Hyundai Santa Fe IV im Test (2018): wie gut ist das vierte Flaggschiff der Koreaner?

Der Santa Fe ist das Aushängeschild des südkoreanischen Autobauers Hyundai. Dieser Status erfordert bei der Entwicklung einer neuen Generation besondere Sorgfalt und Hingabe. Auch deshalb, weil in den Gefilden, in denen sich der Santa Fe bewegt, die Luft dünn wird. Das Mittelklasse-SUV muss sich gegen den Sorento von Kia, den Q5 von Audi und den Tiguan von VW bewähren. Kurzum: Mit dem Crossover zeigt Hyundai, was man aktuell kann. Unser Test zeigt, welche Qualitäten das Gebotene zu bieten hat.

Inhalte des Testberichts zum Hyundai Santa Fee:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Neuer Santa Fe: gewachsen, gereift & den Ausblick geöffnet

hyundai-santa-fe-aussenMit der vierten Generation des Santa Fe will Hyundai aus dem Schatten der Großen heraustreten. Ein probates Mittel für derart hochstrebende Pläne ist das gute alte Wachstum: wer größer ist, der sieht mehr Licht. Gesagt, getan. Das Mittelklasse SUV legt in der Länge und beim Radstand gute fünf Zentimeter zu und misst längs 4,77 bzw. zwischen den Achsen 2,77 Meter. Auch zur Seite und nach oben streckt sich der Tiguan-Allspace-Opponent um einige Zentimeter: 1,89 und 1,71 Meter lauten die entsprechenden Maße. Diese Zuwächse zeitigen unterschiedliche Resultate. Die erste Folge: Die bisherige Langversion Grand Santa Fe verschwindet aus dem Angebot. Das ist eine direkte Konsequenz einer zweiten Wachstumsnachwehe: Das Crossover offeriert in der konventionellen Ausbaustufe bereits mehr als genug Platz. Auf der Rücksitzbank genießen unsere Beine bspw. fast vier Zentimeter mehr Beinfreiheit; über unseren Häuptern sind knapp zwei Zentimeter mehr Luft – auch lange Wegstrecken lassen sich hier behaglich zubringen. Eng wird es nur auf den optionalen Zusatzsitzen des Santa Fe Seven in Reihe drei; selbst Teenager zieht es auf die echte Rücksitzbank. Apropos ziehen.

hyundai-santa-fe-aussen-hintenDie besagte Bank lässt sich bequem in verschiedene Längspositionen ziehen; die Lehnen klappen per Knopfdruck um, auf Wunsch neigen sie sich auch unterschiedlich. Je nach Position und Stellung der Fondbank bleiben im Kofferraum des Fünfsitzers 625 bis 1.695 Liter Stauraum frei – bisher waren es 534 bis 1.680 Liter; beim 7-Sitzer misst der Kofferraum 547 bis 1.625 Liter. Zum Vergleich: der Honda CR-V packt 561 bis 1.756, der Tiguan Allspace 700 bis 1.775 und der Volvo XC60 505 bis 1.432 Liter ein; der Hyundai – der auf derselben Plattform wie der Kia Sorento aufbaut – liegt in dieser Disziplin also gut im Rennen. Neben der schieren Größe zählt in der Mittelklasse freilich auch der Stil. An dem hat der koreanische Hersteller mit Deutschland-Sitz in Neckarsulm besonders gefeilt. Es galt die stattliche Statur in eine elegante Form zu gießen, die den Santa Fe eindeutig als Hyundai ausweist. Zum Markenzeichen geworden ist mittlerweile der Kaskadenkühlergrill – er ziert deshalb auch das Flaggschiff. Über ihm schwebt eine markante Chromleiste, zur Seite steht ihr links und rechts eine zweigeteilte Lichteinheit. Deren LED-Tagfahrlichter gehören zur Basisausstattung; die LED-Haupt- und Nebenscheinwerfer spenden ab dem „Style“-Modell mehr Licht. Am Heck sorgen die LED-Rückleuchten serienmäßig für mehr Sicht und Glanz; die dynamisch geformten Schweller verleihen der Optik des Santa Fe IV mehr Schwung.

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Innenraum glänzt mit praktischen Details und aufmerksamen Helfern

hyundai-santa-fe-innen-cockpitMit einer weiteren Design-Neuheit kehren wir von den reinen Oberflächlichkeiten zurück zu den inneren Werten. In der dritten Baureihe geizte der Hyundai mit der Aussicht – vor allem zur Seite und nach hinten. Dieser Einschränkung haben sich die Koreaner angenommen, indem sie die Fläche der hinteren Seitenfenster um knapp die Hälfte vergrößert haben. Die Maßnahme war von Erfolg gekrönt: trotz des signifikanten Größenzuwachses sehen wir beim Blick nach hinten besser hinaus. Die Rückfahrkamera und die dazugehörige „Around-View-Monitor“-Anzeige sind dennoch eine Empfehlung. Das im großen, 2.000 Euro teuren Assistenz-Paket enthaltende System bietet zwei Vorteile. Zum einen erleichtert es das Rangieren mit dem kolossalen SUV; auch das Ankoppeln eines Anhängers – der Santa Fe darf gebremste Anhängerlasten von bis zu 2,5 Tonnen ziehen – gelingt mit der Rückfahrkamera bedeutend einfacher. Zum anderen ziehen mit dem Paket zwei neue, hilfreiche Assistenzsysteme ein: namentlich der aktive Tot-Winkel-Assistent und das Head-up-Display.

