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Unterhaltskosten Auto

Unterhaltskosten Auto

Diese laufenden Kosten bringt ein Auto mit sich

CarCoach-Facts: Johannes

▶ Mit dem Autobesitz kommen zu den Anschaffungskosten auch Unterhaltskosten hinzu

▶ Dazu gehören Sprit, Versicherungen, Reparatur- und Wartungskosten

▶ Auch der Wertverlust sollte beachtet werden

▶ Je nach gewähltem Fahrzeug-Modell kommen höhere bzw. niedrigere Unterhaltskosten auf Dich zu

Die Autos mit den niedrigsten Unterhaltskosten findest Du hier

16.08.2023 | Freiheit, Mobilität und Auto: das gehört für uns vielfach zusammen. Gemeinsam ist allen dreien: sie haben alle ihren Preis. Beim Auto lassen sich die Kosten am besten beziffern. Der Kaufpreis ist jedoch nur ein Teil, die laufenden Kosten fallen gern unter den Tisch. Welche laufenden Kosten bei einem Auto anfallen, erfährst Du bei uns. Wie Du sie möglichst niedrig hältst, ebenso.

Auto mit Geld
© Pixabay

Die Auto-Unterhaltskosten

Ein entscheidender Faktor

Ohne Auto ist der Alltag kaum noch denkbar. Ob beruflich oder privat, das Auto gehört dazu - und das nicht erst seit gestern. 1970 gab es in Deutschland rund 15 Millionen Pkws, im Jahre 2000 waren beinahe 43 Millionen Autos zugelassen, 2021 rund 48,5 Millionen. Von den 83 Millionen Einwohnern in Deutschland haben in Etwa 57 Millionen einen Führerschein. Das heißt: Statistisch besitzt fast jeder Führerscheininhaber ein Auto.

Ein Auto zu besitzen, das kostet allerdings Geld. Die Anschaffung eines Neuwagens und der Unterhalt eines Pkw verursachen Kosten. Die Anschaffungskosten sind für jeden Neuwagenkäufer unmittelbar ersichtlich: egal ob das Auto bar oder per Leasing bzw. einer Finanzierung bezahlt wird.

Weniger geläufig sind uns die laufenden Kosten, die der Besitz und der Unterhalt eines Pkws mit sich bringen. Wer weiß schon auf den Euro, wie viel er für sein Auto Monat für Monat bezahlt?

Dass Benzin und Strom, Versicherung und Steuern zu zahlen sind, weiß man. Aber wie viel genau, hat nicht jeder sofort parat. Und den größten Brocken der laufenden finanziellen Belastung haben die wenigsten auf dem Radar: den Wertverlust.

Jeder Neuwagen verliert an Wert - die einen mehr, die anderen weniger

Beim Auto ist es wie mit jedem anderen Konsumgut. Einmal genutzt, verliert es an Wert. Bei einem Neuwagen beginnt der Wertverlust mit dem ersten gefahrenen Meter im ersten Jahr fällt der Wert besonders stark, danach etwas weniger.

  • Im ersten Jahr verliert ein Neuwagen im Schnitt rund ein Viertel seines ursprünglichen Wertes;
  • In den Folgejahren sind es im Durchschnitt jährlich rund 5% - nach drei Jahren ist ein Drittel des Ursprungswert verloren.

Das ist aber nur der Durchschnitt. Die Autos einiger Hersteller halten ihren Wert stabiler, bei manch anderen lässt er stärker nach. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass der Wertverlust für rund 40 bis 50% der gesamten laufenden Kosten verantwortlich ist.

Ob es eher 40 oder 50% sind, kannst Du durch die Wahl eines besonders wertstabilen Modells beeinflussen:

Die laufenden Kosten - auch der Unterhalt eines Autos will finanziert werden

Die Hauptlast der laufenden Kosten trägt der Wertverlust. Noch ist das Auto aber weder gewartet, getankt, gepflegt, weder versichert noch versteuert. Dieser Teil der laufenden Kosten fällt unter die Rubrik "Unterhalt". Die Unterhaltskosten lassen sich in verschiedene Bereiche unterteilen.

