Motor und Antrieb
BMW 1er: vier Mal mit Power, zwei Mal mit Mild-Hybridsystem, immer mit 7-Gang-DSG
Das 48 Volt Mild-Hybridsystem ist im BMW 1er jeweils bei einem der beiden Benziner und Diesel im Einsatz. Bei den Ottomotoren verzichtet der stärkere, bei den Selbstzündern der schwächere (Energieverbrauch (kombiniert) 4,8 bis 8,1 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 125 bis 184 g/km, CO2-Klasse D bis G). Aber wer ist wer? Der stärkere Benziner ist der 300 PS und 400 Nm starke Vierzylinder-Turbobenziner M135 xDrive. Er beschleunigt den 1er in 4,9 Sekunden auf 100 und maximal auf 250 km/h.
An diese Fahrleistungen kommt keiner der drei anderen Antriebe ansatzweise heran. Trotzdem hat der neue 1er kräftig an Leistung zugelegt. Als Basismotor waltet der 170 PS und 280 Nm starke Dreizylinder-Turbobenziner 120 – das kleine ʺi" lässt BMW aufgrund der Verwechslungsgefahr mit den elektrischen ʺi"-Modellen weg. Das Vollzeitstromern beherrscht der 120 nicht, mit seinen 20 elektrischen Zusatz-PS und 55 Extra-Nm schiebt er aber kräftig an. Besonders sparsam ist er mit gut 6,5 Litern im Testmittel jedoch nicht.
Anders verhält es sich bei den Selbstzündern, insbesondere beim stärkeren Vierzylinder-Turbodiesel 120d. Er nutzt das gleiche MHEV-System wie der 120 und macht mit 163 PS sowie 400 Nm Druck. Die Beschleunigung ist kraftvoll – in knapp unter 8 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h. So unauffällig seine Geräuschentwicklung ist, so auffällig ist sein Verbrauch. Im Test begnügt er sich mit 5 Litern. Der 150 PS starke Diesel 118d gönnt sich – ohne Mild-Hybridsystem – einen halben Liter mehr.