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Citroen Berlingo oder Dacia Dokker im Test: Erfahrung gegen Tiefpreis

Der Dacia Dokker wird vom Mutterkonzern Renault als Preisbrecher im Segment der Hochdachkombis eingesetzt: mit einem Listenpreis unter 14.000 Euro. Der Citroen Berlingo vom Erzkontrahenten, dem PSA-Konzern, startet gut 7.000 Euro darüber. Preislich siedelt er sich bei VW Caddy, Peugeot Rifter und Genossen an. Ob er so viel besser ist als der Dokker, erfahren wir im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Modellvergleich:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Berlingo mit mehr Platz und Variationsmöglichkeiten

Sieben Jahre, seit 2013, ist der Dacia Dokker auf dem Markt – und nahezu jedes Jahr wird er beliebter. 2019 erreichte er, trotz des für ein modernes Auto hohen Alters, die höchsten Zulassungszahlen seiner Laufbahn: gut 11.000 neue Dokker-Kunden kamen hinzu. Damit rückt der Hochdach-Kombi aus Rumänien dem Citroen Berlingo bedrohlich nahe. Der konnte 2019 die Führung nur behaupten, weil der Absatz nach dem Debüt der dritten Baureihe kräftig angezogen hat: konkret um rund 50%. So nah die beiden in dieser Beziehung beieinander liegen – so weit sind ihre Preise auseinander. Aber ist der Citroen den Aufpreis wert? In keinem Fall ist der Berlingo so viel größer als der Dokker. In der Standard-Länge misst der Franzose 4,40 Meter, der in Marokko gefertigte Dacia vier Zentimeter weniger. Der Citroen kann optional auch in der Länge XL bestellt werden: so wächst der Radstand von 2,79 auf 2,98 und die Länge auf 4,75 Meter. Diese Variante empfiehlt sich insbesondere dann, wenn regelmäßig sieben Personen befördert werden wollen.

Die Zusatzkosten für die XL-Größe betragen beim Berlingo rund 1.700 Euro; die zwei Zusatzsitze in Reihe drei kosten 750 Euro. Anders gesagt: Mit dem Plus an Kapazität und Flexibilität wächst der finanzielle Abstand zwischen den beiden hochaufgeschossenen Kombis weiter. Wie groß ist aber nun der räumliche Abstand, den man um diesen Mehrpreis erwirbt? Auf den beiden Vordersitzen beträchtlich. Im Berlingo sitzt es sich auch mit weit über 1,90 Metern noch vorzüglich freimütig; im Dokker ringen die Beine bereits ab einer Körpergröße von gut 180 Zentimetern um mehr Freiheiten. Auch seitlich gibt uns der Citroen das Gefühl, in einem Modelle einer höheren Klasse zu sitzen. An diesem Eindruck mag  auch die um mindestens eine Klasse hochwertigere und feinere Einrichtung ihren Anteil haben. Sie sticht jedoch nur im Vergleich mit dem Dacia so positiv hervor. Viel Hartplastik, fehlende Verkleidungen in schwer zugänglichen Ecken und ungenaue Spaltmaß sind dem Franzosen nämlich nicht fremd.

citroen berlingo

Dokker als spartanischer Lademeister & auf Wunsch mit Navi

Vorne sitzt es sich im Citroen Berlingo also um Längen besser. Und wie sieht es in der zweiten Reihe aus? Auch hier offeriert der Franzose mehr Platz als der Dokker. Bei ihm ist die Freiheit der Beine – je nachdem, auf welche Größe die Vordersitze eingestellt sind – schon ab rund 1,70 bis 1,75 Metern Körpergröße in Gefahr; beim Berlingo ist das erst ab rund 185 Zentimetern der Fall. Beim Ein- und Aussteigen legt uns keiner große Hindernisse in den Weg – im Gegenteil. Der Dacia rollt mit zwei Schiebetüren schon in der Basisvariante “Comfort” den roten Teppich aus; im Citroen ist ab Werk nur eine Schiebetür montiert. Dafür hat er die um knapp zehn Zentimeter höhere, angenehmere Sitzpostion; die Sitze lassen sich optional zudem einzeln umklappen. Der Dokker zeigt sich wenig variabel; die Rückbanklehnen sind lediglich asymmetrisch geteilt umklappbar. Auch in Bezug auf das Angebot an Ablagen steht er dem Citroen nach. Der bietet im Innenraum fast dreißig zusätzliche Stauräume mit nahezu 190 Litern Fassungsvermögen. Ein guter Teil davon fällt allerdings auf das Multifunktionsdach “Modutop”, das erst ab der zweithöchsten Ausstattung “Feel” für 900 Euro verfügbar ist. Auf die zwei Sitze in der dritten Reihe muss man mit dem praktischen Dach aber verzichten.