Verbrauchs- bzw. Betriebskosten – Spritkosten im Überblick

Die Verbrauchskosten werden von den Benzin-, Diesel- und Stromkosten dominiert. Motoröl, Harnstoff-Lösungen und die Flüssigkeit für die Scheibenwaschanlage fallen dagegen kaum ins Gewicht - die Wagenwäsche und Pflege kostet im Schnitt pro Jahr 200 bis 300 Euro.

Ob Verbrennungs-, Plug-in-Hybrid- oder Elektromotor - jeder Antrieb braucht Energie, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Die Energiespeicher müssen laufend nachgefüllt werden: auch das geht ins Geld. Aktuell, Ende 2022, haben sich die Preise für Diesel und Benzin wieder etwas normalisiert - kurzfristig waren sie deutlich über 2 Euro pro Liter gestiegen.

  • Im Dezember 2022 kostet ein Liter Superbenzin 1,72 Euro, ein Liter Diesel 1,78.
  • Zum Vergleich: Im November 2017 lag der Benzinpreis bei 1,37 Euro je Liter, der Dieselpreis bei 1,19 Euro.

Die Strompreise sind hingegen nach wie vor hoch. Für eine Kilowattstunde Strom kann man im Herbst 2022 rund 44 Cent veranschlagen; kurzfristig kostet sie sogar das doppelte. 2020 musste man im Schnitt noch rund 30 Cent zahlen.

Tanken
© Unsplash

Wie hoch sind dadurch die Kraftstoffkosten pro Jahr?

Beispiel: Ein Fahrer legt im Kalenderjahr 20.000 Kilometer zurück. Durchschnittlich verbraucht sein Auto auf 100 Kilometer 6,5 Liter Benzin. Mit einer Tankfüllung kommt der Fahrer 690 Kilometer weit. Der Liter Benzin muss im Durchschnitt mit 1,72 Euro bezahlt werden. Der Sprit kostet den Fahrer je Tankfüllung und pro Jahr:

Kostenpunkt Rechnung
Kilometer je Jahr 20.000 Kilometer
Tankfüllungen 29
Kosten je Tankfüllung 77,4 Euro
Gesamtkosten je Jahr 2.236 Euro

2017 hätte derselbe Fahrer für den Benzin jährlich noch 1.781 Euro bezahlt - bei einem Diesel wäre der Unterschied noch größer.

Und wie viel kostet der Strom für ein Elektroauto?

Ein sparsames BEV wie der Hyundai Kona Elektro kommt - inklusive Ladeverluste - mit rund 20 kWh 100 Kilometer weit. Die elektrische Energie für eine Jahres-Fahrleistung von 20.000 Kilometern kostet hier 1.760 Euro - sprich so viel wie das Benzin vor fünf Jahren.

In jedem Fall zeigen diese einfachen Beispiele: Selbst, wenn man sein Auto nach fünf Jahren gegen ein neues austauscht. Die Kraftstoffkosten können sich auf einen fünfstelligen Betrag summieren.

Die Kraftstoffkosten sind damit - nach dem Wertverlust - der größte Kostenfaktor der laufenden Kosten.

Die anderen laufenden Kosten nehmen sich im Vergleich dazu bescheiden aus: sowohl die Fixkosten für Steuern und die Versicherungen; wie die Kosten für Reparatur und Wartung.

Wartung
© Unsplash

Reparatur & Wartung: Bei Neuwagen nur im Ausnahmefall exorbitant

Je besser ein Neuwagen gewartet wird, umso länger hat man seine Freude an ihm - und umso stabiler bleibt auch sein Wert. Es zahlt sich also aus, die vorgeschriebenen Wartungsintervalle einzuhalten. Die Kosten dafür und für die kleinen, auch bei Neuwagen erforderlichen Reparaturen bzw. Austauscharbeiten (Bremsbeläge, Ölwechsel, etc.) sind gut investiert. Die Reifen, die ebenfalls in diese Kategorie fallen, in gutem Zustand zu halten, lohnt sich ebenso: sowohl was den Verbrauch wie die Sicherheit betrifft.

Mit knapp 100 bis rund 250 Euro sollte man im Monat im Schnitt rechnen: das ist deutlich weniger als für den Kraftstoff.

Teuer wird es nur, wenn größere Reparaturen anfallen – etwa nach einem Unfall oder aufgrund anderer technischer Defekte – wie:

▶ Ersatzteile gehen ins Geld

Besonders tief müssen Halter in die Tasche greifen, wenn sich die Defekte nicht ohne Weiteres beheben lassen.

