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BMW X3 30e 2020 im Test: 1A-Plug-in-Hybrid fürs Premium-Mittelklasse-SUV?

In der 2017 eingeführten Generation III besinnt sich der X3 alter Tugenden und neuer Qualitäten. Mit Erfolg. Das hochklassige Mittelklasse-SAV/SUV ist wieder gefragt – und stampft auf Wunsch als X3 M mit 510 PS alles in Grund und Boden. Was bisher noch fehlte: ein Steckdosen-Hybrid. Dessen Produktion und Verkauf starten Anfang Dezember 2019. Was der X3 mit dem 30e kann, klären wir schon heute im Test.

Inhalte des Testberichts zum BMW X3 Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

xDrive 30e – fast 300 PS & gut 50 km bzw. 130 km/h rein elektrisch

bmw-x3-plug-in-hybrid-2020-aussen-frontalDie BMW-Marketingabteilung lässt keine Gelegenheit aus, es zu betonen: Man baue in München keine gewöhnlichen SUV (Sports Utility Vehicles), sondern SAV, Sports Activity Vehicles. Wer mit einem derart hohen Anspruch an seine Kunden herantritt, muss mehr bieten. Für den X3 Plug-in-Hybrid heißt das: Ein Antritt als effizienter Abstinenzler reicht nur als erster Schritt. Das Tandem aus Vierzylinder-Turbobenziner und E-Motor muss vielmehr Sauberkeit mit Sportlichkeit garnieren und Effizienz mit elektrisierender Kraftentfaltung. Hat das der 292 PS und 420 Nm starke xDrive 30e Plug-in-Hybrid drauf (Kraftstoffverbrauch: 2,4 Liter/17,2 kWh auf 100 km, 54 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+)? Das Otto-Elektro-Gespann antwortet in Etappen. Auf der ersten lässt er im Monolog die 80 kW bzw. 109 PS starke, im 8-Gang-Automatikgetriebe integrierte E-Maschine sprechen. Die Antwort surrt so leise, dass BMW dem X3 xDrive 30e einen akustischen Fußgängerschutz spendiert. Bis Tempo 30 erzeugt das SUV künstlich ein “Motorengeräusch“, um Fußgängern und Radfahrern von der eigenen Existenz zu künden. Diese Geschwindigkeit ist im Nu erreicht, die 120 Nm liegen sofort an. Rein elektrisch kulminiert das Tempo im “MAX eDrive“-Modus bei 135 km/h.

bmw-x3-plug-in-hybrid-2020-aussenAuf der zweiten Etappe schaltet sich der 184 PS und 300 Nm starke Vierzylinder-Turbobenziner zu: im Standard-Modus ab 110 km/h. Zusammen beschleunigen die zwei im Test in exakt sechs Sekunden von 0 auf 100; und in der Spitze auf 210 km/h. Ein Blick auf die Fahrleistung der stärksten Verbrenner hilft uns, diese Werte einzuordnen. Mit dem 252 PS starken Turbobenziner 30i schafft der X3 240 km/h und eine 0-100-Sprintzeit von 6,4 Sekunden. Mit dem 265 PS starken Dreiliter-Sechszylinderdiesel 30d sind es ebenso 240 km/h und 5,8 Sekunden. Nominell fährt der neue PHEV den Verbrennern also hinterher. Insgesamt sind seine Fahrleistungen für uns aber besser; lebendiger, komfortabler, ruhiger – mit einem Wort: vielseitiger. Besonders beeindruckend ist die Leistung angesichts der Tatsache, dass der X3 30e 200 bzw. 100 Kilo mehr schleppen muss als seine Kollegen. Der Grund: Die 10,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie unter den Fondsitzen, für die BMW 6 Jahre bzw. 100.000 Kilometer Garantie gibt.

