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Octavia Limousine IV im Test (2020): Ist mehr tatsächlich mehr?

Der Octavia der Neuzeit maß bei seiner Einführung 1996 längs 4,51 Meter. 25 Jahre später sind in der 4. Generation 20 Zentimeter, viele Konkurrenten und zig technische Neuerungen hinzugekommen. Unverändert ist, dass der kompakte Mittelklassler entscheidend zum Erfolg der VW-Tochter beiträgt: als Combi wie als Limousine. Wir berichten heute vom Test mit der neuen Octavia Limousine.

Inhalte des Testberichts zum Skoda Octavia Limousine:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Octavia wächst 2020 zu neuen Höhen

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Ford Mondeo, Renault Talisman, Alfa Romeo Giulia – das sind einige der Hauptkontrahenten, mit denen es der Skoda Octavia der vierten Reihe aufzunehmen hat. Der neue Golf gehört nicht zu ihnen, obwohl der Skoda auf derselben Plattform steht. Er ist um ganze 40 Zentimeter länger als der Volkswagen – und um knapp zwei Zentimeter länger als Generation drei. Der Größe nach gehört Skodas Erfolgsgarant deshalb weiter eindeutig in die Mittelklasse. Die Tschechen selbst siedeln ihn jedoch standhaft in der Kompaktklasse an. Aber: Was das Platzangebot betrifft, hat die Octavia Limousine wenig mit einem gewöhnlichen Kompaktwagen gemeinsam. Diesbezüglich tut sich sogar so manches Modell der oberen Mittelklasse schwer, mitzuhalten. Der vierte Spross macht es der Konkurrenz nicht einfacher. Der Radstand ist mit 2,69 Metern zwar unverändert, in der Breite hat die Limousine indes zugelegt: um 15 Millimeter auf 1,89 Meter. Aus diesem Zugewinn haben die Autobaumeister aus Mladá Boleslav in guter Tradition das Optimum herausgeholt. Der seitliche Bewegungsspielraum wächst spürbar – erstaunlicherweise gilt das auch für den der Knie im Fond. Ein halber Zentimeter kam hier hinzu: eine bescheidene Veränderung mit großer Wirkung.

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Klassisch Skoda ist auch die Tatsache, dass das Plus an Bewegungsfreiheit nicht auf Kosten des Stauraums geht. Die neue Octavia Limousine packt 10 Liter mehr ein als die alte, konkret sind es 600 bis 1.555 Liter, bisher waren es 590 bis 1.580. Die Ladekante positionieren die Tschechen auf einer noch angenehmen Höhe von 70 Zentimetern; die 62 Zentimeter des Kombis wären uns aber lieber – bei bis zu 550 Kilo Zuladung machen wenige Zentimeter einen Riesenunterschied. Wir sind uns jedenfalls sicher, beim Octavia Combi wären wir beim Beladen weniger ins Schwitzen gekommen: an der mangelnden Kondition kann es nicht liegen. Doch einerlei, uns ist nach frischer Luft, nach frischem Wind. Der Octavia IV hat mit diesem Anliegen kein Problem: Trotz seiner Größe und seines Volumens ist er windschlüpfrig wie ein Pfeil; der cw-Wert liegt knapp unter bzw. knapp über 0,25. Zu verdanken ist dieser Spitzenwert den klaren Linien und glatten Flächen des neuen Designs. Bei dem hat Skoda nachgeschärft – auf große Experimente jedoch verzichtet.

Motoren: Bekanntes zum Start – Alternatives im Lauf des Jahres

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Bei den Motoren der Octavia Limousine gehen die Tschechen wagemutiger bzw. fortschrittlicher zu Werke – allerdings erst mit Verzögerung. Zum Debüt rollt die kompakte Mittelklasse-Limousine mit bekannten Verbrennern an. Bei den Benzinern tritt der 1,5 TSI ACT mit 150 PS, 250 Nm und neuen 6-Gang-Schaltgetriebe MQ281 an (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,9 Liter auf 100 km, 111 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Bei den Dieselmotoren liefert Skoda zunächst zwei Varianten des 2,0 TDI aus: eine mit 115 PS bzw. manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe und eine mit 150 PS bzw. 7-Gang-DSG (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,5/3,7 Liter auf 100 km, 93/97 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Der Zweiliter-Diesel mit 115 PS ist neu im Sortiment – in puncto Laufruhe und Kraftentfaltung eine Spur souveräner als der alte 1,6-Liter-Vierzylinder. Für den Kunden sind die drei eine konstante, im Detail verbesserte Größe: die TSI-Motoren arbeiten mit einem höheren Wirkungsgrad, die TDI-Motoren mit 80% weniger Stickoxid-Ausstoß. Für uns allerdings sind die bis dato nur angekündigten, alternativen Motoren interessanter.

