Fiat 124 Spider im Test: die Roadster-Spinne ist zurück

Was den Engländern der Roadster, das ist den Italienern der Spider – ein offener, sportlicher Zweisitzer, ein Fahrspaßgarant. Manche Experten fassen den Begriff „Spider“ jedoch enger und verstehen darunter einen Roadster mit erhöhtem Komfort, einem verschließbaren Verdeck etwa. Liest man sich die ersten Beschreibungen des neuen Fiat 124 Spider durch, scheint dieser genau in diese Kategorie zu fallen. Ob das tatsächlich so ist, klären wir im Test.

124 Spider – ein längerer, eleganterer MX-5?

fiat_124_spider_2016_orginal_12450 Jahre nach dem Debüt des Fiat 124 ist es also so weit. Die Turiner lassen ihren legendären Sportwagen, den Fiat 124 Sport Spider, wieder auferstehen. Für die Reinkarnation des Klassikers haben sich die Italiener mit dem japanischen Autobauer Mazda allerdings einen Geburtshelfer ins Haus geholt. Ein Sakrileg? Für manche vielleicht. Mit Vernunft betrachtet macht die Kooperation mit Mazda aber Sinn. Denn die Japaner wissen, wie man erfolgreich offene Sportwagen baut. Der MX-5, der erfolgreichste Roadster unserer Zeit, ist der beste Beleg dafür. Es kann also kein Fehler sein, wenn Fiat den neuen 124 Spider auf dieselbe technische Basis stellt – und ihn im selben Werk zusammen schraubt. Dieselbe Basis bedeutet aber nicht, dass die beiden Roadster sich wie ein Ei dem anderen gleichen – das sieht man auf den ersten Blick.

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fiat_124_spider_2016_innen_cockpit (2)So ist der neue Fiat 124 Spider mit seinen 4,05 Metern rund 13 Zentimeter länger als der MX-5 der vierten Generation – und besitzt ein völlig eigenständiges Design: er teilt sich mit dem technischen Ahnen kein einziges Karosserieteil. Die Überlänge haben die Fiat-Designer vor allem in die Nase des 124 gepackt. Sie ist länger als die des MX-5 und erinnert an die des Urahns – insbesondere die Schürze und die beiden Hutzen auf der Motorhaube. Auch im Heck finden wir mit den rechteckigen Rückleuchten eine eindeutige Anspielung an den legendären Vorgänger. Optisch ist der neue Spider damit unverkennbar ein Produkt italienischer Designkunst. Innen sind sich der 124 Spider und der MX-5 ähnlicher – allerdings ist ersterer eine Nuance hochwertiger eingerichtet. Bereits ab Werk greifen wir in ein Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, außerdem dürfen wir uns an Softtouch-Einlagen am Armaturenbrett und den Seitenverkleidungen erfreuen.

Fiat setzt auf Turbo-Unterstützung

fiat_124_spider_2016_ausen_seite_geschlossen1Das Stoffverdeck weist überdies eine zusätzliche Dämmschicht auf. Es lässt sich aber genau so einfach öffnen wie das des MX-5. Die Bedienung erfolgt zwar von Hand, geht aber alles andere als schwer von der Hand. Das Verdeck wird zum Öffnen einfach nach hinten geschupst und dort mit einem kurzen Druck arretiert. Und da wir uns damit schon in der Nähe des Hecks befinden, widmen wir uns auch gleich dem Thema Stauraum – kurz, denn viel gibt es nicht zu sehen. 140 Liter finden im Kofferraum des 124 Spider Platz, immerhin 10 Liter mehr als im MX-5. Trotzdem wirkt das neue Beetle Cabrio mit seinen 225 Litern im Vergleich dazu fast wie ein Transport-Gigant. Nicht ganz so eng, aber auch nicht wirklich freizügig geht es im Cockpit zu. Nach ein paar Handgriffen aber sitzen wir wie angegossen im feinen Gestühl, das indes erst in der höheren Ausstattungslinie „Lusso“ mit feinem Leder bezogen und elektrisch beheizt wird. Für 2.500 Euro Aufpreis schmückt Fiat außerdem den Überrollbügel bzw. den Frontscheibenrahmen mit Alu und das Armaturenbrett mit Leder.

