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Seat Arona (Test 2022): Frisch gepflegt in immer frischere Höhen?

Auf Teneriffa ragen die Berge über 3.700 Meter auf. An ihrem Fuß, im Süden, liegt die Stadt Arona. Nach ihr hat Seat sein kleines Kompakt-SUV benannt. Dass es der Seat Arona hoch hinauf schaffen würde, war also vorgezeichnet. Mit gut 350.000 verkauften Exemplaren ist er eines der erfolgreichsten Modelle der Klasse; neben dem VW T-Cross bspw. Das Modelljahr 2022 versucht den Erfolgslauf frisch geliftet fortzusetzen. Ein Testbericht.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

SEAT-Arona-Xperience

© Seat

Der Seat Arona 2022 im Schnellcheck


Stärken

  1. Geschärftes Offroad-Designprofil
  2. Neues Innenraum-Design
  3. Hochwertigere Vernetzung
  4. Guter Komfort
  5. Verbesserte Assistenzsysteme
  6. Hochwertigere Materialien im Innenraum
  7. Umfangreichere Ausstattung

Schwächen

  1. Teurer als bisher
  2. Kein echter alternativer Antrieb

SEAT-Arona-Xperience

© Seat

Seat Arona Facelift: Neu Nase mit stärkerer Offroad-Optik

Seat nennt den Arona ein urbanes Kompakt-SUV, ein Crossover für die Stadt. Die Ausgangsbasis war 2017 der Seat Ibiza. Die Kleinwagen-Basis wurde um rund zehn Zentimeter gestreckt, erhöht – und in das Kleid eines SUVs gesteckt. Die Mischung kam von Beginn an bestens an. Der Seat Arona ist eines der Lieblingsmodelle der A-Segment-SUVs – und für Seat ein Schlüsselmodell. Das wirft die Frage auf, wie mutig die Spanier die Modellpflege angelegt haben. Geben sie sich mit dezenten Retuschen am In- und Exterieur zufrieden; oder krempeln sie den Arona von Grund auf um?

Beim Design hat sich Seat eher für die erste Richtung entschieden, allerdings in einer mutigen Variante. Der Seat Arona sieht seit dem Facelift optisch doch sichtlich anders aus. Am markantesten sind die Veränderungen an der Nase. Der vordere Stoßfänger sitzt tiefer, baut schmaler; und wird von großen Lufteinlässen flankiert. Die optionalen Nebelscheinwerfer sind nach oben; knapp unterhalb die umgeformten Hauptscheinwerfer, gewandert. Sie stattet Seat jetzt ab Werk mit den neuen “Eco-LED”-Scheinwerfern aus. Ihr Vorteil: ein geringerer Energieverbrauch und eine bessere Ausleuchtung.

© Seat

Neues Heck, frische Farben, andere Räder – identische Abmessungen

Ziel dieser Design-Modifikationen ist es, dem Arona eine stärkere Offroad-Optik zu geben. Dasselbe Ziel verfolgen der neu geformte Heckspoiler und Heck-Diffusor. Insgesamt tritt der frische Arona ein wenig kantiger auf: den Geländewagen kauft ihm freilich keiner ab. Aber, das wäre auch zu viel des Guten. Der Arona soll ein gut gekleidetes City-SUV bleiben: da passt der Dreitagesbart besser als der Zottelbart. Dass es nicht an individuellem Chique und Charme fehlt, gewährleisten die anderen Exterieur-Neuerungen. Das Schuhwerk etwa bringen drei frische Leichtmetallfelgen-Designs modisch auf Vordermann.

Auch die Palette der Lackfarben hat Seat aufgefrischt: mit den Farben “Asphalt Blau”, “Dark Camouflage” und “Saphire Blau”. Fürs Dach gibt’s ebenfalls drei neue Farbtöne, “Magnetic Grau”, “Midnight Schwarz” und ein strahlendes Weiß. Mit dem neuen, in einer Handschrift-Optik gezeichnete Modellschriftzug, bekommt der Arona den letzten Feinschliff. Das Format ließ Seat – wie üblich bei Facelifts – unangetastet. D.h., der Seat Arona ist auch nach der Pflege 4,15 Meter lang, 1,78 breit und 1,54 hoch. Der Radstand erstreckt sich wie bisher über 257 Zentimeter.

SEAT-Arona-Xperience

© Seat

Seat Arona auch 2022 schick & praktisch

Mit dieser Maßgabe wechseln wir in den Innenraum. Die Maße hat Seat wieder in ein ungewöhnlich großzügiges Platzangebot verwandelt. Hinter dem Lenkrad sitzt es sich auch mit über 1,90 Metern bequem; hinten haben zwei Erwachsene mit rund 1,80 Metern noch ausreichend Platz: beachtlich für einen Kleinwagen. Besonders variabel und flexibel ist das Platzangebot indessen nicht: eine längs verschiebbare Rückbank mit verstellbaren Lehnen-Neigungen fehlt im Arona. Dafür offeriert er mit 400 bis 1.280 Litern ein Stauraumvolumen, mit dem sich arbeiten, sprich einiges transportieren lässt.

Das Volumen gehört zu den größten seiner Klasse. Zum Vergleich: Der Citroën C3 Aircross 410 bis 1.289. Praktisch ist der Arona-Kofferraum außerdem: Die Öffnung ist breit und hoch, der Kofferraum kaum verwinkelt, die Ladefläche bei umgeklappten Lehnen eben. Die innere Ladekante verschwindet mit dem variablen Ladeboden ab Werk nahezu zur Gänze; die äußere Kante ist und bleibt mit 70 Zentimetern in einer akzeptablen Höhe. Kurzum: Der Kofferraum ist schnell beladen und wir können uns dem überarbeiteten Innenraum widmen.

