Opel Adam 1.4 Turbo Test: wie Adam zum Sportler wurde

Adam Opel – da klingelt doch was? Ja, genau – so hieß der Mann, der Opel vor rund 150 Jahren gegründet hat. Opel Adam aber heißt auch der winzige Kleinwagen der Rüsselsheimer, der seit November 2012 lässig durch unsere kleinen und großen Städte schlendert. Wir haben den Vagabunden jetzt zu einem Test eingeladen – und zwar mit dem jüngsten Zugang in der Motorenpalette, dem 1.4 Turbo Ecoflex mit 150 PS.

1.4 Turbo: 150 PS für ein S

Opel Adam Slam Splash FestivalDer 1.4 Turbo spendiert dem Adam dabei nicht nur ein S am Ende des Namens, er soll aus dem quirligen Stadtfloh auch einen sportlichen Stadtflitzer machen. Damit das gelingt, hat Opel am 1,4-Liter-Benziner des Corsa eine variable Ventilsteuerung montiert und den Turbolader in den Krümmer gepackt. Das Ergebnis? Der Vierzylinder-Turbo produziert jetzt 150 PS (also gut 30 PS mehr) und – zwischen 2.750 und 4.500 Touren – maximal 220 Nm Drehmoment. Derart motorisiert eilt der kleine, 1.178 Kilo leichte Adam in nur 8,5 Sekunden von 0 auf 100 und in der Spitze auf 210 km/h. Einem Mini Cooper S oder einem Fiat 500 Abarth kann er somit zwar nicht ganz folgen, einen Heidenspaß macht der Adam S aber trotzdem: denn gefühlsmäßig gleicht die Fahrt im Westentaschensportler dem sprichwörtlichen Ritt auf der Kanonenkugel. Vor allem in den Zwischensprints geht der S dabei richtig zur Sache – von 80 auf 120 km/h braucht er im 5. Gang bspw. nur 7,9 Sekunden. Zum Vergleich: Seine schwächeren Adam-Benzinbrüder mühen sich bei der selben Übung zwischen 11 und 27 Sekunden ab.

Am besten schlagen sich übrigens die zwei taufrischen, turbogeladenen Antreiber am anderen Ende der Motorenpalette, gemeint sind die beiden Varianten des Einliter-Dreizylinders 1.0 EDIT. Das Leichtgewicht stemmt 170 Nm und wahlweise 90 oder 115 PS und bringt den Winzling in 11,9 bzw. sogar 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die möglichen Spitzengeschwindigkeiten von 180 respektive 196 km/h sind zudem für die meisten Kleinwagen-Fahrten mehr als genug – und der Verbrauch liegt meilenweiter unter dem des 1.4 Turbo. 5,9 Liter bzw. 139 Gramm CO2 verbrennt der Adam S nämlich nach Norm, der schwächere 1.0 EDIT indes nur 4,2 Liter bzw. 99 Gramm. In der Praxis kommt der Einliter-Dreizylinder mit rund fünfeinhalb Litern aus, beim Adam S sind 7 Liter die Untergrenze.

Adam S mit Sportfahrwerk und reicher Sonderausstattung

Opel Adam Jam Splash FestivalAußerdem ist der Opel Adam S rund 2.500 Euro teurer als der Adam 1.0 Turbo und gar rund 7.000 Euro teurer als der Adam mit dem Basis-Sauger. Dafür aber bauen die Rüsselsheimer in den S unter anderem spezielle Bremsen, ein maßgeschneidertes Sportfahrwerk, ein Lederlenkrad und eine Klimaautomatik ein. Die besonders anschmiegsamen Recaro-Sportsitze kosten allerdings 1.300 Euro extra und sind für den Sport-Adam unbedingt zu empfehlen: denn der S verleitet zum Bolzen und Kurvenräubern. Dabei ist das Sportfahrwerk nicht allzu hart abgestimmt und die Lenkung nicht überempfindlich direkt, jedenfalls nicht so, dass im Alltag Gehirnerschütterungen und Blasen an den Händen drohen. Quirlig fährt sich der Adam S trotzdem, auch weil das Zusammenspiel zwischen der knackigen Sechsgangschaltung und dem Motor perfekt funktioniert. Der normale Adam liegt dagegen längst nicht so satt in der Kurve – und er bremst auch weniger kräftig. Dafür aber schluckt er Fahrbahnfehler besser und bringt die Gäste komfortabler von A nach B.

Mit den Gästen sind wir zu guter Letzt bei der Raumgestaltung des Adam S angekommen. Da er exakt gleich groß ist wie der normale Adam, gibt es hier jedoch wenig Neues zu berichten. Bei 3,70 Metern Länge ist der Platz selbstverständlich knapp, im winzigen Opel bekommen das im Wesentlichen aber nur die Passagiere im Fond und das Gepäck im Heck zu spüren. Dort sind bei einem Stauraumvolumen von 170 bis 663 Litern allerdings gehobene Origami-Faltkünste gefragt. Doch das kennt man von anderen Minis ja bereits: ein Fiat 500 fasst bspw. ebenfalls nur 185 bis 610 Liter und ein Toyota Aygo nicht mehr als 182 bis 812.

Fazit: Der 1.4 Turbo bringt mächtig Dampf in den Opel Adam und lässt diesen wohlverdient zum Adam S werden. Das hervorragende Sportfahrwerk, der Spoiler und die kräftigen Bremsen tun ihr Übriges, um aus dem Adam einen flotten Sportler zu machen. Sportlich ist aber auch der Preis, doch zum Glück gibt es bei MeinAuto.de auf den Herstellerpreis stets satte Rabatte. Im Falle des Adam S sind es ab 18%, sodass der Einstiegspreis von den empfohlenen 18.955 auf 15.957 Euro sinkt. (nau)

Ein würdiger Alternativ-Motor ist der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo. Dieses neue Triebwerk haben ausgiebig getestet.

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