fiat_124_spider_2016_ausen_oben_statischMit diversen Ausstattungspaketen lässt sich der 124 Spider weiter verfeinern: Z.B. mit dem Radio-Pakte für 1.000 Euro (7“ Touchscreen, MP3-Radio, Controller in der Mittelkonsole, WiFi -und Bluetooth-Anbindung, etc.); oder dem Premium-Paket, das für 1.000 Euro ein Navi und eine Rückfahrkamera spendiert. So komfortabel ausgestattet hat sich der neue Fiat-124-Roadster den Titel Spider redlich verdient. Doch kann man mit ihm auch Spaß haben? Man kann – und zwar mehr als mit dem MX-5. Das liegt daran, dass Fiat anders als Mazda den Vierzylinderbenziner mit einem Turbo auflädt. Der 1.4 MultiAir Turbo entlockt seinen 1.368 cm³ Hubraum so 140 PS und – ab 2.250 Touren – 240 Nm; und er bringt den 124 Spider eifrig und voll tönend in Schwung. Den Hunderter knacken wir in siebeneinhalb Sekunden, auf der Autobahn lassen wir bei maximal 217 km/h das ein oder andere Haar. Der MX-5 kommt nur mit dem stärkeren der beiden Sauger (160 PS) in diese Regionen, obwohl er rund zwei Zentner weniger schieben muss.

Fiat 124 Spider – sportlich abgestimmt

fiat_124_spider_2016_ausen_seite_statischWer will, kann beim 124 Spider noch einen drauf setzen – und zwar mit der 170 PS starken Abarth-Version. Allerdings sorgt auch die normale Variante bereits für viel Fahrspaß. Die sechs Gänge des Handschaltgetriebes lassen sich zackig wechseln, sodass der Turbobenziner stets im idealen Leistungsfenster gehalten werden kann – und spielerisch aus jeder Kehre beschleunigt. Der längs eingebaute Frontmotor sorgt dabei für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und – trotz Heckantrieb – für ausgezeichnete Stabilität und Haftung.

fiat_124_spider_2016_ausen_hinten_dynamischAufgefallen ist uns zudem, dass der 124 Spider einen Hauch sanfter abgestimmt ist als der MX-5. Das mag aber auch daran liegen, dass er knapp 100 Kilo schwerer ist. Wie dem auch sei, sportlich steif ist das Fahrwerk in beiden Fällen abgestimmt. Allzu viel Komfort passt eben nicht zu einem Roadster, auch nicht zu einem Spider.

Technische Daten des Fiat 124 Spider:
PS-Anzahl: min. 140 PS max. 140 PS
kW-Anzahl: min. 103 kW max. 103 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 6,4 l/100km max 6,4 l/100km
CO2-Emission: min. 148 g/km max. 148 g/km
Effizienzklasse: min. E max. E
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 23.990 Euro
Link zum Konfigurator: Hier den Fiat 124 Spider konfigurieren

Fazit zum italienischen Sportwagen

fiat_124_spider_2016_ausen_vorne_dynamischDer neue Fiat 124 Spider basiert technisch auf dem MX-5 von Mazda – die Unterschiede sind dennoch beträchtlich. Der Italiener sieht noch eleganter aus, ist eine Spur feiner eingerichtet und darf beim Antreiben auf die Unterstützung eines Turbos zählen. Er ist jedoch auch etwas teurer. Bei MeinAuto.de gibt es den Roadster von Fiat aber schon ab 22.461 Euro, gut 2.200 Euro bzw. 9% günstiger als im herkömmlichen Autohaus. (nau)

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