SEAT-Arona-FR

© Seat

Feiner und übersichtlicher eingerichtet, besser vernetzt

Das Einsteigen fällt uns dank der erhöhten Sitze recht leicht; hinten aber fehlen uns nach wie vor die Dachhaltegriffe. Vorne fällt uns sofort das neu gestaltete Armaturenbrett auf. Es ist klarer gegliedert, mit einem breiten Sims auf halber Höhe. Darüber liegen links und rechts außen die umgestalteten Lüftungsdüsen; dazwischen, zentral über der Mittelkonsole der jetzt frei schwebende Touchscreen der Infotainment- bzw. Navigationssysteme. Die Bildschirme sind in der neuen Position einfacher zu erreichen – und dank der größeren Flächen einfacher abzulesen.

Serienmäßig, i.e. in der “Reference”-Ausstattung, verbaut Seat sein neues Media-System: mit einem gut acht Zoll großen Touchscreen, “DAB+”-Radio und vier Lautsprechern. Die Smartphone-Integration “Full Link” kostet allerdings weiter 220 Euro extra. Neu ist, dass die Integration über “Wireless Full Link” auch ohne Kabel funktioniert. Kabelloses Laden beherrscht der Arona ebenfalls: für 240 Euro extra; oder mit Hilfe des “Infotain”-Vorteilspakets. Es kostet 1.100 Euro und installiert auch das Navigationssystem mit dem 9,2-Zoll-Touchscreen; verfügbar ist es erst ab der “Style”-Ausstattung.

Modellpflege wertet Assistenz-Angebot auf

Wir kehren noch einmal zur Serienausstattung des Arona zurück. Seat hat sie mit der Modellpflege deutlich aufgestockt. Teil des Arona Reference sind z.B. auch: ein acht Zoll großes, volldigitales Kombiinstrument, ein Spurhalteassistent sowie die Müdigkeits-Erkennung. Von allen drei Extras war einst beim Debüt 2018 keine Spur. Natürlich, damals kostete das Basismodell noch 16.290 Euro; aktuell sind es 19.990. Trotzdem, in unseren Zeiten ist das ein eher moderater Preisanstieg – vor allem in Anbetracht des Wert- und Qualitätsgewinns.

Denn mit dem Facelift hat auch die Materialqualität des Innenraums angezogen; gekonnte Lichtspiele wissen das Interieur entsprechend in Szene zu setzen. Viel Inszenierung benötigt der Arona jedoch nicht: er hat auch unter der Oberfläche Gehaltvolles zu bieten. Insbesondere bei den Assistenzsystemen legt Seat kräftig nach. Ein Beispiel ist der optionale Spurwechselassistent “Side Assist”. Mit genaueren Radarsensoren hat er den toten Winkel noch zuverlässiger im Blick. Beim Einparken hilft auf Wusch nun der teilautonome Parkassistent.

SEAT-Arona-Xperience

© Seat

Seat Arona weiter ohne echten alternativen Antrieb

Er kann wie der ebenfalls teilautonome “Travel Assist” – automatische Anpassung der Geschwindigkeit und des Abstandes – über diverse Pakete ergänzt werden. Gleiches gilt für die Verkehrszeichenerkennung und den Fernlichtassistenten. Ergänzen lässt sich die Grund- auch mit drei weiteren Ausstattungen. Zurück ist die “Xperience”-Linie, die vor allem den Offroad-Charakter herausstellt. Bei den Motoren ist das Arona Sortiment bis dato vor allem durch die Abwesenheit von alternativen Antrieben aufgefallen. Die einzige Ausnahme war uns ist der Erdgasantrieb.

Gas hat als alternativer Kraftstoff zwar viel Potential, bspw. als regeneratives Erdgas oder E-Gas. Die geopolitische Lage hat den Erdgasantrieb aber noch weiter ins Abseits gestellt. Ob er von dort je zurückkehrt, darf bezweifelt werden. So ist und bleibt das Antriebssortiment des Arona real rein konventionell besetzt: mit dem Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 TSI und 95 PS bzw. 110 PS; sowie dem Vierzylinder-Turbobenziner 1.5 TSI mit 150 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 5,3-6,4 Liter auf 100 km, 119-145 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B).

Technische Daten des Seat Arona


PS-Anzahl: min. 95 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 70 kW max. 110 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik, Manuell
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch Benzin: 4,9-5,0 l/100 km
CO₂-Emission 113-115 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 19.990 Euro
Stand der Daten: 15.08.2022

Konkurrenzmodelle


Ein SUV wie der Arona findet sich nicht an jeder Ecke. In unserem Onlineshop ist der Seat aber nur einer von vielen Neuwagen. Drei andere Beispiele sind: der Peugeot 2008 ab 21.669 Euro und 23 %, der Opel Crossland X ab 21.456 Euro und 20 %; oder der Kia Stonic ab 15.341 Euro und 18 % Neuwagenrabatt. Attraktiv ist bei uns auch eine Finanzierung – etwa unser Autoleasing ab 1,9 %.

Unser Fazit zum Seat Arona


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 15.08.2022
Viel gab es am Seat Arona im Grunde nicht zu verbessern – das wenige wurde bei der Modellpflege angegangen. Der Innenraum ist jetzt übersichtlicher, hochwertiger eingerichtet – und besser vernetzt; geräumig war er bereits zuvor. Bei den Assistenzsystemen hat Seat ebenfalls nachgebessert; die Optik in Richtung “Offroad” weiterentwickelt. Einziger größerer Makel. Abgesehen vom Erdgasmotor fehlt weiterhin ein alternativer Antrieb. Bei MeinAuto.de gibt es den modellgepflegten Arona ab 18.458 Euro: 21 % respektive 4.700 Euro unter dem Listenpreis.

     
5 von 5 Punkten


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