Exterieur
VW Touran Exterieur: eher für Pragmatiker als für Ästheten
Muss ein mustergültiger Alltagsbegleiter schön sein? Wohl kaum. Gutes Aussehen ist bei einem Familienauto ein Bonus, so lange es der Funktion zuträglich ist. Natürlich ergibt ein schönes Auto vor einem schönen Haus ein schönes Bild: die Optik ist also keineswegs zu vernachlässigen. Sie, das gute Aussehen, ist – wenn überhaupt – eine der wenigen Schwächen des VW Touran. Neben einem schnittigen SUV sieht der Kompaktvan aus Wolfsburg sicherlich etwas altbacken aus.
Selbst der einzige direkte, verbliebene Herausforderer, der ebenfalls als 7-Sitzer verfügbare Dacia Jogger, tritt markanter, moderner auf. Doch was hat man im Alltag von einem Schönling, der zu wenig zu gebrauchen ist? Der Touran sieht so aus wie er ist. Praktisch und funktional: mit einem über 1,8 Meter hohen Aufbau – und mit einer höchst praktischen, in dezentem Schwarz oder stilvollem Silber gehaltenen Dachreling.
Dieses für Vans typische Merkmal trägt der VW Touran in beiden Ausstattungen. Auch die wichtigsten Zierelemente sind der “Comfortline” und der “Highline” gemeinsam: der schwarze Kühlergrill mit seinen verchromten Lamellen; und die in der Wagenfarbe lackierten Spiegel sowie Stoßfänger. Das zentrale optische Unterscheidungskriterium sind die Felgen. In der Serienausstattung “Comfortline” messen die Alufelgen 16, in der “Highline” 17 Zoll.