Leasing – Neuwagen mieten und sparen

Autoleasing wird seit den 80er Jahren als Alternative zum Autokredit angeboten. Inzwischen ist jedes vierte Auto in Deutschland geleast. Wichtig zu wissen ist, dass wenn Sie leasen, mieten Sie! Sie kaufen nichts, sondern erhalten ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht für das Auto. Haben Sie ein geringes Budget, kann ein Neuwagen-Leasing auch ohne Anzahlung vorgenommen werden.

Alle wichtigen Informationen zum Leasing finden Sie auf dieser Seite. Wir präsentieren Ihnen die Vorteile, eine Beispielrechnung, den Unterschied zwischen Restwert- und Kilometerleasing sowie ein Experteninterview mit Alexander Bugge, Branchenexperte und Geschäftsführer von MeinAuto.de.

Hier gibt es das Neuwagen-Leasing mit hohen Rabatten, jetzt konfigurieren und profitieren:

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Unsere Informationen zum Auto leasen

Um sich einen Überblick zu verschaffen, finden Sie hier eine Auflistung aller wichtigen Themen:

  1. Ihr Vorteile beim Leasing
  2. Kilometerleasing
  3. Restwertleasing
  4. Autoleasing mit Anzahlung
  5. Autoleasing ohne Anzahlung
  6. Unser Bedarfskonfigurator
  7. FAQ - Interview zum Autoleasing mit Alexander Bugge

Ihre Vorteile beim Neuwagen-Leasing

Sie zahlen nur für die Nutzungsdauer und den geschätzten Wertverlust des Neuwagens. Eigentümer ist die Bank, die mit Ihnen einen „Mietvertrag” abschließt. Dieses Finanzierungsmodell ist für jeden sinnvoll und attraktiv, der regelmäßig sein aktuelles Wunschmodell für einen bestimmten Zeitraum fahren möchte. Insbesondere für Selbständige ist diese Variante interessant, da sie von den Steuervorteilen profitieren können.

Beim Leasing haben Sie die Wahl zwischen zwei Vertragsarten: Leasing mit Kilometervertrag oder Leasing mit Restwertvertrag. Für beide Arten bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern Top-Konditionen. Egal wofür Sie sich entscheiden, über MeinAuto.de erhalten Sie immer einen hohen Rabatt auf den Listenpreis der Hersteller. Einfach im Neuwagenkonfigurator das gewünschte Modell auswählen und konfigurieren. Im Konfigurations-Schritt „Mein Preis“ finden Sie den Leasingrechner und bekommen dort die passende Rate angezeigt.

Die Vorteile im Überblick:

  • Flexible Laufzeiten von 24 bis 60 Monaten.
  • Größerer finanzieller Spielraum durch niedrige Raten.
  • Bezahlt wird nur für die Nutzungsdauer des Autos.
  • Dank kurzer Laufzeiten fahren Sie immer einen Neuwagen mit modernster Technik.
  • Geringes Reparaturrisiko.
  • Verschiedene Vertragsarten (Restwert- oder Kilometervertrag).

Leasing mit Kilometervertrag

MeinAuto.de - Neuwagen mieten und mit einem Leasing sparen

Wenn Sie sich für das Mieten eines Fahrzeuges entscheiden, wird Privatkunden von den meisten Experten zum Leasing mit Kilometervertrag geraten. So können Sie das Auto nach Vertragsende problemlos und unverbindlich zurückgeben. Immer vorausgesetzt, Sie behandeln den Wagen pfleglich und verschleißen ihn nicht “über normal” oder haben einen Unfall. Im Prinzip zahlen Sie also was Sie verfahren. Das ist die wichtigste Basis zur Berechnung Ihrer monatlichen Rate (neben den Komponenten Anzahlung und Laufzeit).

Vorteil: Mit dem Weiterverkauf des Autos haben Sie nichts zu tun und können ohne Aufwand auf ein neues Auto umsteigen – mit modernster Technik, neuester Ausstattung und auf dem aktuellen Stand der Sicherheit.

