▶ Innenraum & Ausstattung
Reichlich Platz für die ganze Familie & selbst 7 Erwachsene
Das kastenförmige Heck des Santa Fe Plug-in-Hybrid präsentiert sich als Antithese zu den eng geschnittenen Hinterteilen der SUV-Coupes: nicht nur in ästhetischer, sondern auch in praktischer Hinsicht. Das war zumindest die Absicht Hyundais. Eine Breite von 1,90 und eine Höhe von 1,72 Metern sollten beste Voraussetzungen für einen geräumigen Innenraum schaffen. Gleiches gilt für den Radstand von 2,82 Metern – das sind 5 Zentimeter mehr als bisher.
Der Santa Fe V lässt die Theorie auch Realität werden: als 5-Sitzer wie als 6- bzw. 7-Sitzer mit drei Sitzreihen. Selbst in den zwei Sitzen ganz hinten ist genug Platz für Gäste mit einer Größe von gut 1,80 Metern. In den vorderen Reihen reichen die Freiheiten für 1,95-Meter-Riesen. Wie aber steht es um den Sitzkomfort? In Reihe zwei sitzen wir bereits auf der dreisitzigen Bank sehr komfortabel, u.a. dank der Sitzheizung für die Außensitze.
Verliert kaum an Stauraum
Wer den Santa Fe Plug-in-Hybrid als 6-Sitzer ordert, darf in der zweiten Reihe sogar in zwei Relax-Sitzen entspannen. Sie sind ebenso beheizbar, lassen sich aber auch längs verschieben – und bieten eine Beinauflage wie Armlehnen bzw. einen elektrischen Klappmechanismus. Die Sitze der dritten Reihe legen sich mechanisch um; das aber schneller. Ob elektrisch oder mechanisch, der Kofferraum wächst so jedenfalls von 621 auf 1.942; beim 5-Sitzer gar von 704 auf 2.025 Liter.
Damit hat der Santa Fe als PHEV nur einige Liter weniger Stauraum als das HEV. Mit diesem Volumen zählt der Kofferraum des Hyundai ferner zu einem der größten der Mittelklasse. Als Beleg seien angeführt: der Skoda Kodiaq mit 745 bis 1.945, der VW Tayron mit 705 bis 1.915 sowie der Peugeot 5008 mit 916 bis 2.232 Litern. Die hohe Ladekante hat der Santa Fe mit ihnen gemeinsam – die außergewöhnliche, weil große und breite Heckklappe, ist indes sein alleiniger Vorzug.
Ab Werk reich ausgestattet & mit Touch wie mit Tasten einfach zu bedienen
Eine Vielzahl an Vorzüge finden wir im Santa Fe Plug-in-Hybrid auch im Cockpit – Mängel hingegen kaum. Die Qualität des Interieurs passt zum Segment und zur Preisklasse. Hyundais Mittelklasse-SUV ist kein Mercedes GLC, aber gediegen und gepflegt eingerichtet. Die ausgezeichnete Serienausstattung trägt die Bezeichnung ʺSignature" zumal zurecht. Die einzige Ausnahme: die 2-Zonen-Klimaautomatik. Sie ist zwar Serie, aber in der Klasse dennoch Substandard. Im 6- und 7-Sitzer kompensiert die Klimaautomatik für die dritte Sitzreihe das Fehlen einer Klimaautomatik mit 3-Regelzonen serienmäßig.
Im Bereich der Digitalisierung und beim Komfort ist der Santa Fe Plug-in-Hybrid Signature nahezu vollausgestattet. Die Ledersitze sind beheizt, belüftet und elektrisch einstellbar. Das Smartphone dient als digitaler Fahrzeugschlüssel und kann kabellos geladen werden. Für die akustische Untermalung ist das ʺBose"-Soundsystem verantwortlich. Vor uns breitet sich ein Panoramadisplay mit zwei 12,3-Zoll-Screens aus. Der linke ist als Digitalinstrument ausgeführt, der recht als Touchscreen des Online-Navigationssystems.
Das System reagiert blitzschnell und die Menüs sind kaum verschachtelt. Auf der Mittelkonsole platziert Hyundai ergänzend Tasten und Drehregler – ein wohl durchdachter Mix. Mit der Topausstattung ʺBlackline" kann der Komfort weiter gesteigert werden. Sie ergänzt u.a.: Relax-Sitze mit Memory-Funktion, eine induktive Dual-Smartphone-Ablage; sowie ein Head-up-Display und einen digitalen Innenspiegel.