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Renault Captur Hybrid (Test 2022): Wie gut ergänzt der Voll- den Plug-in-Hybrid?

Als der Renault Captur 2013 das erste Licht der Autosalons erhaschte, waren Modelle seiner Bauart – Mini-Crossover – selten. Bei der Premiere der zweiten Baureihe 2019 war der Parkplatz hingegen voll: mit Konkurrenten wie dem Ford Puma, dem VW T-Cross etc. Einen Plug-in-Hybrid aber haben die wenigsten Mini-SUVs – noch seltener schnurrt ein Vollhybrid an seiner Seite. Renault bietet beides. Wir haben den neuen Captur Hybrid im Test.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

Renault Captur

© Renault

Der Renault Captur Hybrid im Schnellcheck


Stärken

  1. ansprechend dynamischer Vollhybrid
  2. gute Effizienz
  3. harmonischer Fahreindruck
  4. geringerer Stauraumverlust als PHEV
  5. kein externes Laden
  6. ab 2023 günstiger als Plug-In 160

Schwächen

  1. deutlich teurer als Benziner
  2. auch etwa weniger Stauraum

Renault Captur

© Renault

Debüt im Sommer 2022

Renault nennt den Captur ein kompaktes Crossover-Modell. Landläufig kennen wir Modelle dieser Form und Größe auch als Kleinwagen-SUVs oder City-Crossover. Gemeint ist dasselbe: Ein um die 4,2 Meter langes Auto, das auf einem klassischen Kleinwagen aufbaut, aber in der Karosserie eines SUVs steckt. Die Mini-SUVs sind äußerst beliebt. Der hohe Aufbau, die hohe Sitzposition, der bequeme Einstieg und das bessere Platzangebot haben vieles für sich. Das Format bleibt zumal äußerst kompakt, sodass es in der City zu keinen Platz- und Parkproblemen kommt.

Gerade in der Stadt aber ist ein sauberer, effizienter Antrieb gefragt. Das ist das ideale Biotop für alternative Antriebe. Viele Hersteller setzen auf die günstigste Variante: einen Benziner mit Mildhybrid-Unterstützung. Einige Autobauer vertrauen auf Hybrid-, wenige auf Plug-in-Hybrid- und immer mehr auf Elektromotoren. Hyundai lässt seinen Kona z.B. mit einem Hybrid- und einem E-Antrieb antreten. Renault entscheidet sich beim Captur für eine noch seltenere Kombination: neben dem – wenige Monate zuvor überarbeiteten – Plug-in-Hybrid bieten die Franzosen seit Sommer 2022 einen Vollhybrid an.

Renault Captur

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E-Tech 145: 143 PS und 148 Nm – dennoch gute Fahrleistungen

Der Neuzugang hört auf den Namen E-Tech Hybrid 145 und produziert eine Systemleistung von 143 PS und 148 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP:4,9 Liter auf 100 km, 111 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Dass der Vollhybrid mit dieser Leistung keine Beschleunigungsrennen gewinnen wird, dürfte klar sein. Das ist natürlich auch nicht sein Anspruch. Er soll das Mini-SUV gesittet, geruhsam und möglichst sauber beschleunigen und antreiben. Die Benziner soll er mit einem signifikant niedrigeren Verbrauch ausstechen.

Geruhsam und gesittet agiert der E-Tech Hybrid 145 auch. In etwas weniger als 10 Sekunden erledigt er den Antritt aus dem Stand auf Tempo 100, bis 170 km/h beschleunigt er weiter. Besonders laut wird der 1,6 Liter große Vierzylinder-Sauger dabei nie. Der Benziner ist übrigens der gleiche, der im E-Tech Plug-In 160, dem Plug-in-Hybrid-Antrieb den Takt vorgibt. Im PHEV bringt der Sauger dieselbe Leistung wie im Hybrid: konkret 94 PS. Der Haupt-Elektromotor im Plug-In 160 hat aber die höhere Leistung, namentlich 49 kW, sprich 67 PS.

Renault Captur

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Captur Hybrid vs. Captur PHEV: identische Bauteile – feine Unterschiede

Im Captur E-Tech Hybrid 145 lässt Renault den Antriebs-Elektromotor mit 36 kW bzw. 49 PS antreten. Integriert ist er in beiden Hybrid-Konfiguration in das Multi-Mode-Getriebe. Hier kann er einerseits dem partikelgefilterten Sauger beim Antreiben helfen; und andererseits die Fahrstufen wechseln: als Ersatz für die Kupplung gewissermaßen. Der Fahrstufen kennt das Getriebe einige: vier für den Benzin und zwei für die E-Maschine. Die Gänge wechselt es automatisch. Insgesamt ergeben sich durch Kombination der verschiedenen Modi 15 mögliche Fahrstufen.

Wie beim Plug-in-Hybrid ist auch beim E-Tech Hybrid noch ein zweiter Elektromotor beteiligt. Er ist mit dem Vierzylinder verknüpft und hat als Starter-Generator vornehmlich die Aufgabe, den Verbrenner reibungslos ins Antriebsgeschehen zu reintegrieren. Beim Plug-in-Hybrid sind die Pausen des Benziners dank des mittlerweile auf 10,5 kWh vergrößerten Akkus länger. Laut WLTP-Norm kann er seit Mai 2022 bis zu 50 Kilometer stromern. Damit erfüllt er haarscharf die Voraussetzungen für die E-Autoförderung.