Tipp: Achten Sie auf die Kosten für Mehr- und Minderkilometer. Fahren Sie mehr als im Vertrag vereinbart, zahlen Sie zwischen 10 und 20 Cent pro gefahrenen Kilometer extra. Fahren Sie weniger, bekommen Sie eine Erstattung pro Minder-Kilometer. In der Regel gilt dabei eine Freigrenze von +/- 2.500 Kilometer.

So funktioniert Leasing mit Kilometervertrag über MeinAuto.de

  • Sie konfigurieren Ihren Neuwagen und entscheiden sich für ein Händlerangebot.
  • Die angezeigten Preise sind Barpreise inklusvie Mehrwertsteuer.
  • Wählen Sie die Option „Kilometer-Leasing”.
  • Anschließend können Sie Laufzeit, Laufleistung und Anzahlung individuell festlegen.
  • Die MeinAuto.de Servicemitarbeiter unterbreiten Ihnen daraufhin ein individuelles Leasingangebot mit Kilometervertrag für Ihren Traumwagen.

Leasing mit Restwertvertrag

Wenn Sie nicht genau wissen, wie viele Kilometer Sie im Jahr fahren oder eine Alternative zur Schlussraten-Finanzierung suchen, könnte ein Leasing mit Restwertvertrag interessant für Sie sein. Der Restwert ist ähnlich wie bei der Schlussraten-Finanzierung eine Restsumme des Kaufpreises.

Leasing mit einem Kilometervertrag über MeinAuto.de

Der Restwert steht für den geschätzten Wert des Neuwagens nach Ende der vertraglichen Laufzeit und wird anhand von Restwertanalysen (Stichwort: Schwacke) berechnet. Der prognostizierte Restwert eines Neuwagens hängt im Wesentlichen von der Marke, dem Modell, der Laufzeit und der Ausstattung ab. Ein gefragtes Modell mit einer gehobenen Ausstattung hat nach Ende der Vertragslaufzeit als Gebrauchtwagen einen höheren Wert und lässt so die Leasingrate sinken.

Nachteil: Hat das Auto am Ende der Vertragslaufzeit nicht den Wert, der im Vertrag kalkuliert war, tragen Sie das finanzielle Risiko bei der Rückgabe. Als Leasingnehmer zahlen Sie die Differenz zwischen dem kalkulierten und dem realen Restwert. Achten Sie deshalb immer auf eine realistische Restwertprognose.

Autoleasing mit Anzahlung

Restwertvertrag Angebote über MeinAuto.de vermitteln lassen

Hier haben wir ein Rechenbeispiel zum VW Golf 6, der nicht mehr bestellbar ist. Wir sind von einem Kaufpreis von rund 14.000 Euro ausgegangen. Die Leasingraten sind abhängig vom Endpreis, vom Zinssatz, Restwert und eventuellen Sonderzahlungen, wie eine Anzahlung. Die Raten des neuen VW Golfs oder anderen Modellen diverser Marken, wie zum Beispiel von Skoda, Seat oder Opel, können abweichen.

Laufzeit Laufleistung Anzahlung Rate pro Monat
24 Monate 10.000 km 3.500 € 94 €
36 Monate 10.000 km 4.500 € 74 €
48 Monate 10.000 km 5.500 € 61 €
60 Monate 10.000 km 6.500 € 56 €

Autoleasing ohne Anzahlung

Das Neuwagen-Leasing ist sehr vielseitig. Neben der Auswahl von Laufzeit, Kilometerlaufleistung oder Art kann man auch die Höhe der Anzahlung wählen. Möchte man die monatlichen Raten drücken, wählt man eine höhere Anzahlung. Doch auch ein Leasing ohne Anzahlung ist über MeinAuto.de möglich, dabei steigen allerdings die monatlichen Raten für den gewählten Neuwagen.

