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DS DS9 E-Tense 2021 im Test: Was kann die neue D-Segment-Limousine als Plug-in-Hybrid?

Der PSA- respektive Stellantis-Konzern baut seine Edelmarke DS Automobiles kontinuierlich aus. Nach den beiden SUVs bzw. Crossover-Modellen folgen zwei Limousinen: mit dem DS4 eine für die Kompaktklasse und mit dem DS9 eine für die obere Mittelklasse. Wir testen die Limousine des D-Segments als Plug-in-Hybrid DS9 E-Tense; sie muss sich gegen den BMW 5er und Kollegen bewähren. Ob sie’s kann?

Inhalte des Testberichts zum DS 9 E-Tense:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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DS9: fast fünf Meter schlanke Eleganz

Die “DS Automobiles”-Flotte hat ein neues Flaggschiff namens DS9. Gebaut wird die Stufenheck-Limousine im chinesischen Shenzen – in Europa tritt sie die Nachfolge des Citroen C6 an. Der C6 war bei uns in den letzten Jahren seiner Existenz in die Bedeutungslosigkeit abgesunken. Wenn wir uns den DS9 auf dem Parkplatz so ansehen, sollte dem Nachfolger dieses Schicksal erspart bleiben. Die Franzosen haben sich beim DS9 auf ihre Kunst besonnen, göttlich schöne, klassische Limousinen zu kreieren. Der Citroen DS ist und bleibt das – unerreichbare? – Vorbild. Nach dem ersten Augenschein ist aber eines klar.

DS versucht sich im Revier des A6, der E-Klasse und des 5ers eher mit Stil als mit Kraft und Machtgehabe zu etablieren. Stil haben der Audi, der Mercedes und der BMW auch – aber München, Ingolstadt und Stuttgart sind eben nicht Paris. Die schlanke Eleganz des DS9 scheint von einem der Pariser Edel-Model-Labels skizziert worden zu sein. Auch die Maße sind die eines D-Segment-Top-Models. Die gehobene Mittelklasse-Limousine ist 4,93 Meter lang, 1,46 Meter hoch und bereits ohne Spiegel 1,93 Meter breit (2,08 mit Seitenspiegeln). Der Radstand misst stattliche 290 Zentimeter, für mondäne Platzverhältnisse sollte im DS-Flaggschiff gesorgt sein.

Vorzügiges Platzangebot und optionale Luxus-Pakete

Tatsächlich sitzen wir in der nagelneuen Stufenheck-Limousine DS9 vorzüglich freizügig: vorne und auf der Rückbank. Auf den Sitzen im Fond drängt sich sogleich der Wunsch nach einem Chauffeur auf: auch dank des “DS Lounge”-Pakets. Unser Testwagen wurde dankenswerterweise mit diesem Luxus-Sitzpaket bestückt. Regulär kostet es 1.800 Euro extra und ist der Topausstattung “Rivoli+” vorbehalten. Das Paket beinhaltet fürs Fond eine besonders komfortable Armlehne und zwei luxuriöse “Lounge”-Kopfstützen; der Fahrer und der Co-Pilot werden mit einer Sitzheizung und Sitzlüftung verwöhnt.

Einen Makel hat das Paket aber: mit ihm geht jegliche Flexibilität verloren, da die Rücksitzbank erstarrt. Damit muss man mit dem Standardkofferraumvolumen von 510 Litern das Auslangen finden. Im Vergleich mit dem A6, dem 5er und der E-Klasse ist der Kofferraum zwar etwas kleiner (530 bzw. 540 Liter). Dafür schrumpft er nicht, wenn man sich für einen Plug-in-Hybrid-Antrieb entscheidet; bei der Mercedes E-Klasse Limousine gehen bei den PHEVs bspw. über 100 Liter Volumen verloren.

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DS9 ab 2022 mit drei Plug-in-Hybriden zwischen 225 und 360 PS

Für die Wahlmöglichkeit im Antriebs-Regal des DS9 ist aktuell der Puretech 225 verantwortlich – ein R4-Turbobenziner mit 225 PS und 300 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 5,7/7,0 Liter auf 100 km, 130/158 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Zukünftig sollen neben dem aktuellen Plug-in-Hybrid noch zwei weitere PHEVs hinzukommen: eines mit 250 PS und eines mit elektrischem Allradantrieb und mächtigen 360 PS; dessen elektrischer Hinterachsmotor wird ab November 2021 zusätzliche 113 PS beisteuern. Eines ist den drei Plug-in-Hybrid-Motoren gemeinsam.

Sie bauen alle auf dem “Puretech”-Benziner auf, der jeweils die Haupt-Antriebsarbeit übernimmt. Im E-Tense 225 erzeugt der Vierzylinder 181 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 1,6/1,5 Liter bzw. 15,5/16,7 kWh auf 100 km, 37/34g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Das genügt, weil ihm an der Vorderachse ein Elektromotor mit 110 PS und 320 Nm assistiert. Dessen Kraft reicht wiederum, um die edle Limousine ohne Verbrenner mit maximal 135 km/h fortzubewegen. Die Energie hierfür stellt ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von knapp 12 kWh bereit. Sie genügt im Test, um mit einer Ladung rund 40 Kilometer zu stromern.