Renault Captur

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Auch der Captur Hybrid fährt phasenweise rein elektrisch

Der Umweltbonus aber ist bald obsolet, da PHEVs – egal wie groß ihre E-Reichweite auch sein mag – ab dem 1. Januar 2023 nicht mehr gefördert werden. Für den E-Tech Hybrid 145 sind das gute Nachrichten. Damit wird er gegenüber dem PHEV finanziell plötzlich klar im Vorteil sein. Beim elektrischen Fahren kann er mit dem Plug-in-Hybrid weder jetzt noch in Zukunft mithalten. Sein 1,3 großer Lithium-Ionen-Akku reicht nur für kurze vollelektrische Einlagen.

Beim Vollhybrid regelt die Elektronik – nach Vorgabe des gewählten Fahrprogramm – das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Neben dem vollelektrischen Modus kennt das System auch einen seriellen und parallelen Hybridmodus. Bei ersterem wird der Verbrenner mit Hilfe des Starter-Generator zum Stromerzeuger; die Batterie zum Speicher. Beim parallelen Hybridmodus treiben der E-Motor und der Verbrenner den Captur Hybrid gemeinsam an. Die ersten Meter absolviert der Vollhybrid aber in jedem Fall vollelektrisch.

Renault Captur

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Moderater Verbrauch auch dank “Ein-Pedal”-Fahren

Der Renault Captur Hybrid und Plug-in-Hybrid haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: sie beherrschen beide das “Ein-Pedal”-Fahren. Im B-Modus kann man anstatt zu bremsen einfach den Fuß vom Gas nehmen – das Verzögern übernimmt die Rekuperation. Mit der umgewandelten Energie wird der Akku geladen und die elektrische Reichweite gesteigert. Die Verzögerungsleistung reicht aber bei keinem der beiden aus, um den Captur ganz ohne Bremsen zum Stehen zu bringen. Das ist aber auch eher eine Qualität, die man von einem Elektroauto, einem BEV erwartet; weniger von einem PHEV oder FHEV.

Einen stark verringerten Verbrauch muss ein Hybrid-Antrieb indes sehr wohl bieten: sonst ist der ganze technische Aufwand umsonst. Der Captur E-Tech Hybrid 145 genehmigt sich im Test rund 5,0 bis 5,5 Liter – ein guter, aber kein herausragender Wert. Die vergleichbaren Benziner brauchen jedoch um rund ein Drittel mehr. Der Captur E-Tech Plug-in 160 WLTP verbrennt laut Norm nur 1,3 Liter; real sind es eher um die 3. Dazu kommt der Strom – der beim PHEV extern nachgeladen werden muss: aufgrund der geringen Reichweite recht häufig.

Renault Captur

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E-Tech Hybrid 145: ab 2023 günstiger als der Plug-in-Hybrid

Beim Captur Hybrid können wir uns das Stromladen sparen – für uns ein Vorteil. Ist das Hybrid-Modell auch finanziell im Vorteil? Vergleichen wir zunächst die aktuellen Listenpreise. Der Captur E-Tech Hybrid 145 Techno startet ab 29.900 Euro, der Captur E-Tech Plug-In 160 Techno ab 34.050 Euro. Noch erhält der Plug-in-Hybrid aber die Kaufprämie des Umweltbonus: in Höhe von 6.750 Euro. Mit ihr ist er um 2.600 Euro günstiger als der E-Tech Hybrid 140. Ab Januar 2023 fällt die Prämie flach, der Captur Hybrid ist dann um gut 4.000 Euro günstiger.

Auch bei den Gesamtkosten wird der Full-Hybrid mindestens auf dem Kosten-Niveau des PHEVs fahren. Der Plug-in-Hybrid bietet jedoch die größere Ausstattungsvielfalt. Neben der “Techno”-Linie wird er in den Ausstattungen “E-Tech engineered” und “Iconic” ausgeliefert; der Captur Hybrid kann optional in der “Techno Fast Track”-Version bestellt werden. Eines ist unabhängig der Ausstattungsvariante indes gewiss: das Hybridmodell hat mit 326 bis 1.149 Litern den größeren Kofferraum; im Plug-in-Hybrid fasst der Stauraum 265 bis 1.118 Liter.

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Technische Daten des Renault Captur Hybrid


PS-Anzahl: 143 PS
kW-Anzahl: 105 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert) Benzin: 4,7 l/100 km
CO₂-Emission 105 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 30.450 Euro
Stand der Daten: 07.12.2022

Konkurrenzmodelle


An der Seite des Captur stehen in unserem Autohaus online noch zahlreiche andere Neuwagen zu Bestpreisen – auch zig Mini-SUVs mit Hybridantrieben. Drei Beispiele sind: der Kia Niro Hybrid ab 26.977 Euro und 15 %, der Toyota Yaris Cross Hybrid ab 22.981 Euro und 10 %; oder der Honda HR-V e:HEV ab 31.369 Euro und 6 % Neuwagenrabatt. Mit einer Finanzierung werden die Bestpreise zu kleinen Raten, mit unserem Autoleasing ab 1,9% Effektivzins.

Unser Fazit zum Renault Captur Hybrid


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 07.12.2022
Mit dem Plug-in-Hybrid hat der Renault Captur etwas Seltenes zu bieten – mit dem Captur Hybrid offerieren die Franzosen jetzt einen weiteren alternativen Antrieb. Im Test erweist sich der E-Tech Hybrid 145 als ein mindestens ebenbürtiger, ab 2023 deutlich günstigerer Motor. Er kann weniger weit rein elektrisch fahren, muss dafür aber nie an den Stecker. Bei MeinAuto.de legt der Captur Hybrid ab 24.959 Euro los – 19 % respektive gut 5.500 Euro günstiger als gelistet.

     
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