Hierfür haben wir die Raten für den VW Golf 6 nochmals berechnet. Diesmal ohne eine Anzahlung:

Laufzeit Laufleistung Anzahlung Rate pro Monat
24 Monate 10.000 km 0 € 251 €
36 Monate 10.000 km 0 € 209 €
48 Monate 10.000 km 0 € 191 €
60 Monate 10.000 km 0 € 184 €

So funktioniert Leasing mit Restwertvertrag über MeinAuto.de

  • Sie konfigurieren Ihren Pkw und entscheiden sich für ein Angebot.
  • Die angezeigten Preise sind Barpreise inklusive Mehrwertsteuer.
  • Wählen Sie die Option „Restwert-Leasing”.
  • Im Kreditrechner können Sie Laufzeit, Laufleistung und Höhe der Sonderzahlung individuell bestimmen.
  • Der Restwert wird je nach Marke und Modell auf Basis aktueller Analysen angezeigt.
  • Die monatliche Leasingrate passt sich sofort flexibel Ihren Angaben an.
  • Sie erhalten außerdem eine Übersicht mit weiteren Leasingbeispielen.

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Hier finden Sie den passenden günstigen Neuwagen, egal ob Sie sich bereits auf ein Modell festgelegt haben oder noch nicht genau wissen welches Fahrzeug es sein soll.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Autoleasing mit Alexander Bugge

MeinAuto.de Geschäftsführer und Autoexperte Alexander Bugge

Der Abschluss eines Leasingvertrages ist nichts Alltägliches und benötigt eine ausführlichere Erklärung als der Barkauf. Aus diesem Grund haben wir unseren Geschäftsführer Alexander Bugge, einen Experten des Neuwagenmarktes, gebeten sein Wissen und seine langjährige Erfahrung mit uns zu teilen.

Hier sehen Sie alle Fragen im Überblick:

Herr Bugge, was ist ein Leasing und was ist das besondere an einem Autoleasing?

Offiziell nennt sich ein Leasing „Nutzungsüberlassungsvertrag”. Vereinfacht lässt sich sagen, dass es sich dabei um eine Art Mietvertrag handelt. Wie die Miete für eine Wohnung, zahlt man bei einem KFZ-Leasing eine Rate für die Nutzung des Autos. Der sogenannte Leasingeber bleibt weiterhin der Eigentümer des Fahrzeuges, das heißt, er behält auch den KFZ-Brief. Der Leasingnehmer zahlt dem Eigentümer des Autos einen gewissen Betrag, um den Pkw fahren zu dürfen.

Welche Vorteile hat ein Autoleasing gegenüber einem Barkauf?

Der größte und wichtigste Vorteil ist, dass der Leasingnehmer kein Eigenkapital benötigt. Das heißt, der Leasingnehmer kann zwar bei Abschluss des Leasingvertrages eine Sonderzahlung leisten, muss dies jedoch nicht. Es fallen dann ab Vertragsschluss nur die monatlichen Raten an. Im Anschluss an die Vertragslaufzeit hat der Leasingnehmer keine Verbindlichkeiten, wie den Fahrzeugverkauf oder eine Anschlussfinanzierung, da er nicht Eigentümer des Pkws ist.

Lediglich beim Restwertleasing könnten schwankende Restwerte Einfluss auf die Rückgabekonditionen haben. Beim Kilometerleasing gehen diese Schwankungen immer zu Lasten der Leasinggeber. Ein Verkauf nach Vertragsschluss und die damit entstehenden zeitlichen und vielleicht nervlichen Probleme entfallen in jedem Fall. So kann der Leasingnehmer das Auto einfach abgeben, in einen neuen Mietvertrag wechseln, eine Finanzierung abschließen oder ein neues Modell bar kaufen.

Man hört immer, dass ein Leasing besonders für Unternehmen interessant sein soll. Was hat es damit auf sich?

Nutzfahrzeuge mit einem Leasing über MeinAuto.de vermitteln lassen

Das hat verschiedene Gründe. Der größte Vorteil für Gewerbetreibende ist, dass diese die Leasingraten als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzen können. So können Firmen beim Autoleasing die monatlichen Kosten in der Bilanz angeben und so die Steuerschuld beim Finanzamt mindern. Auch zu bedenken ist, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit mit kurzfristigen wirtschaftlichen Veränderungen zu rechnen ist. So ist Planungssicherheit für ein Unternehmen das A und O.



