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Citroen e-Jumpy 2021 im Test: KaWa und Kombi als elektrische Alleskönner?

Der Jumpy ist das mittlere Modell der Renault Nutzfahrzeug-Flotte: eine Nummer größer als der Berlingo und eine kleiner als der Jumper. Bei den drei LCVs ist derzeit, wie bei den Pkws, vieles im Umbruch, besonders bei den Motoren. Bis Ende 2021 will Citroen alle seine Transporter elektrifizieren. Der e-Jumpy geht mit 136 PS als erster ans Netz. Wir haben ihn als elektrischen Kastenwagen und Kombi im Test.

Inhalte des Testberichts zum Citroen e-Jumpy:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Der e-Jumpy: 100 kW stark und bis zu 130 km/h schnell

Auch im Segment der leichten Nutzfahrzeuge wenden sich die Hersteller Schritt für Schritt von den konventionellen Verbrennungsmotoren ab und den elektrischen Antrieben zu. Im Umfeld des Citroen e-Jumpy fahren – neben den Schwestermodellen von Opel und Peugeot, dem Vivaro und Expert – bspw. auch der Mercedes Vito und der Nissan NV200 bereits batterieelektrisch. Der saubere und leise Elektromotor und seine Energiequelle, die Traktionsbatterie, sind sowohl zum gewerblichen Transport von Gütern wie Personen vorgesehen. Der erste Einsatz beschränkt sich dabei noch auf einen vergleichsweise engen Aktionsradius – mehr lässt die aktuelle Speichertechnologie nicht zu. So konzentrieren sich der Citroen e-Jumpy KaWa und der Citroen e-Jumpy Kombi vorerst ganz auf die Ballungszentren und ihre Peripherie. Citroen hat die Leistung des Elektromotors und die Kapazität der Batterie auf diesen Einsatzzweck abgestimmt. Die E-Maschine des e-Jumpy produziert in allen Varianten eine Spitzenleistung von 100 kW (136 PS) und 260 Nm – als Dauerleistung gibt Citroen 77 PS an (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 25,8-29,5 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).

Zum Vergleich: Die Motoren des eVito und des e-NV200 bringen etwas weniger Druck auf die Antriebsachse, nämlich 116 und 109 PS. Die Motorleistung des Citroen-Elektromotors kann ihrerseits in drei verschiedenen Schattierungen genutzt werden; in den drei FahrmodiEco“, “Normal” und ” Power“. Im “Power”-Modus gibt das System die maximale Leistung frei: für Fahrten, bei denen die Zeit drängt oder der Laderaum vollgepackt ist. Im “Normal”-Programm sucht die Elektronik den goldenen Mittelweg aus Energieverbrauch und Leistung; im “Eco”-Modus wird, für eine möglichst große Reichweite, die Klima- und Motorleistung gedrosselt. Auf die Höchstgeschwindigkeit haben die Fahrmodi keinen Einfluss; sie wird jeweils bei 130 km/h abgeregelt. Der Vergleich mit den Konkurrenten zeigt erneut: der e-Jumpy hat die Stoßstange vorne. Der Mercedes e-Vito fährt maximal 120, der Nissan e-NV200 maximal 123 km/h. Der Antrieb des e-Jumpy überzeugt zumal mit seiner Fahrbarkeit. Die E-Maschine ist kräftig im Antritt, leise und komfortabel, da ohne Schaltvorgänge, zu bedienen.

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Schnelle Ladeoptionen und passable Reichweiten

Die Schlüsselfrage bei batterieelektrischen Fahrzeugen ist derzeit allerdings eine andere: konkret die Frage nach der Reichweite. Wie weit bzw. wie lange der Citroen e-Jumpy mit einer Batterie-Ladung fahren kann, hängt von verschiedenen Einflüssen ab. Das gewählte Fahrprogramm ist ein Faktor – ein anderer die Batteriekapazität. Citroen stellt zwei Speichergrößen zur Wahl. Der kleinere Lithium-Ionen-Akku besteht aus 18 Modulen und speichert 50 kWh, der größere hält in 27 Modulen 75 kWh vor. Die kleine Batterie verbauen die Franzosen im Kombi wie im Kastenwagen auf Wunsch in allen drei Längen (XS, M und XL); der 75-kWh-Akku ist den M- und XL-Modellen vorbehalten. Und wie lange reicht die Energie der Batterie? Die der kleinen für maximal 230 Kilometer, die der größeren bis zu 330 – gemessen jeweils unter den Normbedingungen des WLTP-Zyklus. Auf unseren Testrunden geht es mit der Energie etwas früher zu Ende, um die 200 bzw. 300 Kilometer sind realistisch. Mit diesem Aktionsradius fährt der Citroen e-Jumpy erneut ganz vorne mit – nur der e-Vito Kombi schafft mit der großen Batterie gut 100 Kilometer mehr; der Mercedes-Kastenwagen kann mit dem Citroen indessen nicht mithalten.