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X3 Plug-in-Hybrid – beeindruckende Fahrleistungen, bedingte Fördertauglichkeit

bmw-x3-plug-in-hybrid-2020-aussen-dynamischEine Garantie, wie weit die in der Hochvolt-Batterie gespeicherte Energie reicht, gibt BMW nicht. Die ermittelten Normwerte verraten uns die Bayern aber: 51 bis 55 Kilometer laut Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), rund 45 laut neuem WLTP-Messwert. Letzteren erreichen wir im Test mit dem X3 Plug-in-Hybrid ein ums andere Mal – die 50 Liter Benzin reichen für weitere 700 Kilometer. Bestätigen können wir zumal die von BMW genannten Ladezeiten: An der Haushaltssteckdose dauert eine Vollladung mit dem mitgelieferten Kabel rund sechs Stunden; an einer Wallbox-Ladevorrichtung geht es gut zwei Stunden schneller. Ein Mode3-Kabel zum Schnellladen an öffentlichen Stationen liegt ebenso bei – mit ihm lässt sich der Akku unter einer Stunde laden. Die Wartezeit gibt uns Gelegenheit für einen kleinen Exkurs in den Förderdschungel für E-Autos. Das klingt zunächst langweilig – doch es stehen einige tausend Euro auf dem Spiel: für Privatleute wie für Unternehmer und Dienstwagenfahrer. Batteriebetriebene Autos werden in Deutschland seit 2017 speziell gefördert: eine Förderung, die jetzt mit aufgestockten Prämien in die Verlängerung geht.

bmw-x3-plug-in-hybrid-2020-aussen-schriftzugPlug-in-Hybrid-Fahrzeugen wie dem X3 30e – mit einem Listenpreis jenseits der 40.000 Euro – winkt in Zukunft ein Umweltbonus von 4.000 Euro. Die Bemessungsgrundlage des geldwerten Vorteils (der Bruttolistenpreis), kann bei E-Autos zudem halbiert werden: ebenfalls eine mögliche Ersparnis im drei- bis vierstelligen Euro-Bereich. Die Krux: Das Plug-in-Hybrid-Modell muss bestimmten Anforderungen genügen. Es muss 40 Kilometer rein elektrisch fahren können und pro Kilometer weniger als 50 Gramm CO2 ausstoßen. Die 40 Kilometer schafft der neue X3 30e locker – mit den 50 Gramm hat er jedoch seine liebe Müh und Not. Lediglich die Varianten mit den ab Werk montierten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen schaffen die Hürde: zumindest nach dem für das edle D-Segment-SUV maßgebenden WLTP-Messverfahren. Das ist der aktuelle Kenntnisstand. Sicherheit werden erst die kommenden Wochen bringen. Noch taucht der BMX X3 30e nicht auf der BAFA-Liste förderfähiger E-Fahrzeuge auf – noch aber muss seine Produktion erst anlaufen.

X3 30e: kleinerer Kofferraum – geringere Kosten?

bmw-x3-plug-in-hybrid-2020-aussen-seiteWeshalb das Aufhebens um die Förderungen? Weil sie wesentlich über die Wirtschaftlichkeit des neuen BMW X3 Plug-in-Hybrid mitentscheidet. Laut Liste startet der hybride X3 mit 56.900 Euro – der X3 30d kostet gleich viel, der X3 30i ist 3.000 Euro günstiger. Mit dem 4.000 Euro Umweltbonus schlägt der 30e den Benziner – und er kommt dem kleineren Diesel 20d bedrohlich nahe. Firmenwagenfahrer erwartet im Hybridmodell der erwähnte Bonus beim geldwerten Vorteil; alle Kunden profitieren von zusätzlichen Extras. Im Vergleich mit dem 20d legt BMW für die 30er-Motoren-Riege ab Werk drauf: ein Ablagepaket und ein Gepäckraumnetz, einen automatisch abblendenden Innenspiegel und eine 3-Zonen-Klimaautomatik. Des Weiteren sind der 30e, der 30i und der 30d mit einem Steptronic Sportgetriebe verbandelt, verzögern mit M-Sportbremsen – und verfügen zusätzlich über die FahrmodiComfort“, “Eco Pro“, “Sport” und “Sport+“. Die “E-Drive“-Taste ist indes allein dem X3 mit dem 30e vorbehalten. Außerdem verfügt nur das PHEV-Modell serienmäßig über eine Standheizung, eine Standkühlung und das neue Navigationssystem “BMW Live Cockpit Plus” u.a. mit 8,8 Zoll Touchscreen, schlauem Sprachassistenten und WiFi-Hotspot.