Eine vereinbarte Leasingrate ist langfristig vereinbart und kann von keiner Seite geändert werden. Selbst bei Zinsänderungen und Wertänderungen des Autos bleiben die monatlichen Zahlungen gleich. Anders beim Barkauf. Da muss der Käufer am Kauftag eine große Summe auf den Tisch legen. Besonders für kleinere Unternehmen oder Start-ups schränkt ein Barkauf die Liquidität stark ein. Deswegen spricht vieles für ein Leasing, weil sich dort das Leasingobjekt durch die Einnahmen quasi selbst finanziert.

Alles hat auch Schattenseiten. Welche Nachteile hat ein Leasing gegenüber einem Kauf?

Auch ein Pkw-Leasing hat Nachteile: Im Moment höre ich von vielen Freunden und Kollegen, dass sie aufgrund des niedrigen Zinsniveaus das Auto lieber kaufen oder finanzieren. Falls das Geld zur Verfügung steht oder ein günstiger Kredit zu finden ist, lohnt sich ein Leasing meist nicht. Fehlen einem jedoch diese Optionen, sollte man verschiedene Leasingangebote vergleichen. Sowohl ein Restwert- also auch ein Kilometerleasing kann Nachteile mit sich bringen. Beim Kilometerleasing einigt man sich im sogenannten Kilometerabrechnungsmodell mit dem Leasingeber auf eine maximale Laufleistung während der Vertragsdauer.

Wird diese überschritten, muss für die Mehrkilometer nachgezahlt werden. Aber auch bei Restwertverträge gibt es ein wichtigen Punkt zu beachten: Unterschreitet man den vorher vereinbarten Restwert durch verursachte Schäden am Auto oder einen zu hoch kalkulierten Restwert, muss die Differenz nachgezahlt werden.

Kilometervertrag, Restwertvertrag, … Welche Vertragsformen gibt es überhaupt?

Grundsätzlich unterscheidet man im Automobilhandel diese zwei Varianten: das Kilometer- und das Restwertleasing.

MeinAuto.de Preisvergleich - Ausahl des bevorzugten Leasings

Beim Kilometerleasing wird zwischen den Vertragspartnern eine bestimmte Laufleistung vereinbart, die der Leasingnehmer mit dem Fahrzeug in der Vertragslaufzeit zurücklegen darf. Wird die im Vertrag vereinbarte Kilometer-Grenze überschritten, muss nachgezahlt werden. Falls sie unterschritten wird, erhält der Leasingnehmer eine Rückerstattung pro weniger gefahrenem Kilometer. Der Wertverlust ist für den Fahrer des Autos während der Vertragslaufzeit nicht relevant. Er muss lediglich für mögliche Schäden oder eine unüblich starke Abnutzung aufkommen.

Die Grundlage für das Restwertleasing ist ein bei Vertragsschluss kalkulierter Restwert nach Ablauf der Vertragslaufzeit. Die komplexen Zusammenhänge der Restwertermittlung haben sogar einen eigenen Wirtschaftszweig entstehen lassen. Viele Faktoren, wie der Fahrzeugtyp, das Image der Marke, das Alter, die Nachfragesituation am Gebrauchtwagenmarkt sowie letztendlich der Fahrzeugzustand müssen bei der Berechnung berücksichtigt werden. Läuft der Vertrag nun aus, wird der berechnete Restwert und der tatsächliche Restwert verglichen. Liegt eine Differenz vor, muss diese in der Schlussrate des Leasingvertrages ausgeglichen werden.

Die Restwertsumme scheint ein komplexer Punkt beim Leasing zu sein. Wovon ist er genau abhängig?

Wie bereits erwähnt haben viele Faktoren Einfluss auf die Kalkulation. Vereinfacht gesagt, ist der Restwert der Preis, den der Leasinggeber bei einem Verkauf des Pkws nach der Vertragslaufzeit auf dem Gebrauchtwagenmarkt glaubt erzielen zu können. Je höher der erwartete Preis für den Gebrauchtwagen ist, desto weniger Wertverlust muss in die Leasingrate eingerechnet werden und desto niedriger wird die Leasingrate.