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Geringe Reichweite, aber kräftiges Ladekabel

Der WLTP-Normprüfstand widerspricht und spricht von einer Reichweite von 48 Kilometern – aber diese Abweichungen sind wir gewohnt. Interessant ist der Normwert aber als Vergleichswert. Der Vergleich zeigt uns, dass die PHEVs von Audi und BMW ähnlich ausdauernd stromern; die zwei PHEVs von Mercedes kommen ca. zehn Kilometer weiter. Der DS9 E-Tense 225 kompensiert die geringere Reichweite mit einem kräftigen 7,4 kW-On-Board-Charger. Er kann an einer dreiphasigen Schnelllade-Steckdose (Wallbox) – theoretisch – mit bis zu 22 kW Leistung laden; das reduziert die Ladezeit auf ca. eine Stunde und 40 Minuten.

Bei uns ist so viel Ladeleistung meist nur an öffentlichen Stationen erlaubt. Zu Hause ist in der Regel bei 4,6 kW Schluss; dann dauert das Laden knapp drei Stunden. Doch ist das Flaggschiff mit seinem Plug-in-Hybrid-Antrieb beim Fahren ähnlich flink wie beim Laden? Wir würden sagen, er ist flott genug. Der DS9 E-Tense beschleunigt in acht Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer; in der Spitze schafft er 240 km/h. Wem das zu langsam ist, der wird mit dem bereits angesprochenen Allrad-PHEV E-Tense 4×4 ab Herbst eine Ausweichmöglichkeit haben.

Zu schick für Anhänger – 1,3 Tonnen Zuglast vorhanden

Der DS9 E-Tense 4×4 360 tritt mit seinen 360 PS und 520 Nm um einiges temperamentvoller an als unser Testwagen E-Tense 225: in ca. fünfeinhalb Sekunden bspw. von 0 auf 100 km/h. Der Verbrauch des DS9 PHEVs wird mit dieser Zusatzleistung aber steigen: auf rund zwei Liter laut Norm. Der Test mit dem E-Tense 225 zeigt, dass dem Normverbrauch wie üblich nicht zu trauen ist. Das Doppelte kann man bei eine Plug-in-Hybrid ohne Weiteres ansetzen.

Dennoch, der Benziner würde bei einem derartig niedrigen Verbrauch jubilieren. Zurück zum Plug-in-Hybrid. Dass er jubiliert, als wir ihm einen Anhänger verpassen, wäre zu viel gesagt. Gleichwohl ist er mit dieser Aufgabe nicht überfordert – solange der gebremste Anhänger nicht mehr als 1,3 Tonnen wiegt; der Benziner schleppt 1,5 Tonne. Fix ist aber: Fürs Ziehen von Anhängern ist die edle Limousine viel zu schade. Das sollen die unförmigen SUV-Kisten übernehmen.

DS9: edles Interieur mit sporadischen Schwächen

Summa summarum ist der DS9 weder als Lasttier noch als Sportwagen konzipiert. Er will sich zuvorderst um den Komfort verdient machen – der E-Tense ist für diese Unterfangen der kongeniale Partner. Er gleitet geschmeidig dahin, und das nicht nur im “Elektro” Modus ausgesprochen leise – den verbundverglasten Fenstern sei Dank. Hin und wieder aber trüben doch einige Kleinigkeiten die Feiertagsstimmung. Gestört hat uns bspw., dass wir die Heizung nur über den Touchscreen regulieren können und dass die Wahltasten für unsere dicken Wurstfinger ein wenig klein ausfallen.

Im an sich exzellent bestückten Assistenz-Sortiment vermissen wir zumal ein Head-up-Display. Im B-Segment wäre das nicht der Rede wert, im D-Segment indes schon. Ansonsten lässt es der DS9 in der von uns gefahrenen Topausstattung an nichts mangeln “Rivoli+”; selbst das kameragesteuerte aktive Federungssystem ist ab Werk an Bord. Einen Einparkautomaten und Nachtsicht-Assistenten (DS Night Vision) gibt es gegen Aufpreis. Aufpreispflichtige Extras? Damit ist der DS9 endgültig im D-Segment angekommen

Technische Daten des DS 9 E-Tense

PS-Anzahl: min. 360 PS max. 360 PS
kW-Anzahl: min. 265 kW max. 265 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 15,5 kWh/100km max. 15,5 kWh/100km
CO2-Emission: min. 41 g/km max. 41 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 64.250 Euro
Stand der Daten: 04.08.2021

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online können wir Ihnen noch zahlreiche andere Modelle aus der oberen Mittelklasse anbieten. Drei Beispiel aus der Reihe unserer Neuwagen sind:  die Audi A6 Limousine TFSI e ab 45.009 Euro und 23 % bzw. monatlich ab 468 Euro, der BMW 5er Limousine Plug-in-Hybrid ab 41.862 Euro und 25 % bzw. im Monat ab 423 Euro oder das Volvo S90 PHEV ab 53.358 Euro und 24 % Neuwagen Rabatt bzw. Monatsraten ab 620 Euro. Attraktiv ist bei uns auch die Finanzierung wie unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,49 % effektiver Verzinsung und ab 0€ Anzahlung belegen.

Fazit zum DS 9 E-Tense Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Sein Vorgänger, der Citroen C6, fiel zuletzt kaum noch auf. Dem DS9 wird das nicht passieren, dazu ist die Stufenheck-Limousine der oberen Mittelklasse schlicht zu elegant. Als DS9 E-Tense bereichert der Franzose diese Eleganz mit einer gesitteten Antriebseinheit: die ebenso sparsam wie kultiviert ans Werk geht. An Platz, Stauraum und edlen Einrichtungs-Gegenständen mangelt es dem DS9 ebenso wenig – einzelne kleine Schnitzer seien ihm verziehen. Bei MeinAuto.de startet das PHEV des DS9 ab 44.805 Euro – 8 % beziehungsweise gut 3.600 günstiger als gelistet (Bundesanteil des Umweltbonus nicht eingerechnet).

5 von 5 Punkten

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