hyundai-santa-fe-aussen-linksEinen Gutteil der elektronischen Helfer verbauen die Koreaner im Santa Fe Vier ab Werk. Zur Serienausstattung zählen der aktive Spurhalteassistent, die adaptive Geschwindigkeits- und Abstandsregelanlage; sowie der autonome Notbremsassistent, der zudem vor Frontkollisionen warnt und Fußgänger rechtzeitig erkennt. Zwei weitere Neuzugänge im Assistenztrupp werden nur in der Topausstattung „Premium“ verbaut – der Ausstiegsassistent und der hintere Querverkehrswarner mit inkludierter Notbremsfunktion. Bevor wir dem Santa Fe die Sporen geben, seien vorher noch ein paar Worte zum Interieur gesagt. Das ist zwar nicht „Premium“, aber es präsentiert sich bereits in den unteren Linien fein eingerichtet. Die Materialien sind sorgfältig verarbeitet, wenn auch manchmal das Hartplastik hervorschaut. Zu den Stärken des Innenraums gehören das Infotainment und die praktischen Details – z.B. die geräumigen Mittelkonsolen sowie die USB- und 230V-Stecker im Fond.

Santa Fe 2018: altbekannte Motoren & neuer Allrad

hyundai-santa-fe-innenAls weiteres Plus der vierten Baureihe erweist sich die beschauliche Geräuschkulisse. Zu verdanken ist sie der verbesserten Dämmung, etwa im Bereich der Bodengruppe und des Hecks; sowie der optimierten Aerodynamik; bspw. am Unterboden und rund um die Türen. Der geringere Luftwiderstand sollte auch den Motoren helfen, konkret beim Spritsparen. Das lediglich modifizierte Antriebssortiment kann diese Hilfe auch gut gebrauchen – zuvorderst der Vierzylinder-Benziner 2.4 GDI mit 185 PS und 241 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,3 Liter auf 100 km, 215 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse F). Die Normwerte aber lassen es erahnen – die Hilfe scheint vergeblich gewesen zu sein. Der direkt eingespritzte aber turbolose Ottomotor überquert dank des zusätzlichen Ottopartikelfilters zwar die Feinstaub-Hürde der Euro-6c- und -6d-temp-Norm. Die Verbrauchs- und CO2-Werte sind dennoch um zwei Liter zu hoch: nach der Norm und im Testmittel (gut zehn Liter). Wohl oder übel muss so einer der beiden überarbeiteten Diesel zum Antreiben herhalten. Beim Santa Fe erweisen sich die Selbstzünder jedoch mehr als Wohl denn als Übel. Zum einen genügen beide Turbodiesel aufgrund der aufwendigen Schadstoffreinigung – Stickoxid-Speicher- und Oxidationskatalysatoren mit SCR-Harnstoffeinspritzung – der Abgasnorm Euro 6d-temp.

hyundai-santa-fe-aussen-seiteZum anderen sind die Common-Rail-Einspritzer mit ihren Hochdruck Piezo-Injektoren drehfreudig und sparsam. Der 2.0 CRDi beschleunigt den 1,8-Tonner mit 150 PS und 400 Nm in knapp 10 Sekunden von 0 auf 100 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,7 Liter auf 100 km, 151 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B); der 2.2 CRDi schafft das mit seinen 200 PS und 440 Nm in rund 9 Sekunden (Kraftstoffverbrauch Frontantrieb und Achtstufen-Automatik: 6,0 Liter auf 100 km, 159 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Der große Diesel steht darüber hinaus in einer Variante mit dem weiterentwickelten Allradantriebs-System HTRAC sowie der in Eigenregie konstruierten Achtstufen-Automatik im Programm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,0/6,3 Liter auf 100 km, 158/165 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Der Vorzug dieser Antriebskonfiguration ist die Vielseitigkeit. Bei beiden Systemen kann der Fahrer die Charakteristik über Fahrmodi anpassen. Damit gibt es nur eines, das wir im Antriebsregal vermissen: Plug-in- respektive Hybrid-Motoren wie den Mildhybrid-Diesel im Tucson; vor 2019 ist mit ihnen aber nicht zu rechnen.

Technische Daten des Hyundai Santa Fee

PS-Anzahl: min. 150 PS max. 200 PS
kW-Anzahl: min. 110 kW max. 147 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4 Antrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 6,0 l/100km max 9,3 l/100km
CO2-Emission: min. 151 g/km max. 215 g/km
Effizienzklasse: min. B max. F
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 38.400,00 Euro
Stand der Daten: 17.10.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Hyundai Santa Fe Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Hyundai Santa Fe IV strebt selbstbewusst ins Rampenlicht. Warum nicht, ihm fehlt es nicht an Tugenden. Das Design ist elegant, das Platzangebot großzügig und die Ausstattung erstklassig: sowohl im Bereich der Multimedia- wie der Assistenz-Systeme. Als Antreiber empfehlen sich die Euro-6d-temp-Diesel, auf die Hybrid-Unterstützung heißt es allerdings noch warten. Bei MeinAuto.de startet das Mittelklasse-Crossover ab 33.283 Euro, knapp 6.300 Euro bzw. 16,2% unter dem Listenpreis oder einer Vario-Finanzrate von nur 294,84€ pro Monat (bei einer Anzahlung von 0€, Laufzeit 48 Monate, Laufleitung 10.000 km/Jahr).

     
4 von 5 Punkten

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