Mein Tipp: Fahrzeuge, die sich nach der Leasinglaufzeit gut an Privatleute weiterverkaufen lassen, haben in der Regel auch bessere Restwerte und somit auch niedrigere Leasingraten. Es zeigt sich häufig, dass kleinere Motorisierungen und Kombis günstiger im Leasing sind, als hochmotorisierte und individuell getunte Sportwagen.

Besteht die Möglichkeit zusätzlich entstehende Kosten und Risiken zu umgehen?

Ja, die gibt es. Gesetzlich verpflichtend ist nur eine Teilkaskoversicherung für den Leasingnehmer. Da sich viele Leasinggeber bei einem Totalschaden gegen einen Geldausfall absichern wollen, werden oft Vollkaskoversicherungen vertraglich vorgeschrieben. Diese empfehle auch ich jedem Leasingnehmer. Sie übernimmt bei einem Totalschaden oder Diebstahl zumindest den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs. Dieser Wiederbeschaffungswert ist oftmals geringer als der vereinbarte Restwert. Daher rate ich darüber hinaus zu einer sogenannten GAP-Deckung. Diese zahlt den Differenzbetrag zwischen Wiederbeschaffungs- und Restwert.

Mein Tipp: Auch eine Restschuldversicherung, die bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit die Raten weiter zahlt, kann empfehlenswert sein. Hierbei sollte man aber bedenken, dass man zugunsten einer solchen RSV, seine Rechte gegenüber dem Leasinggeber an die Versicherung abtritt.

Kommen wir zum spannenden Teil! Wie berechnet sich eine Leasingrate?

Die Leasingrate ist das Ergebnis der Rechnung „Anschaffungswert mal Ratenfaktor durch Hundert”. Erhöht sich der Anschaffungspreis, dann erhöht sich auch die Leasingrate. Das klingt zunächst einfach. Durch den Ratenfaktor wird es allerdings ein bisschen komplizierter. Dieser setzt sich aus dem Zinssatz, der Laufzeit, dem prognostiziertem Restwert und eventuellen Sonderzahlungen zusammen. Leasingbanken verfolgen selbstverständlich ein finanzielles Interesse beim Leasinggeschäft und rechnen eine Gewinnspanne mit ein.

Leasingrate=Anschaffungswert*Ratenfaktor/100

Die ganze Berechnung wird so zu einer sehr komplexen finanzmathematischen Formel. Der Leasingfaktor wird vom Leasinggeber vorgeben und nicht im Vertragsgespräch verhandelt.

Den Anschaffungspreis zu senken, ist für Kunden die einfachste Möglichkeit die monatlichen Raten zu verringern. Aus diesem Grund rate ich dazu immer nach Rabatten auf den Herstellerlistenpreis zu fragen oder über ein Vermittlungsportal wie MeinAuto.de das günstigste Angebot suchen zu lassen. Wertstabile Autos haben in der Regel eine niedrige monatliche Rate, weil der Leasinggeber weniger Wertverlust kalkulieren muss.

Mein Tipp: Für eine niedrige Leasingrate sollte man auf den Listenpreis, die Wertstabilität des Autos und auf den Zinssatz samt Laufzeit achten.

Welche Pflichten habe ich als Leasingnehmer?

Der Leasingnehmer ist bei einem Autoleasing zwar nicht der Eigentümer des Autos, muss sich aber so behandeln lassen. Das bedeutet, er muss für Schäden oder den Verlust des Autos aufkommen. Die Gewährleistung oder eine freiwilligen Garantie des Herstellers greifen selbstverständlich auch bei einem Leasingvertragsverhältnis.

Um bei einem Unfall oder einem Totalschaden nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, besteht außerdem die Pflicht des Leasingnehmers, sich um eine Versicherung zu kümmern. Meist wird vom Eigentümer eine Vollkaskoversicherung vorausgesetzt. Aber auch die Verantwortung, dass die Inspektionen durchgeführt werden und dass ein Scheckheft einwandfrei geführt wird, liegt beim Besitzer.

