▶ Innenraum & Ausstattung
Zwei Ausstattungen – 2-Zonen-Klimaanlage, 17-Zoll-Räder und Voll-LED-Scheinwerfer ab Werk
Stattdessen setzt Skoda auf durchdachte Details. Die vierte Generation bekam Ende 2023 eine Modellpflege. Sie spendiert dem Octavia Combi ab Werk u.a.: aerodynamischer geformte Schürzen, modifizierte LED-Scheinwerfer sowie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im “Mensa Aero”-Design. Besonders sinn- und wirkungsvoll sind die überarbeiteten, optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer. Sie bestehen in der neuen Generation aus zwei Bi-LED-Modulen. Die äußeren sind für das Fern- und Abblendlicht zuständig – die inneren sorgen mit 36 Matrix-Segmenten für eine noch variablere Ausleuchtung.
Genutzt wird dieser Vorzug bspw. von der anpassungsfähigen Allwetterlicht-Funktion; sie ersetzt die statischen Nebelscheinwerfer. Die “Matrix-LED”-Scheinwerfer der Generation II indes sind nur ein Beispiel für die vielen praktischen Extras. Die meisten sind beim aktuellen Octavia Combi zumal Serie, d.h. Teil der Basisausstattung “Selection”. Die Temperatur regelt eine 2-Zonen-Klimaautomatik, die Vordersitze erwärmt eine Sitzheizung; und das Multifunktions-Lenkrad veredelt ein Lederbezug.
Octavia Combi: 9 Design Selections werten den Innenraum individuell auf
Alles in allem ist der Innenraum des Skoda Octavia Combi seit der Modellpflege noch sorgfältiger, feiner und nachhaltiger eingerichtet. Wie nachhaltig und hochwertig das Interieur ausfällt, kann jeder mitbestimmen: durch die Wahl einer Interieur-Ausstattungsvariante, “Design Selections” genannt. Die “Suite”-Selection setzt etwa auf nachhaltiges Leder, die Selections “Lodge” und “Sportline” auf recycelte Stoffe. Die beiden Digital-Displays sind weniger nachhaltig, dafür gut ablesbar und vielseitig konfigurierbar.
Im Octavia Combi Selection haben beide eine Größe von 10 Zoll: die Instrumentenanzeige “Digital Cockpit Plus” wie der freistehende Touchscreen des Online-Infotainmentsystems. Interessant ist hier der Vergleich mit dem Golf-Kombi. VW verbaut gleich ab Werk das schnellere Infotainment mit dem größeren, 13-Zoll-Touchscreen. Beim Skoda kostet es extra; umfasst dann aber auch ein Navigationssystem – und die Sprachassistentin “Laura”.
Octavia Combi ab Werk voll digital und unvergleichlich geräumig – innen wie im Kofferraum
Die Integration der Smartphones gelingt sowohl im Octavia Combi wie im Golf Variant bereits dem Serienmodell ohne Kabel. Das kabellose Laden derselben ist jedoch nur beim Skoda ab Werk möglich; dank der Phonebox mit 15 kW Ladeleistung. Vier der fünf Serien-USB-C-Anschlüsse haben mit 45 kW noch mehr Ladepower. Insgesamt ist die Konnektivität im Octavia serienmäßig besser als im VW – und die Bedienung gestaltet sich dank des separaten Klimabedienteils einfacher.
Die praktischen Drehregler hat aber auch Skoda mittlerweile aus dem Octavia Combi entfernt. Die Raumfülle bleibt indes von allen Veränderungen unberührt – und damit unangetastet die großzügigste aller Mitbewerber: sei es ein Golf Variant, Toyota Corolla Touring Sports oder ein Audi A4 Avant. Selbst auf der Rückbank reicht der Platz für beinahe zwei Meter große Fahrgäste. Ebenso überragend ist das Laderaumvolumen: mit 640 bis 1.700 Litern; beim Opel Astra Sports Tourer sind es bspw. 597 bis 1.634 Liter.