (Steigung, Gefälle, kurvige Strecke, etc.). Persönlich in die Schaltstrategie eingreifen kann der Lenker auch – über den erstmals verbauten Fahrmodus-Schalter. Das Gaspedal, die Traktionskontrolle, die Lenkung sowie die Gangwechsel der Automatik halten sich dann an die Vorgaben eines der fünf angebotenen Fahrmodi (“Eco”, “Normal”, “Sport”, “Rutschig”, “Tiefschnee/Sand”). Die Qualitäten als Zugmaschine sollte diese Vielseitigkeit nicht negativ beeinflussen. Ford gibt eine Zugleistung für gebremste Anhänger von bis zu 2,25 Tonnen aus. Welche der Antriebsvarianten diese Zugleistung schafft, ist noch nicht bekannt.

Sicher ist, dass zwei verschiedene Anhängerkupplungen angeboten werden. Eine, die sich manuell abnehmen lässt; und eine, die den Zughaken elektrisch aus- und einfährt. Fest steht zudem, dass die neue Architektur – die C2-Plattform, auf der auch der neue Focus aufbaut – viele neue Möglichkeiten eröffnet. Trotz des Größenzuwachses nimmt der Kuga im Idealfall fast zwei Zentner ab; außerdem verwindet er sich weniger. Das kommt den Fahreigenschaften zugute. Das SUV fährt sich eine Spur geradliniger, direkter – ehrlicher. Die steifere Karosserie erlaubt es Fords Ingenieure auch, das Fahrwerk –  konkret die Federn und Dämpfer – geschmeidiger auszulegen. Agil und dennoch komfortabel, keiner schafft den Fahrwerksspagat so elegant wie die Kölner. Neue Welten tun sich durch den Plattformwechsel auch im Multimedia- und Fahrerassistenz-Bereich auf. Teilautonome Helfer wie der Park-Assistent Plus, der Fahrspur-Pilot und der Stauassistent werden ebenso Einzug halten wie digitale Instrumente und das “FordPass Connect”-Modem. Einziger Wermutstropfen: Bis das System und der neue Kuga online gehen, dauert es noch einige Monate.

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Ford Kuga III Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Ford Kuga wird, als Generation III im Jahr 2020, in allen Belangen besser. Er sieht eleganter aus und ist größer, geräumiger sowie variabler. Die Motorenriege ist mit den Ecoboost- und Ecoblue-Motoren nicht nur prominent, sondern mit den drei Hybrid-Antrieben auch alternativ stark besetzt. Mit der Multimedia- und Assistenzausstattung blickt der Kuga in die Zukunft. Bis das neue Ford Kompakt-SUV bestellbar ist, dauert es aber noch. Bis dahin gibt es bei MeinAuto.de die aktuelle Fassung besonders günstig – zu einer Rate ab 113 ERuro bzw. ab 16.931 Euro: d.h. mit einem Rabatt von 33,4% bzw. gut 8.100 Euro.

 

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