Ähnlich fällt das Ergebnis an der Ladesäule aus. Der Citroen e-Jumpy erweist sich ab Werk als eifriger Strom-Lader. Der KaWa und der Kombi laden an einem Wechselstrom-Schnellladeanschluss serienmäßig mit bis zu 11 kW. Die Batterie ist so – je nach Kapazität – in knapp 5 bzw. 7,5 Stunden geladen. An einer Gleichstrom-Säule geht es ungleich flotter: mit bis zu 100 kW füllt sich der Akku in 30 bzw. 45 Minuten zu 80%. Anders gesagt: Einmal Aufladen dauert so lange wie das Be- und Endladen des Transportraums inklusive einer kurzen Kaffeepause. Beim Be- und Entladen respektive beim Gütertransport stellt sich der e-Jumpy Kastenwagen übrigens so geschickt an wie seine konventionell, sprich mit Dieselmotoren, angetriebenen Geschwister. Je nach Ausführung transportiert er Güter im Ausmaß von 4,6 bis 6,6 m³ bzw. eine Nutzlast von maximal 1.275 Kilo. Außerdem liegt die Ladekante 54 Zentimeter tief, der Abstand zwischen den Radkästen ist breit (126 Zentimeter) und die Türen öffnen weit. Mit Spezialausstattung (Moduwork) können selbst sperrige Güter mit einer Nutzlänge von 3,9 Metern sicher geladen werden.

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Der e-Jumpy: so praktisch, sicher und günstig wie seine Diesel-Kollegen

Der e-Jumpy Kombi steht seinem Güter transportierenden Schwestermodell in dieser Hinsicht in nichts nach. Auch er kann in den drei Längen XS (Länge 4,6, Radstand 2,93 Meter) sowie M und XL (Länge 4,96 bzw. 5,31, Radstand 3,28 Meter) bestellt werden. In ihm finden bis zu neun Personen großzügig Platz. Wie, kann der Kunde anhand elf verschiedener Sitzkonfigurationen selbst entscheiden. Einheitlich ist, dass sich die zweite Sitzreihe einfach umklappen lässt und dass sich alle Rücksitze entfernen lassen. Dadurch entsteht ein Gepäckraum mit maximal 4.500 bis 6.000 Liter. Außerdem kann der e-Jumpy Kombi bis zu 1,9 Tonnen an den Haken nehmen. Ebenfalls keine Kompromisse muss der e-Jumpy-Kunde bei der Ausstattung, der Sicherheit und beim Komfort eingehen: egal, ob Handwerke, Lieferdienst oder Shuttle-Dienstleister.

Der hohe Komfort im e-Jumpy ist sowohl fahr- wie kommunikationstechnischer Natur. Das Fahrwerk stattet Citroen mit einem variablen System aus Dämpfern und Federn aus; sie passen ihr Wirken passiv der transportierten Last an. Bei der Planung und Kommunikation unterstützen uns zeitgemäße Konnektivitäts-Lösungen: vom “Connect Nav-Navigationssystem bis zur “MyCitroen“- und “Free2Move“-App, die das Laden und Auffinden öffentlicher Ladestationen erleichtern. Über die Sicherheit wachen auf Wunsch bis zu 15 Assistenzsysteme: vom Spurhalte- und Notbremsassistenten über die 180-Grad-Kamera mit Totwinkel-Warner bis zum Head-up-Display. Am Ende aber stellt sich wie immer die Frage nach dem Geld: Was soll das alles kosten? Regulär kostet der e-Jumpy um einiges mehr als die Jumpy-Modelle mit Dieselmotoren: je nach Variante um rund 7.000 bis 10.000 Euro. Aber: Die Kaufprämie für batterieelektrische Fahrzeuge dezimiert den Aufpreis drastisch: um 6.000 bis 9.000 Euro beim KaWa und um 6.000 Euro beim Kombi. Letztlich führt das dazu, dass die Gesamtkosten beim e-Jumpy, laut ADAC, kaum höher liegen als beim konventionellen Modell; statt rund 60-65 bei etwa 70 Euro pro Kilometer. Ein guter Deal, nicht nur fürs Klima.

Technische Daten des Citroen e-Jumpy

PS-Anzahl: min. 136 PS max. 136 PS
kW-Anzahl: min. 100 kW max. 100 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 25,7 kWh/100km max. 27,6 kWh/100km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Listenpreis: ab 49.080 Euro
Stand der Daten: 03.05.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Citroen e-Jumpy Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit den beiden batterieelektrischen Varianten ist der Tugendkatalog des Citroen Jumpy um eine wesentliche Qualität reicher: er stellt in der Stadt und ihrer Umgebung leise und emissionsfrei zu – mit einer Reichweite zwischen 200 und 300 Kilometern. Diese Eigenschaft wirkt sich weder auf den Komfort, die Alltagstauglichkeit noch auf die Sicherheit negativ aus – und preislich ist der E-Transporter ebenfalls konkurrenzfähig. Ein Beispiel: Der e-Jumpy Kombi packt bei MeinAuto.de schon ab 30.426 Euro an (exkl. MwSt.), 28,1% bzw. fast 11.600 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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