bmw-x3-plug-in-hybrid-2020-innenFix installiert ist im BMW X3 30e auch bereits der neue iDrive-Controller mit Touch-Funktion, der die Bedienung der unzähligen Funktionen deutlich vereinfacht. Ebenso zur Standardausstattung gehört das “Connected Package Plus” mit den speziellen “BMW eDrive Sevices“. Sie erleichtern den Überblick über die verbleibende Fahrzeugreichweite, die Ladevorkonditionierung und potentielle Ladestationen. Darüber hinaus hat sich der Plug-in-hybride X3 die besten Eigenschaften seiner konventionell betriebenen Schwestermodelle angeeignet. Die Einrichtung fällt übersichtlich, höchst sorgfältig respektive hochwertig aus. Das Fahrverhalten, der Federungskomfort und das Platzangebot passen zum Premium-Anspruch – das Zusatzgewicht der Batterie schadet nicht. In Bezug auf den Schaltkomfort und die Traktion bewegt sich der 30e dank 8-Gang-Steptronic und xDrive-Allrad ebenso auf Augenhöhe. Nur im Kofferraum macht sich das batterieelektrische Hybrid-Konzept negativ bemerkbar. Der Stauraum schrumpft von 550 bis 1.600 auf 450 bis 1.500 Liter.

Technische Daten des BMW X3 Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 292 PS max. 292 PS
kW-Anzahl: min. 215 kW max. 215 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 16,4 kWh/100km max. 16,4 kWh/100km
CO2-Emission: min. 49 g/km max. 49 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 58.850,00 Euro
Stand der Daten: 16.12.2019

Konkurrenzmodelle

Unter den D-Segment-SUV ist der neue X3 nicht der einzige Neuwagen mit Hybrid-Motor. Drei Beispiele: der Mercedes GLC 300 ab 46.031 Euro und 15,8% bzw. ab monatlichen Raten von 446 Euro, der Volvo XC60 Plug-in-Hybrid ab 60.727 Euro und 19,8% oder ab 656 Euro monatlich; oder der Audi Q5 Hybrid ab 42.066 Euro und 23,2% Neuwagen Rabatt bzw. monatlichen Raten ab 369 Euro. Außerdem bieten wir Ihnen in unserem Autohaus online bei der Finanzierung eine große Auswahl, u.a. unser variables Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,9% Effektivzins und 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum BMW X3 Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem X3-Plug-in-Hybrid liefert BMW ab dem Frühjahr 2020 eine attraktive Diesel-Alternative aus. Das 292 PS starke Gespann aus Turbo-Benziner und E-Maschine überzeugt mit prächtigen Fahrleistungen, einer passablen E-Reichweite und einer attraktiven Ausstattung. Die Förderkriterien für E-Autos erfüllt er allerdings nur in einigen Ausstattungen. Mit der Umweltprämie ist er finanziell jedoch auch dem 30i überlegen. Bei MeinAuto.de startet der Verkauf mit dem Produktionsstart Anfang Dezember – wie gewohnt mit satten Rabatten auf den Listenpreis von 56.900 Euro. Den herkömmlich angetriebenen X3 gibt es bei uns bspw. ab 32.829 Euro und 29,8%.

 

4 von 5 Punkten

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