Wie kann ich ermitteln, welche jährliche Laufleistung für mich die Richtige ist? Und was passiert, wenn ich diese Laufleistung überschreite?

Es gibt zwei einfache Möglichkeiten, die eigene Laufleistung zu prognostizieren, um bei Vertragsabschluss nicht die falsche Kilometerbegrenzung zu wählen. Zum einen kann ich grob hochrechnen, wie viele Kilometer ich pro Woche fahren werde. Diese Strecke rechne ich dann hoch auf das Jahr.

km pro Woche/ 7 Tage*365 Tage

Zum anderen hat jeder die Möglichkeit, auf Basis seiner Vergangenheitswerte eine durchschnittliche Laufleistung zu errechnen. Dazu ermittle ich die tatsächlich gefahrenen Kilometer und teile diese dann durch die Differenz der Anzahl der Tage, die das Auto in meinem Besitz war.

km heute-km beim Kauf/Anzahl gefahrener Tage

Mein Tipp: Ich würde immer einen kleinen Zuschlag mit einrechnen. Schnell erreicht man ungewollt die vereinbarte Kilometergrenze. Oftmals zahlt man durch eine monatlich höhere Rate unter dem Strich weniger, als man für mehr gefahrene Kilometer hätte nachzahlen müssen. Das kann bei deutlich zu viel gefahrenen Kilometern ins Geld gehen. Je nach dem, was im Leasingvertrag vereinbart ist, schwankt der Preis pro zusätzlichem Kilometer zwischen 10 und 20 Cent.

Was muss ich nach Vertragslaufzeit bei der Abgabe beachten?

Bei der Fahrzeugrückgabe kommt es darauf an, welche Vertragsvariante gewählt wurde – Kilometer- oder Restwertvertrag. In beiden Fällen wird aber ein Gutachten eingeholt, welches den aktuellen Wert des Autos dokumentiert. Ein objektives Gutachten ist eine wichtige Grundlage für die Rückgabe des Autos nach einem Restwertleasing. Dort wird die Differenz zwischen dem prognostiziertem Restwert und dem tatsächlichen Wert des Autos errechnet.

Wie bereits erwähnt, müssen Schäden am Fahrzeug immer vom Leasingnehmer beglichen werden. Sollte der Leasingnehmer durch seine Nutzung einen stärkeren Wertverlust über die gewöhnliche altersbedingte Abnutzung hinaus verursacht haben, so trägt er auch diese Kosten. Dieser Minderwert entsteht zum Beispiel, wenn die Sitze größere Flecken aufweisen.

Ist das Fahrzeug mehr Wert als im Vertrag vereinbart, werden dem Leasingnehmer ca. 75% dieses Betrages gutgeschrieben. Die restlichen 25% behält die Leasinggesellschaft aus steuerlichen Gründen ein.

Bei einem Kilometerabrechnungsmodell werden grundsätzlich die vereinbarten Kilometer und die gefahrenen Kilometer verglichen und eine Abweichung über die Toleranz hinaus mit dem Preis pro Mehrkilometer multipliziert. Sollte die vereinbarte Laufleistung nicht erreicht worden sein, werden die Minderkilometer mit der vertraglich festgelegten Vergütungssumme pro Minderkilometer multipliziert und dem Leasingnehmer gutgeschrieben.

Mein Tipp: Hat man das Auto lieb gewonnen, besteht für den Leasingnehmer bei Rückgabe des Fahrzeuges die Möglichkeit das Fahrzeug zu übernehmen. Das heißt, er kann beim Leasinggeber die Konditionen für einen Barkauf, eine Finanzierung oder ein weiteres Leasing anfragen. Die Entscheidung für ein Angebot liegt allerdings bei der Leasinggesellschaft.

Sie haben noch weitere Fragen zum Thema Leasing?

Unsere Verkaufsberater helfen Ihnen gerne weiter. Konfigurieren Sie Ihren Wunschneuwagen und fordern Ihr kostenloses Vermittlungsangebot an. Im Anschluss wird sich einer unserer kompetenten Berater per Telefon oder per Email bei Ihnen melden und alle offenen Fragen mit Ihnen persönlich klären.

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