Mazda 3 5-Türer D 150 Test: geräumig und variabel

Mazda Axela – haben Sie je von ihm gehört? Wenn nicht, dann macht das nichts, wir sind auf den Namen auch nur zufällig gestoßen. Kaum bekannt ist uns der Axela, weil das Auto hierzulande als Mazda 3 firmiert. Und als solcher muss sich der kompakte Japaner hierzulande gegen Modelle wie den Ford Focus, den Opel Astra oder den VW Golf durchsetzen. Wie es ihm dabei ergeht, das soll unser Test mit der fünftürigen Schräghecklimousine und dem 150 PS starken Turbodiesel zeigen.

D 150 – der vielseitige Einzelkämpfer

Mazda 3 TestVier Motoren bietet Mazda für seinen 3er an, darunter finden wir jedoch nur ein einziges Dieselaggregat. Der selbstzündende Einzelkämpfer bietet – alles in Allem betrachtet – aber die beste Kombination aus Preis, Leistung und Effizienz, obwohl er in der Anschaffung 2.100 Euro teurer ist als der stärkste der drei Benziner, der G-165 i-Eloop mit 165 PS. Wie seine beiden Treibstoffgenossen verzichtet der allerdings auf eine Turboladung und damit letztlich auf den erfrischenden Antritt, den man von zwei Liter großen Ottomotoren eigentlich erwartet.

Anders der D 150. Seine auf vier Zylinder verteilten 2.191 cm³ werden von den Japanern gleich mit zwei Turboladern aufgeladen; außerdem wird der Kraftstoff per Common-Rail-System eingespritzt, was für eine angenehme Laufruhe sorgt. In puncto Leistung sind Ruhe oder gar Trägheit indes nicht die Sache des Vierzylinderturbodiesels, der bevorzugt vielmehr den beschwingten Lebensstil. Zahlen gefällig? Beginnen wir mit den Leistungsdaten. 150 PS und 380 Nm Spitzendrehmoment entlockt der Selbstzünder bei 4.500 respektive 1.800 Touren seinen vier Brennkammern, wobei diese Leistung ab Werk von einem Sechsganggetriebe in verträgliche Häppchen portioniert wird. Mit Hilfe dieser absolviert der 1.470 Kilo schwere, fünftürige Mazda 3 den Standardsprint von 0 auf Tempo 100 in 8,1 Sekunden und beschleunigt bis auf 210 km/h. Das sollte für alle innerhalb der Straßenverkehrsordnung ablaufenden Fahrmanöver vollauf genügen.

Bleibt noch die Frage nach dem Verbrauch: Verdient sich der D 150 Mazdas hauseigenes Effizienz-Prädikat „Skyaktive“, mit dem die Japaner ja nicht gerade sparsam umgehen? Wir würden sagen ja, denn der Turbodiesel verbrennt laut Norm auf 100 km 4,1 Liter (107 Gramm CO2) und im Test laut Bordcomputer 5,5 Liter. Ein guter Wert, mit dem der Selbstzünder seinen höheren Anschaffungspreis rasch wieder hereingefahren hat. Im Vergleich mit dem G 150 genügen da schon weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr.

Sparsam im Verbrauch, straff im Fahrverhalten

Doch Vorsicht! Wer die Rechnung ohne die Sechsgang-Automatik macht, der kann unsanft aus allen Sparträumen gerüttelt werden. Die Automatik dämpft nämlich nicht nur des Mazdas Elan – die Topgeschwindigkeit sinkt auf 201 km/h, die Zeit für den null-hundert-Sprint steigt auf 9 Sekunden -; nein sie dämpft auch die Stimmung an der Tankstellenkassa: Der Normverbrauch steigt nämlich von 4,1 auf 4,8 und der Testverbrauch von 5,5 auf 6,4 Liter. Das „Skaktiv-Drive“ Automatikgetriebe trägt seinen Namen unserer Meinung nach damit zu Unrecht. Den Aufpreis von 1.800 bzw. 1.900 Euro kann man sich also getrost sparen und woanders investieren.

mazda 3 test 2014 kofferraumZum Beispiel in einen der optionalen elektronischen Sicherheitsassistenten, von denen der Zubehörladen des Mazda 3 geradezu überquillt. Meist werden diese aber nicht einzeln angeboten, sondern in ein Ausstattungspaket zusammengeschnürt. Das 900 Euro teure Touring-Paket (Serie ab Center-Line) enthält etwa den Spurwechselassistenten und die Einparkhilfe hinten, das 1.650 Euro teure Technikpaket (nur in der Topausstattung „Sports-Line“ erhältlich) kann unter anderem mit einem dynamischen Kurvenlicht, einem Spurhalteassistenten und einer adaptiven, radargesteuerten Geschwindigkeitsregelanlage aufwarten. Der 3er selbst wiederum kann ein straff abgestimmtes Fahrwerk anbieten, dass bei hohem Tempo sowohl in der Kurve wie auf der Autobahn für viel Stabilität sorgt. Im Stadtverkehr gibt der Japaner das Profil des Kopfsteinpflasters hingegen ungewohnt direkt an uns weiter, die straffen Federn fordern ihren Tribut beim Komfort. Außerdem macht sich hier der weite Radstand von 2,7 Metern negativ bemerkbar.

Mazda 3 5-Türer: saubere Verarbeitung, gute Variabilität

Beim Raumangebot profitieren wir aber vom großen Radstand, egal ob wir hinterm Lenkrad oder auf der bequemen Rückbank sitzen. Hier wie dort offeriert der Mazda 3 großzügige Freiräume, sodass hinten etwa auch zwei großgewachsene Erwachsene leicht Platz finden. Dahinter finden wir dann noch einen schlicht ausgebauten, variablen und mit 364 bis 1.263 Litern recht großen Gepäckraum: Die 500 Euro teurere, dreitürige Stufenheckvariante bietet mit 419 Litern zwar den etwas größeren Basisladeraum, im Vergleich mit der Konkurrenz liegt der Fünftürer aber gut im Rennen. Ein A3 Sportback packt bspw. 380 bis 1.220 Liter weg, ein Seat Leon 380 bis 1.210 und ein Opel Astra Fünftürer 370 bis 1.235 Liter.

mazda 3 konfigurator

Fazit: Der neue fünf-türige Mazda 3 ist zwar ein wenig straff abgestimmt, zeigt sich ansonsten aber ganz von der ausgewogenen Seite, sowohl beim Raumangebot wie bei der Variabilität und beim Dieselantrieb. Auf MeinAuto kostet der Mazda 3 Fünftürer mit dem D 150 Diesel ab 20.292 Euro, rund 5.000 Euro bzw. 20,1% weniger als beim Hersteller. (nau)

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