Das fällt insofern nicht allzu schwer, da der Citroen Berlingo jede Menge Stauraum bietet: konkret sind es 775 Liter in der M- und 1.050 Liter in der XL-Ausführung. Der Dokker setzt mit seinen 800 Litern noch einen drauf; die Ladekante liegt bei ihm mit 56 Zentimetern noch um drei Zentimeter tiefer als beim Citroen. Der hält – zumindest optional – mit einer variablen Kofferraumabdeckung und einer separat öffnenden Heckscheibe dagegen. Vom Heck kehren wir nun ins Cockpit zurück. Bevor wir loslegen, wollen wir uns mit den grundlegenden Funktionen und dem Einmaleins der Bedienung vertraut machen. Das gelingt uns im Citroen bedeutend einfacher und schneller als im Dacia: der ist vom ergonomischen Optimum ein paar Wagenlängen entfernt – kein Wunder bei dem Preis, der allein durch niedrige Entwicklungskosten haltbar ist. Immerhin aber hat der Dokker in der Topausstattung “Stepway” Ansätze moderner Konnektivität zu bieten: mit dem optionalen “Media Navi Evolution” und seiner Smartphone-Intergration sowie den Verkehrsbehinderungs-Infos. Der Berlingo hat in dieser Hinsicht jedoch wieder einige Facetten mehr im Kasten; wie gewohnt indes meist erst nach Zahlung eines Extra-Obulus.

dacia dokker

Berlingo mit signifikantem Sicherheitsplus – Dokker mit hochwertigen Antrieben

Ebenfalls gefragt sind Zusatzinvestitionen beim Berlingo, wenn man von den 18 verfügbaren Assistenzsystemen profitieren will. Zur Serienausstattung gehören der Müdigkeitswarner (Coffee Brake Alarm) und das Sicherheitspaket: mit Verkehrszeichenerkennung sowie einem aktiven Notbrems- und Spurassistenten. Mit derartigen Helfern kann der Dacia Dokker selbst für alles Geld der Welt nicht dienen: ein Tempomat und ein Bremsassistent sind das höchste der Gefühle – von exotischen Systemen à la Berlingo wie einer Rückfahrkamera, einem Head-up-Display oder einem eigenhändig agierenden Einparkassistent kann keine Rede sein. Dabei würden dem Hochdach-Kombi der Renault-Tochter gerade die Kamera und der Parkassistent gut zu Gesicht stehen: die Rundumsicht ist nicht die beste. Beim passiven Insassenschutz kann sich der Dokker ebenfalls kaum auszeichnen. Beim Berlingo sind Front-, Kopf- und Seiten-Airbags Serie; ein automatisches Notrufsystem gibt es gegen Aufpreis. Und wie sieht es mit der Kindersicherheit aus? Im Dacia ist die Sicherheit der Kindersitze hinten befriedigend bis ausreichend; im Berlingo auf allen drei Sitzen sehr gut.

Was die Bremsleistung, die Fahrstabilität und die Feinfühligkeit der Lenkung anbelangt, können wir im Test keinen eindeutigen Sieger ausmachen. Alle zwei kommen in diesen Disziplinen nicht über ein zufriedenstellend hinaus: bspw. mit einem Bremsweg von gut 36 Metern aus Tempo 100. Beim Test des Federungskomforts verhält sich das Duo auch recht ähnlich: Beide reagieren auf Unebenheiten unnachgiebig, um den hohen Aufbau der Karosserie in Zaum zu halten. Unter der Haube bietet der Berlingo schließlich wieder etwas mehr Auswahl: mit zwei Diesel- und einem Turbo-Benzinmotor. Beim Dokker verteilen sich die Otto- und Dieselmotoren brüderlich. Bei der Schadstoffreinigung und beim Verbrauch sind die Dacia-Motoren von Renault denen von Peugeot/Citroen mindestens ebenbürtig. Bei der Einstufung der Abgasnorm haben aber die PSA-Motoren des Berlingo derzeit die Nase vorne. Sie genügen bereits der anstehenden Norm-Verschärfung Euro 6d, die Dokker Motoren laufen noch nach der aktuellen Norm Euro 6d-temp.

Technische Daten der Modelle im Vergleich

Citroen Berlingo Dacia Dokker
PS-Anzahl: 102 PS bis 131 PS 95 PS bis 131 PS
kW-Anzahl: 75 kW bis 96 kW 70 kW bis 96 kW
Antriebsart: Frontantrieb Frontantrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik mit manuellem Modus Manuell
Kraftstoffart: Diesel, Benzin Diesel, Benzin
Verbrauch (kombiniert): max. 5,3 l/100km max. 6,0 l/100km
CO2-Emission: max. 122 g/km max. 138 g/km
Effizienzklasse: A+ bis A A bis C
Abgasnorm: Euro 6 D Euro 6 (C und D Temp)
Listenpreis: ab 14.434 Euro ab 14.476 Euro
Stand der Daten: 21.07.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Modellvergleich

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Citroën Berlingo erweist sich in den meisten Belange als der bessere Hochdach-Kombi. Er ist geräumiger, praktischer und um Klassen besser ausgestattet: multimedial wie in Bezug auf die Assistenzsysteme. Der Dacia Dokker kann teils aber erstaunlich gut mithalten: etwa beim Stauraumangebot, beim Fahrverhalten und bei den Motoren. Sein Preis ist nominell unschlagbar – bei MeinAuto.de startet der französische Hochdachkombi aber schon ab 14.434 Euro – knapp 6.500 Euro bzw. 31% unter dem Listenpreis. Bei Dacia gibt es traditionell kaum Rabatt, deshalb legt der Dokker mit 14.476 Euro los.

5 von 5 Punkten

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