Ersatzteile wie Zylinder oder Motorlager können schnell mehrere hunderte oder tausende Euro kosten. Hinzu kommt der Arbeitsaufwand, der noch einmal mehrere hundert Euro verschlingt. Wer dieses Geld gerade nicht flüssig hat, kann sich mit einem unkomplizierten Darlehen für wenige Tage aushelfen.

Falls etwa ein kompletter Motortausch notwendig ist, rechnet sich oft sogar ein Auto-Neukauf. Hintergrund: Die Summe aus Ersatzteilen und Arbeitsaufwand kommen schnell auf mittlere bis hohe vierstellige Beträge. Ein Aufwand, der sich gerade bei Gebrauchtwagen nur noch selten rechnet.

Tipp: Bevor eine Kfz-Werkstatt den Auftrag für die Suche nach dem Defekt und die Reparatur erhält, sollte in jedem Fall auf einem verbindlichen Kostenvoranschlag bestanden werden.

Die Fixkosten: Steuern und Kfz-Versicherungen

Zu den laufenden Kosten gehören schließlich auch noch die Kfz-Steuer und die Beiträge für die Versicherungen.

Die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer obliegt in Deutschland der Bundesfinanzverwaltung. Die Kfz-Steuer bemisst sich:

  • anhand der Motorart
  • am Hubraum,
  • am CO2-Ausstoß,
  • an der Schadstoffklasse,
  • am Erstzulassungsdatum Deines Autos
Versicherung
© Unsplash

▶ Das kannst Du beachten

Tipp: Mit kleinen, effizienten und sauberen Antrieben lässt sich hier viel Geld sparen. Elektroautos sind bis Ende 2025 zum Beispiel ganz von der Kfz-Steuer befreit. Plug-in-Hybride senken durch ihren deutlich geringeren CO2-Ausstoß und ihre bessere Effizienzeinstufung die Steuer. Beim Diesel beträgt die Steuer hingegen pro 100cm³ 9,5 Euro, beim Benziner 2 Euro.

Bei der Kfz-Versicherung gibt es einen Pflicht- und einen optionalen Kostenfaktor.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für jeden Fahrzeughalter verpflichtend. Der Grund: Alle Fahrzeughalter sollen auf diese Weise gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden abgesichert sein. Der Gesetzgeber macht deshalb auch klare Vorgaben, welche Mindestversicherungssummen in den Verträgen enthalten sein müssen. Die Höhe der Versicherungsbeiträge variiert, da neben dem Fahrzeugtyp auch die Region entscheidet. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Schadenfreiheitsklasse des Versicherten. Hiermit belohnen die Versicherer Fahrer, die über einen längeren Zeitraum unfallfrei unterwegs sind - es gibt aber Versicherung, die diesen Faktor nicht berücksichtigen: das ist nicht zuletzt für Fahranfänger oder Fahrer mit einer schlechten Einstufung preislich interessant.

Faktoren, die den Kfz-Versicherungsbeitrag beeinflussen, sind:

  • die Typklasse
  • die Regionalklasse
  • die Person und das Fahrverhalten des Halters.

Das Alter zusätzlicher Fahrer oder die Unterbringung in einer Garage können die Prämie ebenfalls stark beeinflussen.

CarCoach-Fazit - Auf den Punkt gebracht - White Text - Julian
Wer sich für die Anschaffung eines Pkw entscheidet, muss sich im Klaren sein: Ein Auto kostet nicht nur in der Anschaffung viel Geld, sondern auch im Unterhalt mehrere tausend Euro pro Jahr. Besonders schwer wiegen die Kosten für den Wertverlust und den Kraftstoff. Wer seinen Neuwagen und seinen Antrieb bewusst auswählt, kann allerdings einiges sparen. Je häufiger Pkws genutzt werden, umso stärker werden früher oder später auch Reparaturen ins Gewicht fallen. Wer seinen Neuwagen regelmäßig wartet, bleibt in der Regel aber lange vor hohen Ausgaben verschont. Die Steuern und Kfz-Versicherungen sollten ebenfalls nicht vergessen werden: sie bieten allerdings ebenfalls reichlich Gelegenheit, um zu sparen.

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