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Gänzlich unbekannt sind sie nicht, denn sie haben beim Golf 8 ihren Erstauftritt gefeiert: wenn auch hier bisher lediglich auf dem Papier. Die Alternativen bilden im Octavia 2020 ein Quintett. Schon erprobt ist der Erdgasmotor 1,5 TSI g-tec. Er dürfte mit seinen drei Erdgastanks und einer CNG-Reichweite von 500 Kilometern wieder der in Summe günstigste Octavia-Antrieb sein. Wer ihn fleißig mit Biogas betankt, könnte mit ihm sogar den saubersten Motor fahren. Sicher ist: Er wird sich in dieser Hinsicht ein enges Duell mit den vier Hybrid-Motoren liefern. Zwei lässt Skoda als Mildhybrid-Systeme samt 48-Volt-Bordnetz und Riemen-Starter-Generator antreten: den Dreizylinder 1,0 TSI Evo e-tec mit 110 und den 1,5 TSI Evo e-tec mit 150 PS (noch keine Angaben zum Kraftstoffverbrauch). Die anderen beiden treiben als E-Motor-Benziner-Gespann, sprich als Plug-in-Hybrid-Motoren an. Der 1,4 TSI iV wird 204 bzw. im RS-Modell 245 PS leisten – und knapp 60 Kilometer rein elektrisch fahren. Preislich hilft den beiden der staatliche Umweltbonus in Höhe von 4.500 Euro auf die Sprünge.

Octavia wird digital & noch komfortabler oder sportlicher

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Auf der Antriebsseite lässt der neue Octavia schließlich noch eine Premiere folgen: die Shift-by-wire-Technologie der Automatik. Die Gänge werden elektronisch statt mechanisch gewechselt: das spart Platz, Gewicht und liefert mehr Komfort. Der klassische Wahlhebel entfällt, als Ersatz sitzt eine kleine Wippe in der Mittelkonsole, mit der die vier Fahrstufen angesprochen werden. Eine – mit rühmlichen Ausnahmen – aktuell weitverbreitete Nachlässigkeit leisten sich die Antriebe hingegen auch: Noch laufen Sie als Euro-6d-TEMP-Motoren vom Band – als solche können Sie ab 1. Januar 2021 aber nicht mehr neu zugelassen werden. Weshalb man sich Mitte dann noch einen Euro-6d-TEMP-Motor holen soll, ist eine berechtigte Frage. Die Antwort: Besserung ist in Sicht. Zumindest der 1,0 TSI mit 110 PS, der das Basismodell “Active” antreiben wird, dürfte gleich das Euro-6d-Siegel tragen – das lässt jedenfalls das Golf-Motorensortiment vermuten. Und die anderen Motoren sind technisch bereits Euro-6d-tauglich – allein es fehlt das Siegel. Kurzum: Auch beim neuen Octavia ist nicht alles Gold was glänzt.

Anderes, das glänzt, habe indessen durchaus seinen Mehrwert. So weisen des Nachts serienmäßig LED-Vollscheinwerfer den Weg; Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer gibt es gegen Aufpreis. Ein weiteres Merkmal der neuen Octavia-Generation: sie macht um die Digitalisierung und Konnektivität keinen Bogen. Dem Tester geht der Online-Zwang manchmal zu weit. Wo kommen wir hin, wenn man nicht einmal mehr im Auto seine Ruhe hat, fragt er sich mit Augenzwinkern. Klar ist aber, dass der Tester längst einer veralteten Generation angehört – einer, die sich über neue Extras wie die Ergonomie-Sitze mit dem Gütesiegel “Aktion Gesunder Rücken” mehr freut, über die Drei-Zonen-Klimaautomatik oder die drei ausgezeichneten Fahrwerk. Das Gros der Kunden wird mit den Konnektivitäts- und Assistenz-Neuerungen mehr Freude haben: dem neuen Head-up-Display, der jetzt modularen Instrumententafel, dem Kreuzungs- oder Travel-Assistenten. Bei den spürbar feineren Innenraumausbau dürften sich die Geschmäcker aber einig sein.

Technische Daten des Skoda Octavia Limousine

PS-Anzahl: min. 115 PS max. 150 PS
kW-Anzahl: min. 85 kW max. 110 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,5 l/100km max. 4,7 l/100km
CO2-Emission: min. 91 g/km max. 109 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 27.360 Euro
Stand der Daten: 04.05.2020

Konkurrenzmodelle

Preiswerte Neuwagen aus der Mittel- bzw. Kompaktklasse tragen in unserem Autohaus online auch noch anderen Namen. Z.B. wäre da der Alfa Romeo Giulia ab 28.671 Euro und 25,7% bzw. monatlichen Raten ab 276 Euro, die Honda Civic Limousine ab 24.507 Euro und 19,6% oder monatlich ab 262 Euro und der Ford Mondeo ab 23.293 Euro und 29,0% Neuwagen Rabatt bzw. Monatsraten ab 229 Euro. Bei der Finanzierung ist die Auswahl ebenso reichhaltig und attraktiv wie u.a. unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,9% effektiven Zinsen und 0 Euro Anzahlung beweist.

Fazit zum Skoda Octavia Limousine Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Die Octavia Limousine spielt qualitativ eine Oktave höher als ihr Vorgängermodell. Mehr ist hier definitiv. Skoda hat das Platzangebot noch einmal erweitert und zugleich die Bedienung, die Konnektivität und die Qualität aufgewertet. Das Design bleibt konservativ, die Motoren werden sukzessive fortschrittlich: als Erdgas- oder Hybrid-Antriebe. Bei MeinAuto.de startet Generation IV ab 22.988 Euro – 18,9% oder umgerechnet fast 5.200 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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