Peugeot Rifter im Test (2018): Besser als der alte Partner?

Bisher war der Hochdachkombi von Peugeot unter dem Titel Partner bekannt. Nach gut zwanzig Jahren – mit dem Start der dritten Generation Anfang Juli – wechselt der Familien-Van seinen Namen. Fortan soll er als Rifter die Fans geräumiger und praktischer Automobile begeistern. Mit welchen Qualitäten er gegen Konkurrenten wie den VW Caddy und den Ford Tourneo Connect antritt? Das verrät er uns im Test.

Inhalte des Testberichts zum Peugot Rifter:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Der Rifter spaltet sich in zwei Längen

peugot-rifter-aussen-seiteDer Peugeot Rifter, alias Partner, darf zusammen mit dem Citroën Berlingo den Titel „erster seiner Gattung“ beanspruchen. Mitte der 1990er rief der französische PSA-Konzern mit dem Duo die Sparte der Hochdachkombis ins Leben. Aber wie das Leben so spielt: Erster gewesen zu sein, ist kein Garant dafür, erster zu bleiben. In Deutschland platziert sich der Peugeot Rifter in der Beliebtheitsskala vor dem Schwestermodell aus dem Opel-Stall, dem Combo; und hinter dem Berlingo: vom Zuspruch eines VW Caddy können alle drei allerdings nur träumen. Die dritte Generation soll die französischen/deutschen Utilities – um das neudeutsche Wort für das Segment der Kleinbusse, Hochdachkombis und Pick-ups zu gebrauchen – diesem Traum näher bringen. Der Peugeot Rifter und der Opel Combo flankieren die Speerspitze Berlingo: der Ex-Partner positioniert sich dabei als Outdoor-Van. Diese Klassifizierung sollte indes nur optisch wörtlich genommen werden. Als veritabler Geländewagen taugt der Peugeot nicht – abgesehen vom Konzeptfahrzeug Rifter 4×4. Ob der je in Serienproduktion gehen wird, steht jedoch in den Sternen. Sicher ist, dass der Rifter den Weg nach vorne in zwei Längen sucht: als L1 Kurz- und L2 Langversion.

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peugot-rifter-aussen-seite-dynIn der Normalform misst der Kombi mit dem hohen Dach – bei einem Radstand von 2,79 Metern – längs 4,40 Meter; in der Langform L2 wachsen sich diese Maße auf 2,98 respektive 4,75 Meter aus. Der Aufpreis für den Zuwachs beziffert sich auf 1.200 Euro. Der Zugewinn im Bereich der Flexibilität und Geräumigkeit ist schwerer in Zahlen zu fassen. Offiziell – nach den technischen Herstellerangaben gemäß VDA-Kriterien – beträgt das Stauraumvolumen für beide Varianten 571 bis 2.693 Liter. In der Praxis zeigt sich: der lange Rifter bringt erwartungsgemäß mehr Gepäck unter. In der Basiskonfiguration als 5-Sitzer sind es bis zur Fensterunterkante 1.050; beim L1-Modell 775 Liter. Klappen wir alle Sitzlehnen um, die umzuklappen sind – im Topmodell „Allure“ mithin auch den Beifahrersitz -, werden daraus 4.000 respektive 3.500 Liter. Die dazugehörigen Ladelängen betragen 3,05 und 2,70 Meter, die Ladekante liegt angenehm tief; auf Wunsch gibt es ein separat öffnendes Heckklappenfenster. Kurzum: Mama und Papa können mit diesem Laderaum arbeiten, bietet der Van doch jede Menge Spielraum.

Generation III – gespickt mit praktischen und „coolen“ Extras

peugot-rifter-innen-hintenViel Spielraum offeriert der Peugeot Rifter a) auch für die Insassen und b) in Bezug auf die Sitzkonfigurationen. Die zweite Reihe präsentiert sich ab Werk als Rücksitzbank, die im Verhältnis 2:1 umklappt. In der von uns getesteten Top-Ausführung „Allure“ stehen im Fond drei einzeln umklappbare Einzelsitze, die praktischerweise drei Kindersitze aufnehmen können. Die zwei zusätzlichen Sitze in der dritten Reihe kosten 750 Euro extra – dafür lassen sie sich umklappen, neigen und einfach herausnehmen; in der Langversion sind sie sogar längs um 13 Zentimeter verschiebbar. Diese Eigenschaft macht das Fond noch variabler und das Sitzen spürbar angenehmer. Den Klappmechanismen können wir dieses Attribut aktuell nicht attestieren. Die magisch einfache Umklappfunktion, die wir im Berlingo genießen durften, liefert Peugeot erst Anfang 2019 aus. Die Fond-Einstiegshilfe namens Schiebetür haben die Franzosen dagegen von Beginn an im Programm: ab Werk in der rudimentären einseitigen Form mit Fixverglasung. Im Rifter Allure gewähren uns die Schiebetüren beidseitig Einlass; die Scheiben lassen sich wie bei herkömmlichen Türen absenken.

