Das Außenkleid des Kleinwagens in dritter Generation zeigt sich mit scharfen Knicken und Kanten, wuchs gegenüber der Vorgängermodellreihe um drei Zentimeter in der Breite, wohingegen die Höhe um zwei Zentimeter abnahm.
Dadurch steht der i20 etwas satter und dynamischer auf der Straße, kann sich dank diverser Akzente klar von seinen Mitbewerbern absetzen und verströmt aus jeder Perspektive attraktives Esprit. Auf den ersten Blick ist bei dem Fahrzeug unklar, ob es denn nun ein Kleinwagen ist oder nicht.
Eben dieses extrem frischer wirkende Design lässt den i20 insgesamt größer wirken, als er es tatsächlich ist. Der Abstand zum Hyundai i30 scheint geschrumpft. Seitlich betrachtet dominiert eine flach verlaufende Dachlinie und eine deutlich zum Heck ansteigende Fensterlinie.
Das Heck bezaubert den Betrachter mit einer frechen, trapezartig gezeichneten Lichtarchitektur, die sogar mit einem durchgängigen Reflektorband aufwartet. Wäre dies ein echtes Lichtband, hätte der kleine Koreaner etwas, was sonst keiner aus diesem Segment im Repertoire hat. Eine Idee fürs nächste Facelift vielleicht?