peugot-rifter-innen-vorneDas Herkömmliche und Übliche aber, das hat sich mittlerweile herumgesprochen, ist nicht die Art der Autobauer von der Seine, vor allem nicht im Cockpit. Bei Peugeot trägt die Eigenart den Namen i-Cockpit. Die wichtigsten Eigenschaften: eine ungewohnte Form bzw. Größe des Volants und eine entsprechend ungewöhnliche Position der Kombiinstrumente. Aus den Tests anderer Peugeot-Modelle haben wir gelernt: ungewohnt heißt nicht zwangsläufig außergewöhnlich. Im neuen Rifter indessen funktioniert das i-Cockpit. Die Instrumente sind problemlos abzulesen, das Lenkrad liegt gut in – und die Bedienung geht gut von der Hand. Das flüssige Bedienkonzept erfasst zugleich die digitale Bühne: sprich das 8-Zoll-Infotainment samt Smartphone-Einbindung, das im „Allure“-Modell serienmäßig installiert wird; für das nützliche Navi mit Echtzeit-Verkehrsinfos und Sprachbedienung sind weitere 800 Euro fällig. Frei Haus liefern die Franzosen eine Vielzahl praktischer Ablagen und Staufächer (u.a. ein kühlbares Handschuhfach); das multifunktionale Zenith-Dach mit weiteren Ablagemöglichkeiten und einem Glasdach kostet wiederum extra.

Rifter glänzt mit drei Euro-6d-temp-Motoren & zig Assistenzsystemen

peugot-rifter-aussen-vorneDas gewisse Extra respektive Etwas hat der Peugeot Rifter III auch im vordersten Abteil zu bieten. Alle Antreiber sind  nach der ab 1. September 2019 gültigen Abgasnorm Euro 6d-temp zertifiziert – den Ergebnissen des nächsten Dieselgipfels sehen sie also höchst gelassen entgegen. Der einzige Ottomotor in der Runde – der 1,2 Liter große Dreizylinder-Turbo Purtech 110 – nimmt die insbesondere für ihn relevante, aktuelle Feinstaubemissions-Verschärfung Euro 6c  mit Bravour (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,7 Liter auf 100 km, 131 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Zum Saubermachen steht ihm ein passiv regenerierender Benzin-Partikelfilter zur Seite. Beim Beschleunigen kommt die 110-PS-Maschine ohne Hilfe aus: in 11,5 Sekunden zeigt der Tacho Tempo 100, bei 175 km/h zittert er sich letztlich ein. Die Diesel sind von den schärferen Feinstaubgrenzwerten der Euro-6c-Norm nicht betroffen; für sie gelten diese schon länger. An der Norm Euro 6d-temp – mit dem Umstieg auf das realistischere WLTP Messverfahren und zusätzlich einzuhaltenden Realbetriebs-Grenzwerten – kommen  auch sie nicht vorbei. Beide Selbstzünder schaffen die Abgasvorgaben mit Hilfe des altbekannten Dieselpartikelfilters; und des SCR-Kats zur Stickoxidvernichtung. In puncto Laufruhe fällt das Duo ebenfalls  positiv auf.

peugot-rifter-aussen-hintenWas die Antriebskräfte anbelangt, ist der BlueHDi 100 mit 102 PS und 300 Nm  gemäßigt unterwegs (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,1 Liter auf 100 km, 108 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Fahrfreude zieht in die hohe Stube erst mit dem  BlueHDi 130 ein, der mit 6-Gang-Getriebe und optional mit der neuen Achtstufen-Automatik EAT8 ausgeliefert wird (Kraftstoffverbrauch kombiniert L1/L2: 4,4/4,5 Liter auf 100 km, 116/119 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Spürbar verändert hat sich in der dritten Generation das Fahrverhalten. Der Rifter ist  agiler geworden, ohne dabei ins Schaukeln zu geraten – oder den Komfort aus dem Sinn zu verlieren. In der Innenstadt ist der kurze Rifter mit einem Wendekreis von 10,8 Metern  der wendigere der zwei (11,5 Meter im L2). Hinsichtlich der Sicherheit nehmen sich die beiden Versionen nichts. In der Basisausstattung „Access“ verbaut Peugeot hier wie dort ein City-Notbremssystem (Active Safety Brake), einen Spurhalte-Assistenten und eine Verkehrsschilderkennung. In Paketform, allerdings nur für die Topausstattung, werden gegen Aufpreis u.a. eine Rückfahrkamera, ein Toterwinkelwarner und ein Parkassistent angeboten.

Technische Daten des Peugeot Rifter

PS-Anzahl: min. 102 PS max. 131 PS
kW-Anzahl: min. 75 kW max. 96 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,1 l/100km max 5,5 l/100km
CO2-Emission: min. 108 g/km max. 126 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 20.740,00 Euro
Stand der Daten: 26.09.2018

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online ist der Rifter als günstiger Neuwagen nicht alleine. In der Klasse der Hochdachkombis treten ebenfalls vergünstigt an: z.B. der Citroën Berlingo ab 13.882 und 31,0%; der Opel Combo Life ab 14.746 Euro und 29,5%; oder der Ford Grand C-Max ab 12.353 Euro und 39,6% Neuwagen Rabatt. Günstig sind außerdem unsere Möglichkeiten der Finanzierung, nicht zuletzt unser höchst attraktives Autoleasing.

Fazit zum Peugot Rifter Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Peugeot Rifter legt in der dritten Generation an praktisch jeder Ecke qualitativ zu. Er fährt sich beweglicher und dennoch weiter komfortabel. Innen überzeugt der Hochdachkombi mit viel Platz, mehr Variabilität und modernem Infotainment. Unter der Haube glänzt er mit konventionellen Motoren, die dank des Euro-6d-temp-Gütesiegels  zukunftssicher sind. Bei MeinAuto.de startet der hoch aufgeschossene Familien-Van ab 16.805 Euro, exakt 23,0% oder umgerechnet fast 4.800 Euro günstiger als gelistet.

     
4 von 5 Punkten

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